Lauterecken
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Kusel | |
| Verbandsgemeinde: | Lauterecken | |
| Höhe: | 169 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,91 km² | |
| Einwohner: | 2191 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 246 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67742 | |
| Vorwahl: | 06382 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KUS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 36 058 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Schulstraße 6a 67742 Lauterecken |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinrich Steinhauer (FWG) | |
Lauterecken ist eine Kleinstadt im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie trägt den Beinamen Veldenzstadt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Lauterecken liegt im Nordpfälzer Bergland an der Mündung der Lauter in den Glan.
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 707 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 41% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 0% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Lohnweiler, Medard, Wiesweiler, Grumbach, Cronenberg und Heinzenhausen.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt ist nach dem Flüsschen Lauter benannt, die nahe der Ortsmitte in den aus Altenglan zufließenden Glan mündet. Erstmalige Erwähnung findet Lauterecken in einem "Reichsspruch" von 1224. Stadt und Burg Lauterecken befanden sich zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von Veldenz. Mit dem Aussterben der Veldenzer 1444 fiel Lauterecken an Pfalz-Zweibrücken und war von 1543 bis 1694 Residenz der Nebenlinie Pfalz-Veldenz-Lauterecken. 1689 wurde Stadt und Schloss zerstört. Von 1733 bis 1797 war Lauterecken Sitz eines Kurpfälzischen Oberamtes. Nach der frz. Revolution kam Lauterecken an Bayern (1818) — nach dem Zweiten Weltkrieg an Rheinland-Pfalz. Seit 1972 Sitz einer Verbandsbürgermeisterei für etwa 20 umliegende Orte.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Die Ergebnisse der Wahl am 13. Juni 2004:
- SPD 32,2% (-7,6) - 5 Sitze (-1)
- CDU 27,3% (+2,0) - 5 Sitze (+1)
- WGR 25,4 (=) - 4 Sitze (=)
- FDP 15,1% (+5,6) - 2 Sitze (=)
[Bearbeiten] Bürgermeister
Stadtbürgermeister ist Heinrich Steinhauer.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Sehenswerte Bauwerke sind der Turm der ehemaligen Residenz des Grafen von Veldenz, ein Kriegerdenkmal und das Schloss, das mittlerweile renoviert wurde, außerdem die alte Brücke über die Lauter.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Als größere Veranstaltungen sind der Frühjahrsmarkt, das große Heimatfest, der Herbstmarkt, der Weihnachtsmarkt und das alle zwei Jahre stattfindende Turmfest zu nennen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Lauterecken beherbergt wegen seiner zentralen Lage im nördlichen Landkreis Kusel drei mittelständische Unternehmen und verschiedene Geschäfte.
[Bearbeiten] Verkehr
In Lauterecken treffen sich die Bundesstraße 270 und die Bundesstraße 420. Außerdem beginnt/endet hier die Lautertalbahn von Lauterecken/Grumbach nach Kaiserslautern. Für Radler ist Lauterecken ein Durchgangsort des Radwegs Glan-Blies.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Als Unternehmen mit überregionaler Bedeutung sind vor allem der Fruchtsafthersteller Niehoffs-Vaihinger, ein Werk der Cellpack-Gruppe (Lebensmittelverpackungen) und eine Produktionsstätte der BITO-Lagertechnik zu nennen.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Lauterecken ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und beherbergt auch ihre Verwaltung. Außerdem ist hier eine Filiale der Bundesagentur für Arbeit ansässig (von insgesamt drei im Landkreis Kusel). Lauterecken besitzt eine Residenz der Wohn- und Alteneinrichtung " Pro Seniore", in der Alleinstehende und Pflegebedürftige wohnen und betreut werden können. Eine kleine Stadtbücherei findet sich im Stadthaus.
[Bearbeiten] Bildung
In der Veldenzstadt Lauterecken gibt es eine Grundschule, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Janusz-Korczak-Schule), ein Schulzentrum mit Hauptschule (Veldenz-Hauptschule-Lauterecken)und ein Gymnasium (Veldenz Gymnasium Lauterecken). Die Veldenz-Hauptschule ist eine Ganztagsschule mit der Möglichkeit den qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) zu erwerben.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Gustav Philipp von Pfalz-Veldenz-Lützelstein (1651–1679), Erbprinz der Grafschaft Veldenz
- Carl Theodor Barth (1805−1837), Jurist und demokratischer Publizist
- Leopold Dippel (1827–1914), Botaniker
- Karl Gebhart (1859–1921), Politiker (DVP)
- Max Hartmann (1876–1962), Biologe und Philosoph.
- Walter Weizel (1901−1982), Physiker und Politiker (SPD)
- Hans Otto Streuber (* 1949), Politiker (SPD)
- Kurt Wallat (* 1960), Archäologe
[Bearbeiten] Personen, die vor Ort gewirkt haben
- Friedrich Schüler (1791–1873), war 1848/1849 als Abgeordneter für Lauterecken Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
- Bruno Eckhardt (* 1960), besuchte das Gymnasium Lauterecken
[Bearbeiten] Weblinks
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