Ruthweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ruthweiler
Ruthweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ruthweiler hervorgehoben
49.5533916666677.36455264Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel
Höhe: 264 m ü. NHN
Fläche: 3,31 km²
Einwohner: 452 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66869
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 088
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Webpräsenz: www.ruthweiler.de
Ortsbürgermeister: Sven Dick
Lage der Ortsgemeinde Ruthweiler im Landkreis Kusel
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Ruthweiler

Ruthweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kusel an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der ursprünglich aus Nieder- und Oberruthweiler bestehende Ort wurde im Jahr 1271 als Nyderrudewilre erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zum Burgfrieden der Burg Lichtenberg. 1816 kam Ruthweiler zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ruthweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Sven Dick wurde am 7. Juni 2009 zum Ortsbürgermeister gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Silber und Blau geteilt, oben ein wachsender, rotbewehrter und -bezungter, blauer Löwe, unten zwei waagrecht übereinanderliegende, silberne Mühleisen“.

Es wurde 1962 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt. Der Löwe entstammt dem Wappen der Grafen von Veldenz. Die Mühleisen symbolisieren die beiden ehemaligen herrschaftlichen Bannmühlen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Süden befindet sich die A 62. Von 1936 bis 1959 besaß Ruthweiler eine Haltestelle an der Bahnstrecke Türkismühle–Kusel. In Kusel ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Die ehemalige von Landwirtschaft geprägte Ortsgemeinde hat sich etwa ab 1995 in eine Wohngemeinde gewandelt. Ruthweiler hat vier Neubaugebiete erschlossen. Als erste Gemeinde der Verbandsgemeinde Kusel wurde das Neubaugebiet „Borrech“ durch einen privaten Investor erschlossen.

Eine Gastwirtschaft, ein Café, ein Verkaufsladen, ein Dorfgemeinschaftshaus, ein Bouleplatz und Wanderwege sind in der Gemeinde am Fuß der Burg Lichtenberg vorhanden. Das Gemeinschaftsleben wird von Vereinen gestaltet.

Es besteht ein Dorfarchiv, das von einer Bürgergruppe, die von der Gemeinde bestellt wurde, aufgebaut und gepflegt wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ruthweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen