Bad Schussenried

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Schussenried
Bad Schussenried
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Schussenried hervorgehoben
48.0066666666679.6586111111111570Koordinaten: 48° 0′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 570 m ü. NHN
Fläche: 55,02 km²
Einwohner: 8300 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88427
Vorwahl: 07583
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 014
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilhelm-Schussen-Straße 36
88427 Bad Schussenried
Webpräsenz: www.bad-schussenried.de
Bürgermeister: Achim Deinet
Lage der Stadt Bad Schussenried im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild

Bad Schussenried (Betonung auf ried) ist ein Moorheilbad und eine oberschwäbische Stadt im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bad Schussenried liegt am Fluss Schussen, geografisch zwischen Ulm und dem Bodensee. Durch die Stadt verläuft der 48. Breitengrad.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt besteht aus der Kernstadt Bad Schussenried (mit den Ortsteilen Aichbühl, Kleinwinnaden, Kürnbach, Lauhaus, Lufthütte, Olzreute, Roppertsweiler und den Wohnplätzen Dunzenhausen, Enzisweiler, St. Martin, Sennhof, Wilhelmshütte) sowie den Stadtteilen Otterswang (mit den Ortsteilen Atzenberg, Fünfhäuser, Hopferbach, Laimbach und den Wohnplätzen Burg und Schwaigfurt), Reichenbach (mit den Wohnplätzen Sattenbeuren und Torfwerk) und Steinhausen (mit dem Wohnplatz Schienenhof).

Wappen Stadtteil Einwohner (gerundet) Fläche
Bad Schussenried Bad Schussenried (Kernstadt) 6500 2.287 ha
Otterswang Otterswang 800 1.312 ha
Reichenbach Reichenbach 700 1.255 ha
Steinhausen Steinhausen 400 648 ha

Geschichte[Bearbeiten]

Das Torgebäude am Kloster Schussenried.

Bad Schussenried[Bearbeiten]

Archäologische Funde erbrachten Zeugnisse einer vorgeschichtlichen Besiedlung der Region. 1866 fand man den altsteinzeitlichen Lagerplatz von Jägern und Sammlern. Es waren dies die ersten altsteinzeitlichen Funde in Mitteleuropa. Allen voran der nahegelegene Federsee. Bei Aichbühl, etwa 1,5 km nördlich der Schussenquelle, wurden Ende des 19. Jahrhunderts bei Ausgrabungen im Moor des Federseerieds jungsteinzeitliche Pfahl- und Moordörfer entdeckt. Schussenried wurde namengebend für die Schussenrieder Gruppe des Jungneolithikums.

2009 entdeckten Archäologen bei Grabungen im Olzreuter Ried in Ablagerungen eines ehemaligen Sees in einer Pfahlbausiedlung vier jungsteinzeitliche Räder. Das Ahornholz wurde dendrochronologisch auf circa 2897 v. Chr. datiert. Die Achsenfragmente gehören in den Fundhorizont der Goldberg-III-Gruppe des Endneolithikums. Die einzigartigen Fundstücke sind für die wissenschaftliche Erforschung der Technik- und Verkehrsgeschichte von größter Bedeutung.[2][3]

Zum ersten Mal wurde Shuozenried im Jahre 1153 urkundlich erwähnt. Um 700 nach Christus war Suzzenried ein Pfarrdorf.

Die Geschichte der Stadt ist eng mit der des Klosters Schussenried verbunden: Im Jahre 1183 gründeten die Ortsherren Konrad und Beringer das Prämonstratenserkloster. Die Abtei erhielt viele Privilegien, so zum Beispiel im Jahre 1521 die Hohe Gerichtsbarkeit (Blutbann), so dass die Äbte neben dem Krummstab auch das Schwert im Wappen führten. Bis zur Säkularisation lenkten die Chorherren die Geschicke der Klostergemeinde.

