VfB Oldenburg

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VfB Oldenburg
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Voller Name Verein für Bewegungsspiele
von 1897 e.V. Oldenburg
Ort Oldenburg, Niedersachsen
Gegründet 17. Oktober 1897
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Marschweg-Stadion
Plätze 15.200
Präsident Wilfried Barysch
Trainer Kristian Arambasic
Homepage www.vfb-oldenburg.de
Liga Regionalliga Nord
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts

Der VfB Oldenburg (offiziell: Verein für Bewegungsspiele von 1897 e.V. Oldenburg) ist ein Sportverein aus Oldenburg in Niedersachsen. Der Verein hat 849 Mitglieder in den vier Abteilungen Fußball, Ringen, Tischtennis und Volleyball. Ehemals bestanden auch eine Eishockey- und eine Cricket-Abteilung.

Bekannt wurde der Verein durch seine Fußballabteilung. Die erste Mannschaft spielt seit dem Aufstieg im Jahre 2012 in der viertklassigen Regionalliga Nord. Zuvor spielte der VfB sieben Jahre in der damals erstklassigen Oberliga Nord und fünf Jahre in der 2. Bundesliga. Im Jahre 1988 wurde die Mannschaft Deutscher Vizemeister der Amateure und verfehlte vier Jahre später den Aufstieg in die Bundesliga um einen Punkt. Heimspielstätte ist das Marschweg-Stadion.

Geschichte[Bearbeiten]

Von der Gründung bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Das Herbartgymnasium

Im Jahre 1897 begannen einige Oberrealschüler des heutigen Herbartgymnasiums mit dem Fußball spielen. Am 17. Oktober 1897 wurde mit dem F.C. Oldenburg der älteste Fußballverein der Stadt und die Urzelle des heutigen VfB gegründet. Erste Spielstätte war der Exerzierplatz der Infanteriekaserne an der Kranbergstraße. Der zweite Stammverein des VfB, der Fußball Verein Germania von 1903 wurde am 29. April 1903 von Absolventen des örtlichen Lehrerseminars gegründet.[1] Dieser teilte sich fünf Jahre lang den Exerzierplatz mit dem FC, ehe die Germania von der Klosterbrauerei die ehemalige Radrennbahn im heutigen Stadtteil Donnerschwee mietete und in ein Fußballstadion umwandelte. Am 18. Februar 1919 fusionierten beide Stammvereine zum VfB Oldenburg.[2]

Bereits ein Jahr nach der Fusion errang der VfB nach einem 5:0-Sieg über den FC Deutschland Wilhelmshaven die Bezirksmeisterschaft, schied aber nach einer 0:5-Niederlage gegen den Geestemünder SC in der Qualifikationsrunde der Norddeutschen Meisterschaft aus. 1921 wurde der Bezirksmeister-Titel erneut gewonnen und der Aufstieg in die kurzlebige Norddeutsche Liga (Westkreis) geschafft. Wieder mit 0:5 verlor der VfB zwei Jahre später das Entscheidungsspiel um die Jadestaffelmeisterschaft gegen Werder Bremen. Die Mannschaft verschwand daraufhin im Mittelmaß der damals erstklassigen Bezirksliga Weser/Jade und geriet vor Ort in den Schatten des aufstrebenden Lokalrivalen SV Frisia.[1] Nach der Fußball-Revolution von 1928 wurden die Ligen neu geordnet und der VfB musste in die Zweitklassigkeit. Drei Jahre später wurde der Aufstieg nur knapp verpasst.

Im Jahre 1936 gewann der VfB mit knappen Vorsprung auf den Bremer SV die Bezirksmeisterschaft und erreichte die Aufstiegsrunde zur Gauliga Niedersachsen. Hier traf der VfB auf Wilhelmsburg 09 und den VfB Schinkel. Die drei Mannschaften beendeten die Runde punktgleich, so dass schließlich der bessere Torquotient den Ausschlag für die Wilhelmsburger ausmachte.[3] Zwei Jahre später machte sich der VfB als Herbstmeister erneute Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde, als alle soldatischen Vereinsmitglieder an die neuen Militärsportvereine abgegeben werden mussten. Als Folge stieg der VfB am Saisonende ab.[1] 1942 wurde der VfB schließlich in die Gauliga Weser-Ems aufgenommen. Die Mannschaft rückte für den aufgelösten Luftwaffen-SV Quakenbrück nach, war aber sportlich überfordert. Beim Meister Wilhelmshaven 05 unterlag der VfB mit 0:17.[4] Der Zweite Weltkrieg sorgte im Jahre 1944 schließlich zur Einstellung des Spielbetriebes.

