Unterjeckenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Unterjeckenbach
Unterjeckenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Unterjeckenbach hervorgehoben
49.6638888888897.4911111111111340Koordinaten: 49° 40′ N, 7° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 7,38 km²
Einwohner: 67 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67746
Vorwahl: 06788
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 100
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6 a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.vg-lw.de
Ortsbürgermeister: Karl Christian Michel
Lage der Ortsgemeinde Unterjeckenbach im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Unterjeckenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Geographie[Bearbeiten]

Unterjeckenbach liegt am Jeckenbach in der Westpfalz zwischen dem Pfälzerwald und dem Hunsrück. 61,5 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Sien, im Osten Langweiler, im Südosten Homberg und direkt westlich liegt der Truppenübungsplatz Baumholder.

Geschichte[Bearbeiten]

Auf der Gemarkung wurden Steinbeile gefunden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Dorf wüst. Erst ab 1700 begann wieder die Besiedlung des Ortes. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Durch das rheinland-pfälzische „Landesgesetz über die Auflösung des Gutsbezirks Baumholder und seine kommunale Neugliederung“ vom 2. Nov. 1993 (GVBl. S. 518) wurde die bis dahin zum Landkreis Birkenfeld gehörende Gemarkung der ehemaligen Nachbargemeinde Oberjeckenbach am 1. Januar 1994 in die Ortsgemeinde Unterjeckenbach umgegliedert.[2]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Unterjeckenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Osten verläuft die Bundesstraße 270. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Unterjeckenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. zum Kartenvergleich: alte Gemeindegrenzenkarte: Walther Hubatsch (Hg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Band 7, Marburg/Lahn, 1978, Karten-Anlage 8; neue Gemeindegrenzenkarte: Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz, Rheinland-Pfalz (Hg.): Übersichtskarte mit Gemeindegrenzen Ausgabe B, ISBN 3-89637-316-1
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen