Berkheim

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach. Den gleichnamigen Esslinger Stadtteil findet man unter Berkheim (Esslingen am Neckar).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berkheim
Berkheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berkheim hervorgehoben
48.04166666666710.083055555556569Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 24,98 km²
Einwohner: 2651 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88450
Vorwahlen: 07354 und 08395Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Coubronplatz 1
88450 Berkheim
Webpräsenz: www.gemeinde-berkheim.de
Bürgermeister: Walther Puza
Lage der Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild
Kloster Bonlanden, um 1900

Berkheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Berkheim liegt fünf Kilometer westlich von Memmingen an der Iller in der Region Donau-Iller.

Geographie[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt. Der Ort war bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 Teil des geistlichen Territoriums der prämonstratensischen Reichsabtei Rot an der Rot. 1806 wurde die Gemeinde in das Königreich Württemberg eingegliedert. Bis 1938 gehörte die die Illertalgemeinde zum Oberamt Leutkirch, seit 1938 gehört sie zum Landkreis Biberach.

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich drei abgegangene Burgen, Burg Berkheim, Burg Schelleneigen und der Adelssitz Illerbachen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Bonlanden[Bearbeiten]

Der Ort Bonlanden wurde erstmals urkundlich im Jahre 1128 als Bonlandin erwähnt. Am 17. April 1855 legte Faustin Mennel den Grundstein des Klosters Bonlanden, das heute das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau ist.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU 50,7 % (+ 0,7), 8 Sitze
  • UFW 40,5 % (+ 1,1), 6 Sitze
  • WIR 8,8 % (− 1,8), 1 Sitz

Gegenüber der Kommunalwahl 2004 ergaben sich leichte Verschiebungen im Stimmenanteil der einzelnen Gruppierungen. Die Zahl der Sitze blieb gleich.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Berkheim unterhält seit 1992 eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coubron im Département Seine-Saint-Denis.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein goldener Pilgerhut mit umlaufender goldener Kordel, vorne zweifach verknotet und in zwei Quasten endend, oben begleitet von zwei goldenen Muscheln.“

Am 18. November 1957 erhielt die Gemeinde die Erlaubnis des Innenministeriums, ein Wappen mit zwei goldenen Pilgermuscheln und dem goldenen Pilgerhut des Heiligen Willebold in Rot zu führen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berkheim liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Max Wild 2010

Verkehr[Bearbeiten]

Berkheim liegt an der A 7 Flensburg – Füssen mit der Ausfahrt Berkheim sowie an der Bundesstraße 312 (Memmingen – Stuttgarter Flughafen).

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Berkheim verfügt über eine eigene Grundschule. Im Ortsteil Bonlanden besteht eine Förderschule.

Unternehmen[Bearbeiten]

In Berkheim befindet sich der Firmensitz des bekannten Bauunternehmens Max Wild, welches sich besonders durch Abbrüche von Industrie- und Firmengebäuden im gesamten süddeutschen Raum einen Namen gemacht hat (wie z. B. den Teil-Abriss der alten Messe Stuttgart).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Pfarrhof - Ehemalige Sommerresidenz Reichsabtei Rot an der Rot (2014)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die in Berkheim lebten oder wirkten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berkheim (Landkreis Biberach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.gemeinde-berkheim.de/kirchengemeinde/Der_Brunnen/Die_Legende/die_legende.html