Kanzach

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Kanzach. Für den gleichnamigen Fluss, siehe Kanzach (Fluss).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kanzach
Kanzach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kanzach hervorgehoben
48.0766666666679.5588888888889585Koordinaten: 48° 5′ N, 9° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 585 m ü. NHN
Fläche: 11,2 km²
Einwohner: 480 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88422
Vorwahl: 07582
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 064
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausweg 6
88422 Kanzach
Webpräsenz: www.gemeinde-kanzach.de
Bürgermeister: Erwin Hölz
Lage der Gemeinde Kanzach im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild

Kanzach ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie liegt etwa fünf Kilometer westlich des Federsees.

Geschichte[Bearbeiten]

Kanzach wurde 1169 erstmals urkundlich erwähnt als „Canca“. Um 1230 baute Ortolf von Pflummern eine Bachritterburg in der Bauweise einer Turmhügelburg auf dem „Schlößlesberg“. Von 1442 bis 1803 gehörte Kanzach zum Damenstift Buchau. Im Gefolge des Reichsdeputationshauptschlusses fiel es an die Fürsten von Thurn und Taxis, ehe es nach dem Preßburger Frieden 1806 zum Königreich Württemberg kam. Dort gehörte es zum Oberamt Riedlingen und ab 1938 zum Landkreis Saulgau. 1973 kam Kanzach im Zuge der Kreisreform zum Landkreis Biberach und schloss sich gleichzeitig dem Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau an.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Auf gelbem Grund ein blaues Mühlrad, das die örtlichen Mühlen symbolisiert, und darauf ein rotes Adelindiskreuz, das an die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Stift Buchau erinnert.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1984-2007: Rudolf Obert
  • seit Januar 2008: Erwin Hölz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die letzte Schmalspurstrecke Baden-Württembergs, die Federseebahn Bad SchussenriedBad BuchauRiedlingen wurde 1915 bis Dürmentingen verlängert. 1916 wurde das letzte Stück bis Riedlingen fertiggestellt. 1960 wurde die Strecke, die Haltestellen in Kanzach und Seelenwald hatte, stillgelegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alle Kulturdenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Kulturdenkmale in Kanzach verzeichnet.

Bachritterburg am Ortsrand von Kanzach

Bauwerke[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Blinder See

Partnerstadt[Bearbeiten]

  • Eine Partnerschaft besteht mit dem französischen Segonzac (Charente), einem Ort in der Weinanbauregion für Cognac.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Kanzach, aus Beschreibung des Oberamts Riedlingen. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kanzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)