Bahrainische Fußballnationalmannschaft
| Spitzname(n) | Al-Ahmar („Die Roten“) | ||
| Verband | Bahrain Football Association | ||
| Konföderation | AFC | ||
| Technischer Sponsor | Puma | ||
| Trainer | |||
| Rekordtorschütze | Hussain Ali Ahmed (33) | ||
| Rekordspieler | Abdulrazzaq Mohamed (102) | ||
| Heimstadion | Bahrain National Stadium | ||
| FIFA-Code | BHR | ||
| FIFA-Rang | 97. (366 Punkte) (Stand: 15. Februar 2012)[1] |
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| Bilanz | |||
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| 382 Spiele 125 Siege 99 Unentschieden 158 Niederlagen |
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| Statistik | |||
| Erstes Länderspiel (Bagdad, Irak; 2. April 1966) |
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| Höchster Sieg (Manama, Bahrain; 29. Februar 2012) |
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| Höchste Niederlage (Bagdad, Irak; 6. April 1966) |
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| Erfolge bei Turnieren | |||
| Asienmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 4 (Erste: 1988) | ||
| Beste Ergebnisse | 4. Platz 2004 | ||
| (Stand: 29. Februar 2012) | |||
Die Bahrainische Fußballnationalmannschaft ist die offizielle Fußballauswahl des arabischen Inselstaates Bahrain. In den letzten Jahren feierte Bahrain die größten Erfolge seiner Fußballgeschichte und ist inzwischen zu einem der stärkeren Teams Asiens geworden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Bei der Asienmeisterschaft 2004 in China erreichte man den vierten Platz nach einer 2:4-Niederlage gegen den Iran. Zuvor war man im Halbfinale gegen Japan gescheitert. Das entscheidende Tor zum 4:3 fiel in der Verlängerung. Trotzdem konnte man sich über eine goldene Trophäe freuen: A'ala Hubail, Star und Torjäger des Nationalteams, gewann zusammen mit dem Iraner Ali Karimi den goldenen Schuh des besten Torschützen. Er erzielte fünf Tore. In der Wahl zu Asiens Spieler des Jahres schnappte Karimi ihm dann auch noch den Titel weg. Der zweite Hoffnungsträger der Bahrainis ist A'alas Bruder Mohamed Hubail. Beide spielen auch im Verein zusammen.
Bis zum 16. November 2005 konnten die Bahrainis darauf hoffen, sich für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren zu können. Nachdem im ersten Spiel gegen Usbekistan die Kicker aus dem GUS-Staat 1:0 gewonnen hatten, wurde das Spiel wegen eines schweren Schiedsrichterfehlers annulliert (dieser gab statt einer Elfmeter-Wiederholung einen indirekten Freistoß). Am 8. Oktober 2005 gab es in Taschkent eine Neuansetzung, die 1:1 endete. Das Rückspiel am 12. Oktober in Manama endete 0:0, und somit qualifizierte sich Bahrain aufgrund der höheren Anzahl an Auswärtstoren für zwei weitere Play-off-Spiele gegen Trinidad und Tobago. Das Hinspiel wurde in Trinidad und Tobago, das Rückspiel in Bahrain ausgetragen. Da Bahrain das Rückspiel am 16. November 2005 mit 0:1 verlor, nachdem das Hinspiel am 12. November 2005 noch 1:1 geendet hatte, konnte sich der Gegner Trinidad und Tobago für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren, während die bahrainische Mannschaft damit in der Qualifikation scheiterte. Allerdings wurde beim Rückspiel in der Verlängerung ein Tor aberkannt. Daraufhin legten die Bahrainis Protest bei der FIFA ein, welcher aus formalen Gründen abgelehnt wurde. Am 20. Februar 2006 wurde Trainer Luka Peruzović nach einer 1:3-Niederlage gegen Australien entlassen.
Trotz der Niederlage erreichte Bahrain die Endrunde der Asienmeisterschaft 2007, im Auftaktspiel unterlagen sie allerdings den Gastgebern aus Indonesien mit 1:2. Nach einem Sieg gegen Südkorea verloren die Bahrainis auch das dritte Spiel gegen Saudi-Arabien mit 0:4 und schieden in der Vorrunde aus.
In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 spielte Bahrain zunächst gegen Japan, den Oman und Thailand und zog als zweitplatzierte Mannschaft in die nächste Runde ein. Dort traf Bahrain auf Australien, Japan, Katar und Usbekistan. Als Gruppendritter erreichte die Mannschaft die Relegation gegen Saudi-Arabien, wo sie sich durch ein 0:0 zu Hause und ein 2:2 in Saudi-Arabien für die Relegationsspiele gegen Neuseeland qualifizierte. Durch ein 0:0 im Heimspiel und ein 0:1 in Neuseeland verpasste Bahrain erneut die erstmalige Qualifikation.
[Bearbeiten] Weltmeisterschaften
- 1930 bis 1974 – Keine Teilnahme
- 1978 bis 1986 – nicht qualifiziert
- 1990 – Zurückgezogen
- 1994 bis 2014 – nicht qualifiziert
[Bearbeiten] Asienmeisterschaften
- 1972 – nicht qualifiziert
- 1976 – Zurückgezogen
- 1980 – Zurückgezogen während der Qualifikation
- 1988 – Vorrunde
- 1996 – Zurückgezogen
- 2000 – nicht qualifiziert
- 2004 – Vierter Platz
- 2007 – Vorrunde
- 2011 – Vorrunde
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Februar 2012. Abgerufen am 15. Februar 2012
- ↑ "Aufgrund des außergewöhnlich hohen Ergebnisses im Verhältnis zum erwarteten Ausgang und der Bilanz zwischen den beiden Ländern sowie im Interesse der Aufrechterhaltung des unmissverständlichen Vertrauens in unser Spiel, wird die FIFA-Sicherheit eine routinemäßige Untersuchung der Partie zwischen Bahrain und Indonesien durchführen." [1]
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Asiatische Nationalmannschaften der UEFA
Armenien | Aserbaidschan | Israel* | Georgien | Kasachstan* | Russland | Türkei | Zypern
Ehemalige asiatische Nationalmannschaften
Nordjemen* | Südjemen* | Föderation Malaya | Palästina/Eretz Israel (Brit. Mandatsgebiet Palästina) | Nordvietnam* | Südvietnam* | UdSSR | Vereinigte Arabische Republik (Syrien/Ägypten)
* Ehemaliges Mitglied der AFC
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CAF (Afrika) | CONCACAF (Nord-, Zentralamerika, Karibik) | CONMEBOL (Südamerika) | OFC (Ozeanien) | UEFA (Europa)