Turbulente Nachkriegszeit (1945 bis 1963)[Bearbeiten]

Im Jahre 1946 wurde der VfB in die Oberliga Niedersachsen-Nord aufgenommen. Als Tabellenvierter wurde die Qualifikation für die neu geschaffene höchste Spielklasse, der Oberliga Nord nur knapp verpasst. 1949 wurde der VfB Meister der Landesliga Weser/Ems und erreichte anschließend die Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord. Durch einen 5:0-Sieg vor 15.000 Zuschauern über Bergedorf 85 gelang den Oldenburgern der Aufstieg.[1]

Die Mannschaft um Spielmacher Felix Gerritzen sorgte während der Saison 1949/50 im norddeutschen Oberhaus für Furore. So wurden beide Spiele gegen den Nachbarn Werder Bremen gewonnen. Höhepunkt der Saison war der 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV am 16. Oktober 1949 vor 18.000 Zuschauern. Ernst-Otto Meyer war mit 21 Saisontoren viertbester Torjäger der Liga. Der neute Rang konnte nicht wiederholt werden. Ohne Gerritzen, der zu Preußen Münster wechselte, geriet der VfB in Abstiegsgefahr und stieg 1951 als Vorletzter ab.

In den drei folgenden Jahren erreichten die Oldenburger jeweils die Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord. 1952 blieb das 1:1 im Auftaktspiel gegen Altona 93 der einzige Punktgewinn. Ein Jahr später nahm der VfB nur wegen des Verzichts von Meister Eintracht Nordhorn an der Aufstiegsrunde teil, verspielte dort allerdings den Klassensprung in den letzten beiden Spielen. Im dritten Anlauf klappte schließlich der Aufstieg durch einen 3:2-Sieg nach Verlängerung im Hamburger Rothenbaum-Stadion.[1]

Verstärkt mit dem Ex-Nationalspieler Erich Hänel langte es in der Saison 1954/55 zu Rang elf, ehe ein Jahr später der erneute Abstieg folgte. Finanzielle Probleme erlaubten keine oberligatauglichen Verstärkungen. Erneut gelang die Rückkehr nach mehreren vergeblichen Aufstiegsversuchen. 1957 verspielte der VfB durch eine 0:2-Niederlage beim Bremer SV den Klassensprung. Ein Jahr später mussten die Oldenburger zunächst Entscheidungsspiele gegen Eintracht Osnabrück und den VfB Peine bestreiten, ehe man am VfV Hildesheim scheiterte.

Nachdem der VfB 1959 schließlich dem VfB Lübeck den Vortritt lassen musste, bildete der neue Trainer Emil Izsó eine junge Mannschaft mit regionalen Talenten. Am letzten Spieltag erreichte die Mannschaft nach einem 5:0 über den Polizei SV Bremen und der gleichzeitigen 0:3-Niederlage des SC Victoria Hamburg beim SV Friedrichsort ein Entscheidungsspiel gegen die Hamburger. Dieses gewann der VfB im hannoverschen Niedersachsenstadion mit 2:1.[1] Drei Jahre konnten sich die Oldenburger nun in der Oberliga Nord halten und erreichte jeweils Mittelfeldpositionen.

Regionalligajahre (1963 bis 1974)[Bearbeiten]

Nach der Einführung der Bundesliga als höchste deutsche Spielklasse spielte der VfB in der zweitklassigen Regionalliga Nord weiter. Für den Verein bedeutete dies einen gravierenden Einschnitt. Aus finanziellen Gründen mussten Jahr für Jahr Leistungsträger abgegeben werden. Einer der wenigen Höhepunkte dieser Zeit waren die Derbys gegen den Lokalrivalen VfL Oldenburg in der Saison 1963/64, die bis zu 20.000 Zuschauer ins Stadion lockten. Der VfL stieg am Saisonende ab und verlor einige Spieler an den VfB, was das Verhältnis zwischen beiden Vereinen vergiftete.[1]

In den folgenden Spielzeiten kam der VfB nicht über das Mittelmaß hinaus und geriet zeitweilig in Abstiegsnot. Mitte der 1960er benötigte der Verein eine Spendenaktion, um zu überleben. Die Qualifikation für den DFB-Pokal im Jahre 1967 sanierte den Verein. In der ersten Runde traf der VfB auf Borussia Dortmund, gegen die die Oldenburger trotz 2:0-Halbzeitführung mit 2:3 unterlagen.[5]

Ein weiterer Ausverkauf von Leistungsträgern in Verbindung mit großem Verletzungspech führten in der Saison 1970/71 schließlich zum Abstieg in die Landesliga Niedersachsen. Eine 1:2-Niederlage beim Itzehoer SV am letzten Spieltag besiegelte die Degradierung ins Amateurlager. Mit einer stark verjüngten Mannschaft wurde der VfB Niedersachsenmeister und zog in die Aufstiegsrunde ein. Am letzten Spieltag musste der VfB zum bis dahin punktlosen Rendsburger TSV reisen und geriet mit 0:3 in Rückstand. Schließlich gewannen die Oldenburger mit 6:4 und kehrten aufgrund des besseren Torverhältnis gegenüber Concordia Hamburg und Preußen Hameln in die Regionalliga zurück.[1]

1973 erreichte der VfB erneut den DFB-Pokal, wo 32.000 Zuschauer am 1. Dezember 1973 eine 0:6-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach sahen. Sportlich konnten sich die Oldenburger schnell in der Regionalliga etablieren und erreichten in der Saison 1973/74 den sechsten Rang. Dieser reichte jedoch nicht für die neu geschaffene 2. Bundesliga, da die Plätze über eine Fünfjahreswertung vergeben wurden. In dieser Wertung belegte der VfB nur Rang elf.[6]

Oberligajahre (1974 bis 1990)[Bearbeiten]

Nachfolger der Regionalliga Nord wurde die drittklassige Oberliga Nord. Nach einem spannenden Titelrennen gegen Arminia Hannover sicherte sich der VfB die erste Meisterschaft. In der Aufstiegsrunde scheiterten die Oldenburger jedoch an Westfalia Herne und dem Außenseiter Spandauer SV. Ein Jahr später qualifizierte sich der VfB als Dritter für die Deutsche Amateurmeisterschaft. Im Halbfinale musste sich die Mannschaft im Elfmeterschießen gegen den SV Holzwickede geschlagen geben. Zwei Jahre später folgte in Runde eins das Aus gegen den SV Baesweiler 09.

Helmut Mrosla übernahm daraufhin das Traineramt und führte seine Mannschaft 1980 zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Wenige Wochen später beschloss der DFB die bis dahin zweigleisige 2. Bundesliga ab 1981 in eine eingleisige umzuwandeln. Platz 15 reichte bei weitem nicht für den Klassenerhalt. Höhepunkt der Saison war die 0:3-Niederlage gegen Werder Bremen vor 18.000 Zuschauern. Nach dem Abstieg plagten neue finanzielle Schwierigkeiten den Verein, der 1983 nur aufgrund des besseren Torverhältnisses die Klasse hielt.

Im Jahre 1984 übernahm Hans-Dieter Schmidt das Traineramt und führte den VfB wieder in bessere Zeiten. 1986 wurden die Oldenburger hinter dem FC St. Pauli Vizemeister und zogen in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga ein. Dort startete die Mannschaft mit einem 5:0-Sieg über Rot-Weiss Essen, ehe vier Niederlagen in Folge die Aufstiegsträume zerplatzen ließen.[7] Zwei Jahre später erreichte der VfB Rang drei und qualifizierte sich für die Deutsche Amateurmeisterschaft. Über Tennis Borussia Berlin und den TSV Vestenbergsgreuth zog die Mannschaft ins Endspiel ein, welches mit 4:5 nach Elfmeterschießen gegen Eintracht Trier verloren wurde.

Im Jahre 1990 gewann der VfB zum dritten Mal die Oberligameisterschaft und setzte sich in der anschließenden Aufstiegsrunde gemeinsam mit dem TSV Havelse durch. Gleichzeitig verkaufte der Verein das Stadion Donnerschwee für 2,8 Millionen Mark an die Stadt, wodurch der VfB schuldenfrei war.[8]

Zwischen 2. Bundesliga und Regionalliga (1990 bis 1997)[Bearbeiten]

Die von Wolfgang Sidka trainierte und von Rudi Assauer gemanagte Mannschaft erreichte in der Aufstiegssaison Platz zwölf. Mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg verabschiedete sich der VfB am 16. Juni 1991 vom Stadion Donnerschwee und zog zur folgenden Spielzeit in das Marschweg-Stadion um. Überraschend zogen die Oldenburger um Torjäger Radek Drulák in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga ein.

