Eishockey-Bundesliga 1963/64

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Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Bundesliga
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Meister: Logo des EV Füssen EV Füssen
Absteiger: Preussen Krefeld
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Die Saison 1963/64 der Eishockey-Bundesliga war die sechste Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga und zugleich die erste, die vom neu gegründeten Deutschen Eishockey-Bund organisiert wurde. Deutscher Meister wurde der EV Füssen, der damit seinen Titel erfolgreich verteidigen und seine insgesamt elfte Meisterschaft gewinnen konnte. In die Oberliga musste der ehemalige Meister Preussen Krefeld absteigen, der durch den Oberligameister TSC Eintracht Dortmund ersetzt wurde.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Wie im Vorjahr bestritten die acht teilnehmenden Mannschaften zunächst eine Einfachrunde, nach der sich die besten vier Vereine für die Meisterrunde qualifizierten. Dort wurde schließlich unter Mitnahme der Vorrundenpunkte in einer erneuten Einfachrunde der Deutsche Meister ermittelt. Die übrigen vier Mannschaften bestritten, ebenfalls unter der Mitnahme der Vorrundenpunkte, eine Abstiegsrunde. Die Relegationsspiele wurden abgeschafft, sodass das letztplatzierte Team direkt in die Oberliga abstieg, während der Meister dieser Spielklasse im nächsten Jahr am Spielbetrieb der Bundesliga teilnehmen durfte.

Vorrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Füssen (M) 14 12 1 1 84:24 25:3
2. EC Bad Tölz 14 9 1 4 59:44 19:9
3. ESV Kaufbeuren 14 8 2 4 53:56 18:10
4. SC Riessersee 14 6 3 5 45:38 15:13
5. EV Landshut (N) 14 5 1 8 47:56 11:17
6. Krefelder EV 14 4 3 7 40:55 11:17
7. Mannheimer ERC 14 3 2 9 38:60 8:20
8. Preussen Krefeld 14 1 3 10 37:68 5:23

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = Meisterrunde,     = Abstiegsrunde.

Meisterrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Füssen (M) 20 17 2 1 117:36 36:4
2. EC Bad Tölz 20 11 2 7 81:70 24:16
3. SC Riessersee 20 9 3 8 70:66 21:19
4. ESV Kaufbeuren 20 9 2 9 71:90 20:20

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (M) = Titelverteidiger

Abstiegsrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Landshut (N) 20 8 3 9 68:72 19:21
2. Mannheimer ERC 20 7 4 9 63:71 18:22
3. Krefelder EV 20 6 5 9 65:75 17:23
4. Preussen Krefeld 20 1 3 16 50:105 5:35

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Klassenerhalt,     = Abstieg.

Ranglisten[Bearbeiten]

Beste Torschützen[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore
Peter Rohde Mannheimer ERC 20 21
Horst Schuldes SC Riessersee 20 18
Georg Scholz EV Füssen 20 18

Beste Verteidiger[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore
Sylvester Wackerle SC Riessersee 20 13
Leonhard Waitl EV Füssen 20 11
Werner Lorenz Mannheimer ERC 20 6

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo des EV Füssen
EV Füssen

Torhüter: Harry Lindner, Günther Knauss

Verteidiger: Paul Ambros, Rudolf Simon, Hansjörg Nagel, Peter Schwimmbeck, Leonhard Waitl, Rudolf Thanner

Angreifer: Siegfried Schubert, Ernst Trautwein, Gustav Hanig, Walter Krötz, Manfred Gmeiner, Georg Scholz, Rudolf Gröger, Helmut Zanghellini, Ernst Köpf, Gerd Junghanns

Cheftrainer: Markus Egen