Berkheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Biberach | |
| Höhe: | 569 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,98 km² | |
| Einwohner: |
2695 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 108 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88450 | |
| Vorwahlen: | 07354 und 08395 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BC | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 26 019 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Coubronplatz 1 88450 Berkheim |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walther Puza | |
| Lage der Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach | ||
Berkheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Berkheim liegt fünf Kilometer westlich von Memmingen an der Iller in der Region Donau-Iller.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg.
Geschichte [Bearbeiten]
Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt. Der Ort war bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 Teil des geistlichen Territoriums der prämonstratensischen Reichsabtei Rot an der Rot. 1806 wurde die Gemeinde in das Königreich Württemberg eingegliedert. Bis 1938 gehörte die die Illertalgemeinde zum Oberamt Leutkirch, seit 1938 gehört sie zum Landkreis Biberach.
Auf dem Gemeindegebiet befinden sich drei abgegangene Burgen, Burg Berkheim, Burg Schelleneigen und der Adelssitz Illerbachen.
Ortsteile [Bearbeiten]
Bonlanden [Bearbeiten]
Der Ort Bonlanden wurde erstmals urkundlich im Jahre 1128 als Bonlandin erwähnt. Am 17. April 1855 legte Faustin Mennel den Grundstein des Klosters Bonlanden, das heute das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau ist.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Gegenüber der Kommunalwahl 2004 ergaben sich leichte Verschiebungen im Stimmenanteil der einzelnen Gruppierungen. Die Zahl der Sitze blieb gleich.
Gemeindepartnerschaft [Bearbeiten]
Berkheim unterhält seit 1992 eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coubron im Département Seine-Saint-Denis.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Rot ein goldener Pilgerhut mit umlaufender goldener Kordel, vorne zweifach verknotet und in zwei Quasten endend, oben begleitet von zwei goldenen Muscheln.“
Am 18. November 1957 erhielt die Gemeinde die Erlaubnis des Innenministeriums, ein Wappen mit zwei goldenen Pilgermuscheln und dem goldenen Pilgerhut des Heiligen Willebold in Rot zu führen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Berkheim liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.
- Kloster Bonlanden mit Krippenmuseum im Teilort Bonlanden
- Willeboldfest mit Reliquienprozession[2]
- Kirche St. Josef im Teilort Illerbachen
- Kirche St. Konrad in Berkheim
- Kapelle St. Martin im Teilort Eichenberg
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Berkheim liegt an der A 7 Flensburg – Füssen mit der Ausfahrt Berkheim sowie an der Bundesstraße 312 (Memmingen – Stuttgarter Flughafen).
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
Berkheim verfügt über eine eigene Grundschule. Im Ortsteil Bonlanden besteht eine Förderschule.
Unternehmen [Bearbeiten]
In Berkheim befindet sich der Firmensitz des bekannten Bauunternehmens Max Wild, welches sich besonders durch Abbrüche von Industrie- und Firmengebäuden im gesamten süddeutschen Raum einen Namen gemacht hat (wie z. B. den Teil-Abriss der alten Messe Stuttgart).
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Nikolaus Betscher (1745–1811), Komponist und Abt der Reichsabtei Rot an der Rot
- Martin Dreyer (1748–1795), Maler
- Bernhard Riedmiller (1757–1832)
- Willibald Braun (1882–1969), Architekt
Personen, die in Berkheim lebten oder wirkten [Bearbeiten]
- Willebold von Berkheim († 1230), Pilger und Heiliger
- Faustin Mennel (1824–1889), Ordensgründer der „Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau“ OSF
- Maria Wiborada Zislm OSB, (um 1935)
- Sandro Cortese (* 1990) Motorradrennfahrer
Literatur [Bearbeiten]
- August Friedrich Pauly: Beschreibung des Oberamts Leutkirch. Cotta, Stuttgart u. a. 1843. (Nachdruck: Bissinger, Magstadt 1976, DNB 201916487) (Volltext in Wikisource)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.gemeinde-berkheim.de/kirchengemeinde/Der_Brunnen/Die_Legende/die_legende.html
Achstetten | Alleshausen | Allmannsweiler | Altheim | Attenweiler | Bad Buchau | Bad Schussenried | Berkheim | Betzenweiler | Biberach an der Riß | Burgrieden | Dettingen an der Iller | Dürmentingen | Dürnau | Eberhardzell | Erlenmoos | Erolzheim | Ertingen | Gutenzell-Hürbel | Hochdorf | Ingoldingen | Kanzach | Kirchberg an der Iller | Kirchdorf an der Iller | Langenenslingen | Laupheim | Maselheim | Mietingen | Mittelbiberach | Moosburg | Ochsenhausen | Oggelshausen | Riedlingen | Rot an der Rot | Schemmerhofen | Schwendi | Seekirch | Steinhausen an der Rottum | Tannheim | Tiefenbach | Ummendorf | Unlingen | Uttenweiler | Wain | Warthausen
