Odenbach

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Dieser Artikel behandelt die Ortsgemeinde Odenbach in Rheinland-Pfalz, für weitere Bedeutungen siehe Odenbach (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Odenbach
Odenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Odenbach hervorgehoben
49.6847222222227.6513888888889160Koordinaten: 49° 41′ N, 7° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 7,94 km²
Einwohner: 858 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67748
Vorwahl: 06753
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6 a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.vg-lauterecken.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Gins (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Odenbach im Landkreis Kusel
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Odenbach ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt an der Einmündung des gleichnamigen Odenbachs in den Glan im Nordpfälzer Bergland. Im Nordosten befindet sich Meisenheim (Landkreis Bad Kreuznach), im Süden Adenbach und südwestlich liegt Medard.

Zu Odenbach gehören auch die Wohnplätze Dämmerhof, Hottenbusch, Kaiserhof und das Bahnwärterhaus Viermorgen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Auf der Gemarkung wurden keltische Gräber und römische Funde entdeckt. Am 20. Mai 841 wurde Odenbach selbst erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zur Grafschaft Veldenz, ehe er 1444 zu Pfalz-Zweibrücken kam. Herzog Johann I. entließ 1579 die Einwohner von Odenbach und einigen umliegenden Dörfern aus der Leibeigenschaft.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Odenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Überreste des Weiherturms, Ruine einer Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert, Burg Odenbach, gelten als Wahrzeichen von Odenbach.

Das Rathaus stammt von 1570, die Steinbogenbrücke über den Odenbach wurde 1748 gebaut.

Die denkmalgeschützte ehemalige Synagoge von 1752 ist mit spätbarocken Wandmalereien verziert, der jüdische Friedhof besteht seit 1850.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Odenbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Odenbach gibt es einen Kindergarten.

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 420. Er erhielt 1896 durch Eröffnung eines Bahnhofs an der als unmittelbare Fortsetzung der Lautertalbahn gebauten Strecke LautereckenOdernheim Anschluss an das Eisenbahnnetz. Dieses Teilstück ging 1904 in der in dem Jahr vollständig eröffneten Glantalbahn auf, die jedoch inzwischen stillgelegt ist. Auf ihrer Trasse findet Draisinenverkehr für Ausflügler statt. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Odenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 99 (PDF; 2,3 MB)
  3. Johann Georg Lehmann: Vollständige Geschichte des Herzogtums Zweibrücken und seiner Fürsten, Kaiser, 1867, S. 383 (Online-Ausgabe bei Google Books)
  4. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat