Kargow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kargow
Kargow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kargow hervorgehoben
53.50972222222212.77972222222268Koordinaten: 53° 31′ N, 12° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Seenlandschaft Waren
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 69,08 km²
Einwohner: 697 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17192
Vorwahl: 03991
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 071
Adresse der Amtsverwaltung: Friedensstraße 11
17192 Waren (Müritz)
Webpräsenz: www.amt-seenlandschaft-waren.de
Bürgermeister: Manfred Schlüter
Lage der Gemeinde Kargow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Kargow ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Seenlandschaft Waren mit Sitz in der Stadt Waren (Müritz) verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet Kargows im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte liegt zu großen Teilen im Müritz-Nationalpark. Südöstlich von Waren (Müritz) gelegen, umfasst das Gebiet weite Wälder, Moore und Seen, von denen der Hofsee, der Specker See und der Priesterbäker See hervorzuheben wären. Das teils hügelige Gelände erreicht im Käflingsberg mit 100,2 Metern ü. NN den höchsten Punkt. Nur wenige hundert Meter westlich des Dorfes Kargow entspringt die Ostpeene, in der Nachbargemeinde Ankershagen befindet sich die Havelquelle.

Zu Kargow gehören die Ortsteile Damerow, Federow, Godow, Rehhof, Schwarzenhof und Speck.

Großer Zillmannsee im Müritz-Nationalpark

Geschichte[Bearbeiten]

Hügelgräber aus der Bronzezeit deuten auf eine frühe Besiedlung im Bereich nordöstlich der Müritz. Die ursprünglich von Slawen besiedelten Ortschaften Kargow und Federow bestehen seit dem 13. Jahrhundert.

Neben der traditionell dominierenden Landwirtschaft prägt der Nationalpark-Tourismus zunehmend das Bild der Orte in der Gemeinde Kargow. 1998 wurde das Nationalpark-Informationsgebäude im Ortsteil Federow eröffnet.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 18. April 2005 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 295 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau ein goldener Adlerkopf über zwei schräggekreuzten goldenen Ähren.“

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde Kargow ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Blau, Gold (Geld) und Blau gestreift. Die äußeren blauen Streifen nehmen jeweils ein Viertel, der goldene (gelbe) Mittelstreifen nimmt die Hälfte der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnehmend, das Wappen der Gemeinde. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Stromleitungsmast mit einem Adlerhorst - zwischen den Ortsteilen Federow und Schwarzenhof. Eine am Horst installierte Kamera ermöglicht die Beobachtung im Nationalpark-Informationsgebäude in Federow.
  • Käflingsbergturm nahe dem Ortsteil Speck. Die Aussichtsplattform des 55 Meter hohen Turms liegt ca. 70 Meter über dem Spiegel der etwa fünf Kilometer entfernten Müritz.
  • Specker Jagdschloss (Privatbesitz). Der heutige, im Jahr 1937 durch den Leipziger Großverleger Kurt Herrmann errichtete Bau befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und kann nicht besichtigt werden.
  • Krug, Schmiede und historistische Kirche (erbaut 1876/77) im Ortsteil Speck.
  • Zwei Gräber auf dem Friedhof von polnischen Arbeitern (nach anderen Angaben: von sowjetischen Zwangsarbeitern), die nicht gepflegt werden.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Kargow liegt drei Kilometer von der Bundesstraße 192 (Waren (Müritz) - Neubrandenburg) entfernt. Landstraßen verbinden die Ortsteile miteinander (der südliche Ortsteil Speck ist ca. zwölf Kilometer vom Dorf Kargow entfernt). Der Bahnhof Kargow liegt an der Bahnlinie von Berlin nach Rostock (Lloydbahn), allerdings halten dort infolge des Ausbaus der Strecke seit September 2011 keine Personenzüge mehr.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kargow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)