Eishockey-Oberliga 1956/57

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
DEV-Logo.svg Eishockey-Oberliga
◄ vorherige Saison 1956/57 nächste ►
Meister: Logo des EV Füssen EV Füssen
Absteiger: keiner

Die Saison 1956/57 der Eishockey-Oberliga war die neunte Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga. Deutscher Meister wurde EV Füssen, der damit seinen fünften Meistertitel in Folge gewinnen konnte. Preussen Krefeld konnte sich als Letzter der Gruppe West im Relegationsspiel gegen den Berliner Schlittschuhclub, den Sieger der Aufstiegsrunde Nord, durchsetzen und verblieb in der Liga. Als Vertreter der Aufstiegsgruppe Süd stieg der EV Landshut in die auf sechs Mannschaften aufgestockte Gruppe Süd auf.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Gruppe West[Bearbeiten]

Gruppe Süd[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Im Gegensatz zum Vorjahr wurde der Modus umfassend geändert. Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen, der Gruppe Süd mit fünf und der Gruppe West mit sechs Mannschaften, in Form einer Einfachrunde ausgespielt, sodass jeder Verein jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel gegen die übrigen Mannschaften der eigenen Gruppe bestritt. Anschließend qualifizierten sich die Vereine auf den Plätzen 1 bis 3 aus dem Süden und Platz 1 und 2 aus dem Westen für die Finalrunde. Der Letzte der Gruppe West musste in der Relegation gegen den Sieger der Aufstiegsrunde Nord seinen Startplatz in der höchsten Spielklasse verteidigen. In der Gruppe Süd kam es aufgrund der Aufstockung auf sechs Teilnehmer zu keinem Relegationsspiel, der Sieger der Aufstiegsgruppe Süd stieg direkt in die Oberliga auf.

Vorrunde[Bearbeiten]

Gruppe West[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. VfL Bad Nauheim 10 10 0 0 67:34 20: 0
2. Mannheimer ERC (N) 10 8 0 2 57:21 16: 4
3. Düsseldorfer EG 10 6 0 4 57:39 12: 8
4. Krefelder EV 10 3 0 7 40:48 6:14
5. Kölner EK (N) 10 2 0 8 30:72 4:16
6. Preussen Krefeld 10 1 0 9 30:61 2:18

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Finalrunde,     = Saison beendet,     = Relegation.

Gruppe Süd[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. SC Riessersee 8 7 0 1 76:32 14:2
2. EV Füssen (M) 8 6 0 2 67:28 12:4
3. EC Bad Tölz 8 5 0 3 62:42 10:6
4. SC Weßling 8 2 0 6 27:70 4:12
5. EV Kaufbeuren (N) 8 0 0 8 32:92 0:16

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = Finalrunde,     = Saison beendet.

Finalrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Füssen (M) 8 7 1 0 61:18 15:1
2. SC Riessersee 8 5 0 3 31:31 10:6
3. EC Bad Tölz 8 4 1 3 38:27 9:7
4. Mannheimer ERC (N) 8 1 1 6 26:45 3:13
5. VfL Bad Nauheim 8 1 1 6 20:55 3:13

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger

Relegation[Bearbeiten]

Preußen Krefeld – Berliner Schlittschuhclub 6:2

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo des EV Füssen
EV Füssen
Wilhelm Bechler, Karl Fischer, Martin Beck, Ernst Eggerbauer, Paul Ambros, Ernst Trautwein, Markus Egen, Max Pfefferle, Fritz Kleber, Georg Guggemos, Xaver Unsinn, Walter Krötz, Siegfried Schubert, Oskar Mayrhans

Cheftrainer: Bruno Leinweber