Concarneau
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Concarneau (Konk-Kerne) | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Region | Bretagne | |
| Département | Finistère | |
| Arrondissement | Quimper | |
| Kanton | Concarneau (Chef-lieu) | |
| Koordinaten | 47° 52′ N, 3° 55′ W47.871944444444-3.91758Koordinaten: 47° 52′ N, 3° 55′ W | |
| Höhe | 8 m | |
| Fläche | 41,08 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(2006) 19 953 Einwohner 486 Einw./km² |
|
| Postleitzahl | 29900 | |
| INSEE-Code | 29039 | |
| Website | http://www.ville-concarneau.fr/ | |
| Die Ville Close aus der Vogelperspektive | ||
Concarneau (bret. Konk-Kerne) ist ein Ort mit ca. 19.000 Einwohnern im Département Finistère (auf bretonisch: Penn Ar Bed) in Frankreich. Seine innerhalb massiver Mauern gelegene Altstadt, die ville close, ist fast rundum vom Wasser umgeben und gilt als sehenswert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Entstehung
Der Ort des heutigen Concarneau wurde im 10. Jahrhundert zunächst von Mönchen der Abtei Landévennec besiedelt. Diese errichteten hier ein kleines Kloster. Später entwickelte sich Concarneau zu einer wichtigen bretonischen Festung.
[Bearbeiten] Bedeutung des Namens
Der Name der Stadt, auf bretonisch Konk-Kerne, bedeutet ursprünglich Henkel von Cornouaille, also der Flüchtlinge aus Cornwall in Britannien, was auf die engen kulturellen Verbindungen zwischen der Bretagne und Cornwall hinweist, denn Cornouailles ist eigentlich nur die französische Aussprache für Cornwall, wobei der Wortbestandteil wall bei Cornwall germanischen Ursprungs ist und Fremde bedeutet (z.B. auch in Wales, Wallis (Schweiz) oder dem abwertenden Wort welsch)
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Bielefeld (ursprünglich mit dem Stadtbezirk Bielefeld-Senne), Nordrhein-Westfalen, Deutschland, seit 1969
Mbour, Thiès (Region), Senegal, seit 1974
Penzance, Cornwall, Vereinigtes Königreich, seit 1982
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Les Remparts und Ville Close
Ein Rundgang über Les Remparts - die Stadtmauer der Ville close bietet schöne Einblicke in die Straßen und Ausblicke auf Hafen und Yachthafen. Innerhalb der Ville close finden sich - neben den unvermeidlichen Souvenirläden - kleine - zum Teil wirklich hervorragende - Restaurants und ein Fischereimuseum.
[Bearbeiten] Le Musée de la Pêche
Das Fischereimuseum Le Musée de la Pêche zeigt die Geschichte der Meeresfischerei und die Fischereitechniken der ganzen Welt mittels großer Dioramas, vieler Modelle und verschiedener Bootstypen. Im Außengelände kann man von Laderaum bis zur Brücke, einen echten Seitentrawler, die "Hérmérica" besichtigen.
[Bearbeiten] Le Marinarium
Als Schaufenster des Meeresbiologischen Laboratoriums, illustriert das Marinarium die außerordentliche Biodiversität der Ozeane, die Reichhaltigkeit der Loittorals und der Schutz der Meeresresourcen.
[Bearbeiten] Fort du Cabellou
Das Fort du Cabellou wurde 1746 gebaut um die Einfahrt und den Hafen von Concarneu zu verteidigen. Seit 1962 ist es ein historisches Denkmal.
[Bearbeiten] Fête des Filets Bleus
Im August feiert die Stadt das jährliche Fête des Filets Bleus (Festival der blauen Netze). Das Festival wurde nach den traditionellen blauen Netzen der Fischereiflotte Concarneaus benannt. Es feiert die bretonische und keltische Kultur in vielen Orten der Bretagne, ist aber in Concarneau eines der ältesten und größten, welches zehntausende Besucher, mit tausenden kostümierter Teilnehmer, anlockt. Im Jahr 2005 wurde das Fest zum 100-sten Mal gefeiert.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Neben dem Fremdenverkehr beruht Concarneaus Wirtschaft überwiegend auf dem Fischfang. Der Ort ist der drittgrößte Fischereihafen Frankreichs, beim Thunfisch liegt er sogar an der Spitze, mit einer Flotte von 36 Schiffen, 900 Seeleuten und einer Anlandung von 164.000 Tonnen (Thunfisch) jährlich.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Stéphane Guivarc'h (* 6. September 1970), Fußballnationalspieler
- Michel Desjoyeaux (* 16. Juli 1965), einer der weltweit erfolgreichsten Solo-Seefahrer
- Marc di Napoli (* 28. Mai 1953), französischer Schauspieler und Maler
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Internetpräsenz der Stadt (französisch)
- Inoffizielle Website (französisch)
- Historische Postkarten von Concarneau (französisch)
Arzano | Bannalec | Brest | Briec | Carhaix-Plouguer | Châteaulin | Châteauneuf-du-Faou | Concarneau | Crozon | Daoulas | Douarnenez | Fouesnant | Guilvinec | Guipavas | Huelgoat | Landerneau | Landerneau | Landivisiau | Lanmeur | Le Faou | Lesneven | Morlaix | Ouessant | Plabennec | Pleyben | Plogastel-Saint-Germain | Ploudalmézeau | Ploudiry | Plouescat | Plouigneau | Plouzévédé | Pont-Aven | Pont-Croix | Pont-l’Abbé | Quimper | Quimperlé | Rosporden | Saint-Pol-de-Léon | Saint-Renan | Saint-Thégonnec | Scaër | Sizun | Taulé

