Russische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der russischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Zum Team der Frauen siehe russische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Russische Föderation
Rossijskaja Federazija
Rossijski Futbolny Sojus.svg
Spitzname(n) Sbornaja
Verband Rossijski Futbolny Sojus
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Trainer ItalienItalien Fabio Capello[1]
Co-Trainer ItalienItalien Italo Galbiati
Kapitän Roman Schirokow
Rekordtorschütze Wladimir Bestschastnych (26)
Rekordspieler Wiktor Onopko (109)
FIFA-Code RUS
FIFA-Rang 23. (875 Punkte)
(Stand: 18. September 2014)[2]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland Großfürstentum Finnland 2:1 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm, Schweden; 30. Juni 1912)
Höchster Sieg
San MarinoSan Marino San Marino 0:7 Russland RusslandRussland
(San Marino, San Marino; 7. Juni 1995)
Höchste Niederlage
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 16:0 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm, Schweden; 1. Juli 1912)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1994)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 1994, 2002, 2014
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2008
(Stand: 16. Juni 2012)

Die russische Fußballnationalmannschaft (russisch сборная России по футболу/Sbornaja Rossii po futbolu) ist die Vertretung Russlands im Fußball und wird vom russischen Fußballverband Rossijski Futbolny Sojus organisiert.

Russland qualifizierte sich bislang für drei Fußball-Weltmeisterschaften (1994, 2002, 2014 und 2018 als Gastgeber-Land) und vier Europameisterschaften (1996, 2004, 2008, 2012).

Die FIFA erklärte die russische Fußballnationalmannschaft zum direkten Nachfolger der Nationalmannschaften der GUS und der UdSSR.

Geschichte[Bearbeiten]

Russische Fußballnationalmannschaft 1912

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sankt Petersburg das große Zentrum des Fußballlebens in Russland. Im Jahre 1900 entstanden neun neue Vereinigungen des Fußballs, die jedoch nicht lange bestanden. Im August 1901 gründete der Sekretär des Fußballvereins „Newski futbol-klub“ und Angestellte einer Fadenmanufaktur die „St. Petersburg Football League“, die erste Liga in Russland.

Der russische Fußballdachverband heißt Rossijski Futbolny Sojus (Российский футбольный Союз) und wurde 1912 gegründet. Das erste Länderspiel verloren die Russen 1912 mit 2:1 gegen Finnland, welches damals noch zum russischen Kaiserreich gehörte. Das erste offizielle Länderspiel nach der Auflösung der UdSSR wurde 1992 2:0 gegen Mexiko gewonnen.

Seine Glanzzeiten hatte der russische Fußball zu Zeiten der Sowjetunion, als die Nationalmannschaft der UdSSR einmal Europameister und dreimal Vize-Europameister wurde. Während die sowjetische Mannschaft bis in die 60er Jahre stark von Spielern der großen Moskauer Klubs dominiert wurde, waren ab Mitte der 70er Jahre die Russen oft in der Unterzahl, gerade unter dem vierfachen sowjetischen Trainer Lobanowskyj (1975/77, 1982/83, 1986-90) stellten Ukrainer statt Russen die Mehrzahl der Auswahl.

Nach der Auflösung der GUS-Auswahl zum Ende der EM 1992 wurde die russische Auswahl wiedergegründet, Erfolge blieben jedoch meist aus, entgegen der stets großen Erwartungen konnte sich die Mannschaft nur für je zwei Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und schied dabei stets nach teils enttäuschenden Leistungen bereits in der Vorrunde aus. Dies führte zu einer starken Fluktuation im Amt des Nationaltrainers. Außer Oleg Romanzew, der die Auswahl zur Qualifikation zur EM 96 und WM 2002 führte und in zwei Amtszeiten insgesamt fünf Jahre Chefcoach blieb, konnte sich keiner der insgesamt neun Auswahltrainer länger als zwei Jahre im Amt halten. Tiefpunkt war die Amtszeit des Goldtrainers des Olympischen Fußballturniers 1988, Anatoli Byschowez, unter dem in der zweiten Jahreshälfte 1998 sechs Spiele in Folge verloren wurden und der deshalb nach nur sechs Monaten entlassen wurde. Die russische Nationalmannschaft konnte sich auch für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nicht qualifizieren, da sie im letzten Spiel gegen die Slowakei statt der nötigen 3 Punkte nur ein 0:0-Remis holte.

Ab Sommer 2006 übernahm Guus Hiddink die russische Nationalmannschaft. Der Trainer, der mit Südkorea bei der FIFA WM 2002 in Südkorea und Japan den vierten Platz erreichte und die „Socceroos“ bei der WM 2006 in Deutschland betreute, übernahm am 10. Juli 2006 das Amt des russischen Nationaltrainers. Als Zweiter der Qualifikationsgruppe E, hinter Kroatien und vor England, qualifizierte man sich für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. In der Gruppe D trafen die Russen dann auf Spanien, Griechenland und Schweden. Nach einer 1:4-Niederlage gegen die Spanier im ersten Gruppenspiel, einem 1:0-Sieg gegen den Europameister von 2004 und einem 2:0-Sieg gegen die Schweden qualifizierten sich die Russen für die Finalrunde. Dort trafen die Russen im Viertelfinale auf die favorisierten Niederländer, die sie nach 120 Min. mit 3:1 besiegen konnten. Im Halbfinalspiel gegen Spanien konnten die Russen nicht an ihre Leistung aus dem Viertelfinalspiel anknüpfen und verloren gegen ihren Auftaktgegner dieser EM mit 0:3 und schieden somit aus. Bei der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika belegte Russland hinter der deutschen Mannschaft den zweiten Platz und zog später in den Playoff-Spielen gegen Slowenien den Kürzeren. Hiddink beendete daraufhin sein Engagement im Sommer 2010. Sein Nachfolger wurde Dick Advocaat. Unter der Leitung von Advocaat qualifizierte sich Russland als Gruppensieger für die EM 2012 und traf dort in der Gruppenphase auf Tschechien, Polen und auf Griechenland. Einem 4:1-Sieg gegen Tschechien folgte ein 1:1 gegen Gastgeber Polen. Als Tabellenführer traf man in Warschau auf Griechenland und bereits ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht. Jedoch verlor man gegen Außenseiter Griechenland mit 0:1 und aufgrund des direkten Vergleiches und aufgrund des 1:0-Sieges der Tschechen im Parallelspiel gegen Polen war Russland als Gruppendritter ausgeschieden.

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften (dreimal)[Bearbeiten]

Russland war von 1922 bis 1991 Teil der Sowjetunion, russische Spieler stellten neben den ukrainischen Spielern das Hauptkontingent der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Lew Jaschin, der mit der UdSSR 1958, 1962, 1966 und 1970 an der WM teilnahm und dabei immer die Vorrunde überstand. Beste Platzierung war der vierte Platz 1966. Die russische Mannschaft konnte sich dagegen erst dreimal bei sechs Anläufen für eine WM qualifizieren und überstand nie die Vorrunde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[3] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1994 USA Vorrunde Brasilien, Schweden, Kamerun 18. Sadyrin, PawelPawel Sadyrin Oleg Salenko gelingen als erstem und bis jetzt einzigem Spieler der WM-Geschichte fünf Tore in einem Spiel. Mit 6 Toren wird er zusammen mit Christo Stoitschkow Torschützenkönig. Er ist bis heute der einzige Torschützenkönig einer Mannschaft, die in der Vorrunde ausgeschieden ist.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Italien gescheitert nachdem in der Gruppenphase hinter Bulgarien der 2. Platz belegt wurde
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Tunesien, Japan, Belgien 22. Romanzew, OlegOleg Romanzew
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und der Slowakei gescheitert, die in den Play-offs ebenfalls scheiterte
2010 Südafrika nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Slowenien gescheitert nachdem in der Gruppenphase hinter Deutschland der 2. Platz belegt wurde
2014 Brasilien Vorrunde In der Qualifikation traf Russland auf Aserbaidschan, Israel, Luxemburg, Nordirland sowie Portugal und konnte sich als Gruppensieger qualifizieren. In der Gruppenphase der Endrunde trifft Russland im ersten Spiel auf Südkorea, gegen das das letzte Spiel vor der Auslosung bestritten wurde, dann auf Belgien und zum Abschluss der Gruppenphase erstmals auf Algerien.
2018 Russland qualifiziert Gastgeber der 1. WM in Osteuropa

Teilnahme an Fußball-Europameisterschaften (viermal)[Bearbeiten]

Mannschaft mit Dmitri Medwedew vor Schloss Meiendorf (2008)

Russland nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der 1960er Europameistermannschaft stellten russische Spieler das größte Kontingent, während 1988 nur Rinat Dassajew, Wagis Chidijatullin und Sergei Dmitrijew russische Spieler waren und ukrainische Spieler, insbesondere von Dynamo Kiew den Großteil des Vizeeuropameisters stellten. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Russland erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil und konnte sich auf Anhieb qualifizieren. Seitdem wurde lediglich die Qualifikation für die EM 2000 nicht geschafft, aber nur einmal die Vorrunde überstanden. Russland traf dabei bis einschließlich 2008 in der Vorrunde immer auf den späteren Europameister.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England Vorrunde Tschechien - Nach zwei Niederlagen und einem Remis als Gruppenletzter ausgeschieden
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Weltmeister Frankreich und der Ukraine gescheitert, die sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2004 Portugal Vorrunde Griechenland - Nach zwei Niederlagen und einem Sieg gegen den späteren Europameister Griechenland als Gruppenletzter ausgeschieden.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Spanien - Niederlage gegen den späteren Europameister
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Griechenland - Nach einem Sieg, einem Unentschieden gegen Co-Gastgeber Polen und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden.
2016 In der Qualifikation trifft Russland auf Schweden, Österreich, Moldawien und Liechtenstein sowie erstmals auf Montenegro.

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (einmal)[Bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 gegründet
1912 in Stockholm Viertelfinale
1920 in Stockholm nicht teilgenommen
1924-1992 Kein eigenständiger Verband;
siehe UdSSR/GUS

WM-Kader 2014[Bearbeiten]

Nr.[K 1] Name Verein vor WM-Beginn[K 2] Länderspiel-
einsätze *
Länderspiel-
tore *
Geburtstag Spiele Tore Yellow card.svg Yellowred card.svg Red card.svg WM-Teilnahmen WM-Spiele (insgesamt) WM-Tore (insgesamt)
Torhüter
01 Igor Akinfejew ZSKA MoskauM 69 0 08. Apr. 1986 0 0 0 0 0
12 Juri Lodygin Zenit St. Petersburg 03 0 26. Mai  1990 0 0 0 0 0
16 Sergei Ryschikow Rubin Kasan 01 0 19. Sep. 1980 0 0 0 0 0
Abwehrspieler
14 Wassili Beresuzki ZSKA MoskauM 78 04 20. Juni 1982 0 0 0 0 0
13 Wladimir Granat Dynamo Moskau 05 00 22. Mai  1987 0 0 0 0 0
04 Sergei Ignaschewitsch ZSKA MoskauM 98 05 14. Juli 1979 0 0 0 0 0
22 Andrei Jeschtschenko Anschi MachatschkalaA 12 00 09. Feb. 1984 0 0 0 0 0
23 Dmitri Kombarow Spartak Moskau 23 01 22. Jan. 1987 0 0 0 0 0
02 Alexei Koslow Dynamo Moskau 11 00 25. Dez. 1986 0 0 0 0 0
03 Georgi Schtschennikow ZSKA MoskauM 04 00 27. Apr. 1991 0 0 0 0 0
05 Andrei Semjonow Terek Grosny 01 00 24. Mär. 1989 0 0 0 0 0
Mittelfeldspieler
07 Igor Denissow Dynamo Moskau 44 00 17. Mai  1984 0 0 0 0 0
10 Alan Dsagojew ZSKA MoskauM 33 08 17. Juni 1990 0 0 0 0 0
20 Wiktor Faisulin Zenit St. Petersburg 19 04 22. Apr. 1986 0 0 0 0 0
08 Denis Gluschakow Spartak Moskau 26 03 27. Jan. 1987 0 0 0 0 0
15 Pawel Mogilewez Rubin Kasan 01 00 25. Jan. 1993 0 0 0 0 0
17 Oleg Schatow Zenit St. Petersburg 07 02 29. Juli 1990 0 0 0 0 0
18 Juri Schirkow Dynamo Moskau 61 01 20. Aug. 1983 0 0 0 0 0
Stürmer
21 Alexei Ionow Dynamo Moskau 05 00 18. Feb. 1989 0 0 0 0 0
06 Maxim Kanunnikow Rubin Kasan 02 00 14. Juli 1991 0 0 0 0 0
11 Alexander Kerschakow Zenit St. Petersburg 81 25 27. Nov. 1982 0 0 0 0 0 2002 1 0
09 Alexander Kokorin Dynamo Moskau 22 05 19. Mär. 1991 0 0 0 0 0
19 Alexander Samedow Lokomotive Moskau 17 03 19. Juni 1984 0 0 0 0 0
Trainerstab
  ItalienItalien Fabio Capello Trainer 32[K 3] 08[K 3] 18. Juni 1946 1974[K 3], 2010[K 4] 3[K 3], 4[K 4] 1[K 3]
  ItalienItalien Italo Galbiati
ItalienItalien Christian Panucci
Trainerassistenten
57[K 3]

4[K 3]
08. Aug. 1937
12. Apr. 1973

2002[K 3]

04[K 3]

0
  Sergei Owtschinnikow Torwarttrainer 35[K 5] 00[K 5] 11. Okt. 1970

(*) angegeben sind nur die Spiele und Tore, die vor Beginn der Weltmeisterschaft absolviert bzw. erzielt wurden (Quelle (Stand: 16. Mai 2014), Stand: nach den Spielen gegen die Slowakei am 26. und Norwegen am 31. Mai 2014 sowie Marokko am 6. Juni 2014)

  1. Spieler ohne Nummer standen nur im vorläufigen Kader
  2. M = Der Verein wurde in der Saison 2013/14 Meister seines Landes, A = Der Verein stieg aus der höchsten Liga des Landes ab, P = Der Verein wurde in der Saison 2013/14 Pokalsieger, * = Der Verein spielt in der zweithöchsten Liga des Landes.
  3. a b c d e f g h i Als Spieler für Italien
  4. a b Mit England
  5. a b Als Spieler

Rekordspieler[Bearbeiten]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. Wiktor Onopko 109[S 1] 7 Abwehr 1992–2004 5 2 Seit dem 14. April 1993 (8 bis 109 Spiele, zuvor mit mehreren anderen Spielern)
02. Sergei Ignaschewitsch 93 5 Abwehr 2002– 0 7
03. Alexander Anjukow 76 1 Abwehr 2004– 0 8
Alexander Kerschakow 77 24 Angriff 2002– 1 4
05. Andrei Arschawin 75 17 Angriff/Mittelfeld 2002– 0 6
06. Wassili Beresuzki 74 3 Abwehr 2003– 0 2
07. Waleri Karpin 72[S 2] 17 Angriff/Mittelfeld 1992–2003 6 3 bis zum 14. April 1993 (zusammen mit Wiktor Onopko, bis 7 Spiele, teilweise mit mehreren anderen Spielern)
08. Wladimir Bestschastnych 71 26 Angriff 1992–2003 4 1
09. Sergei Semak 65 4 Mittelfeld 1997–2010 0 5
10. Igor Akinfejew 65 0 Tor 2004– 0 5
Anmerkungen:
  1. Zudem vier Spiele für die GUS, darunter drei bei der EM 1992.
  2. Zudem ein Spiel für die GUS.

Rekordtorschützen[Bearbeiten]

Wladimir Bestschastnych ist seit dem 2. September 2000 Rekordtorschütze, als er mit seinem 17. Tor den Rekord von Waleri Karpin überbot. Bereits am 31. März 1999 hatte er den Rekord von 12 Toren von Igor Kolywanow eingestellt. Beide wurden am 9. Juni 1999 von Karpin übertroffen, mit dem zusammen er dann vom 18. August 1999 bis 9. Oktober 1999 mit 13 bis 14 Toren Rekordhalter war, ehe Karpin mit seinem 15. Tor wieder alleiniger Rekordhalter wurde.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore
01. Wladimir Bestschastnych 26 71 0,37 1992-2003 1 1
02. Alexander Kerschakow 24 76 0,31 2002- 1 0
03. Roman Pawljutschenko 21 51 0,41 2003-2012 4
04. Waleri Karpin 17 72[T 1] 0,24 1992-2003 1 0
Andrei Arschawin 17 75 0,23 2002- 2
06. Dmitri Sytschow 15 47 0,32 2002-2010 1 0
07. Igor Kolywanow 12[T 2] 35[T 3] 0,34 1992-1998 0
Roman Schirokow 12 37 0,32 2008- 1
09. Sergei Kirjakow 10[T 4] 28[T 5] 0,34 1992-1998 0
Alexander Mostowoi 10[T 6] 50[T 7] 0,20 1992-2004 0 1
Anmerkungen:
  1. Zudem 1 Spiel für die GUS.
  2. Zudem 2 Tore für die UdSSR und 1 Tor für die GUS.
  3. Zudem 19 Spiele für die UdSSR und 5 Spiele für die GUS.
  4. Zudem 1 Tor für die UdSSR und 4 Tore für die GUS.
  5. Zudem 1 Spiel für die UdSSR und 9 Spiele für die GUS.
  6. Zudem 3 Tore für die UdSSR
  7. Zudem 13 Spiele für die UdSSR und 2 Spiele für die GUS.

Quellen: eu-football.info: Players for Russia (enthält zudem die Daten für die Spieler der UdSSR und der GUS), rsssf.com: Russia – Record International Players (Stand: 25. Oktober 2013)

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (vor dem Entstehen der Sowjetunion bzw. nach deren Zerfall)

  1. 1912, 1. Juli, Stockholm, 0:16 (Olympische Sommerspiele 1912, höchster Sieg der deutschen Mannschaft)
  2. 1992, 12. Juni, Norrköping (Schweden) 1:1 (EM-Vorrunde) (als GUS)
  3. 1994, 7. September, Moskau, 0:1
  4. 1996, 16. Juni, Manchester, 0:3 (EM-Vorrunde)
  5. 2005, 8. Juni, Mönchengladbach, 2:2
  6. 2008, 11. Oktober, Dortmund, 1:2 (WM-Qualifikation)
  7. 2009, 10. Oktober, Moskau, 0:1 (WM-Qualifikation)

Spiele gegen Österreich[Bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 25. Mai 2004 in Graz, 0:0
  2. 15. November 2014 in Österreich (EM-Qualifikation)
  3. 14. Juni 2015 in Russland (EM-Qualifikation)

Spiele gegen die Schweiz[Bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 1997, 10. Februar, Hongkong, 2:1
  2. 2000, 2. September, Zürich, 1:0, WM-Qualifikation
  3. 2001, 6. Oktober, Moskau, 4:0, WM-Qualifikation
  4. 2003, 7. Juni, Basel, 2:2, EM-Qualifikation
  5. 2003, 10. September, Moskau, 4:1, EM-Qualifikation

Spiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 2005, 23. März, Vaduz, 2:1 (2:1), WM-Qualifikation
  2. 2005, 3. September, Moskau, 2:0 (1:0), WM-Qualifikation
  3. 2009, 1. April, Vaduz 1:0 (1:0), WM-Qualifikation
  4. 2009, 5. September, Sankt Petersburg 3:0 (3:0), WM-Qualifikation
  5. 2014, 8. September in Russland, EM-Qualifikation
  6. 2015, 8. September in Liechtenstein, EM-Qualifikation

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Russische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Контракт с Капелло будет подписан на следующей неделе (ВИДЕО), Zugriff am 13. Juli 2012
  2. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, August 2014. Abgerufen am 18. September 2014
  3. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)

Hinweis: Die deutschsprachige Wikipedia bezieht sich bei der Umschreibung der kyrillischen Schrift auf die vom Duden vorgegebene deutsche Transkription (siehe Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch). Beim Verfassen von Artikeln zu den einzelnen Spielern ist es allerdings erwünscht, dass eine Weiterleitung mit der englischen Transkription angelegt wird.