Grabowhöfe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grabowhöfe
Grabowhöfe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grabowhöfe hervorgehoben
53.56666666666712.58333333333368Koordinaten: 53° 34′ N, 12° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Seenlandschaft Waren
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 43,06 km²
Einwohner: 948 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17194
Vorwahlen: 03991, 039926
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 047
Adresse der Amtsverwaltung: Friedensstraße 11
17192 Waren (Müritz)
Webpräsenz: amt-seenlandschaft-waren.de
Bürgermeister: Enrico Malow
Lage der Gemeinde Grabowhöfe im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Grabowhöfe ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Seenlandschaft Waren mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Waren (Müritz) verwaltet.

Die Gemeinde Grabowhöfe liegt zwischen der Mecklenburgischen Schweiz und der Mecklenburgischen Seenplatte. Im äußersten Nordwesten der Gemeinde befindet sich der Tiefe See und die Südspitze des Flachen Sees.

Ortsteile[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 1338 in einem Brief des Fürsten Nikolaus II. von Werle als Grabow mit 27 Höfen urkundlich erwähnt. Der Ortsnamensursprung Grabow kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie Hainbuchenort. Um den Ort von anderen Orten namens Grabow zu unterscheiden, nannte man ihn ab dem 18. Jahrhundert Grabowhöfe. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf nach verschiedenen Besitzwechseln Besitz derer von Hahn. Der Graf Friedrich von Hahn baute um 1800 ein heute noch vorhandenes Fachwerkgutshaus. Im Jahr 1886 erhielt der Ort eine Bahnstation. Mitte der 1930er Jahre wurde das Gut geteilt und an eine Siedlungsgesellschaft verkauft. Das restliche Gut wurde nach der Bodenreform an Neubauern vergeben. Im Jahr 1955 entstand eine LPG. Die Gemeinde Grabowhöfe wurde dann zu einem Zentraldorf entwickelt und erhielt dadurch eine große Schule und auch einige Plattenbauten.

Zum 1. Januar 2013 wurde die bislang eigenständige Gemeinde Vielist nach Grabowhöfe eingemeindet. Das bisherige Ortswappen von Vielist wird ab April 2013 zum neuen Gemeindewappen von Grabowhöfe.

Verkehr[Bearbeiten]

Grabowhöfe liegt an der Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde. Hier gibt es einen Betriebsbahnhof. Im Osten des Gemeindegebiets liegt der Flugplatz Waren/Vielist.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grabowhöfe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)