Bryan Cranston

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Bryan Cranston (2012)

Bryan Lee Cranston (* 7. März 1956 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Synchronsprecher. Er gelangte vor allem durch seine Rollen als Hal in Malcolm mittendrin (2000–2006) und als Walter White in Breaking Bad (2008–2013) zu großer, internationaler Bekanntheit. Seine schauspielerischen Leistungen machten ihn zu einem viel beachteten Charakterdarsteller. Er ist mehrfacher Emmy- und Golden-Globe-Preisträger.

Leben[Bearbeiten]

Cranston war von 1977 bis zur Scheidung im Jahre 1982 mit der Autorin Mickey Middleton und ist seit 1989 mit der Schauspielerin Robin Dearden verheiratet, mit der er eine Tochter hat.[1]

Im Jahre 2000 wirkte er als Darsteller in dem Film Der Makler und 2006 in der preisgekrönten Tragikomödie Little Miss Sunshine mit. Außerdem erschien er in zahlreichen Gastrollen von Fernsehserien, unter anderem in King of Queens, Babylon 5, Sabrina – total verhext!, Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI, How I Met Your Mother, Seinfeld und Viper.

Von 2008 bis 2013 spielte Cranston die Hauptrolle der mehrfach ausgezeichneten Serie Breaking Bad. In dieser stellt er einen unscheinbaren, an Lungenkrebs im Endstadium erkrankten Chemielehrer dar, der Crystal Meth herzustellen und zu verkaufen beginnt, um seine Familie finanziell abzusichern, und so immer tiefer in das organisierte Verbrechen gerät. Für diese Rolle gewann Cranston 2008, 2009, 2010 und 2014 jeweils einen Emmy sowie 2014 einen Golden Globe Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie.[2]

2008 spielte er in dem Film Gefallene Engel 3 die Rolle des Luzifer und drehte 2010 mit Julia Roberts und Tom Hanks den Film Larry Crowne. Er stand 2012 gemeinsam neben Colin Farrell und Kate Beckinsale in dem von Len Wiseman inszenierten Remake von Total Recall vor der Kamera.[3] Im selben Jahr spielte er in Ben Afflecks Oscar-preisgekröntem Thriller Argo eine der Hauptrollen. 2014 ist er in der Neuverfilmung Godzilla zu sehen.

Als Theaterschauspieler feierte Cranston im Februar 2014 sein Broadway-Debüt als Hauptdarsteller in Robert Schenkkans Politdrama All the Way. Dort verkörpert er den US-Präsidenten Lyndon B. Johnson in dessen ersten elf Monaten seiner Präsidentschaft.[4] Für seine schauspielerische Leistung erhielt er im Juni den Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Cranston auf der Comic-Con (2012)

Spielfilme[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

Synchronisation[Bearbeiten]

Regie[Bearbeiten]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Emmys[Bearbeiten]

  • 2002: Nominierung für Malcolm mittendrin
  • 2003: Nominierung für Malcolm mittendrin
  • 2006: Nominierung für Malcolm mittendrin
  • 2008: Auszeichnung für Breaking Bad
  • 2009: Auszeichnung für Breaking Bad
  • 2010: Auszeichnung für Breaking Bad
  • 2012: Nominierung für Breaking Bad
  • 2013: Nominierung für Breaking Bad
  • 2014: Auszeichnung für Breaking Bad

Golden Globe Awards[Bearbeiten]

  • 2003: Nominierung für Malcolm mittendrin
  • 2011: Nominierung für Breaking Bad
  • 2013: Nominierung für Breaking Bad
  • 2014: Auszeichnung für Breaking Bad

Saturn Awards[Bearbeiten]

Screen Actors Guild Awards[Bearbeiten]

Critics’ Choice Television Awards[Bearbeiten]

Tony Award[Bearbeiten]

Andere Auszeichnungen[Bearbeiten]

Juli 2013: Stern auf dem Walk of Fame

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bryan Cranston – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bryan Cranston, Biografie, prosieben.de
  2. Quotenmeter.de: 68. Golden Globe Awards: Die Nominierungen (Seite 2). Abgerufen am 15. Dezember 2010.
  3. Dread Central: Teaser for a Trailer for Total Recall. Abgerufen am 27. März 2012.
  4. Frank DiLella: Bryan Cranston Makes Broadway Debut in 'All The Way'. Abgerufen am 30. März 2014.