AwtoWAS

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Lada (Auto))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
AwtoWAS
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN RU0009071187
Gründung 1966
Sitz RusslandRussland Toljatti
Branche Autohersteller
Website Lada Automobile GmbH
Firmenzentrale in Toljatti
Fahrzeugherstellung in Toljatti, 1969
Älteres Lada-Logo
Aktuelles Lada-Logo

AwtoWAS (russisch АвтоВАЗ, AvtoVAZ; anfänglich russisch Волжский автомобильный завод, Wolschskij awtomobilny sawod, „Wolga-Automobilwerk“) ist der größte Hersteller von Personenkraftwagen in Russland und ganz Osteuropa. Die Aktien des AwtoWAS sind gelistet im RTS-Index, der die 50 größten russischen Aktiengesellschaften aufführt.

Die Personenkraftwagen von AwtoWAS werden unter dem Markennamen „Lada” (russisch Лада, Lada) verkauft. Lange Zeit war dieser Name lediglich für den Export ins westliche Europa gebräuchlich. Der Markenname für den RGW-Markt war zur Einführung der Modellreihe WAS-2107: Schiguli (russisch Жигули, in der DDR auch Shiguli).

Der Konzern hat einen Anteil von etwa einem Prozent am Bruttonationaleinkommen Russlands. Das Hauptwerk befindet sich in Toljatti in der Oblast Samara am Mittellauf der Wolga. Ladas werden unter Lizenz in der Ukraine, in Kasachstan, Ägypten, Ecuador und in Uruguay gefertigt.

Heutzutage steht die Firma im deutschsprachigen Raum für einfache Technik, minimalen Komfort und sehr niedrige Neuwagenpreise, jedoch waren sie in den ehemaligen Ostblockstaaten in den 1970er Jahren bis 1990 sehr beliebt. Allerdings ist Lada in (West-)Deutschland kaum bekannt, und Fahrzeuge dieser Marke sind auch nur selten zu sehen. Im Osten Deutschlands und auch in Österreich ist der Name dagegen noch bekannter. Um die mangelhafte Verarbeitung für den deutschen Markt zu verbessern, werden die Fahrzeuge vom deutschen Importeur aufwändig optimiert. 2008 wurden in Deutschland 2.248 Lada neu zugelassen.

Renault-Nissan hat mit Wirkung vom 25. Februar 2008 einen 25-prozentigen Anteil und somit eine Sperrminorität an AwtoWAS erworben. Weitere Großaktionäre sind außer Renault mit jeweils 25 Prozent die russische Staatsfirma Rostec und die Firmengruppe Troika Dialog. Die Mitarbeiter halten weitere Aktien; nur acht Prozent der Anteile sind breit gestreut.

Die Finanzkrise ab 2007 führte bei AwtoWAS im Jahr 2009 zu großen Schwierigkeiten. Hatte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 noch 378.000 Autos verkauft, waren es in der ersten Hälfte des Jahres 2009 nur noch 169.000.[1] Unternehmenschef Igor Komarow kündigte daraufhin eine Reduzierung des Personals um 22.000 Mitarbeiter an, was etwa einem Fünftel der Belegschaft entspricht.[2]

Im Mai 2012 gab Renault-Nissan in Paris bekannt, dass bis 2014 rund 750 Millionen US-Dollar (rd. 607 Mio. Euro) in AwtoWAS investiert werden sollen und im Gegenzug sie einen Anteil von 74,5 Prozent an AwtoWAS erhalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Von 1966 bis 1969 errichtete der italienische Autohersteller Fiat im damaligen Stawropol-Wolschskij (später Toljatti) in der Oblast Samara das Automobilwerk Wolschskij awtomobilny sawod (Abk. WAS), das ab 1971 eine Variante des Fiat 124 für den sowjetischen Markt produzierte. Am Zustandekommen des Geschäfts zwischen Fiat und der sowjetischen Regierung war Palmiro Togliatti, der 1964 verstorbene Vorsitzende der Kommunistischen Partei Italiens maßgeblich beteiligt gewesen, sodass man die Stadt Stawropol-Wolschskij ihm zu Ehren in „Toljatti” umbenannte. Fiat selbst baute den Typ 124, der in Europa im Jahr 1967 zum Auto des Jahres gewählt worden war, von 1966 bis 1975. Die Russen bezahlten das Werk zum Teil mit sehr rostanfälligem Recycling-Stahl (wegen des hohen Kupferanteils), den Fiat und auch Alfa Romeo zum Bau ihrer eigenen Fahrzeuge verwendeten. Die italienischen Fahrzeuge aus dieser Zeit waren dementsprechend rostanfällig; manche mussten schon nach wenigen Jahren geschweißt werden, um durch die Hauptuntersuchung zu kommen.

Das zunächst WAZ-2101 genannte Fahrzeug bekam in der Sowjetunion und einigen Ostblockländern den Zusatznamen Schiguli (nach dem gleichnamigen Gebirge bei Toljatti, das seinen Namen von den so genannten Wolga-Segelbooten erhielt). 1974 führte man für die Exportmodelle den Namen Lada (altrussisch für „Liebling“, „Geliebte“) ein. Von diesem ersten Modell gab es mehrere Varianten (2101/1200, 2103/1500, 21011/1300, 2102 Kombi, 2106/1600, 21061/1500S, 21063/1300S), außerdem den Geländewagen 2121 (Lada Niva). Der Nachfolger Lada 2105/2104 (Limousine/Kombi) – in westlichen Ländern auch als Lada Nova oder Riva bekannt – kam 1979 mit einer leicht modernisierten Karosserie auf den Markt. Der Lada 2109 (1984–2005), der den Beinamen Samara (nach der Millionenstadt Samara und dem gleichnamigen Verwaltungsbezirk, zu dem Togliatti gehört) erhielt, war die erste komplette Neuentwicklung des Werkes; im Gegensatz zu den Fiat-124-Nachfolgemodellen (Frontmotor mit Hinterradantrieb) verfügte der Samara über einen Frontantrieb. Neuere Modelle sind der Samara-Nachfolger Lada 2110/11/12 (1995), der Kleinwagen Lada 1118/19/17 Kalina (2005) und der 2170/72/71 Priora (2007). Der Nachfolger des Niva, der weiterhin gebaut wird, wurde gemeinsam mit General Motors entwickelt. Seit 2003 ist er als Chevrolet Niva (Lada 2123) im Handel. Von 1992 bis 1995 wurde der Moskwitsch 2141 in Deutschland als Lada Aleko verkauft, zeitweise auch der Kleinstwagen Oka, der von mehreren nicht zu WAZ gehörenden Werken gebaut wird. Die 1993 gegründete Aktiengesellschaft OAO AwtoWAS wurde 2005 wieder ein Unternehmen im überwiegenden Besitz staatlicher Unternehmen; Hauptaktionäre waren die staatliche Rüstungsexportagentur Rosoboronexport, die staatliche Industrieholding Rosprom und die staatliche Wneschtorgbank. 2007 stieg das private russische Investmentbank Troika Dialog bei AwtoWAS ein und 2008 beteiligte sich Renault-Nissan mit 25 Prozent an dem Unternehmen. Weitere 25 Prozent hält die 2007 gegründete Staatsholding Rostechnologii.

[Bearbeiten]

Das Markenlogo geht auf den ursprünglichen Namen „Schiguli“ zurück. Schiguli ist die Bezeichnung der kleinen Wolgasegelboote Schiguli. Des Weiteren tragen die in der Nähe der Stadt gelegenen Berge diesen Namen. So bezieht sich das in Form eines kyrillischen W geformte Schiff auf die Wolga und ihre Segelboote und nicht, wie fälschlich angenommen, auf einen russischen Lastkahn namens Ladia. Dies ist auch zweifelhaft, da der Name Schiguli und das Schiffslogo schon seit Ende der 1960er Jahre benutzt werden, das Wort „Lada“ hingegen erst seit den 1970er Jahren.

Modelle[Bearbeiten]

Historische Modelle[Bearbeiten]

Lada 2103
Lada Samara

Die vom Fiat 124 abgeleiteten Typen wurden zunächst als Schiguli, später Lada bekannt. Auf die Modelle 2101 und 2103 (Lada 1500) folgten die Modelle 21011 (Lada 1300), der Kombi 2102, das Spitzenmodell 2106 (Lada 1600), mit der Karosserie des Lada 1600 der 21061 (Lada 1500s) und der 21063 (Lada 1300s), alle basierend auf dem vom Fiat 124 abgeleiteten Schiguli, jedoch innen und außen modifiziert und mit hubraumvergrößerten Motoren versehen.

Die ursprünglichen Schigulis wurden abgelöst von der Limousine 2105 (Lada 1300S, seit 1979) und dem Kombi 2104 (seit 1984). 1982 erschien das Spitzenmodell 2107 (Lada 1500S), seit 1994 auch mit 1700er Einspritzmotor. Die Modelle 2104 und 2105 wurden in Deutschland als Lada Nova, im englischen Sprachraum als Lada Riva vertrieben. Der 2107 erhielt in Deutschland zeitweise die Verkaufsbezeichnung Toscana. Der Lada Sputnik (Exportname Samara) (Modelle 2108, 2109 und 21099) ist ein PKW, der von 1984 bis 2005 bei AwtoWAS hergestellt wurde. Der Wagen hatte Frontantrieb und Einzelradaufhängung rundum. In geringen Stückzahlen werden die Modelle 2109 und 21099 in russischen (RosLada, Sysran) und ukrainischen Betrieben (LuAS, Luzk) heute noch montiert. Obwohl er nicht wesentlich weniger Platz bietet als die Schiguli, hatten sich mittlerweile die Maßstäbe für Mittelklassewagen verschoben, so dass der Samara nur noch als Kleinwagen galt. Er wurde in Kooperation mit Porsche (Motor) entwickelt[3] und in Deutschland bis ins Jahr 2004 angeboten. Nachfolger sind die Modelle 2113, 2114 und 2115 (Samara-2), welche in Deutschland nicht verkauft werden. 1992 kam der Lada Aleko, eigentlich ein Moskwitsch, nach Deutschland. Als Nachfolger für den Samara sind der Lada 110 (seit 1996) mit Stufenheck, der Kombi Lada 111 (seit 1998) und der Lada 112 mit Fließheck (seit 2000) in Deutschland und Österreich angeboten worden.

Der Oka (Modell 1111) ist ein Kleinstwagen, der von 1988 bis 1991 in Ischewsk produziert wurde und seitdem in den Automobilfabriken SeAS (Serpuchov) und KAMAZ (Miass) hergestellt wird. Für den Oka existiert bereits ein moderner Nachfolger (1121), der aber derzeit noch nicht in Serie gebaut wird.

Aktuelle Modelle[Bearbeiten]

Lada Granta
Lada Kalina II

Das aktuelle Modell der Mittelklasse ist der als Stufenheck, Fließheck und Kombivariante angebotene Priora, der die Baureihe 2110/2111/2112 ablöste. Als Kleinwagen kann die moderne Kalina-Baureihe (seit 2006) angesehen werden. Die Fahrzeuge gehören auf dem deutschen Markt zu den günstigsten ihrer Klasse.

Der Niva (Modell 2121) ist ein Geländewagen, der technisch vom Schiguli abgeleitet ist und seit 1977 weitgehend unverändert produziert und bis heute in Deutschland angeboten wird (seit 2013 unter dem Namen Taiga). Mitte der 1990er Jahre gab es ein Facelift mit neuem Innenraum, veränderter Heckpartie und technischen Verbesserungen im Detail. Motor und viele andere Teile stammen vom Schiguli, lediglich eine moderne Benzineinspritzung wurde hinzugefügt, mit der der Wagen aktuelle Abgasnormen (Euro 5) erreicht. Neuerdings gibt es den Niva auch mit ABS. [4] Dieser geländegängige und robuste Wagen ist das günstigste allradgetriebene Fahrzeug auf dem deutschen Markt und findet z. B. in der Forstwirtschaft Verwendung. Auch beim Bau des Eurotunnels wurde eine Flotte von Nivas eingesetzt. Für den heimischen Markt wurden und werden außer dem zweitürigen Grundmodell eine Reihe modifizierter Versionen mit verlängerter, auch viertüriger Karosserie hergestellt. Der größere neue Niwa (auch Chevrolet Niva, Modell 2123) wird seit 2004 in Kooperation mit General Motors vom Gemeinschaftsunternehmen GM-AvtoVAZ produziert. Das Fahrzeug ist bis jetzt nur in den GUS-Ländern unter dem Markennamen Chevrolet zu kaufen.

Der Kleinwagen Kalina (Modelle 1117, 1118, 1119) wird seit 2004 produziert. Seit September 2006 ist die Stufenheckvariante 1118 in Deutschland erhältlich, seit Anfang 2007 die Fließheckvariante 1119; der Kombi 1117 erschien im ersten Quartal 2008 in Deutschland. In Westeuropa nicht anzutreffen ist der Van 2120 Nadeschda (russisch Надежда) (seit 1998).

Der Kalina wurde in Deutschland zunächst in zwei Motorvarianten (60 kW/82 PS mit 1,6 l Hubraum als 8V und 66 kW/90 PS mit 1,4 l Hubraum als 16V) ausgeliefert. Mittlerweile wird nur noch der 16V-Motor angeboten. Es existieren die Typen 1117 (Kombi), 1118 (Stufenheck), 1119 (Fließheck). Den westlichen Markt erobern will Lada durch das neue Modell vor allem mit einem zu Vergleichsmodellen günstigen Preis bei umfangreicher Ausstattung. Ein Versuchsfahrzeug gibt es auch mit Brennstoffzellen-Antrieb. Seit September 2006 wurde der Kalina auch in Deutschland verkauft.

Bei der IAA 2007 in Frankfurt am Main wurde die Stufenhecklimousine 2170 vorgestellt, welche seit November 2008 in Deutschland erhältlich war. Zurzeit können die Fließheckvariante 2172 sowie die Kombiversion (alle 1,6 l 16V, 72 kW/98 PS) bestellt werden. Die Basisversion des Priora kostet ab 8500 Euro und ist relativ modern ausgestattet (z. B. elektrische Fensterheber vorn, Bordcomputer usw.). Airbags sind ebenfalls serienmäßig und es gibt (wie jetzt auch beim Kalina) ABS mit Bremsassistent. Die besser ausgestatteten Varianten kosten etwa 10.000 Euro. Seit 2013 wird eine Facelift-Version mit geändertert Front ausgeliefert. Gegen Aufpreis sind auch Klimaanlage, Standheizung, Sitzheizung, elektrisch verstellbare und beheizbare Spiegel uvm. zu haben. Eine Autogasanlage kann, wie bei allen anderen Lada-Modellen auch, dazubestellt werden.

Die neuesten Modelle sind der Lada Largus (russische Version des Dacia Logan MCV) und der Lada Granta. Der Granta ist ein kleine viertürlige Limousine der Kompaktklasse. Er belegt 2013 den ersten Platz der russischen Zulassungsstatistik für Neuwagen. In Deutschland wird der Lada Granta seit September 2013 über die rund 300 Lada-Vertragshändler in einer Variante mit Airbags, ABS und ESP zum Preis von knapp 10.000 Euro angeboten.

Zukünftige Modelle[Bearbeiten]

Das Unternehmen plant, das Design der Lada-Modelle deutlich zu ändern und zeigte beim Autosalon in Genf 2007 die Studie Lada C-Concept das seit 2011 als Serienfahrzeug Lada Granta erhältlich ist.[5] Das Fahrzeug entsteht in Zusammenarbeit mit Renault und Nissan und soll auf den verschiedenen Märkten als günstigstes Pkw-Modell der Marken angeboten werden. Die Namen der zukünftigen Schwestermodelle sind hingegen noch nicht bekannt.