Am 25. Februar 1803 wurde die Reichsabtei säkularisiert und ratifiziert im Reichsdeputationshauptschluss 1802 an den Grafen von Sternberg-Manderscheid übergeben. Drei Jahre später wurde Schussenried mediatisiert und kam an das Königreich Württemberg. Die gräfliche Standesherrschaft entschließt sich 1835, das Klostergebäude an das Königreich Württemberg zu veräußern, das dort 1837 ein Hüttenwerk (heute Wilhelmsmühle der SHW Wasseralfingen GmbH) errichtete.

1845 wurde im Neuen Kloster das Psychiatrische Landeskrankenhaus errichtet (heute Zentrum für Psychiatrie). Das Psychiatrische Landeskrankenhaus Schussenried, eine staatliche Anstalt Württembergs, war zwischen 1940 und 1941 im Rahmen der „Euthanasie“-Aktion T4 Zwischenanstalt für den systematischen Transport von 561 Patienten und Heimbewohnern aus Freiburg, Fußbach, Liebenau, Zwiefalten in die NS-Tötungsanstalten Grafeneck und Hadamar. An diese Opfer des NS-Terrors erinnert seit 1983 eine Gedenktafel auf dem Anstaltsfriedhof.[4]

Der Torfabbau war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Wirtschaftszweig für Schussenried.

Im Jahre 1947 wurde Schussenried zur Stadt erhoben. Seit dem 26. April 1966 darf die Stadt den Titel „Bad“ führen.

Otterswang[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Otterswang 1116 als Otolfiswane. Der Ort hatte von 1187 bis 1803 Ortsadel. Ein Seitenzweig der Schenken von Winterstetten und der von Schmalegg benannte sich nach Otterswang. Der Ort und die frühere Burg kamen 1420 zum Kloster Schussenried. Die Gemeinde Otterswang gehörte zum württembergischen Oberamt Waldsee. Bei der Kreisreform 1938 wurde die Gemeinde in den Landkreis Biberach eingegliedert.

Reichenbach[Bearbeiten]

Reichenbach ist durch die aus der Pfahlbauzeit stammenden Funde im Steinhausener Ried bekannt. 839 Rihchinbach genannt, wies der Ort im 13. und 14. Jahrhundert Adel auf, der auf der früheren Burg Braunsberg seinen Sitz hatte. Die Gemeinde Reichenbach gehörte zum württembergischen Oberamt Saulgau, ab 1934 Landkreis Saulgau.

Steinhausen[Bearbeiten]

Steinhausen wurde erstmals 1257 als Steinhusin erwähnt. Er besaß zwischen 1260 und 1407 Ortsadel. Steinhausen war zunächst Teilort von Bad Schussenried und wurde dann selbständige Gemeinde im württembergischen Oberamt Waldsee. Bei der Kreisreform 1938 wurde die Gemeinde zum Landkreis Biberach eingegliedert.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1972 Otterswang und Steinhausen sowie am 1. Januar 1974 Reichenbach in die Stadt eingegliedert.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2009 vom 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU - 34,62 % - 8 Sitze (-1)
  • Unabhängige Liste (UL)- 19,89 % - 4 Sitze (+-0)
  • Freie Unabhängige Bürger (FUB) 30,60 % - 7 Sitze (+4)
  • FWG 14,89 % - 3 Sitze (+1)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem 20. März 2010 ist Achim Deinet Bürgermeister von Bad Schussenried. Er setzte sich am 7. Februar 2010 im zweiten Wahlgang gegen Alexander Eisele durch. In dem zwei Wochen zuvor durchgeführten ersten Wahlgang war mit dem amtierenden Bürgermeister Georg Beetz noch ein dritter Kandidat angetreten, der allerdings seine Kandidatur zurückzog, nachdem er das schlechteste Ergebnis der drei Bewerber erzielt hatte.

  • 1952–1970: Josef Handgretinger
  • 1970−1986: Hubert Kohler
  • 1986-1994: Lothar Frank
  • 1994–2010: Georg Beetz
  • seit 2010: Achim Deinet

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Das Wappen wurde vermutlich durch die Abtei Schussenried festgelegt. Die Blasonierung des Wappens zeigt: „In Silber ein linksgewendeter, doppelschwänziger roter Löwe.“ Der Löwe gilt als apokryphe Wappenfigur der Herren von Schussenried. Nachdem er schon im Wappen der Prämonstratenserabtei Schussenried als Hinweis auf die Klosterstifter enthalten gewesen war, erscheint er seit langem auch in den Gemeindesiegeln. Nach der Erhebung zur Stadt wurde 1948 die jetzige Gestalt des Wappens vom Gemeinderat bestätigt.

Die Bad Schussenrieder Stadtfarben sind Rot-Weiß, somit auch die Flagge.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Freilichtmuseum Kürnbach

Die Stadt ist eine Station an der Oberschwäbischen Barockstraße und liegt an der Schwäbischen Bäderstraße.

Museen[Bearbeiten]

  • Bierkrugmuseum: Das Bierkrugmuseum Bad Schussenried ist als Deutschlands erstes Museum dieser Art weithin bekannt. Es werden darin Bierkrüge der Sammlung Ott in allen Größen aus fünf Jahrhunderten gezeigt. Bei Führungen kann die Schussenrieder Brauerei Ott besichtigt werden, in der außerdem der drittgrößte Bergkristall der Welt ausgestellt ist.
  • Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach: Im Ortsteil Kürnbach befindet sich das 1969 gegründete Oberschwäbische Museumsdorf, wohin oberschwäbische Bauernhäuser versetzt wurden, die am ursprünglichen Ort nicht mehr erhalten werden konnten. Inzwischen entstand um das Strohdachhaus von 1664, das einzige am Ursprungsort, ein richtiges Dorf mit 31 Gebäuden und Einrichtungsgegenständen aus sechs Jahrhunderten[5]. Vom Schwäbischen Eisenbahnverein e. V. wird dort die 1,1 km lange „Dampfbahn Kürnbach“ betrieben.
  • Wallfahrtsmuseum „Alte Schmiede“ in Steinhausen
  • Ailinger Erlebnismühle mit über 400 Jahre alter Tradition im Ortsteil Reichenbach
  • Kutschenmuseum der Familie Mayerföls
  • Zentrales württembergisches Mundartarchiv und Museum
  • Klostermuseum Bad Schussenried

Bauwerke[Bearbeiten]

Kloster Schussenried[Bearbeiten]

Bibliothekssaal im ehemaligen Kloster Schussenried.
Innenansicht der Klosterkirche St. Magnus.
Chorraum und Chorgestühl der Klosterkirche St. Magnus.

Sehenswert sind die erhaltenen Gebäude des 1183 gegründeten Klosters Schussenried, eines ehemaligen Prämonstratenser-Reichsstifts. 1748 wurde der Neubau der gesamten Klosteranlage begonnen, von dem kaum die Hälfte ausgeführt werden konnte. Die Pläne dazu lieferte Dominikus Zimmermann; ein Holzmodell ist erhalten. Bauleiter war Jakob Emele, der 1750 zum Klosterbaumeister ernannt wurde und Zimmermann verdrängte. Das Bauvorhaben folgte dem Vorbild der Abtei Wiblingen. Beide Klöster zeichnen sich durch ihre überragenden Bibliothekssäle im Nordtrakt der Klosteranlagen aus. Ein Kapitelsaal im Osten wurde im frühen 19. Jahrhundert bereits wieder abgebrochen.

Aus dem Mittelalter ist die kurz vor dem Klosterneubau barockisierte Sankt-Magnuskirche erhalten, eine dreischiffige Basilika mit barocker Ausstattung, darunter das Chorgestühl von Georg Anton Machein und Deckenfresken von Johannes Zick. Die Klosterkirche hätte durch einen Neubau nach Planung Emeles ersetzt werden sollen; dazu ist es nicht mehr gekommen.

