Wiesweiler

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Wiesweiler ist auch der deutsche Name der französischen Gemeinde Wiesviller im Département Moselle.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wiesweiler
Wiesweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wiesweiler hervorgehoben
49.6377777777787.5711111111111160Koordinaten: 49° 38′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 3,32 km²
Einwohner: 408 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67744
Vorwahl: 06382
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 104
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6 a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.wiesweiler.de
Ortsbürgermeister: Ingfried Klahr
Lage der Ortsgemeinde Wiesweiler im Landkreis Kusel
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Wiesweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken an.

Geographie[Bearbeiten]

Wiesweiler liegt am Glan in der Westpfalz. Im Gegensatz zu den Nachbarorten am Glan wurde die Gemeinde nicht an einem einmündendem Seitental sondern direkt an den Hängen des Glantals angelegt. Im Nordosten befindet sich Lauterecken und südwestlich liegt Offenbach-Hundheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entwickelte sich aus den beiden ursprünglich selbständigen Dörfern Berschweiler, östlich des Glans gelegen, und Wiesweiler, auf der Westseite. Sie wurden 1336 als Winsewilre und 1364 als Bernswilre erstmals urkundlich erwähnt. Während Wiesweiler Teil der Grafschaft Veldenz war, gehörte Berschweiler zu den Rheingrafen. Im 15. Jahrhundert wurden die Dörfer vereinigt. 1558 kauft Ludwig Pfalzgraf von Pfalz-Veldenz den Ort.

1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wiesweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 420. Die Glantalbahn im Abschnitt von Wiesweiler ist stillgelegt. Auf ihr findet für Ausflügler ein Draisinenverkehr statt. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wiesweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat