Rodenkirchen (Köln)

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Dieser Artikel behandelt den Kölner Stadtteil Rodenkirchen. Zu dem gleichnamigen Stadtbezirk Kölns siehe Köln-Rodenkirchen (Stadtbezirk).
Wappen der ehemaligen Gemeinde Rodenkirchen
Wappen von Köln
Rodenkirchen
Stadtteil 208 von Köln
Cologne Rodenkirchen Rodenkirchen.svg
Koordinaten 50° 53′ 29″ N, 6° 59′ 28″ O50.8913888888896.9911111111111Koordinaten: 50° 53′ 29″ N, 6° 59′ 28″ O
Fläche 7,829 km²
Einwohner 15.998 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 2043 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50996
Vorwahl 0221, 02236 (Gewerbegebiet)
Stadtbezirk Rodenkirchen (2)
Verkehrsanbindung
Autobahn A555
Stadtbahnlinie 16
Buslinien 130 131 135
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2013

Rodenkirchen ist ein Stadtteil von Köln, der dem Bezirk Rodenkirchen den Namen gegeben hat.

Lage[Bearbeiten]

Der Stadtteil Rodenkirchen grenzt im Osten an Weiß, im Süden an die Stadtteile Sürth und Hahnwald, ganz im Westen an der Bundesautobahn 555 auf einem kurzen Stück auch an Rondorf, im Nordwesten entlang der Bundesautobahn 4 an Marienburg und im Norden an den Rhein mit den angrenzenden Orten Poll, Westhoven und Ensen.

Geschichte[Bearbeiten]

Maternuslegende[Bearbeiten]

Alt St. Maternus, im "Fischerviertel"

Nach einer Legende aus dem Mittelalter um den Kölner Bischof Maternus sollen sich Tongern, Köln und Trier bei seinem Tod gestritten haben, wo Maternus bestattet werden sollte, da alle drei Bischofssitze gleichermaßen Anspruch auf ihren Bischof erhoben. In diesem Zusammenhang erscheint der Ort Rodenkirchen mit der Bezeichnung “Ruenkirchen“ oder „Ruwenkirch“.

Nach einem Gottesurteil, ein Kahn mit dem Leichnam schwamm flussauf, bekam Trier das Begräbnis, die Kölner sollen am Ort, wo der Kahn an Land stieß, eine Kapelle errichtet haben, wo auch seine Eingeweide begraben sein sollen. Der Ort erhielt dann den Namen Ruwenkirch nach der Wortbedeutung Ruwen, Rauen gleich Reue im Sinne von Trauer um einen Toten.[1]

Ob der Kölner Maternus mit dem geschichtlich bezeugten Teilnehmer an einer Kirchensynode von (313/314) identisch ist, ist historisch nicht gesichert.

Die heutige Maternuskapelle am Rheinufer von Rodenkirchen stammt wohl aus dem 10. Jahrhundert. Memoriensteine, die 1925 bei Sanierungsarbeiten in den Mauern entdeckt wurden, stammen aus frühchristlicher Zeit.

Verwendet wurden diese Steine in der Regel nur an Kirchen mit Begräbnisrecht, also Pfarrkirchen. Insofern ist ein frühchristlicher Vorgängerbau möglich.

Mittelalter[Bearbeiten]

Stifte und Schenkungen[Bearbeiten]

Gesichert ist jedoch eine erste Erwähnung des Ortes Rodenkirchen in einer möglicherweise gefälschten Schenkungsurkunde des Erzbischofs Evergerus zu Gunsten des Stifts Sankt Martin zu Köln im Jahre 989. In dieser wird das übertragene Gut als "Rodenkirchhof" angegeben.[2]

Im 13. Jahrhundert ist, wie aus Urkunden des Erzbischofs Konrad von Hochstaden hervorgeht, die heutige Bezeichnung Rodenkirchen schon gebräuchlich.

Wie viele andere Stifte, die vor den Toren Kölns Ländereien durch Schenkungen oder Kauf in ihren Besitz brachten, erwarben auch St. Martin und das Stift St. Severin schon in früher Zeit bedeutenden Grundbesitz in Rodenkirchen.

Adel[Bearbeiten]

In den Urkunden des frühen Mittelalters wird mehrfach der Name des adeligen Geschlechts der „von Rodenkirchen“ genannt.
Um 1190 gibt Hermann von Rodenkirchen gegen eine Anleihe von 36 Mark sein Lehen an das Stift St. Martin vorübergehend zurück, um am Kreuzzug gegen Saladin den Eroberer Jerusalems teilnehmen zu können. Ein Johann von Rodenkirchen war ein von Erzbischof Konrad von Hochstaden 1259 in Köln eingesetzter Schöffe.

Amt Löwenburg[Bearbeiten]

Rodenkirchen gehörte vom 13. Jahrhundert bis Ende des 18. Jahrhunderts zum bergischen Amt Löwenburg, die Vogtei hatten zu Beginn die Grafen von Sayn, in deren Besitz auch die Löwenburg auf der rechten Rheinseite war. Von dort wurden auch nach Bedarf der Landbote oder bei anstehenden Exekutionen die „Kugelschützen“ auf richterliche Anordnung des Amtes Löwenburg geschickt.
Als Graf Heinrich III. von Sayn 1247 starb, fiel der Besitz nebst den Vogteien Bonn und Rodenkirchen an Graf Heinrich von Sponheim, der sich später Graf von Heinsberg nannte. Sein Sohn, Johann I. von Heinsberg, führt den Titel „Herr zu Löwenberg“ fort.

Das Dorf Rodenkirchen war in bürgerlichen Angelegenheiten vertreten durch einen Vorsteher und zwei Schöffen.

Kaufleute und Stapelrecht[Bearbeiten]

In einem eingeschränkten Gebiet zwischen Köln und Rodenkirchen und nicht darüber hinaus durften fremde Kaufleute mit Erlaubnis des Erzbischofs Handel treiben (Stapelrecht). So hieß es ebenfalls im Jahr 1259:

neque ullus causa mercandi ulterius, quam in Coloniam et non trans Rhenum neque versus partes superiores ultra villam nomine Rodenkirchen procedet“.

Ein Leprosenhaus lebt von Almosen[Bearbeiten]

Der restaurierte Bayenturm

1582 wurde am Rand Rodenkirchens von der Stadt Köln für die an der Lepra erkrankten Menschen, gleichzeitig aber auch als Schutzmaßnahme für die Stadtbevölkerung, sechs „Prövenerwohnungen“ (Nutznießer einer Präbende), ein Siechenhaus und ein „Nachenmannshaus“ erbaut.
Der Nachenmann hatte das Recht, mit einem Kahn, dem Siechennachen, auf dem Fluss bei den vorbei fahrenden Schiffen um Almosen zu bitten. So ist ein Siechennachen für die beiden am Rhein gelegenen Siechenhäuser von Köln in Riehl und Rodenkirchen und für Wesseling bekannt.

Diese Rechte wurden meistens an Gesunde, zum Beispiel an den Nachenmann vom Bayenturm, verpachtet, die dafür entsprechende Gebühren an das Leprosenhaus abführen mussten. Die Einrichtung, mit vier Morgen Land ausgestattet, wurde nach Ausbleiben neuer Aussatzfälle auf Verordnung der kurpfälzischen Regierung zu Düsseldorf vom Januar 1712 aufgehoben und die Gebäude abgerissen.

17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Aus dem Jahr 1621 wird berichtet, dass der von den Kartäusermönchen aus Rodenkirchen produzierte und nach Köln eingeführte Wein mit Zoll belegt wurde. Die hierdurch hervorgerufenen Zwistigkeiten wurden mit Rücksicht auf die Privilegien des Konventes 1623 beigelegt. Um die Weinberge vor immer wieder auftretenden Hochwasserschäden zu schützen, wurde nach Bewilligung durch den Herzog von Jülich und Berg ebenfalls im Jahr 1623 ein Schutzdamm aus Pfählen gebaut.[3]

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nach einer im Jahr 1725 vorgenommenen Steuererhebung der Jülich-Bergschen Landesregierung bestanden in Rodenkirchen folgende geistlichen Güter:

  • Der Frohnhof, seit dem Jahr 989 gleichzeitig auch Sitz des Hofgerichts, zum Stift St. Martin gehörig, mit 462 Morgen Acker
  • Der Jonenhof, auch der kleine Frohnhof genannt, ebenfalls zum Stft St. Martin gehörig, mit 161 Morgen Acker
  • Der Spitalshof, zum Hospital St. Martin subportien (am Altermarkte zu Köln) gehörig, mit 115 Morgen Acker
  • Der Zehnthof, dem Stift St. Severin zugehörig, mit 20 Morgen Acker
  • Der Rodderhof oder Großrott (später Schillingsrott) dem Stift St. Severin zugehörig, mit 115 Morgen Acker
  • Der Hof Röttgen zu Schillingsrott (später Lennartzhof), dem Stift St. Georg zugehörig, mit 320 Morgen Acker
  • Das Krussengut (später Kohlshof), dem Kapitel St. Georg zugehörig, mit 17 Morgen Acker
  • Der Karthäuserhof, den Kartäusern zu Köln gehörig mit 6 Morgen Weingarten (das Hanxlede’sche Gut), von welchem später das Grundstück für die neue Kirche erworben wurde

Die Erwerbsquellen der Rodenkirchener Dorfbewohner waren seit Alters her, Fischfang, Landwirtschaft und Weinbau, bis zur Bauernbefreiung Anfang des 19. Jahrhunderts zumeist als Leibeigene.

Säkularisation und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die neue Kirche Sankt Maternus

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer in Besitz genommen. Die recht umfangreichen kirchlichen Besitztümer in Rodenkirchen wurden im Zuge der allgemeinen Säkularisation, welche im Jahr 1801 auf der Grundlage eines zwischen der Französischen Republik und dem Heiligen Stuhl getroffenen Vereinbarung erfolgte, dem Fiskus übereignet. Die Aufhebung und Auflösung der Klöster, sowie der Verkauf aller geistlichen Güter derselben, war jedoch nur ein Teilaspekt, der politische Strukturwandel zeigte sich auch in neuer Ein- und Zuordnung der Verwaltung.

Durch Einführung der in Frankreich gültigen Verwaltungsgliederung 1798 wurde Rodenkirchen der Mairie (preußisch dann Bürgermeisterei Rondorf) zugeordnet im Canton de Brühl, dieser wurde dann 1816 zusammen mit dem Canton Weiden zum preußischen Landkreis Köln. Der Amtssitz des Bürgermeisters wechselte mit dessen jeweiligem Wohnsitz. Und so wurde Rodenkirchen erst ab Anfang der 1890er Jahre dauerhaft Sitz des Bürgermeistereiamtes.

Mit der Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl in den Jahren 1816 bis 1905 von 464 auf 3.015. Auf Grund der immer weiter anwachsenden Bevölkerung wurde 1867 nach den Plänen von Vincenz Statz die neugotische Kirche St. Maternus gebaut, eine weitere Pfarrkirche, St. Joseph, folgte 1955.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die Villa Malta

Rodenkirchen wandelte sich zum Anfang des neuen Jahrhunderts auch im Ortsbild. Das „Dorf“ wurde durch seine schöne Rheinlage Ausflugsort und bevorzugter Wohnplatz meist begüterter Kölner Bürger.

So entstanden neben vielen Villen im Jahr 1904 auch die burgähnliche Jugendstil-Villa des Bürgermeisters Steisel, die „Villa Angonia“, später Villa Maria, ab 1974 nach den späteren Besitzern, dem Malteser-Hilfsdienst, „Villa Malta“ genannt, die es 1985 weiterverkauften.

Um 1907 eröffnete das Restaurant „Zur schönen Aussicht“, heute „Brauhaus Quetsch“. Rund um die alte Kapelle Sankt Maternus etablierten sich in uralten Fachwerkhäusern Schankwirtschaften, wie das seit 1820 bestehende Treppchen oder das Fährhaus, Clubhaus des Kölner Yachtclubs, das 1912 aus den drei Michelshüschen entstand.[4]

Die Zahlen der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 zeigen, dass schon bald eine ziemlich dichte Bebauung erfolgte. Damals wohnten im Pfarrbezirk 6.329 Katholiken, 2.519 Evangelische, 248 Juden und 91 Einwohner, die keiner der großen Glaubensgemeinschaften angehörten.

In Rheinlage, an der Uferstraße/Im Park, entstanden später Wohngebäude im Bauhausstil der Klassischen Moderne.

Auch die zwischen 1938 und 1941 nach einem Entwurf von Paul Bonatz für die Autobahn 4 KölnAachen errichtete Rodenkirchener Autobahnbrücke veränderte das Ortsbild.

Das heutige Bezirksrathaus

Die im ausklingenden 20. Jahrhundert oft großflächig und hochragend errichteten Projekte, wie das neue Bezirksrathaus, oder der Komplex „Sommershof“ sowie einige große Wohnanlagen haben das ehemals eher dörfliche Gepräge der Ortschaft beendet.

Das letzte verbliebene Hofgut aus alter Zeit, Gut Schillingsrott, eine der letzten historischen Hofanlagen in Rodenkirchen wurde 1997 zu Wohnzwecken umgebaut. Bis dahin bestand die Anlage aus dem Herrenhaus, einem Südtrakt sowie aus den Nord- und Osttrakten. Es hatte eine Grundstücksgröße von 7000 Quadratmetern.

Die Bürgermeisterei Rondorf blieb als Gemeinde Rondorf erhalten, bis sie sich 1961 in Gemeinde Rodenkirchen umbenannte, da dies sich zum Hauptort entwickelt hatte. Am 1. Januar 1975 wurde Rodenkirchen durch das Köln-Gesetz nach Köln eingemeindet.[5]

Bürgermeister der Gemeinde Rodenkirchen[Bearbeiten]

  • 1811–1813: Heinrich Wahn
  • 1813–1846: Christian Rolshoven
  • 1846–1848: Andreas Engels
  • 1848–1860: Peter Wahn
  • 1860–1872: Franz Ness
  • 1872–1893: Johann Baptist Wolff
  • 1893–1904: Eduard Steisel
  • 1905–1919: Max Adam
  • 1919–1919: Theodor Castenholz
  • 1919–1934: Arnold Freund
  • 1934–1945: Josef Weitz
  • 1945–1946: August Weyer
  • 1946–1952: Rudolf Buch
  • 1952–1964: Josef Kallscheuer
  • 1964–1967: Alfons Künstler
  • 1967–1974: Heribert Mölders

Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Geschäfts- und Bürocenter Sommershof

Das Geschäftszentrum des Stadtteils wird durch die Hauptstraße vom Rodenkirchener Bezirksrathaus bis zur Rodenkirchener Autobahnbrücke sowie das Teilstück der Maternusstraße vom Maternusplatz bis zum Rodenkirchener Bahnhof der Stadtbahn-Linie 16 gebildet.
Hohen Freizeitwert hat in Rodenkirchen der Leinpfad entlang des Rheines mit bewirtschafteten Bootshäusern, Kneipen und Biergärten. Wer es etwas ruhiger mag, geht im Forstbotanischen Garten oder dem diesen umgebenden Naherholungsgebiet Friedenswald spazieren, der den Stadtteil nach Süden zum Hahnwald hin begrenzt. Beide Attraktionen haben überörtliche Bedeutung. Auch der Kölner Grüngürtel, der den Ortsteil von der übrigen Stadt trennt, ist nicht weit entfernt und lädt mit seinen Spazier- und Radwegen und dem nahen Kahnweiher zur Freizeitgestaltung ein.

Religion[Bearbeiten]

Die drei katholischen Gotteshäuser in Rodenkirchen sind:

Darüber hinaus hat Rodenkirchen zwei evangelische Kirchen:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kapellchen
  • Das rot-weiß gestreifte Bootshaus "Alte Liebe" ist ein beliebtes schwimmendes Ausflugslokal. Es liegt als Blickfang an dem früher "Kölsche Riviera" genannten Rheinuferbereich von Rodenkirchen mit vielen in den Rhein ragenden Buhnen, zwischen denen sich kleine Buchten mit Sandstränden gebildet haben. Das Lokal hat eine bewegte Geschichte und ist 2003 zum zweiten Mal ausgebrannt, aber immer wieder hergerichtet worden.
  • Maternus-Bildstock : In einer Nische der Hochwasserschutzmauer an der Rheinuferpromenade steht eine Statue des Hl. Maternus, Schutzpatron vor Hochwasserfluten und zugleich Schutzheiliger von Rodenkirchen. Eine erste Statue wurde an dieser Stelle 1773 von Karthäusermönchen aufgestellt. Die heutige Statue stammt aus dem Jahre 1992. Ein Gitter schützt sie vor Vandalismus und Treibgut bei Hochwasser.
  • Ehemaliges Fischerdorf mit dem Gasthaus „Zum Treppchen“
  • Villa Malta
  • Finkens Garten[6]
  • Forstbotanischer Garten[7]
  • Park der Diakonie Michaelshoven
  • Rheinbrücke
  • Die Kirche St. Joseph ist ein Bauwerk des bedeutenden Architekten Gottfried Böhm

Kirche St. Joseph

Mit dem Anwachsen der Bevölkerung in der Zeit der Industrialisierung erwartete man eine Ausbreitung Rodenkirchens nach Köln hin. Darum baute man die neue St. Maternus-Kirche auf eine hochwassersichere Anhöhe am nördlichen Rand von Rodenkirchen. Der Ort entwickelte sich (durch die industriellen Gegebenheiten) allerdings mehr in südlicher Richtung. Der Bevölkerungszuwachs war so rapide, dass man nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an den Bau einer neuen Kirche dachte. Professor Dominikus Böhm erhielt in seinem letzten Lebensjahr den Auftrag, die Kirche und die zugehörigen Bauten zu planen. Diese Kirche ist Böhms letztes ausgeführtes Projekt geworden. Der Grundstein zur Kirche St. Joseph wurde 1955 gelegt. Der eigenwillige Bau wurde von seinem Sohn Gottfried zu Ende geführt. Schon 1956 konnte sie geweiht werden. Es gibt zwei Kirchtürme: Der eine dient zugleich als Eingangsbereich und beherbergt das Glockengeläut, der andere am hinteren Ende der Kirche erhebt sich über dem Altarraum und lässt durch die zahlreichen kleinen Fenster Licht von oben einströmen.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Rudolf Buch, Sparkassenamtmann, seit dem 22. August 1955
  • Heinrich Erpenbach, Landwirt, seit dem 22. August 1955
  • Paul Renner, Dechant, seit dem 21. November 1961
  • Josef Kallscheuer, Bürgermeister, seit dem 23. Juni 1964
  • Everhard Stolz, Ortsvorsteher und Ratsmitglied, seit dem 23. Juni 1963 (lehnte ab)
  • Dr. Erwin te Reh, Pfarrer, seit dem 10. Dezember 1974

Literatur/Quellen[Bearbeiten]

  • Robert Wilhelm Rosellen: Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl. J. P. Bachem, Köln 1887
  • Theodor Josef Lacomblet: Die Urkunde des Erzbischofs Everger von Cöln für die Abtei St. Martin daselbst von dem Jahre 989. In: Archiv für die Geschichte des Niederrheins. 111. Band, 1. Heft, 1860, S. 169-175
  • A. Fahne: Geschichte der Kölnischen, Jülichen und Bergischen Geschlechter. Band 1. Köln 1848
  • Rolf Biniek: Der Aussatz in Bonn. In: Die Klapper. Mitteilungen der Gesellschaft für Leprakunde. 9 (2001), S. 1-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rheinisches Wörterbuch: Reue
  2. Lacomblet übersetzt es mit Rodenkyrichon; mögliche Fälschung nach LBA Marburg. vgl. Überlieferungsform
  3. Chronologia Cartusiae Colon
  4. Kölner Yachtclub, das Clubhaus[1]
  5.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  6. http://www.stadt-koeln.de/6/gruen/finkens-garten/
  7. http://www.stadt-koeln.de/6/gruen/forstbotanischer-garten/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Köln-Rodenkirchen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien