Kickers Emden
| BSV Kickers Emden | |||
| Voller Name | Barenburger Sportverein Kickers Emden e. V. |
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| Ort | Emden | ||
| Gegründet | 24. März 1946 | ||
| Vereinsfarben | Blau-Weiß | ||
| Stadion | Ostfriesland-Stadion | ||
| Plätze | 7.200 | ||
| Präsident | Günter Schmaler (komm.) | ||
| Trainer | Uwe Groothuis | ||
| Homepage | bsv-kickers-emden.de | ||
| Liga | Oberliga Niedersachsen | ||
| 2010/11 | 4. Platz | ||
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Der BSV Kickers Emden ist ein Sportverein aus der Seehafenstadt Emden, dessen 1. Fußball-Herrenmannschaft in der Saison 2010/11 in der Oberliga Niedersachsen spielt. Damit ist diese Mannschaft die höchstklassig spielende Fußballmannschaft aus Ostfriesland. Umgangssprachlich tragen die Kickers Emden die Spitznamen Die Deichkicker, Die Ostfriesen oder auch Die Ottifanten (weil Emden die Heimatstadt des Ottifanten-Erfinders Otto Waalkes ist).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Verein wurde im März 1946 von Emder Fußballern als Nachfolger mehrerer nach Kriegsende zwangsaufgelösten Emder Vereine gegründet und zählt heute rund 900 Mitglieder, hauptsächlich in der Sparte Fußball. Von 1949 bis 1964 spielte der BSV Kickers in der Amateuroberliga Niedersachsen-West, die bis 1963 nach der Oberliga Nord die damals zweithöchste Spielklasse darstellte. Der Aufstieg in die Oberliga wurde 1951 knapp verpasst. Ferner existiert im Verein eine Tischtennis-Sparte, die älteste Tischtennissparte Emdens. Die Fans des BSV Kickers sind im Fanclub-Dachverband (FCDV) organisiert, welcher zirka 450 Mitglieder zählt.
1991 gelang der Aufstieg in die damals drittklassige Oberliga Nord. 1994 gewannen die Emder in dieser Klasse sogar die Nordmeisterschaft, scheiterten aber in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Offiziell 12.000, angeblich sogar 14.000 Zuschauer bei den Aufstiegsspielen bilden den bis heute gültigen Zuschauerrekord. Mit jener Zeit verbunden ist das Sponsoring durch das Emder Tankstellen-Unternehmen Score; der Inhaber Dr. Helmut Riedl war zugleich Präsident des Vereins. 1997 starb Riedl, kurz zuvor hatte er sein Amt niedergelegt. Nach einem kurzen Intermezzo übernahm der heutige Präsident Engelbert Schmidt, Finanzunternehmer aus Emden, die Präsidentschaft. In der Folge wurde auch ein Aufsichtsrat als Kontrollorgan etabliert, was nicht zuletzt auf die Erfahrungen mit der alleinigen Präsidentschaft Riedls zusammenhing. Zwar erlebte der Verein in den 1990ern eine spürbaren sportlichen Aufstieg und brachte unter anderem den späteren Nationalspieler Jörg Heinrich hervor, doch endete die Ära Riedl auch mit einem Schuldenberg von rund 3,7 Millionen Euro, der nach und nach abgebaut werden musste.
Nach dem verpassten Aufstieg 1994 spielten die Kickers in der damals neu gegründeten Regionalliga Nord (Nordwestdeutschland), in der sie bis zum Abstieg 1999 nie schlechter standen als auf dem neunten Tabellenplatz. In jenem Jahr folgte der Abstieg. In der Oberliga Nord (Staffel Niedersachsen-Bremen) gewannen die Emder gleich in ihrer ersten Saison 2000 und noch einmal 2003 die Meisterschaft, scheiterten aber in beiden Fällen in der Relegation. 2001 waren die Kickers Vizemeister, punktgleich mit dem Meister Göttingen 05. In der 2004/05 neu gegründeten Oberliga Nord gewann der Verein in der ersten Saison auf Anhieb und für Experten durchaus überraschend die Meisterschaft. Damit spielte der Verein seit der Saison 2005/06 wieder in der Fußball-Regionalliga, die – anders als in den 1990ern – nun zweigleisig aufgebaut war.
Im DFB-Pokal spielten die Kickers 1992/1993 (1. Runde: 1:5 gg. 1. FC Saarbrücken), 1996/97 (1. Runde: 1:3 gg. Fortuna Düsseldorf), 2000/01 (1. Runde: 0:1 gg. Mainz 05) und 2009/10 (1. Runde: 0:3 gg. 1. FC Köln), schieden aber immer in der ersten Hauptrunde aus.
Am 30. Mai 2007, drei Tage vor dem letzten Saisonspiel und der letzten minimalen Aufstiegschance in die 2. Bundesliga, gab der Verein bekannt, dass Trainer Marc Fascher seinen bis zum 30. Juni 2008 laufenden mündlichen Vertrag aus persönlichen Gründen nicht erfüllen wird. Am 10. Juni 2007 übernahm Stefan Emmerling das Amt des Cheftrainers. Zuvor war Emmerling bei der zweiten Mannschaft von Alemannia Aachen tätig.
Am 15. Mai 2008 fusionierte der Ballspielverein Kickers Emden e.V. mit dem 1976 gegründeten SV Blau-Gelb Barenburg-Emden e.V. (vormals „Postsportverein“) zum „Barenburger Sportverein Kickers Emden e.V.“. Am Saisonende schaffte die Mannschaft die Qualifikation für die vom DFB neu gegründete 3. Liga. Ein Jahr später – nach einem sechsten Platz in der 3. Liga – erfolgte der Rückzug aus dem Profifußball aus wirtschaftlichen Gründen.[1] In der Saison 2009/10 trat Kickers Emden daher in der Fußball-Oberliga Niedersachsen an. In dieser Saison erreichte man den 5. Tabellenplatz. In der Spielzeit 2010/11 belegten die Kickers in der eingleisigen Oberliga den 4. Tabellenplatz. Vor dem letzten Saisonspiel wurde bekannt, dass den Kickers für die Oberligasaison 2011/12 aus finanziellen Gründen keine Lizenz erteilt wurde. Dies hätte bedeutet, dass die Kickers in die sechstklassige Landesliga zurückgestuft worden wären. [2] Im Beschwerdeverfahren wurde dem Verein aber schließlich vom Niedersächsischen Fußballverband doch noch die Lizenz für die Oberligasaison 2011/12 erteilt. [3] Im Niedersachsenpokal 2010/11 erreichte der Verein das Finale, welches gegen den Drittligisten Eintracht Braunschweig mit 1:2 verloren ging. Dennoch qualifizierten sich die Emder für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2011/12, in der sie auf den Zweitligisten FSV Frankfurt trafen und mit 1:5 nach Verlängerung unterlagen.
Der Verein Kickers Emden möchte die 1. Herren-Mannschaft aus dem Gesamtverein ausgliedern, um so das Risiko einer Insolvenz für den Gesamtverein zu minimieren. Es sollen für den Verein Aktien für Fans und Sponsoren herausgegeben werden, dadurch hofft man Geld einzunehmen.
Am 24. November 2011 gaben der Präsident Günter Schmaler und der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Klaus Strahmann auf der Jahreshauptversammlung bekannt, dass er am darauffolgenden Freitag Insolvenz anmelden werde. Sofern die Oberligamannschaft ihre Saison zu Ende spielen kann, wird das Team nur eine Liga in die sechstklassige Landesliga absteigen.[4]
Am 1. Februar 2012 wurde schließlich das Insolvenzverfahren durch das Amtsgericht Aurich eröffnet. Dies bedeutet für den Verein, dessen Schulden der Insolvenzverwalter auf etwa drei Millionen Euro taxiert, den Abstieg aus der Niedersachsenliga, da die bisher absolvierten Saisonspiele statutengemäß aus der Wertung genommen werden.[5]
[Bearbeiten] Sparten
Neben Fußball wird beim BSV Kickers auch Tischtennis und Gorodki angeboten.
[Bearbeiten] Aktueller Kader
| Name (Trikotnummer) | Geburtstag | Nationalität |
|---|---|---|
| Torwart | ||
| Sebastian Patzler (1) | 24. Oktober 1990 | |
| René Carstens (22) | 2. Januar 1993 | |
| Abwehr | ||
| Steffen Meyer (2) | 16. Mai 1991 | |
| Steven Janßen (5) | 2. Oktober 1982 | |
| Bernd Grotlüschen (10) | 13. Februar 1985 | |
| Stephen Attoh (15) | 15. Januar 1984 | |
| Navid Ali Torabian (17) | 13. Oktober 1989 | |
| Christian Willms (18) | 28. April 1992 | |
| Manuel Menzel (27) | 29. September 1987 | |
| Mittelfeld | ||
| Ayaovie Bamezon (6) | 4. November 1993 | |
| Thilko Boekhoff (8) | 5. April 1985 | |
| Malte Müller (14) | 4. September 1985 | |
| Adam Martin Coronado (16) | 20. April 1990 | |
| Aaron Thalmann (20) | 29. Juli 1985 | |
| Daniel Kulbatzki (23) | 15. Juni 1989 | |
| Ruben Gonzales junior (30) | 22. Januar 1991 | |
| Angriff | ||
| Julian Bennert (7) | 2. Oktober 1991 | |
| Andreas Gerdes-Wurpts (11) |
22. Mai 1980 | |
| Didier Webessie (15) | 21. Juli 1989 | |
[Bearbeiten] Aktueller Trainer- und Betreuerstab
| Name | Funktion | |
|---|---|---|
| Trainerstab | ||
| Uwe Groothuis | Trainer | |
| Jens Jaschob | Co-Trainer | |
| Betreuerstab | ||
| Franzi Wilhelm | Physiotherapeutin | |
| Anton Frikke | Betreuer | |
[Bearbeiten] Wechsel zur Saison 2011/12
Abgänge
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Zugänge
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[Bearbeiten] Stadion
In den ersten Monaten nach der Gründung spielte der junge Verein auf dem Gelände des „Muttervereins“ Emder Turnverein im Stadtteil Bentinkshof im Herzen der Stadt, im Anschluss mehrere Jahre auf dem Platz der Freien Turnerschaft von 1903 (FT 03) Emden im Stadtteil Herrentor.
Der BSV Kickers spielt heute im Ostfriesland-Stadion im Stadtteil Früchteburg, das seit der Eröffnung 1950 zunächst schlicht Kickers-Stadion (im Volksmund auch Kickers-Platz) hieß. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurde es nach und nach von einem Sandionrund mit einfachen Stehtraversen zu einem Stadion ausgebaut, zunächst mit einer Haupttribüne mit Steh- und etwa 300 Sitzplätzen. Mitte der 1990er Jahre wurde es zu Ehren des damaligen langjährigen Präsidenten und Hauptsponsors Dr. Helmut Riedl in Dr. Helmut Riedl-Stadion umbenannt. Anfang des neuen Jahrzehnts wurde es dann nach einigen Querelen mit der Witwe des verstorbenen Dr. Riedl in Embdena-Stadion umbenannt. Es hieß nach der Firma des Hauptsponsors Embdena Partnership AG. Seit Anfang April 2011 trägt das Stadion den Namen Ostfriesland-Stadion, übergangsweise hieß es eine Zeit lang Deichkicker-Arena.
Das Fassungsvermögen beträgt nach neuesten Auflagen des DFB 7.200 Zuschauer. Bis zum Aufstieg in die Regionalliga zu Beginn der Saison 2005/2006 betrug die Kapazität rund 12.000 Zuschauer, aus Sicherheitsgründen ordnete der DFB jedoch eine Reduzierung auf die jetzige Maximalkapazität an. Der Zuschauerrekord wurde in der Saison 1993/1994 (damals Amateuroberliga Nord/3. Liga) erreicht, als zum letzten Punktspiel der Saison gegen die HSV-Amateure (das die Meisterschaft erbrachte) offiziell 12.000 Zuschauer im Stadion waren. Seit dem Aufstieg in die Regionalliga 2005 wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut: mit der Neuanlage des Gästebereichs für maximal 2000 Zuschauer, einer weiteren überdachten Tribüne für Heimfans und im Sommer 2008 mit einer zusätzlichen Stahlrohrtribüne hinter der Gegengeraden, die 500 Sitzplätze bietet, die aber inzwischen wieder abgebaut wurde, da die Sitzplätze gemietet waren.
[Bearbeiten] Erfolge
- 1951: Meister Amateuroberliga Niedersachsen-West (Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord)
- 1970: Meister Verbandsliga Niedersachsen-Nord
- 1989: Meister Verbandsliga Niedersachsen
- 1991: Meister Verbandsliga Niedersachsen (Aufstieg in die Amateuroberliga Nord)
- 1994: Norddeutscher Amateurmeister (Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga)
- 1996: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
- 2000: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
- 2000: Meister Oberliga Niedersachsen/Bremen
- 2003: Meister Oberliga Niedersachsen/Bremen
- 2005: Meister Oberliga Nord (Aufstieg in die Regionalliga Nord)
- 2008: Qualifikation für die 3. Liga
- 2009: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
- 2009: Teilnahme am DFB-Pokal
[Bearbeiten] Platzierungen in den jeweiligen Ligen
| Saison | Platz | Tore | Punkte | Liga | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1946/47 | 11. | 36:49 | 28-32 | NN | |
| 1947/48 | 6. | 56:34 | 26-18 | Landesliga Niedersachsen/Staffel Osnabrück | |
| 1948/49 | 3. | 63:27 | 35-13 | Landesliga Niedersachsen/Staffel Weser-Ems | |
| 1949/50 | 7. | 61:53 | 31-29 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1950/51 | 1. | 76:45 | 46-18 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur damals höchsten Spielklasse, der Oberliga Nord |
| 1951/52 | 9. | 69:68 | 36-32 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1952/53 | 10. | 69:68 | 29-31 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1953/54 | 9. | 47:60 | 26-34 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1954/55 | 11. | 45:66 | 25-35 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1955/56 | 11. | 52:63 | 24-32 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1956/57 | 12. | 42:70 | 23-33 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1957/58 | 14. | 42:61 | 23-37 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1958/59 | 14. | 45:57 | 23-37 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1959/60 | 9. | 47:54 | 27-33 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1960/61 | 13. | 50:82 | 23-37 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1961/62 | 13. | 47:74 | 27-33 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1962/63 | 15. | 35:82 | 19-41 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1963/64 | 13. | 46:73 | 18-38 | Amateuroberliga Niedersachsen-West | |
| 1964/65 | 6. | 69:51 | 30-30 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1965/66 | 4. | 83:43 | 37-23 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1966/67 | 8. | 52:47 | 30-30 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1967/68 | 2. | 73:35 | 46-14 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1968/69 | 2. | 81:56 | 38-22 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1969/70 | 1. | 74:23 | 47-13 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1970/71 | 8. | 40:43 | 30-30 | Amateurliga Niedersachsen | |
| 1971/72 | 12. | 30:49 | 26-34 | Amateurliga Niedersachsen | |
| 1972/73 | 13. | 48:69 | 22-38 | Amateurliga Niedersachsen | |
| 1973/74 | 3. | 83:41 | 41-19 | Verbandsliga Niedersachsen-Nord | |
| 1983/84 | 13. | 45:68 | 22-38 | Verbandsliga Niedersachsen | |
| 1984/85 | 14. | 44:66 | 29-39 | Verbandsliga Niedersachsen | |
| 1985/86 | 16. | 34:89 | 13-47 | Verbandsliga Niedersachsen | |
| 1988/89 | 1. | 73:29 | 46-18 | Verbandsliga Niedersachsen | Als Liganeuling direkt Meister geworden, aber in der Relegation zur Amateuroberliga Nord gescheitert |
| 1989/90 | 4. | 53:30 | 37-23 | Verbandsliga Niedersachsen | |
| 1990/91 | 1. | 52:34 | 41-19 | Verbandsliga Niedersachsen | Durch den ersten Platz in der Relegation Aufstieg in die Amateuroberliga Nord |
| 1991/92 | 6. | 60:49 | 35-29 | Amateuroberliga Nord | |
| 1992/93 | 8. | 55:54 | 30-30 | Amateuroberliga Nord | 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken 1:5 |
| 1993/94 | 1. | 67:39 | 41-19 | Amateuroberliga Nord | In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gescheitert |
| 1994/95 | 4. | 51:42 | 41-27 | Regionalliga Nord | |
| 1995/96 | 4. | 61:49 | 59 | Regionalliga Nord | |
| 1996/97 | 9. | 40:49 | 41 | Regionalliga Nord | 1. Runde DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf 1:3 |
| 1997/98 | 8. | 45:65 | 44 | Regionalliga Nord | |
| 1998/99 | 16. | 49:65 | 34 | Regionalliga Nord | Abstieg in die Oberliga |
| 1999/00 | 1. | 73:17 | 70 | Oberliga Niedersachsen/Bremen | In der Relegation zur Regionalliga Nord am Lüneburger SK (Regionalliga Nord Platz 8) gescheitert |
| 2000/01 | 2. | 52:27 | 67 | Oberliga Niedersachsen/Bremen | 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FSV Mainz 05 0:1 |
| 2001/02 | 8. | 67:48 | 54 | Oberliga Niedersachsen/Bremen | |
| 2002/03 | 1. | 83:34 | 71 | Oberliga Niedersachsen/Bremen | In der Relegation zur Regionalliga Nord am VfR Neumünster (Vize-Meister Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg, Meister St.Pauli II durfte wegen des Abstiegs ihrer Ersten Mannschaft nicht an der Relegation teilnehmen) gescheitert: Hinspiel in Neumünster: 2:1 für Emden, Rückspiel: 3:2 für Neumünster |
| 2003/04 | 6. | 52:42 | 59 | Oberliga Niedersachsen/Bremen | Qualifikation für die Oberliga Nord (Zusammenführung der Oberligen Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein/Hamburg), in der zehnjährigen Geschichte der Oberliga Nds./HB nimmt Kickers damit bei fünf gespielten Saisons den siebten Platz in der „Ewigen Tabelle“ ein [6] |
| 2004/05 | 1. | 64:18 | 81 | Oberliga Nord | Aufstieg in die Regionalliga Nord |
| 2005/06 | 9. | 50:45 | 49 | Regionalliga Nord | Aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem VfL Osnabrück |
| 2006/07 | 4. | 50:41 | 59 | Regionalliga Nord | Am 26. Spieltag auf einem Aufstiegsplatz zur 2. Bundesliga |
| 2007/08 | 9. | 43:39 | 54 | Regionalliga Nord | Qualifikation für die 3. Liga; neun Spieltage auf einem Aufstiegsplatz in die 2. Bundesliga, davon vom 14. bis 18. Spieltag Tabellenführer |
| 2008/09 | 6. | 45:44 | 59 | 3. Liga |
20 Spieltage auf einem Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz in die 2. Bundesliga, sechsmaliger Tabellenführer; Zwangsabstieg durch Lizenzrückzug |
| 2009/10 | 5. | 53:45 | 48 | Oberliga Niedersachsen West | 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln 0:3, Qualifikation für die eingleisige Oberliga Niedersachsen |
| 2010/11 | 4. | 71:51 | 71 | Oberliga Niedersachsen | |
| 2011/12 | NN | NN | NN | Oberliga Niedersachsen | 1. Runde DFB-Pokal gegen den FSV Frankfurt 1:5 n.V. |
[Bearbeiten] Bekannte Spieler und Trainer
[Bearbeiten] Bekannte Spieler
- Jörg Heinrich spielte von 1990 bis 1994 beim BSV. Hier wurde er entdeckt und wechselte in die Bundesliga zum SC Freiburg. Später ging er zu Borussia Dortmund und feierte dort seine größten Erfolge. Später war er der damals teuerste Transfer ins Ausland zum AC Florenz. Außerdem ist er bis heute der einzige ehemalige Kickers-Spieler, der in seiner späteren Karriere für die Deutsche Nationalelf spielte.
- Uli Stein half in der Saison 2001/2002 als damals 47-Jähriger für ein Spiel aus, als alle Torhüter verletzt oder gesperrt waren. Er hinterließ eine makellose Bilanz: Kickers Emden gewann das Heimspiel gegen den BV Cloppenburg vor 2100 Fans mit 3:0.
- Christian Lenze spielte von 1999 bis 2001 beim BSV Kickers, bevor er zu Werder Bremen wechselte. Derzeit ist der Mittelfeldspieler bei VfL Oldenburg unter Vertrag.
- Ferydoon Zandi, gebürtiger Emder, spielte in der Jugend des BSV Kickers Emden und derzeit bei Azin Steel Teheran sowie in der Nationalmannschaft des Iran.
- Chad Deering spielte von 1995 bis 1996 beim BSV Kickers und hat 18 Länderspiele für die USA absolviert, davon eines bei der WM 1998 in Frankreich. Nach seiner Emder Zeit spielte er in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg, danach in der amerikanischen Profiliga MLS, wo er zweimal ins „All Star Team“ gewählt wurde.
- Falk Schindler spielte von 2005 bis 2007 beim BSV Kickers. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte er vor allem durch ein Dopingvergehen im September 2005, woraufhin er ein halbes Jahr lang gesperrt und das gewonnene Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nachträglich als verloren gewertet wurde. Zurzeit ist er beim VFC Plauen aktiv.
In den 1990er Jahren wurden zwei Kickers-Spieler vom NFV zu Niedersachsens Fußballer des Jahres gekürt: Uwe Groothuis (1991) und Stephan Prause (1996).
[Bearbeiten] Bekannte Trainer
- Jürgen Bogs war mit dem BFC Dynamo einer der erfolgreichsten Trainer der DDR mit zehn nationalen Meistertiteln in Folge (1979 bis 1988). Er stand außerdem bei 44 Europapokalspielen für den Klub an der Linie.
- Michael Krüger trainierte den BSV Anfang von 1999 bis 2001.
- Gerd Roggensack wurde als Nachfolger von Krüger in Emden verpflichtet, wurde aber vorzeitig mangels Erfolg entlassen.
- Marc Fascher hat die Mannschaft in die Regionalliga geführt und in Deutschland sehr bekannt gemacht, kündigte aber seinen Vertrag zum Saisonende 2007 aus persönlichen Gründen und wurde daher am 1. Juni 2007 vor dem letzten Saisonspiel vom Verein entlassen. Begründung: „Der Zeitpunkt, zu dem diese Entscheidung [die Kündigung von Fascher zum Saisonende. Anm. d. Autors] der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, wird von Kickers (…) als treuloses Verlassen der Mannschaft auf der Zielgeraden angesehen.“
- Stefan Emmerling war bis April 2009 Trainer des Vereins.
[Bearbeiten] Medien
Zu den Heimspielen erscheint der Kickers-Kurier, den ein Team von Redaktionsmitgliedern aus Vereinsangehörigen und Fans erstellt.
Otto Waalkes war Ende der 1980er Hauptsponsor und hat 2005 dem Verein gestattet, den populären Ottifanten zu verwenden.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Kickers Emden zieht Antrag auf Erteilung einer Lizenz für die 3. Liga zurück
- ↑ Meldung der Ostfriesen-Zeitung vom 11. Juni 2011
- ↑ Meldung auf der Vereinshomepage vom 18. Juni 2011
- ↑ BSV Kickers Emden e.V.: Kickers Emden meldet Insolvenz an, 24. November 2011, abgerufen am 25. November 2011
- ↑ Abstieg! Kickers Emden sind insolvent auf www.kicker.de vom 1. Februar 2012, abgerufen am 1. Februar 2012
- ↑ http://www.dsfs.de/uploads/media/Oberliga_Niedersachsen-Bremen_Ewige-Tabelle.pdf
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Vereinshomepage
- Offizielle Site der Jugendabteilung
- Offizielle Seite des Fan-Club-Dachverbandes
Eintracht Braunschweig II | VfL Bückeburg | BV Cloppenburg | Kickers Emden | RSV Göttingen 05 | Goslarer SC 08 | TuS Heeslingen | VfV Borussia 06 Hildesheim | SV Holthausen/Biene | SC Langenhagen | Lüneburger SK Hansa | Eintracht Nordhorn | VfB Oldenburg | VfL Osnabrück II | VSK Osterholz-Scharmbeck | TSV Ottersberg | BSV Schwarz-Weiß Rehden | Rotenburger SV