Glan-Münchweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Glan-Münchweiler
Glan-Münchweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Glan-Münchweiler hervorgehoben
49.4713888888897.4461111111111222Koordinaten: 49° 28′ N, 7° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Glan-Münchweiler
Höhe: 222 m ü. NHN
Fläche: 5,99 km²
Einwohner: 1243 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 208 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66907
Vorwahl: 06383
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 031
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Homburger Straße 3
66907 Glan-Münchweiler
Webpräsenz: www.vg-glm.de
Ortsbürgermeister: Fred Müller (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Glan-Münchweiler im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Glan-Münchweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz, am Fluss Glan gelegen. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Nordpfälzer Bergland in einer Mulde des Glantals. Die beiden Ortsteile sind Glan-Münchweiler und Bettenhausen.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1019 als Mönchweiler erstmals urkundlich erwähnt, Bettenhausen im Jahr 1393. Im Jahr 1885 wurde Münchweiler am Glan in Glan-Münchweiler umbenannt.[4] siehe auch Burg Münchweiler

In Vorbereitung auf den Frankreichfeldzug des Zweiten Weltkrieges wurde durch die Organisation Todt in Glan-Münchweiler das Führerhauptquartier Waldwiese errichtet. Dieses wurde zwar fertiggestellt, jedoch nie als Führerhauptquartier im eigentlichen Sinne genutzt. Inzwischen ist die Anlage komplett zurückgebaut.

Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Bettenhausen aus dem Landkreis Kaiserslautern aus- und in den Landkreis Kusel eingegliedert. Gleichzeitig wurde aus den Gemeinden Glan-Münchweiler und Bettenhausen die heutige Ortsgemeinde Glan-Münchweiler neu gebildet.[5] 1972 wurde der Ort Verwaltungssitz der neu geschaffenen Verbandsgemeinde.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Glan-Münchweiler besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.


Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU Gesamt
2009 7 9 16 Sitze
2004 7 9 16 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Fred Müller von der CDU.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel (Bahnhof Glan-Münchweiler) und an der Bundesautobahn 62 (Anschlussstelle Glan-Münchweiler).

Von 1904 bis 1981 war Glan-Münchweiler außerdem an die aus strategischen Gründen errichtete Glantalbahn angebunden, die bis kurz vor Altenglan gemeinsam mit der Strecke nach Kusel verlief. Auf dem südlichen Abschnitt Homburg–Glan-Münchweiler wurde der Personenverkehr 1981 eingestellt; bereits zuvor war dort der Güterverkehr zwischen Schönenberg-Kübelberg und Glan-Münchweiler eingestellt worden. Ende der 1980er Jahre wurden die Gleise abgebaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Otto Feick (1890–1959), Erfinder des Rhönrads - lebte einige Jahre in Glan-Münchweiler. Im zu Ehren hat die Ortsgemeinde ein Rhönrad als Denkmal im Kreisel der Bundesstraße 423 im Ortsteil Bettenhausen erstellt
  • Axel Weber (* 1957), ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank - hat einen Großteil seiner Jugend in Glan-Münchweiler verbracht. Seine Eltern leben dort noch heute.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glan-Münchweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 97 (PDF; 2,3 MB)
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 487
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seiten 162, 177 (PDF; 2,1 MB)
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat