Kappeln (bei Lauterecken)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Kusel | |
| Verbandsgemeinde: | Lauterecken | |
| Höhe: | 230 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,67 km² | |
| Einwohner: |
134 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 17 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67744 | |
| Vorwahl: | 06382 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KUS | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 36 049 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Schulstraße 6a 67742 Lauterecken |
|
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Otfried Buß | |
| Lage der Ortsgemeinde Kappeln im Landkreis Kusel | ||
Kappeln ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Kappeln liegt an der Einmündung des Perlebach in den Jeckenbach in der Westpfalz. Im Nordosten befindet sich die Gemeinde Löllbach, im Südwesten liegen Merzweiler und Grumbach.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1319 als Cappellen erstmals urkundlich in einem Streit zweier Wildgräflicher Häuser um die Gerichtsbarkeit erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es weitgehend zerstört, nur vier Bewohner überlebten. Im 15. Jahrhundert war das Dorf aufgeteilt zwischen drei Lehensträger, denen die Bauern als Leibeigene dienten. Um 1525 wurde das Dorf im Zuge der Reformation protestantisch. 1596 erwarb der Wild- und Rheingraf Johann von Grumbach drei Viertel des Dorfes, ein Viertel gehörte den Boos zu Waldeck als Lehen der Grafen von Veldenz. 1708 verlieh der Wildgraf Leopold Philipp Wilhelm seinen Untertanen die Bürgerrechte und schaffte die Fronden ab; die Untertanen der Boos zu Waldeck verblieben jedoch in Leibeigenschaft. 1789 wurde die alte Kapelle erneuert, wobei der Turm in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb. 1798 wurden die Kappeler freie, französische Staatsbürger, nachdem die linksrheinischen Gebiete Frankreich eingegliedert wurden. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Ab 1834 bis 1946 gehörte das Dorf zur Rheinprovinz Preußens. Seit 1969 ist Kappeln Teil der Verbandsgemeinde Lauterecken im Landkreis Kusel.
Jahrhundertelang war die erweiterte Namensform Udencappeln verbreitet. [2]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Kappeln besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Im Süden verläuft die Bundesstraße 270. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Darstellung auf www.kappeln-pfalz.de, Reymann#s Special-Karte aus dem 19. Jahrhundert
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
Adenbach | Albessen | Altenglan | Altenkirchen | Aschbach | Bedesbach | Blaubach | Börsborn | Bosenbach | Breitenbach | Brücken (Pfalz) | Buborn | Cronenberg | Deimberg | Dennweiler-Frohnbach | Dittweiler | Dunzweiler | Ehweiler | Einöllen | Elzweiler | Erdesbach | Eßweiler | Etschberg | Föckelberg | Frohnhofen | Ginsweiler | Glan-Münchweiler | Glanbrücken | Gries | Grumbach (Glan) | Haschbach am Remigiusberg | Hausweiler | Hefersweiler | Heinzenhausen | Henschtal | Herchweiler | Herren-Sulzbach | Herschweiler-Pettersheim | Hinzweiler | Hohenöllen | Homberg | Hoppstädten | Horschbach | Hüffler | Jettenbach | Kappeln | Kirrweiler | Konken | Körborn | Kreimbach-Kaulbach | Krottelbach | Kusel | Langenbach | Langweiler | Lauterecken | Lohnweiler | Matzenbach | Medard | Merzweiler | Nanzdietschweiler | Nerzweiler | Neunkirchen am Potzberg | Niederalben | Niederstaufenbach | Nußbach | Oberalben | Oberstaufenbach | Oberweiler im Tal | Oberweiler-Tiefenbach | Odenbach | Offenbach-Hundheim | Ohmbach | Pfeffelbach | Quirnbach/Pfalz | Rammelsbach | Rathsweiler | Rehweiler | Reichweiler | Reipoltskirchen | Relsberg | Rothselberg | Ruthweiler | Rutsweiler am Glan | Rutsweiler an der Lauter | Sankt Julian | Schellweiler | Schönenberg-Kübelberg | Selchenbach | Steinbach am Glan | Thallichtenberg | Theisbergstegen | Ulmet | Unterjeckenbach | Wahnwegen | Waldmohr | Welchweiler | Wiesweiler | Wolfstein
