Glanbrücken

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Glanbrücken
Glanbrücken
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Glanbrücken hervorgehoben
49.6119444444447.5291666666667175Koordinaten: 49° 37′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 175 m ü. NHN
Fläche: 4,65 km²
Einwohner: 487 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66887
Vorwahl: 06387
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 030
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.vg-lauterecken.de
Ortsbürgermeister: Ralf Jöckel (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Glanbrücken im Landkreis Kusel
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Der ehemalige Bahnhof in Niedereisenbach

Glanbrücken ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt am Glan in der Westpfalz. Er gliedert sich in die Ortsteile Hachenbach südlich des Glans und Niedereisenbach nördlich davon. Im Nordosten befindet sich Offenbach-Hundheim, im Südwesten Sankt Julian.

Geschichte[Bearbeiten]

Hachenbach wurde im Jahr 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte zur Grafschaft Veldenz, später zu Pfalz-Zweibrücken und nach der Französischen Revolution zu Bayern.

Niedereisenbach wurde 1336 als Ysenbach erstmals genannt. Bis zur Französischen Revolution gehörte der Ort den Freiherren von Kellenbach. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Kreis St. Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Kreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Am 7. Juni 1969 wurde aus den beiden Gemeinden Hachenbach (damals 185 Einwohner) und Niedereisenbach (349 Einwohner) die Gemeinde Glanbrücken im Landkreis Kusel neu gebildet.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Glanbrücken bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 348
1835 530
1871 510
1905 569
1939 558
1950 615
Jahr Einwohner
1961 576
1970 546
1987 535
1997 525
2005 523
2012 487

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Glanbrücken besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Blau und Schwarz durch einen silbernen von links verlaufenden Wellenbalken geteilt. Oben ein goldener zunehmender Mond unter einer schwebenden goldenen Brücke, unten ein rotbezungter goldener Löwe“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 420. Von 1904 bis 1985 waren die beiden Ortsteile über den Bahnhof Niedereisenbach-Hachenbach an die Glantalbahn angebunden. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glanbrücken – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 177 (PDF; 2,6 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen