Kletzin

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der vorpommerschen Gemeinde Kletzin. Ein Ortsteil der mecklenburgischen Gemeinde Dorf Mecklenburg trägt ebenfalls den Namen Kletzin.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kletzin führt kein Wappen
Kletzin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kletzin hervorgehoben
53.92472222222213.1561111111113Koordinaten: 53° 55′ N, 13° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Demmin-Land
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 27,27 km²
Einwohner: 732 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17111
Vorwahl: 039998
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 076
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Goethestraße 43
17109 Demmin
Bürgermeister: Detlef Klietz
Lage der Gemeinde Kletzin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Kletzin ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Sie gehört dem Amt Demmin-Land an, das seinen Verwaltungssitz in Demmin hat.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Kletzin liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von Demmin und fünf Kilometer südlich von Loitz. Die Bundesstraße 194 verläuft nördlich und die Bundesstraße 110 südlich der Gemeinde.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Kletzin
  • Ückeritz
  • Quitzerow
  • Pensin

Geschichte[Bearbeiten]

Kletzin wurde im Jahr 1305 und Ückeritz im Jahr 1304 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts gehörten die Orte zum Grundbesitz des Klosters Verchen und wechselten dann ins herzoglich-pommersche Amt Loitz. Um 1560 wurde in Kletzin ein Domänenvorwerk angelegt, auf dem die Bauern des Ortes und einiger umliegender Dörfer Frondienste leisten mussten. Um 1580 gab es in Kletzin neben dem herzoglichen Vorwerk und der Schäferei acht Bauernhöfe und eine Katenstelle, in Ückeritz sieben Bauernhöfe und sieben Katenstellen.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Dörfer teilweise zerstört, die Bewohner waren geflohen oder gestorben. 1641 zählte man in Kletzin einen Bauernhof und zwei Katenstellen, Ückeritz lag völlig wüst. Daneben bestand aber das Vorwerk weiter. Bis 1713/20 gehörten beide Orte zu Schwedisch-Pommern, danach zu Preußisch-Vorpommern, verblieben aber weiterhin im Amt Loitz. Um 1700 war Ückeritz wieder aufgebaut und die meisten Höfe besetzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Domänenvorwerk verkauft und bildete in der Folge ein Rittergut. Die Bauernhöfe blieben zunächst weiterhin in königlichem Besitz und wurden im Zuge der preußischen Agrarreformen des 19. Jahrhunderts ebenfalls an ihre Inhaber verkauft.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Pensin wurde am 1. Januar 1960 nach Quitzerow eingemeindet.[2] Am 1. Juni 2004 wurde Quitzerow zusammen mit Pensin nach Kletzin eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Hans Friedrich (1886-1954), Siedler in Quitzerow und Reichstagsabgeordneter der NSDAP

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kletzin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004