Demmin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Demmin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Demmin
Demmin
Deutschlandkarte, Position der Stadt Demmin hervorgehoben
53.90513.0438888888894Koordinaten: 53° 54′ N, 13° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 81,56 km²
Einwohner: 11.393 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17109
Vorwahl: 03998
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 029
Stadtgliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
17109 Demmin
Webpräsenz: www.demmin.de
Bürgermeister: Michael Koch (CDU)
Lage der Stadt Demmin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Kucksee Penzlin Möllenhagen Penzlin Kucksee Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Neu Gaarz Moltzow Torgelow am See Varchentin Grabowhöfe Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Mildenitz Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Die Hansestadt Demmin ist eine Kleinstadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands. Die Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes. Bis 2011 war sie Kreisstadt des aufgelösten Landkreises Demmin. Seither zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gehörend, betont Demmin seine historische Verbundenheit mit Vorpommern.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Demmin liegt im Vorpommerschen Tiefland am Zusammenfluss der Flüsse Peene, Tollense und Trebel, die zusammen ein Gewässerkreuz bilden. Kummerower See und Stettiner Haff (Oderhaff) sind auf der Peene per Schiff zu erreichen, Neubrandenburg über Altentreptow auf Nebenstraßen und Radwanderwegen. Der Zusammenfluss der Tollense und Trebel in die Peene wird touristisch gerne Dreistromland (in Anlehnung an das antike Zweistromland) genannt.[3]

Nördlich von Demmin erstreckt sich auf etwa 174 Hektar das als Drosedower Wald und Woldeforst bezeichnete Waldgebiet. Hier liegt auch das 103 Hektar große Naturschutzgebiet Kronwald. Westlich befindet sich am linken Ufer der Peene das Devener Holz und am linken Ufer die Vorwerker Schweiz. Im Osten der Stadt liegen die Sandbergtannen und im Südosten der Vorwerker Wald.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Norden grenzt das Stadtgebiet an Nossendorf und Loitz, im Osten an Kletzin, Siedenbrünzow und Utzedel, im Süden an Beggerow, Borrentin und Schönfeld sowie im Westen an Warrenzin.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Demmin gehören die Ortsteile Demmin, Deven, Drönnewitz, Erdmannshöhe, Karlshof, Lindenfelde, Randow, Seedorf (eingemeindet am 1. April 1942), Siebeneichen, Vorwerk, Waldberg, Woldeforst und Wotenick (eingemeindet am 1. Juni 2004).

Ortsteile mit Einwohnerzahlen

Ortsteil 12/2012[4] 6/2013[5]
Deven 38 38
Drönnewitz 218 215
Erdmannshöhe 13 13
Karlshof 14 11
Lindenfelde 65 66
Randow 104 98
Seedorf 93 91
Siebeneichen 12 13
Vorwerk 417 414
Waldberg 22 19
Woldeforst 1 2
Wotenick 210 211
Demmin (gesamt) 11.650 11.574

Außerdem existieren im Stadtgebiet folgende Wohnplätze und Siedlungen:

  • im Norden: Meyenkrebs, Adolfshof, Erdmannshöhe, Wendeforst und Wotenick Ausbau
  • im Osten: Karlshof, Siebeneichen, Jägerhof
  • im Süden: Vorwerk, Neu Vorwerk, Klenz
  • im Westen: Devener Hof, Siedlung am Devener Holz, Stadtrandsiedlung, Stuterhof, Eichholz

Geschichte[Bearbeiten]

Name[Bearbeiten]

Möglich ist die Herkunft des Namens vom slawischen Begriff „timänie“, was so viel wie „morastige Gegend“ bedeutet. Möglich ist aber auch die Herkunft vom Altpolabischen dym (Mehrzahl dyminy) für Rauch, Dunst auf Grund der damaligen Brandrodungen oder des für Niederungen typischen Nebels. Adam von Bremen berichtete 1075 von der umkämpften Burg Dimine. Der Name wandelte sich unter anderem von Dymine zu Dimin, latinisiert zu Dyminium, schließlich zu Demmyn und 1320 zu Demmin.

