Langweiler (bei Lauterecken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Langweiler
Langweiler (bei Lauterecken)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Langweiler hervorgehoben
49.6655555555567.5252777777778288Koordinaten: 49° 40′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 288 m ü. NHN
Fläche: 4,16 km²
Einwohner: 251 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67746
Vorwahl: 06788
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 057
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.vg-lauterecken.de
Ortsbürgermeister: Berthold Janß
Lage der Ortsgemeinde Langweiler im Landkreis Kusel
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Langweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Geographie[Bearbeiten]

Langweiler liegt am Jeckenbach in der Westpfalz zwischen dem Pfälzerwald und dem Hunsrück. Rund 50 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Sien, im Osten Merzweiler, im Süden Homberg und östlich liegt Unterjeckenbach. Zu Langweiler gehören auch die Wohnplätze Ölmühle, Hof vor Fläsling und Tiefentaler Mühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter hieß das Dorf „Landweiler“, vermutlich nach einem Franken namens Lando. Im 16. Jahrhundert erfolgte die Umbenennung und Umdeutung in „Langweiler“. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf von kroatischen Söldnern vollkommen zerstört und blieb 12 Jahre lang unbewohnt.

1816 kam Langweiler zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Kreis St. Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Kreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Die ehemalige Schule dient heute als Gemeindehaus.

Am 13. Oktober 1939 stürzte bei Langweiler eine britische Militärmaschine ab. Der Pilot überlebte und wurde von den Einheimischen in ein Krankenhaus gebracht. Dreißig Jahre danach kam Oberst Day zurück, um den Ort seines Absturzes und seiner Rettung noch einmal zu besuchen.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Langweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Westen verläuft die Bundesstraße 270. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 98 (PDF; 2,3 MB)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat