Oberhausen (bei Peißenberg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Weilheim-Schongau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Huglfing | |
| Höhe: | 611 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,91 km² | |
| Einwohner: |
2.103 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 141 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82386 | |
| Vorwahl: | 08802 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 90 135 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 32 82386 Huglfing |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Georg Sterzer (FW) | |
| Lage der Gemeinde Oberhausen im Landkreis Weilheim-Schongau | ||
Oberhausen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Huglfing. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Berg, Achberg, Eyach, Kirnberg, Kreilhof, Maxlried, St. Nikolaus, Scheithauf und Thalhausen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Oberhausen liegt im Pfaffenwinkel zwischen Murnau und Weilheim in Oberbayern. Durch den Ort fließt der in Huglfing entspringende Hungerbach. Es existiert nur die Gemarkung Oberhausen. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile:
- Achberg
- Berg
- Eyach
- Kreilhof
- Obermaxlried
- Untermaxlried
- St. Nikolaus
- Thalhausen
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde mehrere Jahrhunderte lang „Hausen unterm Wildenberg“ oder „Hausen bei Wildenberg“ genannt.[2] Oberhausen wurde zum erst mal 950 urkundlich erwähnt durch den Ortsteil Berg, der zu dieser Zeit im Besitz des Bistums Brixen war.[2] Auf dem sogenannten Schlossberg südwestlich von Oberhausen befand sich ein mittelalterlicher Burgstall, den die seit etwa 1170 hier ansässigen Edlen von Weilheim zu einer Höhenburg ausgebaut haben.[3] Sie nannten sich die „Edlen von Husen“ (Hausen).[2] Der letzte Dorfadlige starb 1420.[2] Der Ortsteil Berg bis zum 13. Jahrhundert ebenfalls eigenen Dorfadel, die wurden die Adligen von Perge genannt.[2] Oberhausen und Berg gehörte zusammen mit Huglfing zum ehemals reichsunmittelbaren Kloster Ettal des Kurfürstentums Bayern.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1840 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2000 | 2005 |
| Anzahl der Einwohner[4] | 538 | 574 | 590 | 764 | 789 | 1.279 | 1.202 | 1.207 | 1.503 | 2.008 | 2.131 |
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Georg Sterzer (Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 748 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 67 T€.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 36 und im Bereich Handel und Verkehr 32 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 582. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe.
Zudem bestanden im Jahr 1999 28 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 849 ha. Davon waren 30 ha Ackerfläche und 819 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Verkehr
Oberhausen liegt direkt an der Bundesstraße 472 zwischen Schongau und Bad Tölz. Die Bundesstraße 2 verläuft nur wenige Kilometer östlich des Orts. Der nächste Autobahnanschluß ist Sindelsdorf (A 95) etwa 25 km in südöstlicher Richtung. Der nächste Bahnhof liegt zwischen Oberhausen und Huglfing. Er liegt an der Bahnstrecke zwischen Weilheim und Murnau.
[Bearbeiten] Bildung
Seit 1974 befindet sich Oberhausen mit den Orten Huglfing und Eglfing im Schulverband Huglfing. Die Schüler besuchen demnach die Grund- und Hauptschule in Huglfing (Hauptschule erst seit dem 1. September 2008).
Es gibt folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 51 Kindern (Stand: 1999)
- Kinderkrippe (seit September 2007)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ a b c d e Gemeinde Oberhausen. In: Der Landkreis Weilheim-Schongau. Herausgeber: Landratsamt Weilheim-Schongau 2010, Texte: Max Biller (Kreisarchivpfleger), Helmut Schmidbauer (Kreisheimatpfleger), Seite 59
- ↑ Georg Paula, Stefanie Berg-Hobohm: Landkreis Weilheim-Schongau: Denkmäler in Bayern., Karl M Lipp Verlag München 2003, Band 1, Seite 182
- ↑ Kommunalstatistik von Oberhausen, abgerufen am 6. November 2010
[Bearbeiten] Weblinks
- Oberhausen (bei Peißenberg): Wappengeschichte vom HdBG
- Oberhausen (bei Peißenberg): Amtliche Statistik des LStDV
Altenstadt | Antdorf | Bernbeuren | Bernried am Starnberger See | Böbing | Burggen | Eberfing | Eglfing | Habach | Hohenfurch | Hohenpeißenberg | Huglfing | Iffeldorf | Ingenried | Oberhausen | Obersöchering | Pähl | Peißenberg | Peiting | Penzberg | Polling | Prem | Raisting | Rottenbuch | Schongau | Schwabbruck | Schwabsoien | Seeshaupt | Sindelsdorf | Steingaden | Weilheim i.OB | Wessobrunn | Wielenbach | Wildsteig