Wallfahrtskirche Steinhausen[Bearbeiten]

Die zwischen 1728 und 1731 erbaute Wallfahrtskirche St. Peter und Paul im Ortsteil Steinhausen gilt als ein Hauptwerk Dominikus Zimmermanns und ist als heiter-verspieltes Wahrzeichen des oberschwäbischen Barock ebenfalls Ziel vieler Touristen. Die häufig zu hörende Bezeichnung Schönste Dorfkirche der Welt ist jedoch eher irreführend, da die „Dorfkirche“ als Wallfahrtskirche durch das reiche Kloster Schussenried errichtet wurde und als reine Pfarrkirche für ein Dorf dieser Größe völlig überdimensioniert wäre. Der Bauherr Abt Didakus vom Kloster Schussenried, ein gebürtiger Biberacher, wurde wegen erheblicher Baukostenüberschreitung von einem geistlichen Gericht seines Ordens gemaßregelt und strafversetzt. Durch Steinhausen führt der historische Jakobspilgerweg, der im spanischen Santiago de Compostela endet. Steinhausen ist eine Station auf dem Teilstück Ulm-Konstanz. Seit 2009 führt auch der Oberschwäbische Pilgerweg durch den Ort. So wird Steinhausen heute von vielen Menschen auch wieder zu Fuß auf einem Weitwanderweg besucht.

Kirche in Otterswang[Bearbeiten]

Die ebenfalls prächtig ausgestattete spätbarocke Kirche St. Oswald im Ortsteil Otterswang wurde 1770 erbaut und 1972 durchgreifend renoviert. Sie wird vor allem um das Erntedankfest im Herbst viel besucht, da sie jedes Jahr mit einem prunkvollen Erntedankteppich aus Feld- und Gartenfrüchten geschmückt wird. Auch das barocke Pfarrhaus ist erhalten.[6]

Kirche in Reichenbach[Bearbeiten]

Die 1460 erbaute Kirche zu den Heiligen Sebastian, Blasius und Agatha wurde 1704 ganz umgestaltet und später mehrmals restauriert.

Burgen[Bearbeiten]

Burg Hervetsweiler, Burg Kürnbach, Ruine Otterswang, Burg Reichenbach, Burg Rudersberg, Burg Schussenried (Alte Apotheke), Burg Schussenried (Neue Apotheke)

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Bad Schussenried

Musik[Bearbeiten]

Aus Bad Schussenried stammen die Schwabenrock-Gruppen Grachmusikoff und Schwoißfuaß. Der Blasmusikverlag Alfred Burger hat seinen Sitz ebenfalls in Bad Schussenried.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Bad Schussenried liegt an der württembergischen Südbahnstrecke. Das nördliche Teilstück nach Ulm kann im ÖPNV mit dem Tarif des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes genutzt werden.

