Eisingen (Bayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eisingen
Eisingen (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eisingen hervorgehoben
49.7588888888899.8286111111111327Koordinaten: 49° 46′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 327 m ü. NN
Fläche: 5,32 km²
Einwohner:

3.600 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 677 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97249
Vorwahl: 09306
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 126
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrer-Henninger-Weg 10
97249 Eisingen
Webpräsenz: www.eisingen.de
Bürgermeisterin: Ursula Engert (Unabhängige Bürger)
Lage der Gemeinde Eisingen im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild

Eisingen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Eisingen liegt in der Planungsregion Würzburg.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Eisingen hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Eisingen.

[Bearbeiten] Geschichte

Eine fränkische Siedlung ist in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts zu datieren. Seit 1164 hatte das Kloster Oberzell Besitz in Eisingen, ihm oblag auch bis in die Neuzeit die seelsorgerische Betreuung des Ortes. Um 1500 besaß das Ritterstift (bis 1464 Benediktinerkloster) St. Burkard in Würzburg die Dorfherrschaft und gut die Hälfte der Grundherrschaft. Weitere Grundherren waren das Klarissenkloster St. Agnes (in dessen Besitz später die Jesuiten und dann die Universität Würzburg traten), das Kloster Himmelspforten, das Stift Neumünster und das Hofkammerzinsamt, letzteres wohl als Rechtsnachfolger der ehemals burkardinischen Propstei Frauenberg. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Eisingen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1496 Einwohner
  • 1987: 2492 Einwohner
  • 2000: 3561 Einwohner
  • 2007: 3647 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

1. Bürgermeisterin ist Ursula Engert (Unabhängige Bürger Eisingen - UBE). Das Amt des zweiten Bürgermeisters trägt Eberhard Blenk (UBE). Dritte Bürgermeisterin ist Anni Pfeffer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.309.000 Euro, davon waren umgerechnet 143.000 Gewerbesteuereinnahmen (netto).

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Kunst und Kultur

In der örtlichen Sankt-Nikolaus-Kirche in der Ortsmitte kann man das Kreuz des berühmten Bildhauers Riemenschneider sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das begehbare Labyrinth beim St. Josefs-Stift und die Galerie "Kunst im Erbachshof" im Weiler Erbachshof.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet das so genannte Backhäuslesfest in Eisingen statt. Bei diesem wird in dem noch erhabenen alten Steinbackofen Brot und Blaatz gebacken. Organisiert wird es vom Festausschuss der Vereine.

1855 forderte das königliche Landgericht, dass zum Schutz vor Feuer und zur Holzersparnis 2 öffentliche Backhäuser zu errichten seinen. Bis dahin war an den meisten Höfen in Eisingen ein Privatbackofen zu finden. Der Abbruch des Backhauses des Oberdorfes (westlicher Ortsteil) wurde 1952 vom Gemeinderat beschlossen.

[Bearbeiten] Infrastruktur

In Eisingen ist die große Behinderteneinrichtung St. Josefs-Stift mit etwa 350 Heimplätzen für körperlich und geistig behinderte Menschen beheimatet.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

  • Grund- und Teilhauptschule mit Mittagsbetreuung
  • Fünfgruppiger Kindergarten
  • Jugendzentrum
  • Krabbelstube
  • Sechs Kinderspielplätze
  • Gemeindebücherei

[Bearbeiten] Verkehr

Die Gemeinde Eisingen liegt verkehrsmäßig gut an das überörtliche Straßennetz angebunden. Die A 3 Frankfurt am MainNürnberg und A 81 Heilbronn sind nur ca. 2 Minuten entfernt.

[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaft

Eisingen unterhält eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Bernières-sur-Mer.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Eisingen (Bayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/172905&attr=OBJ&val=1785
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