In dieser blieb der VfB sieben Spiele lang ungeschlagen, ehe es beim FC St. Pauli eine 2:3-Niederlage gab. Nach weiteren Siegen über Hertha BSC und beim SV Meppen wurden die Oldenburger Vizemeister. In der Endabrechnung fehlte einem Punkt an Bayer Uerdingen. Radek Drulák wurde mit 21 Toren Torschützenkönig der 2. Bundesliga Nord.[9] Ein Jahr nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte folgte der Abstieg in die Oberliga. Mit 90 Gegentoren stellte der VfB die schlechteste Abwehr der Liga.

Nachdem in den nächsten beiden Spielzeiten der Wiederaufstieg verpasst wurde übernahm am 1. Juli 1995 Hubert Hüring das Traineramt und führte die stark verjüngte Mannschaft um Torwart Jörg Butt überraschend zur Meisterschaft. Dort traf der VfB auf den Meister der Regionalliga Nordost, Tennis Borussia Berlin. Nach einem 1:1 in Berlin konnten sich die Oldenburger im Rückspiel mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzen und kehrten in die 2. Bundesliga zurück.[1] Die Aufstiegsmannschaft war in der folgenden Zweitligasaison 1996/97 trotz des nachverpflichteten Ex-Nationalspielers Mirko Votava überfordert und stieg als Tabellenletzter wieder ab.

Insolvenz und Niedergang (1997 bis 2007)[Bearbeiten]

Durch den Abstieg geriet der VfB erneut in starke finanzielle Probleme, so dass die Mannschaft schnell ins Mittelmaß der Regionalliga abrutschte. Die Situation eskalierte während der Saison 1999/2000, als gegen den VfB ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Im März 2000 lehnte der zuständige Richter ein Insolvenzverfahren ab, weil 300.000 Mark fehlten. Da die Auflösung des Vereins drohte, wurde mit dem FC Germania Oldenburg ein Nachfolgeverein gegründet.

Mit Hilfe des Wilhelmshavener Anwalts Naraschweski wurde das Insolvenzverfahren schließlich erfolgreich abgeschlossen.[1] Zum Erfolg trugen auch Benefizspiele gegen den Hamburger SV, Werder Bremen und dem FC Schalke 04 bei.[2] Sportlich konnte der VfB in jener Saison keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen und stieg mit ganzen 14 Punkten als Tabellenletzter ab. Ab 2001 engagierte sich der Cloppenburger Unternehmer Albert Sprehe finanziell beim Verein, der daraufhin die Meisterschaft der Oberliga Niedersachsen/Bremen feiern konnte.

In den Aufstiegsspielen zur Regionalliga trafen die Oldenburger auf die Amateure des Hamburger SV. Nach einem torlosen Remis zu Hause unterlag der VfB in Hamburg mit 2:5. Erneut kam es nach dem verpassten Aufstieg zu Turbulenzen. Im Jahre 2004 wurde die Oberliga Nord wieder eingleisig geführt. Der zur Qualifikation nötige achte Platz wurde um zwei Punkte verfehlt, so dass die Oldenburger erstmals in die Fünftklassigkeit hinunter mussten. Dort traf man erstmals seit 40 Jahren wieder auf den Stadtrivalen VfL.

Nach einem dritten Platz in der Saison 2004/05 scheiterten die Oldenburger ein Jahr später nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis am SV Ramlingen-Ehlershausen. In der Saison 2006/07 wurde der VfB unter Trainer Josef Zinnbauer schließlich Meister und stieg in die Oberliga Nord auf.

Gegenwart (seit 2007)[Bearbeiten]

In der Oberligasaison 2007/08 ging es um die Qualifikation zur Regionalliga Nord. Die direkte Qualifikation wurde als Siebter zwar verpasst, der VfB nahm aufgrund einer Lizenzverweigerung für den TuS Heeslingen an einer Relegationsrunde teil, wo die Oldenburger am FC Oberneuland scheiterten. Ein Jahr später sicherte sich der VfB die Meisterschaft der Oberliga Niedersachsen-West. Während der Saison gelang ein 11:1-Sieg gegen den Heeßeler SV. In der Aufstiegsrelegation traf die Mannschaft auf den Meister der Oststaffel Goslarer SC 08. Das Hinspiel in Goslar gewannen die Oldenburger mit 1:0. Das Rückspiel vor 11.740 Zuschauern in Oldenburg konnten die Goslarer jedoch mit 2:1 für sich entscheiden und stiegen aufgrund der Auswärtstorregel auf. Nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen.[10]

