Dassault Aviation
| Dassault Aviation S.A. | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | FR0000121725 |
| Gründung | 1929 - Société des avions Marcel Bloch |
| Sitz | Saint-Cloud bei Paris |
| Leitung | Marcel Dassault, Serge Dassault, Éric Trappier, Charles Edelstenne |
| Mitarbeiter | 11 472 (2011) |
| Umsatz | 3,941 Mrd. Euro (2012) |
| Branche | Flugzeughersteller |
| Website | www.dassault-aviation.com |
Dassault Aviation S.A. ist ein französischer Hersteller von Geschäftsreisejets, Militär- und ehemals Regionalflugzeugen.
Das Unternehmen ist neben Gulfstream Aerospace und Bombardier Aerospace einer der drei weltweit führenden Produzenten von Geschäftsflugzeugen.[1][2] Bei gehobenen Geschäftsflugzeugen ist Dassault Aviation Weltmarktführer mit etwa 40 Prozent Marktanteil.[3] Außerdem war das Unternehmen nach Schätzungen aus dem Jahr 2000 der drittgrößte Hersteller von Militärflugzeugen in Europa[4] und der sechstgrößte in der Welt.[5]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Gegründet wurde die Firma von Marcel Dassault. Früher war sie bekannt unter dem Namen Societé des Avions Marcel Bloch oder „MB“ und operierte ebenfalls unter dem Namen Dassault-Breguet und Avions Marcel Dassault (AMD). Technischer Generaldirektor war von 1949 bis 1981 Henri Deplante.
Das Unternehmen wurde auch durch das von ihm entwickelte CAD-System CATIA weltweit bekannt, was später in die Tochter Dassault Systèmes ausgegliedert wurde.
Im Dezember 2008 wurde mit Alcatel-Lucent der Kauf dessen Anteile an der Thales Group für 1,96 Milliarden Euro vertraglich geregelt und im März 2009 abgeschlossen. Im selben Monat wurde auch die Übernahme der Thales-Anteile von Groupe Dassault beschlossen. Somit hält Dassault Aviation 25,9 Prozent an dem Unternehmen.
Im Juli 2009 lieferte das Unternehmen das 2000. Geschäftsreiseflugzeug des Typs ‚Falcon‘ an einen Kunden aus.[6]
Anteilseigner [Bearbeiten]
- Groupe Dassault (50,55 %)
- EADS (46,32 %)
- Private Investoren (3,13 %)
Flugzeugmodelle (Erstflug) [Bearbeiten]
Militär [Bearbeiten]
- MD 315 Flamant, 1947
- MD 320 Hirondelle, 1968
- MD 450 Ouragan, 1951
- MD 452 Mystère II, 1952
- MD 453, 1952
- Mystère II, 1951
- Mystère IV, 1952
- MD 550, 1955
- Super Mystère B1, 1955
- Super Mystère B2, 1956
- Mirage III, 1956
- Étendard, 1956
- MD 410 Spirale, 1960
- Balzac V, 1962
- Mirage IV (Atombomber), 1960
- Mirage IIIV, 1966
- Mirage V / Mirage 5, 1967
- Mirage G, 1967
- Milan, 1968
- Mirage F1, 1973
- Alpha Jet, 1973
- Super Étendard, 1974
- Falcon Guardian 01, 1977
- Mirage 2000, 1978
- Mirage 4000, 1979
- Mirage 50, 1979
- Falcon Guardian, 1981
- ATL 2, 1982
- Mirage III NG, 1982
- Rafale, 1986
- Neuron, erwartet Mitte 2012
- AVE-D, Aeronnefs de Validation Experimentale (Luftfahrzeug zur Versuchsbewertung), Drohne mit Stealtheigenschaften, Erstflug 18. Juli 2000, erster vollautomatischer Flug am 30. Juni 2008
Zivil [Bearbeiten]
Regionalflugzeug
Geschäftsflugzeuge
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- dassault-aviation.com – Offizielle Webseite der Dassault Aviation
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Gute Aussichten für Geschäfte mit Geschäftsflugzeugen. Die Welt, 17. März 2006
- ↑ Airbus und Boeing mit Sorgen in Le Bourget. Spiegel Online, 14. Juni 2009
- ↑ Dassault Falcon 7X erhält Flugzulassung – Bereits 165 Bestellungen. airliners.de, 27. April 2007
- ↑ Katia Vlachos-Dengler: From National Champions to European Heavyweights - The Development of European Defense Industrial Capacities Across Market Segments (PDF; 7,4 MB), S.28. National Defense Research Institute, 2002.
- ↑ Katia Vlachos-Dengler: From National Champions to European Heavyweights - The Development of European Defense Industrial Capacities Across Market Segments (PDF; 7,4 MB), S.27. National Defense Research Institute, 2002.
- ↑ Dassault Aviation liefert 2000 Falcon Business Jet. flugrevue.de, 13. Juli 2009
48.85232.223Koordinaten: 48° 51′ 8,3″ N, 2° 13′ 22,8″ O