Offenbach-Hundheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim
Offenbach-Hundheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim hervorgehoben
49.6236111111117.5511111111111170Koordinaten: 49° 37′ N, 7° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken
Höhe: 170 m ü. NN
Fläche: 7,91 km²
Einwohner:

1.192 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67749
Vorwahl: 06382
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 075
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.offenbach-hundheim.de
Ortsbürgermeisterin: Jutta Lißmann
Lage der Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim im Landkreis Kusel
Waldmohr Dunzweiler Breitenbach (Pfalz) Schönenberg-Kübelberg Gries (Pfalz) Brücken (Pfalz) Dittweiler Altenkirchen (Pfalz) Ohmbach Frohnhofen Nanzdietschweiler Börsborn Steinbach am Glan Krottelbach Langenbach (Pfalz) Herschweiler-Pettersheim Wahnwegen Henschtal Hüffler Quirnbach/Pfalz Rehweiler Glan-Münchweiler Matzenbach Selchenbach Herchweiler Albessen Konken Ehweiler Schellweiler Etschberg Theisbergstegen Haschbach am Remigiusberg Kusel Blaubach Oberalben Dennweiler-Frohnbach Körborn Thallichtenberg Ruthweiler Reichweiler Pfeffelbach Rathsweiler Niederalben Ulmet Erdesbach Bedesbach Rammelsbach Altenglan Welchweiler Elzweiler Horschbach Bosenbach Rutsweiler am Glan Föckelberg Niederstaufenbach Oberstaufenbach Neunkirchen am Potzberg Jettenbach (Pfalz) Rothselberg Kreimbach-Kaulbach Wolfstein Rutsweiler an der Lauter Eßweiler Oberweiler im Tal Aschbach (Westpfalz) Hinzweiler Oberweiler-Tiefenbach Relsberg Hefersweiler Einöllen Reipoltskirchen Nußbach (Pfalz) Hoppstädten Kappeln (bei Lauterecken) Medard (Glan) Odenbach Adenbach Ginsweiler Cronenberg (bei Lauterecken) Hohenöllen Heinzenhausen Lohnweiler Lauterecken Unterjeckenbach Langweiler (bei Lauterecken) Merzweiler Homberg (bei Lauterecken) Herren-Sulzbach Grumbach (Glan) Kirrweiler (bei Lauterecken) Sankt Julian Hausweiler Wiesweiler Deimberg Buborn Glanbrücken Offenbach-Hundheim Nerzweiler Saarland Landkreis Birkenfeld Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Kaiserslautern Landkreis Südwestpfalz Landkreis Kaiserslautern ZweibrückenKarte
Über dieses Bild

Offenbach-Hundheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Ort liegt im weiten Tal des Flüsschens Glan in der Westpfalz. Im Nordosten befindet sich Wiesweiler, im Süden Nerzweiler und südwestlich liegt Glanbrücken.

[Bearbeiten] Geschichte

1816 kam Offenbach am Glan zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Hundheim gehörte ab 1816 zum bayerischen Rheinkreis, aus dem die heutige Pfalz hervorging.

Offenbach-Hundheim wurde am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Offenbach am Glan und Hundheim neu gebildet.[2]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Offenbach-Hundheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]

  SPD WG1 WG2 Gesamt
2009 7 9 16 Sitze
2004 4 12 16 Sitze

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche

Die dreischiffige evangelische Kirche in Offenbach gilt als bedeutendstes kirchliches Baudenkmal in der Westpfalz. Der Bau der früheren Klosterkirche St. Maria der Benediktiner wurde im 13. Jahrhundert begonnen und im 15. Jahrhundert vollendet. 1894 wurde sie aufwendig saniert.[4]

Die Hirsauer Kirche nahe Hundheim wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Sie war früher die Pfarrkirche für die Dörfer im Eßweiler Tal.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Offenbach-Hundheim

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Durch den Ort führen die Bundesstraße 420 und die stillgelegte Bahntrasse, die früher Kusel mit Lauterecken verband. Diese wird, ergänzt durch einen parallel führenden, größtenteils geteerten Radweg, mittlerweile für Draisinentouren touristisch genutzt. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Offenbach-Hundheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 191 (PDF)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  4. http://www.ekir.de/offenbach/evabt.htm
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