Kirchberg an der Pielach
| Kirchberg an der Pielach | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Sankt Pölten-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | PL | |
| Fläche: | 63,41 km² | |
| Koordinaten: | 48° 2′ N, 15° 26′ O48.027515.428611111111371Koordinaten: 48° 1′ 39″ N, 15° 25′ 43″ O | |
| Höhe: | 371 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3.127 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 49 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 3204 | |
| Vorwahl: | 02722 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 19 18 | |
| NUTS-Region | AT123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schloßstraße 1 3204 Kirchberg an der Pielach |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Anton Gonaus (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2010) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach im Bezirk Sankt Pölten-Land | ||
Blick vom Gemeindeamt auf die Kirche |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Kirchberg an der Pielach ist eine Marktgemeinde mit 3127 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Kirchberg an der Pielach liegt im Tal der Pielach im Mostviertel in den niederösterreichischen Alpen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 63,52 Quadratkilometer. 54,54 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Kirchberg an der Pielach, Kirchberggegend, Schloßgegend, Schwerbachgegend, Soisgegend, Tradigistdorf, Tradigistgegend.
Geschichte [Bearbeiten]
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im 6. bis 9.Jahrhundert gab es im Ortsgebiet vermutlich eine Awarensiedlung, danach folgten slawische Bewohner. Im 11. Jahrhundert wurde die Burg in Kirchberg errichtet. Die erste Erwähnung des Orts folgte um 1250 als "Chirichperg". Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. 1608 wird Kirchberg als Marktort genannt. 1848 kommt es zu Revolution und Bauernbefreiung, 1850 zur Bildung einer Gemeindevertretung. Kardinal Franz König war von 1911 bis 1919 hier Schüler. Mit dem Anschluss Österreichs 1938 kam der Ort zum Gau Niederdonau. Am 8. Mai 1945 rückten sowjetische Truppen ein, es folgten im November 1945 demokratische Wahlen und die Wiederherstellung der österreichischen Souveränität.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 3168 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 3197 Einwohner, 1981 2918 und im Jahr 1971 2692 Einwohner.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Anton Gonaus, Amtsleiter Gerhard Hackner. Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 23 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 17, SPÖ 4, FPÖ 2. Sonst gibt es keine Mandate.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 136, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 156. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1387. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,01 Prozent.
Verkehr [Bearbeiten]
Eisenbahn [Bearbeiten]
Kirchberg liegt an der Mariazellerbahn. Diese Bahnstrecke hält im Gemeindegebiet im Bahnhof Kirchberg an der Pielach, sowie den Haltestellen Tradigist und Schwerbach. Kirchberg ist seit 1991 mit einer zweijährigen Unterbrechung Systemkreuzungsbahnhof.
Straßen [Bearbeiten]
An das höherrangige Straßennetz ist Kirchberg durch die B39 (Pielachtal Straße) angebunden. Außerdem führen noch überregional bedeutende Landesstraßen über die "Luft" nach Kettenreith, sowie über Tradigist und den "Gaisbühelsattel" nach Eschenau. Von Tradigist führt auch eine Straße über den "Morigrabensattel" nach Schrambach.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Romanische Teile der Pfarrkirche aus dem 10. und 14. Jahrhundert
- Schloss aus dem 16. Jahrhundert mit schönem Renaissanceportal, Innenhof mit offenem Arkadengang
- barocke Nepomukstatue
- Andreaskirche (Kirche ohne Turm, erbaut 1464)
- Modellbahnanlage (Modell eines 30 km Abschnittes der Mariazellerbahn)
Sport [Bearbeiten]
Der Sportclub Kirchberg wurde am 26. Oktober 1946 gegründet.
Die ehemalige Karate-Weltmeisterin Karina Gansch stammt aus Kirchberg an der Pielach. Sie wurde 1998 in Bern Österreichs erste Shōtōkan-Weltmeisterin.
Literatur [Bearbeiten]
- Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 1. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, Seite 944f, ISBN 3-85028-364-X
- Heinz Palt: Heimatbuch der Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach. Kirchberg an der Pielach 1975
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeindedaten von Kirchberg an der Pielach. In: Statistik Austria.
- Homepage der Gemeinde Kirchberg an der Pielach
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