Odenwaldschule

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Odenwaldschule
Odenwaldschule 10.jpg
Schulform Staatlich anerkannte Ersatzschule mit pädagogischer Prägung (Internat)
Gründung 1910
Ort Heppenheim (Bergstraße)
Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 39′ 58,3″ N, 8° 41′ 11,8″ O49.6661944444448.6866111111111Koordinaten: 49° 39′ 58,3″ N, 8° 41′ 11,8″ O
Träger Odenwaldschule e. V.
Schüler 200 (2011)[1]
Lehrkräfte 71[2]
Leitung NN[3]
Website www.odenwaldschule.de

Die Odenwaldschule (kurz OSO) ist ein Landerziehungsheim im Stadtteil Ober-Hambach der hessischen Stadt Heppenheim (Bergstraße). Sie wurde 1910 von Paul und Edith Geheeb gegründet. Die Schule befindet sich in freier Trägerschaft und galt lange als Vorzeigeinternat der Reformpädagogik.

Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte die Odenwaldschule insbesondere, seit Ende der 1990er Jahre jahrzehntelanger systematischer sexueller Missbrauch durch verschiedene Lehrkräfte an Schülern bekannt wurde.

Geschichte und pädagogisches Konzept[Bearbeiten]

Goethehaus
Der Lageplan der Odenwaldschule

Die Odenwaldschule entstand in engem Zusammenhang mit der reformpädagogischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Gegründet wurde sie am 14. April 1910 von Paul Geheeb. Den Geländekauf und die Bauten finanzierte der Vater Edith Geheebs, der Berliner Stadtrat Max Cassirer, der die Odenwaldschule auch weiterhin förderte.

Geheeb fühlte sich vom Leitsatz „Werde, der du bist“ (Γένοιο οἷος ἔσσι.) des griechischen Dichters Pindar inspiriert. Demnach soll die Schule die Gemeinschaft, die Persönlichkeit und das selbstbestimmte Handeln fördern. Zu der Zeit gab es nur 14 Schüler. Sie waren alle im Goethehaus untergebracht.

Das Konzept der Gründer war anfänglich geprägt durch die Grundsätze der Arbeitsschule, beispielsweise in der Einführung eines Kurssystems und den Verzicht auf Jahrgangsklassen. Alle Schüler sollen mitgestalten, mitbestimmen und mitverantworten können. Die Odenwaldschule ist eine freie Gemeinschaft, in der die verschiedenen Generationen unbefangen miteinander umgehen und voneinander lernen können, heißt es in der Schulordnung. Kinder und Jugendliche sollen möglichst individuelle Lernanregungen bekommen – intellektuelle, handwerklich-praktische, musisch-künstlerische. Das Lernen ist mit einer Berufsausbildung verbunden. Gelebt wird in altersgemischten Wohngruppen, den Familien, deren Oberhaupt der Lehrer ist und die jedes Jahr neu zusammengestellt werden. Zu den weiteren Merkmalen des pädagogischen Konzepts der Schule gehörte – lange vor dem Aufkommen der antiautoritären Erziehung – das „Duzen“ der Lehrer.

Die Schule war in den 1920er Jahren international angesehen; bis 1938 waren auch ausländische Lehrer aus England und den USA dort tätig. Von 1924 bis 1932 war der Reformpädagoge Martin Wagenschein Mitarbeiter an der Odenwaldschule. 1934 emigrierten Paul und Edith Geheeb mit ca. 25 Schülern und einigen Mitarbeitern in die Schweiz und gründeten dort die Ecole d’Humanité. 1939 beantragte der Reichsarbeitsdienst die Übernahme der Odenwaldschule, da sie dem „Sinn der nationalsozialistischen Erziehungsgemeinschaft widerspricht“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unterrichtssystem der Schule mehrfach reformiert. 1963 wurde sie UNESCO-Projektschule. Die Schule ist Mitglied im Schulverbund Blick über den Zaun.

Integrierte Gesamtschule[Bearbeiten]

Die Odenwaldschule ist eine integrierte Gesamtschule. Es ist möglich, eine Schreiner- oder Schlosserausbildung mit staatlichen Abschlüssen neben dem Fachabitur oder Vollabitur zu durchlaufen; auch die Ausbildungen zum Informationstechnischen Assistenten (ITA) oder zum Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) sind neben dem Abitur möglich.

Leben auf der Odenwaldschule[Bearbeiten]

Es gibt 250 Schulplätze; Ende 2011 besuchten etwa 200 Schüler die Odenwaldschule.[1] 2010 waren etwa die Hälfte der Schüler aus Hessen, ein Fünftel direkt aus dem Kreis Bergstraße, „knapp ein Drittel Jugendamtskinder“.[4] Die meisten leben im Internat in familienähnlichen Wohngruppen von sechs bis zehn Personen. Die Klassenstärke liegt bei durchschnittlich 17 Schülern. Etwa die Hälfte der rund 120 Mitarbeiter unterrichtet an der Schule.

Kosten[Bearbeiten]

Für einen Internatsplatz sind monatlich 2.370 € zu bezahlen (Stand Schuljahr 2012/13); für schulbegleitende Ausbildungen wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. Externe zahlen einen niedrigeren Satz.[5][6]

Missbrauchsfälle[Bearbeiten]

Im Jahr 1998 wurden Berichte ehemaliger Schüler öffentlich bekannt, nach denen in den 1970ern bis in die 1980er Jahre der damalige Schuldirektor Gerold Becker mehrere Schüler sexuell missbraucht hatte.[7][8] Andreas Huckele, ein ehemaliger Schüler, der die Odenwaldschule von 1981 bis 1988 besuchte und von der Frankfurter Rundschau später mit dem Pseudonym Jürgen Dehmers geschützt wurde, hatte sich im Juni 1998 in zwei Briefen an Rektor Wolfgang Harder gewandt.[9]

Die Schule erklärte 1998, der vormalige Direktor habe „gegenüber dem Vorstand den Aussagen der Betroffenen nicht widersprochen und seine Funktionen und Aufgaben im Trägerverein und im Förderkreis der Odenwaldschule niedergelegt“. 1998 trafen sich Missbrauchsopfer, der damalige Direktor Harder und der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Conradi als Vize-Vorsitzender des Trägervereins und vereinbarten eine Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, welche jedoch nicht stattfand.[7]

Aufarbeitung[Bearbeiten]

Die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles wurde ein Jahr später von der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen Verjährung eingestellt. Als im November 1999 Jörg Schindler in der Frankfurter Rundschau darüber berichtete, kritisierte Florian Lindemann als damaliger Sprecher der Altschüler die Berichterstattung als überzogen.[10]

Im Jahr 2010 strengte die seit 2007 als Schulleiterin fungierende Margarita Kaufmann eine erneute Untersuchung der Missbrauchsfälle an. Kaufmann sprach von 33 ihr bekannten Opfern und von acht Lehrern, die sich zwischen 1966 und 1991 sexueller Übergriffe schuldig gemacht haben sollen.[11] Inzwischen wird von mehr als zehn Lehrern als Täter ausgegangen.[12] Haupttäter neben Becker war der 2006 verstorbene Musiklehrer Wolfgang Held.[13] Die Tageszeitung Frankfurter Rundschau berichtete in einem Schwerpunktbeitrag am 6. März 2010,[14] dass ehemalige Missbrauchsopfer von 50 bis 100 Fällen ausgehen. Insgesamt sechs von 13 Ermittlungsverfahren stellte die Staatsanwaltschaft Darmstadt bis zum 2. Mai 2010 wieder ein.[15] Ende Mai 2010 wurde noch gegen sechs ehemalige Lehrer und einen Schüler ermittelt.[16] Bis Ende 2012 kam es zu keinem Rechtsurteil.

Gerold Becker bat im März 2010 in einem Brief an die Odenwaldschule seine Opfer um Entschuldigung und schrieb, er erneuere sein 1999 (nach den ersten Berichten) geäußertes Gesprächsangebot.[17] Am 7. Juli 2010 starb Becker, ohne strafrechtlich zur Verantwortung gezogen worden zu sein.[18]

Eine Entschädigung lehnte die Leitung der Odenwaldschule in einem Brief an die Opfer im Juli 2010 zunächst ab.[19] Im September 2010 wurde dann doch eine finanzielle Entschädigung für 50 betroffene ehemalige Schüler zugesagt. Daneben gibt es noch weitere ungeklärte Fälle, die nun aufgearbeitet werden sollen.[20]

Die Juristinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann wurden im Frühjahr 2010 mit der Untersuchung der Missbrauchsfälle betraut. Laut deren Abschlussbericht vom 17. Dezember 2010 wurden mindestens 132 Schüler zwischen 1965 und 1998 Opfer von Übergriffen durch Lehrer. Die Juristinnen gaben an, dass die Dokumentation unvollständig sei.[21][22]

Offizielle Korrespondenzen der Schule, gefunden im Archiv und aufgearbeitet in einer Dissertation, deuten darauf hin, dass es bereits unter der Leitung der Gründer Paul und Edith Geheeb Missbrauchsfälle an Mädchen und Jungen gab. Jedoch wurde in keinem Fall Anzeige erstattet.[23][24]

Im März 2011 erschien die Monographie von Christian Füller: Sündenfall. Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte. Füller nennt die Schule unter Beckers Leitung ein „pädagogisches Paradies mit Folterkeller“ nach dem Vorbild einer „aristokratischen Androkratie“. Er spricht von Pädophilen und „Kindheitsräubern“, die einen Teil der Schule systematisch übernommen hätten.[25]

Tilman Jens, Ex-Schüler und Mitglied des Trägervereins der Odenwaldschule, veröffentlichte zwei Monate später das Buch Freiwild. Die Odenwaldschule - Ein Lehrstück von Tätern und Opfern. Jens fordert eine ausgewogene Berichterstattung: entgegen den Gepflogenheiten des Rechtsstaates würden auch unschuldige Personen als Täter oder Mittäter angeprangert.[26]

Im September 2010 gründete sich der Opferverein Glasbrechen mit dem Ziel, Menschen zu helfen, die an der Odenwaldschule sexuelle, körperliche und seelische Gewalt erfahren haben.[27][28]

Im Juli 2011 gab die damalige Schulleiterin Kaufmann ihr Amt ab mit der Aufgabe, sich seitdem nur noch um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle zu kümmern.[29]

Ohne mediale Präsenz gründeten im Juli 2011 der Verein Odenwaldschule e. V. sowie die Altschülervereinigung und Förderkreis der Odenwaldschule e. V. die Stiftung „Brücken bauen“.[30][31] Laut Satzung soll die Stiftung vornehmlich die Durchführung und Unterstützung von Hilfsmaßnahmen für Menschen leiten, die an der Odenwaldschule durch sexualisierte Gewalt körperliche und seelische Verletzung erlitten haben.[32]

Ein scharfer Kritiker der bisherigen Aufarbeitung ist Andreas Huckele, bekannt durch sein unter Pseudonym verfasstes Buch Wie laut soll ich denn noch schreien?[33] In seiner Dankesrede 2012 zum Geschwister-Scholl-Preis[34] kritisierte er, dass die Schule seit dem ersten Artikel in der Frankfurter Rundschau 1999 nichts getan habe.[35]

Lehrerkündigung wegen Kinderpornos und Entlassung der Schulleitung[Bearbeiten]

Die Lehrerwohnung eines seit 2011 unterrichtenden Lehrers wurde am 9. April 2014 von Ermittlungsbehörden untersucht. Der Lehrer gab zu, Kinderpornos aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Dem Lehrer wurde von der Schulleitung sofort gekündigt. Der Landrat Matthias Wilkes kritisierte die Schulleitung, da diese die versprochene Transparenz nicht eingehalten habe. [36][37][38][39][40]

Nach diesem Vorfall kündigte Schulleiter Däschler-Seiler seinen Rücktritt im Juni 2014 an, der Trägerverein entließ die komplette Schulleitung im Juli 2014.[41][42]

Schulleiter[Bearbeiten]

  • 1910–1933: Paul Geheeb
  • 1933–1945: Heinrich Sachs
  • 1945–1951: Minna Specht
  • 1951–1962: Kurt Zier
  • 1962–1972: Walter Schäfer
  • 1972–1985: Gerold Becker
  • 1985–1999: Wolfgang Harder
  • 1999–2007: Whitney Sterling
  • 2007–2011: Margarita Kaufmann
  • seit Juli 2011: Katrin Höhmann (kommissarisch, stellvertretend)
  • 2012-2013: Meto Salijevic, Katrin Höhmann, Roland Kubitza
  • 2014: Siegfried Däschler-Seiler[43]
  • 2014: NN

Ehemalige Lehrer (Auswahl)[Bearbeiten]

Ehemalige Schüler (Auswahl)[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • Und wir sind nicht die Einzigen. Regie: Christoph Röhl; Produzenten: Dirk Wilutzky, Anja Wedell; Redakteure: Inge Classen, Udo Bremer. Eine Produktion von Herbstfilm im Auftrag von 3Sat 2011, 85 min
  • Geschlossene Gesellschaft. Regie: Luzia Schmid & Regina Schilling; Kamera: Johann Feindt, Hajo Schomerus, Jörg Adams; Schnitt: Barbara Gies. Eine Produktion von zero one film im Auftrag des SWR und des HR 2011, 90 min

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Dehmers:[49] Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011, ISBN 978-3-498-01332-5.
  • Christian Füller: Sündenfall. Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte. Dumont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9634-9.
  • Tilman Jens: FREIWILD. Die Odenwaldschule - Ein Lehrstück von Tätern und Opfern. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, ISBN 978-3579067445.
  • Jürgen Oelkers: Eros und Herrschaft. Die dunklen Seiten der Reformpädagogik. Beltz, Weinheim / Basel 2011, ISBN 978-3-407-85937-2.
  • Christl Stark: Idee und Gestalt einer Schule im Urteil des Elternhauses – Eine Dokumentation über die Odenwaldschule zur Zeit ihres Gründers und Leiters Paul Geheeb (1910–1934). Dissertation, Universität Heidelberg 1998.
  • Damian Miller, Jürgen Oelkers (Hrsg.): Reformpädagogik nach der Odenwaldschule – Wie weiter? Beltz, Weinheim / Basel 2014, ISBN 978-3-7799-2929-1.
  • Moritz von Uslar: Usli, warum widersprichst Du nicht? in: DIE ZEIT Nr. 24, 5. Juni 2014, S. 56

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Odenwaldschule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Matthias Bartsch, Markus Verbeet: Missbrauch an der Odenwaldschule. In: Der Spiegel vom 2. September 2011
  2. Heike Schmoll: Über die Niederungen aus dem Tal, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. August 2011, abgerufen am 10. Oktober 2011
  3. http://www.sueddeutsche.de/bildung/nach-kinderporno-ermittlungen-gegen-lehrer-odenwaldschule-feuert-komplette-leitungsriege-1.2049160
  4. Melanie Mühl: Das Ende der Kindheit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Vom 22. Mai 2010, S. 31–33.
  5. internat-portal.de: Odenwaldschule. Abgerufen am 28. Januar 2013
  6. Orientierung und Ordnung. In: Bergsträßer Anzeiger vom 2. März 2010
  7. a b Jörg Schindler: Der Lack ist ab. In: Frankfurter Rundschau. 17. November 1999, abgerufen am 9. August 2011 (HTML).
  8. Missbrauch und Vertuschung: Chronik des Skandals. Frankfurter Rundschau, 16. April 2010
  9. Chronologie einer unendlichen Geschichte. Tatort Odenwaldschule. Website anstageslicht.de, abgerufen am 30. April 2013.
  10. Peter Hanack: Kinderschutzbund entlässt Geschäftsführer. In: Frankfurter Rundschau vom 16. April 2010.
  11. Birger Menke: Diskret ins Desaster. In: Spiegel Online vom 1. März 2010.
  12. Andreas Späth u. Menno Aden (Hrsg.): Die missbrauchte Republik - Aufklärung über die Aufklärer, Inspiration Unlimited, Hamburg 2010 (S. 120)
  13. Andreas Späth u. Menno Aden (Hrsg.): Die missbrauchte Republik - Aufklärung über die Aufklärer, Inspiration Unlimited, Hamburg 2010 (S. 114ff.)
  14. J. Schindler: Missbrauch an der Odenwaldschule – Gemobbt, geschlagen, vergewaltigt. In: Frankfurter Rundschau Online vom 6. März 2010
  15. hr-online.de, abgerufen am 2. Mai 2010
  16. Melanie Mühl: Das Ende der Kindheit. In: faz.net vom 25. Mai 2010
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFrüherer Schulleiter entschuldigt sich. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online (faz.net). Abgerufen am 19. März 2010.
  18. Ex-Direktor der Odenwaldschule gestorben. Die Welt, abgerufen am 26. Juli 2010.
  19. Odenwaldschule lehnt Entschädigung ab. Frankfurter Rundschau, abgerufen am 26. Juli 2010.
  20. Missbrauchsopfer müssen warten. Frankfurter Rundschau, abgerufen am 22. Oktober 2010.
  21. Claudia Burgsmüller, Brigitte Tilmann Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010 (PDF; 395 kB)
  22. http://www.tagesschau.de/inland/odenwaldschule162.html
  23. Matthias Bartsch, Markus Verbeet: Die Wurzeln des Missbrauchs Der Spiegel, 19. Juli 2010, abgerufen am 18. