Eishockey-Bundesliga 1972/73

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Bundesliga
◄ vorherige Saison 1972/73 nächste ►
Meister: Logo des EV Füssen EV Füssen
Absteiger: ESV Kaufbeuren, EV Rosenheim
• Bundesliga  |  Oberliga ↓  |  Regionalliga ↓↓

Die Saison 1972/73 der Eishockey-Bundesliga war die 15. Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga. Deutscher Meister wurde der EV Füssen, der im Zweikanmpf mit der Düsseldorfer EG seinen 16. aber zugleich vorerst letzten Titel gewinnen konnte.

Neu in der Liga war der Rekordmeister Berliner SC, der in seiner Premierensaison nach der Rückkehr in die Bundesliga den sechsten Platz belegen konnte. Um die Zahl der Bundesligamannschaften auf zehn Teams zu reduzieren, gab es in dieser Spielzeit zwei Direktabsteiger. Neben dem Neuling EV Rosenheim musste auch der ESV Kaufbeuren den Gang in die nach der Spielzeit neu gegründete 2. Bundesliga antreten. Dafür kehrte der Kölner EC wieder in die 1. Bundesliga zurück.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Wie im Vorjahr spielten die Mannschaften in einer Doppelrunde den Deutschen Meister aus, sodass jeder Verein jeweils zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele gegen die übrigen Mannschaften bestritt. Die beiden Letztplatzierte mussten am Ende der Saison in die neu gegründete 2. Bundesliga absteigen, da die Liga von elf auf zehn Teams abgestockt wurde, stieg nur der Meister der Oberliga in die Bundesliga auf.

Zur Saison 1973/74 wurde die neue 2. Bundesliga mit zunächst 16 Vereinen eingeführt. Der Meister der 2. Bundesliga sollte direkt in die 1. Bundesliga aufsteigen, die Oberliga wurde in eine Nord- und eine Südgruppe geteilt und zugleich zur dritthöchsten Spielklasse im deutschen Eishockey.

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Füssen 40 30 2 8 201: 95 62:18
2. Düsseldorfer EG (M) 40 27 5 8 230:132 59:21
3. EV Landshut 40 25 3 12 176:111 53:27
4. VfL Bad Nauheim 40 23 1 16 175:157 47:33
5. SC Riessersee 40 21 0 19 153:146 42:38
6. Berliner SC (N) 40 18 2 20 169:161 38:42
7. EC Bad Tölz 40 15 5 20 116:135 35:45
8. Krefelder EV 40 14 6 20 141:193 34:46
9. Augsburger EV 40 14 5 21 154:194 33:47
10. ESV Kaufbeuren 40 10 5 25 99:176 25:55
11. EV Rosenheim (N) 40 4 4 32 102:216 12:68

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = Abstieg.

Ranglisten[Bearbeiten]

Beste Scorer[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore Assists Punkte
Erich Kühnhackl EV Landshut 40 38 30 68
Peter Hejma Düsseldorfer EG 40 43 24 67
Alois Schloder EV Landshut 34 28 62
Lothar Kremershof Krefelder EV 40 17 57
Vladimír Vacátko Düsseldorfer EG 35 20 55

Beste Verteidiger[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore Assists Punkte
Vaclav Koukal Krefelder EV 22 10 32
Otto Schneitberger Düsseldorfer EG 40 17 6 23
Erich Weide Düsseldorfer EG 10 6 16

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo des EV Füssen
EV Füssen

Torhüter: Toni Kehle, Markus Egen II, Werner Sänger

Verteidiger: Josef Völk, Werner Modes, Rudolf Thanner, Peter Schwimmbeck, Karlheinz Ruban, Helmut Forster, Leonhard Waitl

Angreifer: Gustav Hanig, Herbert Stowasser, Heinz Weisenbach, Georg Scholz, Bruno Frenzel, Klaus Ego, Horst Meindel, Bernd Kuhn, Karl-Heinz Egger, Norbert Scholz, Peter Neumann, Wolfgang Büttner, Michael Wanner, Theo Schneider

Cheftrainer: Markus Egen

Weblinks[Bearbeiten]