Wolfstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Kusel | |
| Verbandsgemeinde: | Wolfstein | |
| Höhe: | 189 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,75 km² | |
| Einwohner: |
1.956 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 142 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67752 | |
| Vorwahl: | 06304 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KUS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 36 105 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bergstraße 2 67752 Wolfstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeister: | Herwart Dilly (FWG) | |
| Lage der Stadt Wolfstein im Landkreis Kusel | ||
Wolfstein ist eine Stadt im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Wolfstein liegt im Nordpfälzer Bergland, im sogenannten „Königsland“, zwischen Idar-Oberstein und Kaiserslautern. Das Stadtgebiet umfasst 13,75 km².
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 729 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 46% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Geschichte
Wolfstein wurde 1275 auf Anweisung von Rudolf I. von Habsburg gegründet und erhielt sofort das Stadtrecht. Wolfstein ging 1357 unter Kaiser Karl IV. an die Pfalzgrafen (später Kurpfalz). Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch besetzt, Wolfstein fiel durch den Frieden von Lunéville 1801 an Frankreich. 1814 wurde die Stadt auf dem Wiener Kongress dem Königreich Bayern zugeordnet. Nach der Pfälzischen Erhebung 1848/49 kommt es zur Auswanderung vieler Bürger nach Amerika. 1866 erfolgt der Bau der evangelischen Kirche. Seit 1947 ist Wolfstein Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rossbach in der Pfalz eingemeindet.[2] Seit 1971 ist die Stadt Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde gleichen Namens.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Stadtrat in Wolfstein besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[3]
| SPD | CDU | FDP | FWG | Gesamt | |
| 2009 | 4 | 3 | 3 | 6 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 5 | 2 | 5 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Seit dem Jahr 2000 unterhält Wolfstein eine Städtepartnerschaft mit Verdun-sur-le-Doubs in Burgund (Frankreich).
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Zum Ort gehören die Burg Alt-Wolfstein, die Keimzelle der Stadt war, sowie die Burg Neu-Wolfstein. Ein Zeugnis der industriellen Vergangenheit ist das Historische Besichtigungs-Kalkbergwerk in Wolfstein. Eine Grubenbahn führt den Besucher unter sachkundiger Führung in das Kalkbergwerk am Königsberg, in dem noch bis 1967 untertage Kalksteine gebrochen und am Ort verarbeitet wurden. Sämtliche Einrichtungen sind noch im Original vorhanden. Das Kalkbergwerk am Königsberg gilt als ein Industriedenkmal von besonderem Rang und ist einmalig in Deutschland.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wolfstein
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch Wolfstein führt die Bundesstraße 270. Die Umgehungsstraße der B 270 wurde am 17. November 2006 nach knapp fünfjähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben.
Außerdem liegt Wolfstein an der Lautertalbahn.
Wichtigster Arbeitgeber und mit einer langen Geschichte mit Wolfstein verbunden ist die Karl Otto Braun GmbH & Co. KG, Wolfstein.
Voraussichtlich ab Herbst 2009 führt der circa 100 Kilometer lange Pfälzer Höhenweg von Winnweiler über Rockenhausen nach Wolfstein.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Friedrich Jakob Sander (1809–1876), Instrumentenbauer
- Franz Schmitt (1816–1891), Maler
- Ernst Krieger (1867–1943), Schachkomponist
- Pauline König (1868–1938), pfälzische Heimatdichterin, Ehrenbürgerin von Wolfstein.
- Fritz Zolnhofer (1896–1965), Maler
- Friedrich Jossé (1897–1994), Maler und Graphiker
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Stadt Wolfstein
- Region Königsland (VG Wolfstein)
- Besichtigungsbergwerk mit Grubenbahn und Weinproben unter Tage
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 201 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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