Bottrop-Kirchhellen

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51.6047222222226.921944444444460Koordinaten: 51° 36′ 17″ N, 6° 55′ 19″ O

Kirchhellen
Stadt Bottrop
Wappen von Kirchhellen
Höhe: 60 m
Fläche: 58,41 km²
Einwohner: 20.398 (30. Nov. 2012)
Eingemeindung: 1. Juli 1976
Postleitzahl: 46244
Vorwahl: 02045
Blick auf Kirchhellen und die Kirche St. Johannes der Täufer (August 2009)
Kommunalwahl 2014
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Kirchhellen ist der nördliche Stadtbezirk der kreisfreien Stadt Bottrop im nördlichen Ruhrgebiet an der Grenze zum Münsterland. Der Ortsname leitet sich von Kirche auf dem Hügel (Helle) ab und bezieht sich auf den historischen, auf einer Anhöhe im Dorf gelegenen Platz der alten Dorfkirche, die im Jahre 1917 durch einen Brand zerstört wurde. Das heutige Dorfbild wird geprägt von der 1925 eingeweihten, an der Hauptstraße gelegenen St. Johannes-Kirche.

Kirchhellen bildet neben den Bezirken Bottrop-Mitte und Bottrop-Süd (Alt-Bottrop) einen der drei Stadtbezirke Bottrops mit eigener Bezirksverwaltungsstelle und Bezirksvertretung. Bis zu seiner letztlichen Eingemeindung nach Bottrop am 1. Juli 1976 war Kirchhellen eine selbstständige Gemeinde im Kreis Recklinghausen.

Kirchhellen ist überregional bis ins benachbarte Ausland bekannt durch den im Ortsteil Feldhausen befindlichen Movie Park Germany (ehem. Warner Bros. Movie World). Weitere Attraktionen stellen der Feldhausener Freizeitpark Schloss Beck sowie das Kirchhellener Schützen- und Brezelfest dar.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Gliederung[Bearbeiten]

Kirchhellen, welches den kompletten Norden des Bottroper Stadtgebiets einnimmt, ist der flächenmäßig größte Teil Bottrops und bildet mit seinen vielen Grün- und Waldflächen – vor allem der Kirchheller Heide – die „grüne Lunge“ der Stadt.

Kirchhellen umfasst die Ortsteile Ekel, Feldhausen, Grafenwald, Hardinghausen, Holthausen, Kirchhellen-Mitte und Overhagen. Es grenzt im Westen an die kreisfreie Stadt Oberhausen, Dinslaken und Hünxe (beide Kreis Wesel), im Norden an Schermbeck (Kreis Wesel) und Dorsten (Kreis Recklinghausen), im Osten an Gladbeck (Kreis Recklinghausen) und im Süden mit seinem Ortsteil Grafenwald an das Alt-Bottroper Stadtgebiet.

Zahlen[Bearbeiten]

Kirchhellen erstreckt sich über ein Gebiet von 58,41 km² und hat eine Grenzlänge von 43 km. Hier leben nach der neuesten Bottroper Einwohnerstatistik vom 30. November 2012 aktuell 20.398 Personen (9.884 männlich und 10.514 weiblich).[1]

Damit stellt Kirchhellen etwa 18 % der Bottroper Gesamtbevölkerung (116.353) und etwa 58 % der gesamten Fläche Bottrops (100,62 km²).

Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Geschichte[Bearbeiten]

Vermutlich siedelten sich in Kirchhellen schon im Frühmittelalter Menschen an, da der lockere Sandboden von Bauern leicht zu bearbeiten war. Der Sand wurde durch Seitenarme des Rheins, die sich kurz nach der letzten Eiszeit bis nach Kirchhellen erstreckten, in dieses Gebiet getragen. „Hillen“ zählte zu den ältesten Pfarren im Vest Recklinghausen.

Die alte Dorfkirche soll als bischöfliche Eigenkirche bis in das 10. Jahrhundert zurückreichen, der älteste Teil der Kirche wurde bis etwa 1250 erbaut. Erzbischof Pilgrim von Köln stiftete die Kirche während seiner Amtszeit (1021–1036) der Abtei Deutz. 1147 bestätigte Papst Eugen III. der Abtei Deutz gegenüber den Kirchenbesitz in Kirchhellen (bis 1767 der Abtei zugehörig).

1163 wird Kirchhellen in einer von Aedituus Theodrich in der Abtei Deutz verfassten Urkunde erstmals als Ortschaft „Hillen“ namentlich erwähnt. Aus dieser geht hervor, dass Kirchhellen bereits zur Klostergründung im Jahr 1002 der Abtei Deutz angehörte.[2] Hieraus ist zu schließen, dass es in Kirchhellen bereits im 10. Jahrhundert eine Kirche gegeben hat.

Um 1226–1240 gründete die Äbtissin des Klosters Dussere (Duissern) Regenwidis von Hillen auf ihrem Allodialbesitz in Deffte (südlich von Holthausen, heute Grafenwald) ein Zisterzienserinnenkloster als Filialkloster des Klosters Duissern und erhielt für dieses vom Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden 1240 einen Schutzbrief. Das Gut Deffte übertrug ihr Konrad von Recklinghausen, seines Zeichens Richter im Vest Recklinghausen und ein Bruder der Äbtissin. Zwischen 1255 und 1264 wurde das Kloster ins angrenzende Sterkrade verlegt, da es dort 1264 erstmals als Kloster Sterkrade erwähnt wird.

Zu dieser Zeit besaß die Kölner Kirche einen Oberhof in Kirchhellen. Der erzstiftische Oberhof wurde zum Ende des 13. Jahrhunderts mit 38 Unterhöfen dem Oberhof Recklinghausen angegliedert und verblieb dort. Die Lehnsinhaber waren die Freiherren von Hillen zu Kirchhellen († 24. Februar 1306 Conrad de Hillen, Sohn Heinrichs de Hillen ff.). Das Geschlecht „von Hillen“ tritt in einer Urkunde erstmals 1240 zu Tage. Die Familie wohnte auf der Burg Kirchhellen, die 1585 abbrannte. Selbst wenn man heute keine Spuren mehr davon findet, kann man ihren Standort noch ausmachen: auf dem Gelände zwischen der heutigen Burgstraße und dem Wellbraucksweg gegenüber der Kaplan-Xanten-Straße. Wahrscheinlich war es auch diese Familie, die schon im 9. Jahrhundert die erste Kirche in „Hellen“ baute.

Bereits aus dem 11./12. Jahrhundert stammt die Nachricht, dass auch das Münsteraner Marienkloster Überwasser Einkünfte aus einem Kirchhellener Besitz hatte („in Kirchelle mansus super Rode“). Werner von Havixbeck besaß in Kirchhellen im 12. Jahrhundert eine Manse (bäuerlicher Hof) als Lehen des Klosters. 1489 wird in Dorsten, „harsch an der Grenze zu Kirchhellen“ ein Siechenhaus in alten Urkunden erwähnt.[3][4][5]

Neuzeit (ab 1500)[Bearbeiten]

Kirchhellen war ein Kirchspiel im Vest Recklinghausen und wurde spätestens ab 1600 als Teil des westlichen Untervestes von der Stadt Dorsten aus verwaltet. Das Vest gehörte zum Kurfürstentum Köln. 1723 wurde in Kirchhellen eine Wagenpost eingerichtet, welche, von Sterkrade kommend, durch die Kirchheller Heide (Alter Postweg) und Kirchhellen weiter nach Dorsten führte. Im Jahr 1803 kam das Vest Recklinghausen und damit auch das Kirchspiel Kirchhellen in den Besitz des Herzogs zu Arenberg. 1811 wurde das Vest unter napoleonischer Herrschaft dem Großherzogtum Berg zugeschlagen, in dem Kirchhellen eine eigene Mairie bildete; erster Marie (Bürgermeister) war der Freiherr von Wenge auf Haus Beck.

Nach der Niederlage Napoleons gegen Preußen und der damit verbundenen Neuordnung kam das Vest Recklinghausen zum Königreich Preußen in dessen Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster. Die Ordnungsstrukturen der Franzosen wurden übernommen und „verdeutscht“. Kirchhellen wurde eine Bürgermeisterei und ging im Jahr 1816 in dem neu entstandenen Landkreis Recklinghausen auf. Bürgermeister war Wilhelm Tourneau, der ab 1821 auch der angrenzenden Bürgermeisterei Bottrop/Osterfeld vorstand.

Im Jahre 1832 wurde Kirchhellen zusammen mit Bottrop und Osterfeld zu einer großen Bürgermeisterei vereinigt. Aus dieser gingen 1844 auf der Grundlage der preußischen Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen von 1841 die Ämter Bottrop und Kirchhellen hervor, die zunächst in Personalunion verwaltet wurden.[6] Erster gemeinsamer Amtmann war der bisherige Bürgermeister Wilhelm Tourneau.

Seit 1858 bildete Kirchhellen als Landgemeinde im Kreis Recklinghausen endgültig ein eigenes Amt.[7] Im Jahr 1886 wurde nach immer dringenderen Forderungen des Landrates die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen gegründet.[8]

Im Jahr 1917 wurde die alte Dorfkirche durch einen Brand vollständig zerstört. Sie diente nach notdürftiger Herrichtung noch eine Zeit lang als Notkirche, während man einen Kirchenneubau plante.[9] Die neue, im Jahre 1925 eingeweihte St. Johannes-Kirche wurde einige hundert Meter vom alten Kirchplatz entfernt ebenfalls im Dorfkern errichtet. Die am früheren Kirchenstandort entlangführende Straße ist entsprechend benannt („Am alten Kirchplatz“), auf dem Platz selbst steht heute ein Ehrenmal. Das Amt Kirchhellen wurde 1934 aufgehoben.[10] Kirchellen war seitdem bis zum 1. Januar 1975 eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Recklinghausen.

Im Zweiten Weltkrieg war Kirchhellen Standort eines militärischen Feldflugplatzes, der noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs auf Weisung des zuständigen Luftgaukommandos VI Münster angelegt worden ist (heute Flugplatz Schwarze Heide), sowie mehrerer Flakeinheiten. Es sollen dort u.a. die Nachtschlachtgruppe NSGr. 2, das Zerstörergeschwader 1 (1./ZG 1), Kampfgeschwader 4 (2./KG 4) und das Jagdgeschwader 26 (2./JG 26) sowie eine Luftnachrichtenstelle (219/XI) der NS-Luftwaffe stationiert gewesen sein. Ab 1941 beschädigten Bombenangriffe den alten Ortskern stark, der Großteil wurde am 1. Mai 1943 von einer Luftmine zerstört. Im April 1945 kam es zu Kämpfen mit den Amerikanern im Gemeindegebiet.[11]

Kommunale Neugliederung in den 1970er Jahren[Bearbeiten]

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens wurde Kirchhellen durch das Ruhrgebiet-Gesetz vom 9. Juli 1974 (GV. NW. 1974 S. 256) mit Wirkung vom 1. Januar 1975 zusammen mit der bis dahin kreisfreien Stadt Gladbeck in die kreisfreie Stadt Bottrop eingemeindet.[12] Umgangssprachlich wurde dieses Gebilde „Glabotki“ genannt.

Die Stadt Gladbeck klagte gegen diesen Zusammenschluss und erreichte eine Korrektur der Gebietsreform. Mit Urteil des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen vom 6. Dezember 1975, Az. 13/74[13] wurde der durch das Ruhrgebiet-Gesetz angeordnete Zusammenschluss der Städte Bottrop und Gladbeck sowie der Gemeinde Kirchhellen für nichtig erklärt. Das sogenannte Nikolausurteil besagte, dass Bürgernähe und höhere Verwaltungseffizienz durch den Zusammenschluss nicht gegeben waren. Genau dies aber war die Begründung für die gesetzliche Neugliederung der Orte gewesen.

Kirchhellen und Gladbeck erlangten durch die vom Gericht festgestellte Nichtigkeit des Zusammenschlusses am 6. Dezember 1975 zunächst ihre Selbstständigkeit zurück.[12]

Durch das nachfolgende Gesetz zur Änderung des Ruhrgebiet-Gesetzes vom 1. Juni 1976 (GV. NW. 1976 S. 221) wurde Gladbeck mit Wirkung vom 1. Juli 1976 als kreisangehörige Stadt dem Kreis Recklinghausen angegliedert und Kirchhellen zum gleichen Datum endgültig mit Bottrop zusammengeschlossen[12], nachdem die Gemeinde Kirchhellen und die Stadt Bottrop am 14. Mai 1976 einen durch das vorgenannte Änderungsgesetz bestätigten Gebietsänderungsvertrag geschlossen hatten. Die Aufgabe der Eigenständigkeit erfolgte damals gegen den teils erheblichen Widerstand der Kirchhellener Bevölkerung. Man kam aber letztlich durch den Zusammenschluss mit Bottrop den vom Gesetzgeber nach dem Urteil zwischenzeitlich ersonnenen Neugliederungsplänen zur Zerschlagung Kirchhellens und Eingliederung der jeweiligen Gemeindeteile zum einen in die Stadt Gelsenkirchen (zusammen mit Gladbeck) und zum anderen nach Essen (hier zusammen mit Bottrop) zuvor und bewahrte so die traditionellen Kirchhellener Strukturen.

Kirchhellen bildet seither neben Alt-Bottrop (Bezirke Bottrop-Mitte und -Süd) die kreisfreie Stadt Bottrop in ihrer heutigen Form und Ausdehnung.

Die am 1. Januar 1975 an die Stadt Dorsten abgetretenen Gebietsteile der Bauerschaft Ekel wurden mit Wirkung vom 1. Juli 1976 endgültig an Dorsten abgetreten.[12] In diesem Gebiet lebten damals etwa 450 Einwohner.[14]

Bevölkerungsentwicklung ab dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die Industrialisierung des Ruhrgebietes im 19. Jahrhundert brachte im Allgemeinen ein starkes Bevölkerungswachstum mit sich. Während in den südlich von Kirchhellen liegenden Ortschaften durch die Kohle und Stahlindustrie die Bevölkerung sprunghaft anstieg, war dies in Kirchhellen nicht der Fall. Hatte Kirchhellen im Jahre 1809 2130 Einwohner, so waren es 1885 rund 3400. Gelsenkirchen hatte zu diesem Zeitpunkt schon über 20.000 und Bochum über 40.000 Einwohner. Der Grund lag in den zur damaligen Zeit noch nicht verfügbaren technischen Mitteln für den Abbau der tiefer gelegenen Kohlevorräte unter Kirchhellen und nördlicheren Gebieten, sodass hier eine Industrieansiedlung ausblieb und die Bevölkerung nicht so stark anstieg wie in anderen Teilen des Ruhrgebiets.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzte mit dem starken Bevölkerungszuwachs die Umstrukturierung der Gemeinde ein. Dieser Zuwachs resultierte zum Teil aus dem mittlerweile technologisierten Kohleabbau und der damit einhergehenden Nordwanderung der Abbaustätten des Bergwerks Prosper-Haniel in Flözgebiete unter Kirchhellen. Die Nordwanderung der Abbaustätten mündete Mitte der 1970er Jahre in der Erschließung des neuen Nordfeldes im Grubenfeldbesitz „Nordlicht“ in der Kirchheller Heide, aus dem bis 1981 der Schacht 10 (Prosper V) hervorging, welcher als neue Seilfahrt- und Materialschachtanlage in Betrieb ging und bis heute in Betrieb ist (siehe Bergwerk Prosper-Haniel/Nordwanderung). Vor der 1. Eingemeindung Kirchhellens nach Bottrop im Jahr 1975 hatte Kirchhellen bereits 14.759 Einwohner, Stand 1974 (siehe Bottrop/Einwohnerentwicklung).[15][16]

Der stetige Bevölkerungszuwachs in jüngerer Vergangenheit bis heute liegt in der Attraktivität Kirchhellens insbesondere für Familien aus den umliegenden Großstädten begründet, die wegen seines immer noch dörflichen Charakters und der ländlichen Idylle in direkter Nachbarschaft zum großstädtischen Ruhrgebiet, aber auch zum nördlich angrenzenden Münsterland nach Kirchhellen ziehen. Aktuell hat Kirchhellen 20.398 Einwohner (Stand November 2012).

Frühere Kirchhellener Adelshäuser[Bearbeiten]

In Kirchhellen steht mit dem Haus Brabeck das Stammhaus der Adelsfamilie von Brabeck, deren damaliger Einfluss sich in Form der Übernahme wesentlicher Bestandteile des Familienwappens (3 Wolfsangeln) in das Kirchhellener Wappen zeigt.

Daneben zu erwähnen sind das Haus Beck in Feldhausen, Haus Dringenburg in Hardinghausen, Haus Hackfurt am Freistuhl Hackfurt, Haus Repel in der Bauerschaft Ekel (früher Nordhillen), Haus Vettenbocholt in der Bauerschaft Feldhausen bei Dorsten und Haus Vossundern in der Bauerschaft Defte (Holthausen)[3].

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Im Jahre 1937 erhielt die Gemeinde Kirchhellen ihr eigenes Wappen. Es entstand aus den Wappen der Häuser Hackfort (silbernes Schild mit blauem Querbalken) und Brabeck (schwarzes Schild mit 3 goldenen Wolfsangeln). Diese traditionellen heraldischen Elemente der beiden Familienwappen wurden beim Kirchhellener Wappen vereint zu einem silbernen (weißen) Schild mit drei schwarzen, in 2:1-Anordnung aufgebrachten und durch einen mittigen blauen Querbalken getrennten Wolfsangeln.

Nach der im Zuge der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens im Jahre 1975 erfolgten Eingemeindung Kirchhellens in die kreisfreie Stadt Bottrop wurde das Wappen abgelegt, die 3 schwarzen Wolfsangeln und die weiß-blaue Farbgebung jedoch in das 1978 neugestaltete Bottroper Wappen übernommen. Das alte Kirchhellener Wappen ist in Kirchhellen aber immer noch aktuell und sehr gebräuchlich, sowohl bei Kirchhellener Festen oder besonderen Anlässen, aber auch im Allgemeinen als Ausdrucksform der trotz des Zusammenschlusses mit Bottrop bis heute bewahrten Kirchhellener Eigenständigkeit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Kirchhellen, Kirche St. Johannes der Täufer
Das Jugendkloster der Redemptoristen und die ev. Pauluskirche in Kirchhellen aus der Luft (August 2009)

In Kirchhellen-Mitte befindet sich die mit ihrem grün oxidierten Kupferdach schon von weitem sichtbare katholische St. Johannes-Kirche. Daneben existieren Filialkirchen im Ortsteil Grafenwald (Heilige Familie) und im Ortsteil Feldhausen (Mariä Himmelfahrt). Kirchhellen gehört anders als die restlichen, dem Ruhrbistum Essen zugehörigen Bottroper Stadtteile zum Bistum Münster. Die St. Johannes-Kirche ist vor allem durch ihre in der Weihnachtszeit in der Kirche stattfindende Krippenausstellung bekannt, die auch viele Besucher aus den Nachbarstädten anzieht.

Die Grafenwälder und die Feldhausener Gemeinden fusionierten aufgrund eines neuen Pfarreienkonzepts des Bistums Münster am 1. Januar 2007 mit der St. Johannes-Pfarrkirche Kirchhellen zu einer gemeinsamen Pfarrei.

Zur evangelischen Kirchengemeinde gehört in Kirchhellen-Mitte die Pauluskirche. Ein weiteres evangelisches Gemeindezentrum befindet sich im Ortsteil Grafenwald.

Konfessionelle Verteilung: Katholisch circa 60 %, evangelisch circa 20 %, muslimisch circa 5 %, sonstige circa 2 %. Ohne Konfession sind rund 12 % der Bevölkerung.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Schützenfest[Bearbeiten]

Die Kirchhellener Schützen wurden lt. Chronik erstmals im Jahr 1585 erwähnt. Damals jedoch noch unter dem alten Ortsnamen Kerkhellen. Die Kirchhellener Schützen kämpften in dieser Zeit im Kölner Krieg gegen Horden des Kurfürsten Gebhard Truchsess von Waldburg, um ihr Hab und Gut zu verteidigen. Ob zu jener Zeit schon ein Schützenfest gefeiert wurde, ist aber nicht bekannt.

Eine Besonderheit findet sich schon im Namen wieder. Die Kirchhellener Schützengesellschaft ist kein eingetragener Verein, so wie fast alle Schützenvereine, sondern eine Gesellschaft, die sich im Jahr des jeweiligen Schützenfestes, welches in einem 3-Jahres-Turnus gefeiert wird, neu gründet.

Das Schützenfestjahr beginnt mit dem Aufruf des Königspaares an sein Volk. Dieser Aufruf erfolgt gemeinsam mit dem Brezelkönigspaar. Das Königspaar befiehlt, dass nach uraltem Brauch nach dem Vogel geschossen werden soll. Darauf hin finden sich die Schützen im Februar des Schützenfestjahres zur Gründungsversammlung ein. Hier wird die Gesellschaft gegründet. Es werden Statuten festgelegt und der gewählte Vorstand mit der Vorbereitung des Festes beauftragt. Zur Vorbereitung der Schützen auf das Schützenfest werden vier Übungen im Abstand von je 14 Tagen abgehalten. Auf diesen Übungen tragen sich die Kirchhellener Männer in die Schützenlisten ein. Angetreten wird mit Holzgewehr und Schützenmütze. Die dritte Übung ist die Königsübung, die mit einem besonderen Aufwand abgehalten wird. Das eigentliche Schützenfest beginnt am ersten Samstag des Monats September und dauert drei Tage. Das Schützenfest beginnt mit einer Feierstunde am Ehrenmal und endet am Montag mit dem Krönungsball für das neue Königspaar. Nach dem Fest löst sich die Kirchhellener Allgemeine Bürger- und Schützengesellschaft auf. Am Dienstag nach dem Schützenfest folgt das traditionelle Brezelfest.

Brezelfest[Bearbeiten]

Alle drei Jahre wird am Dienstag nach dem ersten Septemberwochenende – im Anschluss an das 3-tägige Schützenfest – in Kirchhellen das Brezelfest gefeiert. Den Höhepunkt des Brezelfestes stellt – neben dem Großen Brezelumzug – das Brezelwerfen am Vormittag dar. Beim Werfen mit Holzknüppeln auf den hängenden Riesenbrezel wird der neue Brezelkönig ermittelt. König wird, wer mit seiner Wurftruppe den letzten Rest des Brezels von einer hohen Stange herunter wirft. Dann ist er für die nächsten drei Jahre Brezelkönig und somit das Oberhaupt aller derzeit rund 2.000 Brezelbrüder und -schwestern in Kirchhellen. Der neue Brezelkönig sucht sich eine Brezelkönigin, mit der er am Nachmittag in der Königskutsche am Großen Brezelumzug teilnimmt.

1883 war die Geburtsstunde des Kirchhellener Brezelfestes, als eine Gruppe Kirchhellener, auch „Dörper“ genannt, um Weinhändler Feldmann, Theodor Allekotte, Johann Schumacher und Franz Xanten, die zuvor bereits das Schützenfest gefeiert hatten, zusammen saß. Den Männern fiel es nach den Tagen des Schützenfestes schwer, den Weg ins normale Alltagsleben zurückzufinden, weshalb spontan die Idee aufkam, ein Stutenfest zu veranstalten. Man marschierte zum Dorfbäcker und erstand dort einen großen Stuten. Der wurde an einer langen Stange aufgehängt. Darauf wurde mit Feldsteine geworfen. Jeder Teilnehmer zahlte 25 Pfennig, der Erlös sollte dem „Stutenkönig“ zur Bewirtung seiner Untertanen zur Verfügung stehen. Erster feierlich proklamierter Stutenkönig war Franz Xanten. Zur Königin nahm er Lisette Otterbeck. Jeder eingetragene Stutenwerfer erhielt den „Xantenschen Hausorden“ in Form eines Brezels am Bande und gleich darauf ging es in einem Zug durch das Dorf.

Seither wird das Brezelfest von der Kirchhellener Brezelgesellschaft 1883 im direkten Anschluss an das Schützenfest gefeiert. Die „Brezelaner“ tragen traditionell einen blauen Brezelkittel und ein rotes Halstuch. 2003 wurde ein Brezelbruder aus Bronze aufgestellt, der im Zentrum von Kirchhellen – auf dem Johann-Breuker-Platz – steht. Hinzu kam im Jahre 2010 eine „Frau mit Kind“. Seit 2002 pflegt die Kirchhellener Brezelgesellschaft Beziehungen zur Brezelpartnerstadt Speyer, in der alljährlich ebenfalls ein Brezelfest gefeiert wird.

Am 9. September 2014 wurden Christian I. Schulte-Bockum und Andrea Sauerbach das neue Brezelkönigspaar in Kirchhellen.

Bobrennen[Bearbeiten]

Alle drei Jahre findet im Ortsteil Holthausen das Kirchhellener Bobrennen statt. Mit selbstgebastelten Seifenkisten fahren die Teilnehmer die knapp 333 Meter lange Strecke an der Hiesfelder Straße (Startpunkt: Ecke Utschlagstraße) hinab. Eine Besatzung besteht aus insgesamt drei Teilnehmern: Fahrer, Bremser und Anschieber. Der Anschieber darf das Gefährt auf einer Strecke von 25 Metern beschleunigen und muss spätestens dann Platz im Bob gefunden haben. Bis zum Ende der Strecke an der Kreuzung „Heuweg“ darf das Vehikel kein weiteres Mal angeschoben werden. Aufgrund von Bergbausenkungen rasten die Seifenkisten in den letzten Jahren immer schneller ins Ziel: Der letzte Sieger aus dem Jahre 2009 überwand die Strecke in 42,8 Sekunden, während in den Jahren zuvor meist eine Zeit zwischen 44 und 45 Sekunden zum Sieg reichte.

Das Bobrennen ist auf insgesamt drei Tage angesetzt. Am Freitag wird das Ereignis meist mit einer großen Feier auf der Wiese hinter der Gaststätte „Zum weißen Igel“ eröffnet. Die insgesamt knapp 30 Teams (jedes Team besteht aus etwa zehn Personen) wählen an diesem Abend unter anderem das schönste „Boxenluder“ des Jahres und können anschließend im „Fahrerlager“ übernachten. Am folgenden Samstag beginnt nach einem Aufwärmen das eigentliche Rennen.

Den ersten Sieg bei der Premiere 2002 konnte der „KC Schritt halten“ für sich verbuchen. Die Damen-Abteilung dieses Teams konnte in der Frauen-Kategorie siegen. Bei den anschließenden Rennen 2003, 2006 und 2009 siegte jeweils der „KC Rompas-Tompas“ mit Bestzeit. 2009 siegte bei den Frauen der SC „Ladykracher“.

Kirchhellener Motorrad-Veteranen-Rallye[Bearbeiten]

1986 erstmals gestartet findet sie heute alle zwei Jahre, jeweils im September, statt. Veranstaltet wird sie durch den Veteranen-Club-Kirchhellen.[19]

Westfälisches Oldtimertreffen[Bearbeiten]

Alle zwei Jahre am ersten Wochenende im Juli findet auf dem Johann-Breuker-Platz das westfälische Oldtimertreffen statt. An diesem Treffen sind etwa 600 Oldtimer, Youngtimer und alte Motorräder mit Baujahr vor 1975 beteiligt. Dieses Treffen ist weit über die Grenzen von Kirchhellen bekannt und zieht mehrere Tausend Besucher an.

NuRock Festival[Bearbeiten]

Seit 2005 findet jährlich das NuRock Festival am Jugend-Kloster statt, auf dem Nachwuchsrockbands aus Bottrop/Kirchhellen und Umgebung vor hunderten Jugendlichen auf dem Klostergelände auftreten. Das Konzert wird von der Kirchhellener Veranstaltungsfirma Event-Sys, der Philipp Neri-Jugendförderung, dem Jugend-Kloster Kirchhellen, sowie dem Projektleiter Marco Willer organisiert.

Top of the Rocks-Coverrocknacht[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 gab es die Erstauflage dieser Coverrocknacht im Kirchhellener Brauhaus, die seither jährlich von und mit der Kirchhellener Band „Friday“ samt Gastbands veranstaltet wird. Hier gibt es für die musikalisch gereiftere Generation der Rockinteressierten Live-Rockmusik aus verschiedenen Rockepochen und Rockgenres zu hören & sehen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Folgende Unternehmen sind in Kirchhellen ansässig

  • Movie Park Germany GmbH, Freizeitpark
  • KWE Klein & Wilhelm Engineering GmbH, fertigt mit 85 Mitarbeitern Spezialgetriebe und Antriebskomponenten.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Kirchhellen ist über die Bundesautobahn 3 (Anschlussstelle Dinslaken-Nord/Kirchhellen) und die Bundesautobahn 31 (Anschlussstellen Kirchhellen und Kirchhellen-Nord) an das deutsche Fernstraßennetz angeschlossen. Zwischen der Anschlussstelle Kirchhellen-Nord und der Stadtgrenze nach Dorsten verläuft die Bundesstraße 225.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Im Kirchhellener Ortsteil Feldhausen befindet sich der Haltepunkt Feldhausen. Er wird von den Linien RE 14, RB 43 und RB 44 jeweils im Stundentakt bedient. Mit den Linien bestehen direkte Verbindungen nach Borken, Dorsten, Oberhausen, Essen, Herne und Dortmund. Zwischen 1879 und 1960 verfügte Kirchhellen über einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück. Dieser befand sich am östlichen Rand des Kirchhellener Ortszentrums.

Busverkehr[Bearbeiten]

Von der zentralen Haltestelle Schulze-Delitzsch-Straße verkehren insgesamt vier Buslinien der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Die Linie SB16 verbindet Kirchhellen mit Bottrop-Zentrum, Bottrop Hbf und Essen, sowie in der Gegenrichtung alternierend mit Dorsten ZOB oder dem Haltepunkt Feldhausen und dem MoviePark. Die Linie SB36 fährt nach Gladbeck Westbahnhof, Gladbeck ZOB Oberhof und Gelsenkirchen Hbf. Die Linie 269 verkehrt nach Bottrop-Grafenwald und die Buslinie 290 über Feldhausen nach Repeler Hof.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Etwa fünf Kilometer nordwestlich des Ortszentrums von Kirchhellen befindet sich der Flugplatz Schwarze Heide. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Düsseldorf Airport in einer Entfernung von rund 40 Kilometern.

Vereine und Institutionen[Bearbeiten]

  • Brezelgesellschaft Kirchhellen 1883
  • Schützengesellschaft (etwa 500 Jahre alt)
  • Kolpingsfamilie gegr. 1900
  • VfB Kirchhellen gegr. 1920
  • Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen gegr. 1886
  • Freiwillige Feuerwehr Feldhausen gegr. 1940
  • Freiwillige Feuerwehr Grafenwald gegr. 1940
  • Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Kirchhellen gegr. 1929
  • Katholische junge Gemeinde St. Johannes d.T. Kirchhellen gegr. 2012
  • Katholische Landjugendbewegung Kirchhellen gegr. 1948
  • Deutsche Waldjugend – Horst Kirchhellen gegr. 1987
  • Philipp Neri e.V. gegr. 2004
  • Modellflugclub Oberhausen e.V. (seit 1978 Vereinsgelände / Flugplatz in Kirchhellen)
  • Veteranen-Club-Kirchhellen (VCK) gegr. 1982 (Motorräder)

Schulen[Bearbeiten]

  • Grundschule Grafenwald
  • Gregor Grundschule
  • Johannes-Grundschule
  • Marien-Grundschule
  • Matthias-Claudius Grundschule
  • Vestisches Gymnasium
    • Seit 1986 liegt dieses Gymnasium an der Schulstraße im Zentrum von Kirchhellen. Davor befand es sich in Alt-Bottrop.
  • Hauptschule Kirchhellen
    • Die Hauptschule Kirchhellen hat im Vergleich zu anderen Hauptschulen einen besseren Ruf, da diese lange Zeit die einzige weiterführende Schule Kirchhellens war, so dass ein Hauptschulabschluss die höchste in Kirchhellen mögliche Ausbildung war.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Spezialitäten[Bearbeiten]

Kirchbube[Bearbeiten]

Der Kirchbube – ein Weizenfeindestillat mit Schlehdorn (32 % vol. alc.)

Nach einer überlieferten Rezeptur der Brennerei Alois Winkelmann in Kirchhellen, aus der Zeit um 1900, haben Interessierte eine längst vergessene Spezialität wieder aufleben lassen.

Die Suche nach der Rezeptur gestaltete sich angesichts der spärlichen Quellenlage als schwierig. Indiziell erwies sich aber der große Bestand von Schlehdornpflanzen im Kirchhellener Ortsteil Grafenwald als sehr hilfreich. In vielen Gesprächen mit älteren Kirchhellenern und mit Hilfe des örtlichen Orts- und Heimatkundevereins konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Schlehdorn, der identisch ist mit dem namensverschiedenen Schwarzdorn, durchaus auch zur Herstellung von edlen Destillaten verwendet wurde. Die Dornen des Schleh- oder Sanddorns wurden bereits im Mittelalter bei Hausschlachtungen gern verwendet, um damit die Wurstenden zusammen zu halten. Irgendwann bekam der Schlehdorn dann eine weitere Nutzung zugesprochen, die eine gesellschaftlich vielleicht sogar wichtigere Aufgabe erfüllte. Er regte als Destillat die Geselligkeit und den Austausch unter den Menschen in Kirchhellen an.

Trivia[Bearbeiten]

Herbert Schwakowiack und seine Frau Melanie, zwei Charaktere in der ProSieben-Serie Switch reloaded, sind in „Bottrop-Kirchhellen“ beheimatet, wandern aber später nach Gelsenkirchen aus. Die Außenaufnahmen entstanden nicht in Kirchhellen. Verkörpert werden die beiden von Peter Nottmeier und Mona Sharma.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadt Bottrop: Bevölkerungszahlen nach Stadtteilen (PDF; 15 kB)
  2. Hans Büning: 1000 Jahre St.Johannes Kirchhellen, 1985
  3. a b GenWiki (Verein für Computergenealogie) – Beitrag Kirchhellen (Bottrop)
  4. kleine Chronologie der Stadt Bottrop (zusammengestellt von Stefan Krix)
  5. Stadt Bottrop: Stadtportrait Kirchhellen-Mitte. Abgerufen am 17. Oktober 2013.
  6. Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung der Ämter Bottrop und Kirchhellen
  7. Amtsblatt der Regierung Münster 1858: Trennung der Verwaltung der Ämter Bottrop und Kirchhellen
  8. Chronik – Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen. Abgerufen am 17. Oktober 2013.
  9. Karl Wessels: „Vom Kirchenbrand in Kirchhellen“, Vestischer Kalender 1923, S. 67–68
  10.  Wolfgang Leesch: Verwaltung in Westfalen 1815–1945. In: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. 38, Aschendorff, Münster 1992, ISBN 3-402-06845-1.
  11. Gemeinde Kirchhellen Aktionskomitee: Kirchhellen Gemeinde im Wandel der Zeit, 1971
  12. a b c d  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 311.
  13. OVGE MüLü S. 284–290, FHOeffR 30 Nr. 4835
  14.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 88f.
  15. Rottmann/Büning: Führer durch Kirchhellen, 1994 Heft 25 der Schriftenreihe des Orts- und Heimatvereins Kirchhellen
  16. Gemeinde Kirchhellen Aktionskomitee: Kirchhellen Gemeinde im Wandel der Zeit, 1971
  17. Umweltpädagogische Station Heidhof
  18. Jugend-Kloster Kirchhellen
  19. v-c-k.de