Zeitleiste[Bearbeiten]

Zeitleiste der Lada-, bzw. WAS(ВAЗ)- und russischen Chevrolet-Modelle von 1970 bis heute
ВAЗ / Lada von AwtoWAS
von Moskwitsch
General Motors als GM-AvtoVAZ Chevrolet (Lada/Opel)
Renault-Nissan Gemeinschaftsentwicklung mit Nissan und Renault
Typ 70er 80er 90er 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3
Kleinwagen Kalina (1117–1119)
Granta (2190)
Kompaktklasse Shiguli (2101–2103, 2106)[1] Nova (2104/2105/2107)[2]
110 / 111 / 112 (2110–2112) Priora (2170–2172)
Samara (2108/2109) Samara II (2113–2115)
Viva
Mittelklasse Aleko[3]
Geländewagen Niva / 4x4 (2121 / 2131)
Niva II (2123)
Minivan Nadezhda (2120)

[1] Lizenzbau des Fiat 124
[2] Auf Plattform des Fiat 124
[3] Als Lada exportierter Moskwitsch 2141


Motorsport[Bearbeiten]

Lada-Logo am Renault R30
Lada Priora in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2009

Bereits 2006 plante Lada, mit dem Lada 110 in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft einzusteigen. Allerdings wurden die Pläne zunächst wieder vorworfen. Das Privatteam Russian Bears Motorsport erwarb später die bereits fertig entwickelten Fahrzeuge und brachte sie in der Saison 2008 in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft an den Start. Vor der anschließenden Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2009 entschloss Lada sich erneut zu einem Werkseinsatz[6] und unterstützte fortan die russische Mannschaft, die nun offiziell unter der Bezeichnung LADA Sport an den Start ging. Anfänglich war das werksseitige Engagement von wenig Erfolg gekrönt, da es den Fahrzeugen noch an Wettbewerbsfähigkeit mangelte. Im Laufe der Saison folgte ein neuer, stärkerer Motor[7] und wenige Wochen später mit dem Lada Priora eine neue Karosserie. Zur gleichen Zeit wurde mit dem ehemaligen britischen Tourenwagen-Meister James Thompson ein routinierter Rennfahrer unter Vertrag genommen.[8] Im Anschluss daran konnte Lada sich im Mittelfeld etablieren und Thompson erzielte im letzten Saisondrittel in Imola die ersten Weltmeisterschaftspunkte für Lada.[9]

Zu Beginn des Jahres 2010 herrschte zunächst Unklarheit über eine Fortsetzung des Werksengagements von Lada in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Obwohl Lada sich 2009 zu einem dreijährigen Programm in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft verpflichtete und bereits Verträge mit Fahrern ausgehandelt waren, schrieb Lada sich unerwartet nicht in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2010 ein.[10] Stattdessen entschloss Lada sich kurzfristig zum Sponsern des Renault-F1-Teams, dessen Renault R30 nun das Lada-Logo vor den Seitenkästen trug.[11]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: AwtoWAS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lada-Hersteller Avtovaz leidet gewaltig auf handelsblatt.de, 12. Oktober 2009
  2. «АвтоВАЗ» намерен сократить более 20 тысяч сотрудников (russisch)
  3. http://www.porscheengineering.com/peg/de/about/history/about-milestones/81/ (Version vom 21. April 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt 1976 bis heute - Meilensteine - Historie - Porsche Engineering
  4. http://www.lada.de/niva_4x4.html
  5. Info über den Lada Granta (russisch)
  6. Lada bestätigt Werkseinsatz auf Motorsport-Total.com, 22. November 2008
  7. Lada-Update: "Jetzt ist alles bereit“ auf Motorsport-Total.com, 28. Mai 2009
  8. „Bestätigt: Thompson ist der neue Lada-Pilot!“ auf Motorsport-Total.com, 26. Juni 2009
  9. „Lada bejubelt die ersten Punkte“ auf Motorsport-Total.com, 20. September 2009
  10. Lotti zum Lada-Aus: "Wir sind überrascht und enttäuscht" auf Motorsport-Total.com, 21. Februar 2010
  11. „Renault bestätigt Zusammenarbeit mit Lada“, auf Motorsport-Total.com, 4. März 2010

53.55612949.264689Koordinaten: 53° 33′ 22,06″ N, 49° 15′ 52,88″ O