1896 wurde der erste Streckenabschnitt der Schmalspurbahn Schussenried-Riedlingen - der Federseebahn - von Schussenried nach Buchau eröffnet. 1915 wurde die Strecke bis Dürmentingen verlängert und 1916 noch einmal bis Riedlingen. Zwischen 1960 und 1969 wurde der Betrieb auf allen Strecken eingestellt. Heute existiert als Gütergleis noch der Streckenabschnitt bis zum Torfwerk (auf Normalspur umgestellt), seit 2002 ist auch diese Strecke stillgelegt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Ein großer Arbeitgeber am Ort ist das Zentrum für Psychiatrie, ein Krankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, das 256 Betten vorhält. Weitere große Arbeitgeber sind die Schwäbischen Hüttenwerke (SHW) sowie die Betonmischer-Sparte der Liebherr-Gruppe.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Bad Schussenried verfügt über eine Grund- und Hauptschule, die Jakob-Emele-Realschule und das Caspar-Mohr-Progymnasium. Daneben ist in der Stadt eine Einrichtung des Humboldt-Institutes, für Deutsch als Fremdsprache, seit 2011 ansässig.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Hans Lutz, Baumeister (um 1500)[7]
  • Johann Baptist Allgaier (1763-1823), Schachspieler
  • Anton Arnold (1872-1945), Former und Betriebsrat, Mitglied des Landtags von Württemberg (SPD)
  • Wilhelm Schussen (eigentlich W. Frick; 1874-1956), schwäbischer Schriftsteller
  • Paul Konrad Kurz (1927-2005), Schriftsteller
  • Otto Beck (1932–2007), Theologe, Pfarrer und Historiker
  • Alex Köberlein (* 1951), deutscher Rock-Musiker und Sänger
  • Rolf Gölz (* 1963), Profi-Radsportler und Olympiateilnehmer 1984 in Los Angeles, sportlicher Leiter des Rennteams Gerolsteiner
  • Martina Heimpel und Hildegart Wahl, Weltmeisterinnen im Kunstradfahren
  • Simone Heimpel und Sarina Heimpel, Europameisterinnen im Kunstradfahren
  • Edith Gaiser, Vize-Weltmeisterin 1976 und 1977 im Einer–Kunstradfahren
  • Silke Gaiser, achtfache deutsche Meisterin (1994-1999, 2001, 2002) im Einer-Kunstradfahren, 7-fache Deutsche Meisterin (1995-1999, 2001, 2002) im Zweier-Kunstradfahren, 2-fache Europameisterin 1999 (Einer und Zweier-Kunstradfahren), 2. Platz bei der WM 2002 im Zweier-Kunstradfahren, 3. Platz bei der WM 2002 im Einerkunstradfahren
  • Manuela Schönberger, siebenfache Deutsche Meisterin (1995-1999, 2001, 2002), Europameisterin im Zweier-Kunstradfahren 1999, 2. Platz bei der WM 2002 im Zweier-Kunstradfahren
  • Michael Kranz (* 1983), Schauspieler, wuchs in Schussenried auf

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Beck, Bernard Ruess: Beiträge zur Geschichte Schussenrieds. Federsee-Verlag, Bad Buchau 1981
  • Erler Blasius: Das Heimatbuch von Schussenried. Verlag Rudolf Abt, Schussenried 1950
  • Hubert Kohler (Hrsg.): Bad Schussenried. Geschichte einer oberschwäbischen Klosterstadt. Thorbecke, Sigmaringen 1983, ISBN 3-7995-4060-1
  • Joachim Angerer, Otto Beck, Anton Schmid (Hrsg.): Erlebtes Bad Schussenried. Ein Bilderbogen aus Oberschwaben. Fink, Lindenberg 1997, ISBN 3-931820-34-3 (Bildband)
  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Schussenried, aus Beschreibung des Oberamts Waldsee. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1834 (Volltext bei Wikisource)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Schussenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Barbara Waldvogel: „Tag des offenen Denkmals“. Wo das Rad der Zeit sich dreht. In: Schwäbische Zeitung vom 10. September 2010
  3. Helmut Schlichtherle: Als die ersten Räder rollten … Räder der Jungsteinzeit aus dem Olzreuter Ried bei Bad Schussenried. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 39. Jg. 2010, Heft 3, S. 140–144 (PDF)
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 23, ISBN 3-89331-208-0
  5. Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach. In: Sauwettertipps. Sonderheft der Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 12.
  6. Sabine Kraume-Probst, Michael Ruhland: Im Schatten des Kirchturms. Drei ländliche Pfarrhäuser in Oberschwaben. [Dürnau, Otterswang, Eberhardzell] In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 32. Jg. 2003, Heft 2, S. 173–181 (PDF)
  7. Franz Sylvester Weber: Hans Lutz von Schussenried – eine Geschichte aus den Tagen des Bozener Thurmbaues in fünf Aufzügen für die Bühne geschrieben. Bozen: Katholischer Meisterverein 1898.