Im Jahre 2010 verpasste der VfB als Vizemeister hinter dem TSV Havelse erneut den Aufstieg, qualifizierte sich aber für die nunmehr eingleisige Oberliga Niedersachsen. Ein Jahr später konnte sich der VfB nach langer Zeit wieder für den DFB-Pokal qualifizieren, in dem man gegen den Hamburger SV mit 1:2 verlor. Im darauffolgenden Jahr gelang schließlich als Tabellendritter im Rahmen einer erneuten Ligenreform der Aufstieg in die wieder eingeführte Regionalliga Nord.

Erfolge[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Kader der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Name und Position Trikot Nationalität
Torwart
Mansur Faqiryar 1 Afghane Deutscher
Jannik Zohrabian 24 Deutscher
Abwehr
Thorsten Tönnies 2 Deutscher
Tim Petersen 5 Deutscher
Peer-Bent Wegener 6 Deutscher
Franko Uzelac 15 Kroate Deutscher
Daniel Halke 23 Deutscher
Maycoll Canizales-Smith 27 Kanadier El Salvador
Alexander Baal 30 Deutscher
Mittelfeld
Christian Thölking 7 Deutscher
Leo Baal 8 Deutscher
Kai Pröger 9 Deutscher
Hendrik Großöhmichen 10 Deutscher
Kevin Samide 16 Deutscher
Lucas Höler 19 Deutscher
Marcel Gottschling 20 Deutscher
Musa Karli 22 Deutscher
Mohamed Aidara 28 Franzose Senegalese
Aslan Magomadov 32 Russe
Angriff
Addy-Waku Menga 13 DR Kongo Deutscher
Shaun Minns 14 Deutscher
John Thöle 18 Deutscher
Nils Laabs 26 Deutscher
(Stand aller Daten: 4. August 2013)

Wechsel zur Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge Abgänge
Maycoll Canizales-Smith (SV Roßbach/Verscheid)
Marcel Gottschling (eigene U19)
Hendrik Großöhmichen (vereinslos)
Lucas Höler (Blumenthaler SV U-19)
Musa Karli (SV Darmstadt 98)
Nils Laabs (FC Oberneuland)
Aslan Magomadov (TuS Heeslingen)
Addy-Waku Menga (Preußen Münster)
Shaun Minns (FC Oberneuland)
Kevin Samide (VfB Lübeck)
John Thöle (vereinslos)
Franko Uzelac (eigene U19)
Jannik Zoharabian (SV Wilhelmshaven)
Flodyn Baloki (NTSV Strand 08)
Julian Bennert (BV Cloppenburg)
Ferhat Bikmaz (unbekannt)
Alexander Dreher (TSV Oldenburg)
Sebastian Ferrulli (zweite Mannschaft)
Nick Köster (SSV Jeddeloh)
Julian Lüttmann (SSV Jeddeloh)
Rene Melzer (Niendorfer TSV)
Paul van Humbeeck (unbekannt)
Claude-Roland Videgla (unbekannt)

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

  • bis Sep. 1949: Fritz Blaschke
  • Sep. 1949 – 1951: Hans Pilz
  • 1951 – 1952: Kurt Schmidt
  • 1952 – 1954: nicht bekannt
  • 1954 – 1955: Hans Tibulski
  • 1955 – 1956: Heinz Carolin
  • 1956 – 1958: nicht bekannt
  • 1958 – 1960: Emil Iszó
  • 1960 – 1965: Kurt Koch
  • 1965 – 1967: Erich Hänel
  • 1967 – 1970: Emil Iszó
  • 1970 – 1971: Kurt Koch
  • 1971 – ?: Gerd Kolbert
  •  ? – 1972: Uwe Strohwasser
  • 1972 – 1976: Helmut Mrosla

Ehemalige Funktionäre[Bearbeiten]

Der Sänger des Duos Klaus und Klaus, Klaus Baumgart („der dicke Klaus“), war während der erfolgreichen Zeit des VfB Oldenburg von 1990 bis 1993 Vizepräsident des Vereins. Im Jahre 2009 wurde Baumgart aufgrund seiner im Lokalfernsehen geäußerten, stark ins Persönliche gehenden Angriffe gegen Mannschaft, Trainer und Vorstand ausgeschlossen.[11]

Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Marschweg-Stadion

Der VfB Oldenburg trägt seit der Saison 1991/92 seine Heimspiele im städtischen Marschweg-Stadion aus. Es bietet Platz für 15.200 Zuschauer, davon 4.500 überdachte Sitzplätze. Zuvor spielte man regelmäßig im vereinseigenen, kleineren Stadion Donnerschwee und nur bei Spielen mit großem Besucheraufkommen im Marschweg-Stadion. Mit dem Verkauf des Stadions wechselte die erste Herrenmannschaft schließlich ins Marschweg-Stadion. Bei den Fans und Mitgliedern ist der Verkauf des Stadions in Donnerschwee bis heute sehr umstritten. Besucherrekord war im Jahr 1960 mit 32.000 Zuschauern bei einem Spiel gegen den Hamburger SV und 1973 gegen Borussia Mönchengladbach.

DAS BLAUE[Bearbeiten]

Am 20. August 2005 erschien zum ersten Heimspiel in der Hinrunde der Niedersachsenliga West Saison 2005/2006 das aktuelle Stadionmagazin des VfB Oldenburg unter seinem neuen Namen DAS BLAUE. Das Stadionmagazin erscheint zu jedem Heimspiel des VfB Oldenburg im heimischen Marschwegstadion.

Auf insgesamt 24 Seiten berichten drei Redakteure aus der Region Oldenburg über Wissenswertes zum VfB Oldenburg, informieren über den aktuellen Gegner und halten die Fans und Stadionbesucher sowie die Sponsoren über Aktuelles und Neuigkeiten auf dem Laufenden. DAS BLAUE wird kostenlos vor und im Marschwegstadion verteilt. Das Stadionmagazin wird im Format DIN A5 durchgängig in 4c-Euroskala produziert. DAS BLAUE wird auch über die offizielle Homepage des VfB Oldenburg als PDF-Datei zum kostenlosen Download angeboten. Unter der Rubrik Stadionmagazin sind die bisher erschienenen Ausgaben archiviert.

Weitere und ehemalige Abteilungen[Bearbeiten]

Cricket[Bearbeiten]

2004 hat sich der Oldenburger Cricket Club, der in der höchsten deutschen Spielklasse spielt, als Cricket-Abteilung dem VfB angeschlossen. Im Jahr 2007 löste sich die Cricket-Abteilung vom VfB und reaktivierte den 2001 gegründeten Oldenburger Cricket Club e.V. (OCC).

Eishockey[Bearbeiten]

Die Eishockey-Abteilung des VfB Oldenburg bestand zwischen 1981 und 1984. Gegründet wurde sie von Mitgliedern des ESV Stickhausen und spielte unter dem Namen VfB-ESV Oldenburg-Stickhausen. Die Mannschaft spielte ab 1981/82 in der Regionalliga, in der darauf folgenden Saison erreichte man sogar den Aufstieg in die Oberliga. Der Aufstieg konnte aber nicht realisiert werden, da die Abteilung sich nicht mit dem Hallenbetreiber über die Eismiete einigen konnte. Dadurch trennte sich die Abteilung 1984 wieder vom VfB Oldenburg (siehe auch EC Wilhelmshaven).[12]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Arndt: VfB Oldenburg. Sutton, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-469-1.
  • Matthias Schachtschneider: 100 Jahre VfB Oldenburg – Eine Chronik. Imken, Oldenburg 1997.
  • Axel Bullwinkel, Uwe Nuttelmann: VfB Oldenburg 1978–1996: Die Statistik der deutschen Vereine. Nuttelmann, Jade 1996, ISBN 3-930814-08-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j  Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine – Norddeutschland. AGON-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-223-8, S. 233–235.
  2. a b vfb-oldenburg.de: Historie
  3.  Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 150.
  4. Grüne (1996), Seite 231
  5. nwzonline.de: Als der VfB den Coup verpasste
  6.  Hardy Grüne: Bundesliga & Co. 1963 bis 1997. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs – Band 2. AGON Sportverlag, Kassel 1997, ISBN 3-89609-113-1, S. 81.
  7. Grüne (1997), Seite 174
  8. hallofamilie.de: Sehnsucht nach der Hölle
  9. rsssf.com: (West) Germany – Second Level Top Scorers (englisch)
  10. nwzonline.de: 1:2 – VfB verpasst Aufstieg – Randale nach dem Spiel
  11. nwzonline.de: Baumgart aus VfB ausgeschlossen
  12. http://www.marmai-design.de/icefrox/index.php?site=forza

Weblinks[Bearbeiten]