Nach einer Sage war es aber ganz anders: Zwei Prinzessinnen, welche die Burg „Haus Demmin“ erbauten, gelobten sich gegenseitig: „Dat Hus is din und min“. Daraus soll der Name der Burg und damit der Stadt entstanden sein.[6]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Schon um 5500–4900 v. Chr. breitete sich die jungsteinzeitliche Bandkeramische Kultur oderabwärts in die Gegend östlich von Demmin aus. Als Zeugnisse der Trichterbecherkultur sind 119 Megalithanlagen im Kreisgebiet nachgewiesen. Von diesen sind 56 zumindest noch teilweise erhalten. Die überwiegende Zahl davon sind 37 Großdolmen. Dass sich auch noch sechs Urdolmen erhalten haben, weist auf eine jener Regionen hin, in denen der Bau dieser Anlagen seine Wurzeln hatte. Für die nachfolgende Zeit sind die Grabhügel und die Schalensteine, von denen im Kreis Demmin zwölf erhalten sind, kennzeichnend. Ab etwa 1800 v. Chr. erfolgte die Besiedlung der Gegend durch frühgermanische Bevölkerungsgruppen.

Mittelalter[Bearbeiten]

Luisentor, ein Teil der mittelalterlichen Wallanlage von Demmin (St. Bartholomäus im Hintergrund)

In den Wäldern um Demmin gab es bereits im 8. Jahrhundert slawische Siedlungen der Wilzen. Karl der Große führte sein Heer während der Sachsenkriege 789 bis an die Peene gegen die mit den Sachsen verbündeten Wilzen. Der Fürst der Wilzen Dragowit, dessen Burg bei Vorwerk (Demmin) gestanden haben soll, unterwarf sich und versprach Tributzahlungen. Im Ringen der Wilzen und Franken um diese Region, die durch die Kreuzung von Flüssen und später auch Handelsstraßen für eine Siedlung sehr geeignet war, entstand zunächst eine Grenzburg, die von den liutizischen Zirzipanen am Anfang des 10. Jahrhunderts errichtet wurde und später den Namen „Haus Demmin“ erhielt. Diese Burg kontrollierte den Ostteil Zirzipaniens, das sich im Westen bis Güstrow erstreckte und dessen Hauptburg Teterow war.

Bald entwickelte sich im Schutz der Burg ein Handelsplatz. Der Chronist Adam von Bremen beschrieb 1075 diesen in einem Bericht als „bedeutende Stadt“ („civitas maxima“). In seiner Beschreibung von Jumne berichtete er: „Von jener Stadt schifft man mit kurzer Fahrt zur Stadt Dymin, welche an der Mündung des Peeneflusses liegt, wo auch die Rhunen (Ranen) wohnen.“[7] Wegen dieser fehlerhaften Ortsangabe vermutete der Historiker Gustav Kratz, dass hier Demmin mit Wolgast verwechselt wurde,[8] was ein Hinweis wäre, dass beide Orte grundsätzlich bekannt waren.

Seine zweite Missionsreise führte Otto von Bamberg 1128 nach Demmin („Timina civitas Pomeraniae“), wo er den Herzog Wartislaw I. traf und in einer alten Burg („vetus castellum“) außerhalb des Ortes übernachtete.[9] Die pommersche Burg Demmin wurde am 14. Oktober 1140 erstmals in der Bestätigungsschrift des Papstes Innozenz II. für das pommersche Bistum urkundlich erwähnt.[10] Während des Wendenkreuzzuges 1147 wurde Demmin vom deutsch-dänisch-polnischen Kreuzzugsheer belagert, konnte aber eine Eroberung abwenden, indem es auf die Missionierung durch Otto von Bamberg verwies.

Die Söhne Wartislaws Bogislaw I. und Kasimir I., die ab 1156 regierten, wählten Demmin als eine ihrer Residenzen. Am 6. Juli 1164 kam es zur Schlacht bei Verchen zwischen Lutizen und einem dänisch-sächsischen Heer. Die unterlegenen Slawen setzten Demmin in Brand und zogen sich ins Landesinnere zurück. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu einer zunehmenden deutschen Besiedlung im Zuge der Ostkolonisation. 1178 bis 1180 unternahmen die Pommernherzöge drei Feldzüge in die Lausitz und das Land Jüterbog, die dabei schwer verwüstet wurden. Bereits im Spätherbst 1180 erfolgte der Gegenschlag der Gegner und der brandenburgische Markgraf Otto I. belagerte Demmin. Bei den Kämpfen fiel vermutlich Kasimir I.[11] und Bogislaw I. regierte nun allein. Nach dem Sturz unter Heinrichs des Löwen 1181 wurde Bogislaw I. deutscher Reichsfürst. Ab 1211 kam das Gebiet unter dänische Lehnsabhängigkeit und nach 1227 wurde es brandenburgisches Lehen.

Um 1236 wurde die Stadt planmäßig mit gitterförmigem Straßennetz angelegt, die zudem mit einem Mauerring und fünf Toren umgeben wurde. Nur wenig später, zwischen 1236 und 1249, erhielt Demmin Lübisches Recht.[12]

Bereits am 17. Mai 1264 erlosch diese Linie Pommern-Demmin mit dem Tod von Wartislaw III., eines Enkels von Bogislaw I.

Ende des 13. Jahrhunderts hatte der pommersche Marschall Henning von Winterfeld, Herr auf den Burgen Osten und Wolde, auch die Burg Demmin inne. Die gotische Stadtkirche St. Bartholomaei in der Altstadt wurde erstmals 1269 erwähnt.

Da die Peene schiffbar ist, fungierte die Stadt als Umschlagplatz von zumeist landwirtschaftlichen Produkten. Im Jahr 1283 trat Demmin der Hanse bei und erhielt durch die pommerschen Herzöge Wartislaw IV. und Otto I. am 27. September 1320 die Zollfreiheit. Im 14. und 15. Jahrhundert schloss Demmin enge Bündnisse mit Stralsund, Greifswald und Anklam. 1452 gelang es diesen Städten, durch das herzogliche „Goldene Privileg“ große Macht und städtische Freiheit zu erreichen.

Im Ersten Rügischen Erbfolgekrieg wurde Demmin im Juli 1327 durch mecklenburgische Truppen belagert. 1358 nahmen Demminer Boten am Hansetag teil. 1394 stellte Demmin zusammen mit den anderen Städten ein Kontingent für die Flotte gegen die Vitalienbrüder.

Schwerere Stadtbrände zerstörten Demmin im Jahre 1407 zur Hälfte und 1495 fast vollständig. 1499 erwarb die Stadt den Pfandbesitz am Dorf Deven.

1534 wurde in Pommern die Reformation eingeführt und zwischen 1546 und 1547 die Demminer Stadtbefestigung verstärkt sowie zusätzliche Wälle angelegt.

Ansicht um 1611 aus der Stralsunder Bilderhandschrift
Ansicht von 1617 auf der Lubinschen Karte

17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Demmin schied bereits 1607 aus der Hanse aus, wegen starker Konkurrenz aus England und Holland zerbrach der Hansebund. In der Zeit vor 1618 hatte die Stadt etwa 2400 Einwohner.

Im Dreißigjährigen Krieg besetzten im Jahre 1627 die kaiserlichen Truppen und 1631 die Schweden unter Gustav Adolf die Stadt. Die Kaiserlichen unter Gallas belagerten und eroberten die Stadt erneut im Jahr 1637. Durch List gelang den Schweden unter Johan Lilliehöök jedoch 1639 die wiedermalige Einnahme.

Im Westfälischen Frieden 1648 wurde Vorpommern als Reichslehen Schweden zugesprochen. Zu diesem Schwedisch-Pommern gehörte auch Demmin, das von den Schweden zur Festung Demmin ausgebaut wurde.

Im Zweiten Nordischen Krieg wurde die Festung zunächst verstärkt. Bei der Belagerung von 1659 durch die Truppen des brandenburgischen Kurfürsten unter Feldmarschall Otto Christoph von Sparr kapitulierte die schwedische Besatzung nach 28 Tagen und zog nach Stralsund ab.[13] Die brandenburgische Besatzung dauerte bis zum Frieden von Oliva 1660 an.

Auch im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg wurde Demmin ab September 1676 von brandenburgischen Truppen unter dem Feldzeugmeister Herzog August von Holstein eingeschlossen; es wurde in Brand geschossen dabei zu drei Vierteln zerstört. Obwohl die schwedische Besatzung sich zurückzog, verblieb die Stadt nach dem Frieden von Saint-Germain vom 19. Juli 1679 weiterhin bei Schwedisch-Pommern. Am 13. November 1679 zog Otto Wilhelm von Königsmarck mit schwedischen Truppen wieder in die Stadt ein.

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Stadtplan aus dem Jahr 1758
Demmin: Kapitulation der Schweden vor den Preußen Januar 1759 (Kupferstich)

Während des Großen Nordischen Krieges 1700–1721 geriet die Stadt für acht Monate (1712/13) unter russische Besatzung. Zeitweise residierten hier Persönlichkeiten wie Peter der Große und Katharina I. Zu Beginn des Pommernfeldzuges im Juni 1715 von preußischen Truppen besetzt, gehörte es seit dem Frieden von Stockholm 1720 nunmehr zu Preußen. Das Land auf dem linken Peeneufer blieb bis 1815 schwedisch. Im Jahr 1732 besuchte König Friedrich Wilhelm I. die Stadt. Demmin erhielt eine preußische Garnison für ein Füsilierregiment, das 1733 am Rhein gegen die Franzosen und ab 1740 in den Schlesischen Kriegen kämpfte.

Im Stadtwald wurde 1748 die Kolonie Eugenienberg angelegt.

Zu Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) wurde das unverteidigte Demmin am 13. September 1757 von den Schweden unter General Hans Heinrich von Lieven besetzt. Die preußischen Truppen unter Generalfeldmarschall Johann von Lehwaldt eroberten jedoch vom 29. bis 31. Dezember 1757 die Stadt zurück. 1758 wurde Demmin ebenso wie Anklam von den Preußen als fester Platz aufgegeben. Die schwedische Armee unter Graf Hamilton rückte ein. Ein Handstreich am 22. September 1758 scheiterte. Jedoch zogen sich nach einem Angriff Hauptmann Lehwaldts auf Loitz am 4. Oktober die Schweden auch aus Demmin zurück. Bereits am 18. Oktober eroberten sie unter Oberst Stierneld die Stadt zurück. Demmin wurde am 7. November erneut von den Preußen eingenommen. Am 5. Dezember 1758 rückten die preußischen Truppen unter General von Manteuffel von Stettin aus gegen Demmin und Anklam vor. Es kam ab dem 4. Januar 1759 zur Belagerung. Am 18. Januar 1759 kapitulierten die Schweden bei Demmin, dabei gerieten 1275 Mann des Regiments Graf Spens in preußische Gefangenschaft.

Am 17. August 1760 besiegten die Preußen unter Rittmeister von der Schulenburg mit den Belling-Husaren die schwedische Avantgarde des Generals Fredrik Axel von Fersen. Am 6. Dezember 1761 besetzten die Preußen unter Oberst Wilhelm Sebastian von Belling erneut die Stadt. Am 15. Dezember wurde auch die Schanze Meyenkrebs von den Preußen unter Hauptmann Arnould de la Perière[14] erstürmt. Insgesamt wurde Demmin im Verlauf des Krieges acht Mal von den Schweden erobert und ebenso oft von den Preußen zurückerobert. Auf Befehl Friedrich II. von Preußen wurde anschließend die Festung Demmin geschleift.

Im Frieden von Hamburg (1762) wurde die Peene als Grenze zwischen Schwedisch-Pommern und Preußen bestätigt.

Das Werk Beschreibung und Geschichte der uralten, ehemals festen, grossen und berühmten Hansestadt Demmin, wie auch der daran liegenden festen und berühmten Burg Haus Demmin genannt von Wilhelm Carl Stolle erschien mit Unterstützung von Johann Carl Dähnert 1772 in Greifswald.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Vierten Koalitionskrieg erfolgte am 16. April 1807 die französische Besetzung und auch im Sechsten Koalitionskrieg 1812 zogen napoleonische Truppen auf dem Weg nach Russland durch Demmin.

Erst 1815 wurde ganz Vorpommern Preußen zuerkannt und 1818 kam es zur Gebietsreform. Im Regierungsbezirk Stettin wurden zwölf Kreise gebildet – einer davon war Demmin. 1825 entstand ein erster jüdischer Friedhof am Luisentor, 1848 ein neuer jüdischer Friedhof vor dem Anklamer Tor (heute Bergstraße 5 mit 31 Grabsteinen) und eine Synagoge. 1848 waren in Demmin acht Handelsschiffe beheimatet.[15] Noch im späten 19. Jahrhundert wurde die Hafenstadt Demmin regelmäßig von kleineren Seeschiffen angelaufen. Demmin wurde im Dezember 1860 Garnison des preußischen 9. Ulanen-Regiments.

1877 wurde die Eisenbahnlinie Berlin – Demmin – Stralsund gebaut und 1897 die Kleinbahnlinie „Ost“ unter anderem nach Jarmen. 1894 wurde das imposante Postgebäude an der Anklamer Straße eingeweiht. Um 1900 gab es in Demmin zwei Kalköfen, drei Metallgießereien, eine Zuckerfabrik, zwei Seifensiedereien, zwei Gerbereien, zwei Brauereien (Demminer Bockbrauerei), eine Brennerei, eine Margarinefabrik und zwei Molkereien. Der Hafen wurde ausgebaut und die Peene vertieft. Die Gasanstalt entstand und dazu feste Straßen mit einem Wasserleitungssystem.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Eine große Katastrophe ereignete sich 1902 mit dem Einsturz der Eisenbahnbrücke über der Peene.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurden die pommerschen Ulanen auf dem Marktplatz feierlich an die Westfront in Marsch gesetzt. Die nach dem Waffenstillstand hier am 19. November 1918 eintreffenden Truppenteile wurden Ende Dezember demobilisiert.

In der Weimarer Republik war Demmin eine Hochburg der DNVP und des Stahlhelms. Am 11. Februar 1932 wurde das Kreisheimatmuseum eröffnet.

Bei den letzten freien Reichstagswahlen vom 5. März 1933 errang die NSDAP in der Stadt Demmin 53,7 Prozent (4429 Stimmen), bei den Kommunalwahlen am 12. März 1933 49,2 Prozent.[16] Die Synagoge wurde im Juni 1938 an eine Möbelfirma verkauft, weshalb sie als Gebäude bis heute überstand. Am 11. November 1938 versammelten sich Tausende auf dem Marktplatz zu einer antisemitischen Kundgebung.[17]

Während des Zweiten Weltkrieges mussten zahlreiche Frauen und Männer aus der Sowjetunion und Polen in der Zuckerfabrik und auf dem Gut der Familie Rohr Zwangsarbeit verrichten. An den katastrophalen Lebensbedingungen starben mindestens 100 von ihnen. Gegen Ende des Krieges zerstörten abziehende Truppen Ende April die Brücken. Am 30. April/1. Mai 1945 wurde die Stadt der Roten Armee kampflos übergeben. Im Zuge des Einmarsches der Roten Armee kam es zu vielen Gewalttaten und Vergewaltigungen sowie Brandstiftungen. Aus Angst vor diesen Gräueltaten kam es zu einer Massenselbsttötung, bei der sich viele Personen in der Peene und in der Tollense ertränkten. Ein Grund war vermutlich die Brutalität, mit der die Soldaten aus Anlass des 1. Mai in der Stadt vorgingen. Insgesamt kamen etwa 900 Personen um – jeder 17. Einwohner.[18][19][20]

Der Großteil der historischen Innenstadt, insbesondere das Areal rund um den Marktplatz, wurde durch die Rote Armee zerstört.

Demmin wurde zu DDR-Zeiten weitgehend neu aufgebaut und blieb Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, der von 1952 bis 1990 zum Bezirk Neubrandenburg gehörte.

Aufgrund der Mitgliedschaft Demmins in der Hanse trat die Stadt 1992 dem Hansebund der Neuzeit bei. Seit dem 21. Januar 1994 führt die Stadt wieder den Zusatznamen „Hansestadt“.[21]

Die Innenstadt und die Kirche wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 gründlich saniert. Um 1995 wurde das kriegszerstörte Rathaus im historischen Stil neu erbaut.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Jahr/Datum Einwohner Evangelisch Katholisch Sonstige Christen Juden
1740[22] 1.773 0
1782[22] 2.229 0
1794[22][23][24] 2.586 0
1812[22] 3.843 3.804 39 0
1816[22] 3.915 3.890 25 0
1831[22] 4.923 4.867 20 36
1843[22] 6.825 6.714 12 99
1852[22][25] 7.757 7.633 38 86
1861[22] 8.016 7.833 91 92
1875 9.784
1880 10.507 293 103
1890 10.852 10.370 322 60
1900[26] 12.079 einschl.
Garnison
294
1901 12.452
1905 12.536
1925 12.787 12.254 416 19 27
1933 14.292 13.779 377 3 8
1939 15.534 14.297 608 13 3
1950 17.715
1971 17.149
1981 17.181
1988 16.723
1990[27] 16.094
2011[28] 11.756
2013[29] 11.574

Gesellschaft und Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[30]
Wahlbeteiligung: 33,67 % (2009: 32,73 %)
 %
40
30
20
10
0
37,24 %
25,68 %
20,04 %
15,40 %
1,64 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-9,24 %p
+25,68 %p
-17,94 %p
-0,14 %p
+1,64 %p
Rathaus

Stadtvertretung[Bearbeiten]

Die 25 Sitze der Stadtvertretung verteilen sich seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

  • CDU: 9 Sitze (-3)
  • LINKE: 5 Sitze (-4)
  • SPD: 4 Sitze (±0)
  • UWG: 7 Sitze (+7)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 31. Januar 2001 durch das Innenministerium bestätigt und unter der Nr. 23 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold eine gezinnte rote Burg mit einem größeren geöffneten, schwarz begatterten Mitteltor und zwei kleineren offenen Seitentoren, zwei spitzbedachten und mit je einer halben silbernen Lilie besteckten Zinnentürmen, deren zwei Geschosse mit je drei betagleuchteten Fenstern versehen sind; zwischen den Türmen schwebt ein rechts gelehnter Schild: in Silber ein aufgerichteter, gold bewehrter roter Greif. Auf dem Schild ein gold gekrönter blauer Spangenhelm mit rot-silbernen Decken und einem natürlichen Pfauenfederbusch.“[31]

Das Wappen wurde 2000 von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick neu gezeichnet.

Kirchenkreis Demmin[Bearbeiten]

Demmin ist Amtssitz des am 1. Januar 1997 aus dem Zusammenschluss der Vorkriegs-Kirchenkreise Altentreptow, Demmin, Franzburg, Grimmen und Loitz gebildeten Kirchenkreises, der als einer der vier Kirchenkreise der Pommerschen Evangelischen Kirche nach dem Namen der Stadt benannt wurde (Kirchenkreis Demmin).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadt pflegt Partnerschaften zu den deutschen Städten Bad Bevensen, Lünen und Porta Westfalica sowie zur polnischen Stadt Bublitz/Bobolice.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Kahldenbrücke und Hafen

Durch Demmin führt in West-Ost-Richtung die Bundesstraße 110, die hier auf der Kahldenbrücke die Peene überquert. In Nord-Süd-Richtung kreuzt hier die Bundesstraße 194, die hier Teil der Deutschen Alleenstraße ist, auf der Meyenkrebsbrücke die Peene. Die Bundesautobahn 20 ist über den 24 Kilometer östlich gelegenen Anschluss bei Jarmen oder den 38 Kilometer westlich gelegenen Anschluss bei Tessin (bei Rostock) erreichbar. Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Neubrandenburg, der sich etwa 45 Kilometer entfernt befindet. Demmin besitzt einen Wirtschaftshafen an der Bundeswasserstraße Peene. Der Demminer Bahnhof liegt an der Bahnstrecke von Stralsund über Neubrandenburg nach Berlin (Berliner Nordbahn). Von 1895 bis 1945 wurde die Stadt auch durch die Demminer Kleinbahnen bedient. Mit den Buslinien der Demminer Verkehrsgesellschaft sind auch Rostock, Greifswald und Stavenhagen erreichbar.

Bildung[Bearbeiten]

Die Stadt Demmin verfügt über mehrere Schulen, darunter das Goethe-Gymnasium Demmin, dem ein Musikgymnasium integriert ist, und eine Berufsschule. Ein alter Wasserturm am Rande der Stadt Demmin wurde von 1978 bis 1981 in eine Astronomiestation mit Planetarium umgebaut.

Gesundheitseinrichtungen[Bearbeiten]

Am südlichen Rand des Stadtkerns befindet sich das Kreiskrankenhaus Demmin mit 199 Betten. Träger ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Im ambulanten Bereich sorgen rund 30 Fach- und Allgemeinärzte für die medizinische Versorgung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

St. Bartholomaei im Juni 2012
Schillerstraße mit katholischer Maria-Rosenkranz-Kirche
  • Die Stadtkirche St. Bartholomaei in der Altstadt wurde erstmals 1269 erwähnt und ist die Hauptkirche des Superintendenten des Kirchenkreises Demmin. Sie wurde als dreischiffige Hallenkirche im Stil der Backsteingotik im 14. Jahrhundert errichtet und 1676 bis auf die Umfassungswände zerstört. Nach der von 1684 bis 1706 erfolgten Wiederherstellung erhielt sie 1734 neue Gewölbe. Zwischen 1853 bis 1867 erhielt sie durch die Restaurierung von Friedrich August Stüler und Weber ihre heutige im Wesentlichen neugotische Gestalt. Mit einer Höhe von 92,5 m ist der anlässlich dieser Restaurierung aufgestockte filigrane Kirchturm ein bemerkenswertes Bauwerk der Neogotik.
  • Der Marienhain ist ein Park, der seinen Namen der dort bis zur Zerstörung 1630 befindlichen Marienkirche verdankt. An der Stelle der Kirche wurde 1799 ein achteckiger Zentralbau errichtet, der seit 1976 als Galerie genutzt wird. Die katholische Kirche „Maria Rosenkranzkönigin“ wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut.
  • Das einzige erhaltene Stadttor ist das Luisentor (Kuhtor) im Stil der Backsteingotik aus dem 15. Jahrhundert mit einem zur Feld- und Stadtseite reich gegliederten Staffelgiebel.
  • Der runde Pulverturm aus Backsteinen (bereits 1546 erwähnt) ist ein Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
  • Am Hafen befindet sich der „Lübecker Speicher“ aus dem 19. Jahrhundert. Die angrenzenden größeren Speicher wurden um 1940 errichtet.
  • Das Rathaus ist ein Neubau des am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten und danach abgerissenen Gebäudes. Es wird versucht, die Marktplatzumbauung in historischer Form zu rekonstruieren.
  • Haus Demmin: Ruinen einer frühdeutschen Burganlage an der Stelle einer 1128 erwähnten pommerschen Fürstenburg und eines 1840 im klassizistischen Stil erbauten und 1998 abgebrannten Herrenhauses auf einer Insel am Zusammenfluss von Peene und Tollense.

Denkmäler, Brunnen und Skulpturen[Bearbeiten]

Ulanendenkmal
  • Ein großer Findling auf dem Bartholomaei-Friedhof erinnert an die etwa 1000 Frauen und Kinder, die unter dem Eindruck der Kämpfe und Übergriffe bei der Besetzung der Stadt 1945 aus dem Leben schieden. Inschrift: „Freitote, am Sinne des Lebens irre geworden“.[32]
  • Reste des von sowjetischen Truppen zerstörten Ulanendenkmals
  • Hansebrunnen vor dem Rathaus
  • Ehrenmal aus dem Jahre 1971 auf dem Ernst-Barlach-Platz für die Opfer des Faschismus
  • Sowjetischer Soldatenfriedhof aus dem Jahre 1945 (umgestaltet 1995) für 103 sowjetische Soldaten, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter(innen) und ein Kind
  • Grabstätte im Woldeforst nordwestlich von Demmin für 20 unbekannte sowjetische Zwangsarbeiter, die in einer Munitionsfabrik arbeiten mussten
  • Gräber von 45 Zwangsarbeitern aus Polen und der Sowjetunion auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk, die auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt waren
  • Gräber von mindestens 54 Zwangsarbeiter(inne)n, deren Kinder sowie Kriegsgefangenen auf dem Hauptfriedhof, erkennbar noch an 18 Grabhügeln und einem Gedenkstein
  • Gedenktafel in der Baustraße (zu DDR-Zeiten Karl-Köthen-Straße) an den kommunistischen Stadtverordneten Karl Köthen, der 1937 durch nationalsozialistischen Terror ums Leben kam. Die Tafel verschwand nach 1989 und ist nicht auffindbar.
  • Gedenktafel an der Mühlenstraße/Ecke Clara-Zetkin-Straße zur Erinnerung an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Franz Streit, der als Mitglied der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe 1944 in Brandenburg-Görden ermordet wurde. Diese Tafel verschwand nach 1992 und ist unauffindbar.

Museen[Bearbeiten]

Am Stadthafen befindet sich das Demminer Regionalmuseum. Im Marienhain, einem Park und ehemaligem Friedhof, befindet sich die „Kleine Galerie“ in der früheren Grabkapelle.

Kinos[Bearbeiten]

Das Filmeck in der August-Bebel-Straße ist eines der wenigen noch existierenden Kinos in dieser Region.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Zu den jährlich stattfindenden Veranstaltungen zählt das Demminer Peenefest am Stadthafen. Des Weiteren findet seit 2005 jedes Jahr die Demminer Kunstnacht und alle zwei Jahre eine Lange Nacht der Museen statt.

Sport[Bearbeiten]

Neben Fußball (Demminer SV 91) sind Boxen, Handball, Ringen, Badminton (PSC Demmin), Radball (Demminer RV 1929), Reiten, Segeln und Tischtennis (SV Einheit Demmin) die traditionellen Sportarten. In Demmin gibt es neben dem Stadion der Jugend auch ein Freibad (Biberburg) und eine Tennishalle. Weiterhin bestehen ein Reitplatz und mehrere kleinere Sportplätze.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Heinrich Carl von Schimmelmann, ca. 1762

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur, Quellen[Bearbeiten]

  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1996, ISBN 3-253-02734-1, S. 114–124. (unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1863) (Online-Fassung)
  • Henning Rischer: Der Landkreis Demmin, Geschichte der Städte im Überblick. khs-Verlag, Stavenhagen 1998, ISBN 3-933541-02-6.
  • Wolfgang Fuhrmann: Die Hansestadt Demmin in alten und neuen Ansichten. GEROS Verlag, Neubrandenburg 1998, ISBN 3-935721-00-5.
  • Heinz Gerhard Quadt: Demmin – wie es früher war. Band 2. Wartberg-Verlag.
  • Heinz Gerhard Quadt: Demmin – Eine Hansestadt in Vorpommern. Sutton-Verlag, ISBN 978-3-89702-115-0.
  • Karl Goetze: Geschichte der Stadt Demmin auf Grund des Demminer Ratsarchivs, der Stolleschen Chronik und anderer Quellen bearbeitet. Demmin 1903. (Nachdruck: 1997, ISBN 3-89557-077-X)
  • Wilhelm Karl Stolle: Beschreibung und Geschichte der Hansestadt Demmin. Greifswald 1772. (Online-Fassung)
  • Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Teil I, Band 4, Leipzig 1793, S. 367–369. (Online-Fassung)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Demmin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Demmin – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Homepage: „Demmin in Vorpommern“
  3. Georg Wagner, Nordkurier vom 11. Januar 2011.
  4. http://www.nordkurier.de/demmin/einwohner-talfahrt-etwas-abgebremst-154387801.html
  5. http://www.nordkurier.de/demmin/einwohner-talfahrt-etwas-abgebremst-154387801.html
  6. Der Name Demmin – Sage zur Namensgebung. In: Die Volkssagen von Pommern und Rügen. 1840, S. 171.
  7. Karl Goetze: Geschichte der Stadt Demmin. S. 3.
  8. Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern. Berlin 1865, S. 114.
  9. Karl Goetze: Geschichte der Stadt Demmin. S. 4.
  10. Robert Klempin: Pommersches Urkundenbuch. Bd. 1, 1. Abteilung, S. 12.
  11. Hans-Peter Richter: Zu den machtpolitischen Hintergründen und Zielen der Pommernzüge von 1178 bis 1180 in die Lausitz und das Land Jüterbog. In: Jahrbuch für Geschichte des Feudalismus. Berlin 1987, 11: S. 83–104.
  12. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte deutscher Städte im Mittelalter. Erlangen 1863, S. 735..
  13. Historische Ansicht von 1729: Demminum á foederatorum Casareanorum, et Brandenburgentium Exercitibus d. 15. Octob. A. 1659 obseßum, et 4. Novemb. deditione captum. (Digitalisat)
  14. Heinrich Adalbert Johann v. Keyserlingk: Erinnerungen für das Preußische Heer. Berlin 1852, S. 19, S. 85, S. 123, S. 133, S. 136 und S. 143 (online)
  15. E. Wendt & Co. (Hrsg.): Übersicht über die Preußische Handelsmarine. Stettin 1848, S. 9..
  16. Thomas Scheck: Echt deutsch und national. Die vorpommersche Kleinstadt Demmin im Jahr 1933. In: Zeitgeschichte regional. 4/4 (2000), S. 14–23.
  17. Artikel Demmin. In: Irene Diekmann (Hrsg.): Wegweiser durch das jüdische Mecklenburg-Vorpommern. Potsdam 1998, S. 99 ff., bes. S. 111 f.
  18. Norbert Buske (Hrsg.): Das Kriegsende in Demmin 1945. Berichte Erinnerungen Dokumente. (Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Landeskundliche Hefte). Schwerin 1995.
  19. Beate Lakotta: Tief vergraben, nicht dran rühren (German) SPON. 5. März 2005. Abgerufen am 16. August 2010.
  20. Fakt vom 22. September 2003
  21. Haupsatzung
  22. a b c d e f g h i Die Städte der Provinz Pommern (Kratz). Berlin 1865, S. 121–122..
  23. Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): Kurze historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des königlich-preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Stettin 1793, Übersichtstabelle auf S. 736.
  24. Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des königlich-preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Stettin 1795, S. 134..
  25. Topographisch-statistisches Handbuch des Preußische Staats (Kraatz, Hrsg). Berlin 1856, S. 115..
  26. Meyers Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 4, Leipzig und Wien 1908, S. 629.
  27. http://www.nordkurier.de/demmin/einwohner-talfahrt-etwas-abgebremst-154387801.html
  28. http://sisonline.statistik.m-v.de./
  29. http://www.nordkurier.de/demmin/einwohner-talfahrt-etwas-abgebremst-154387801.html
  30. Ergebnis der Wahl am 25. Mai 2014 zur Stadtvertretung der Hansestadt Demmin. Abgerufen am 1. September 2014 (PDF).
  31. Hauptsatzung (PDF; 38 kB)
  32. „Am Sinn des Lebens irre geworden“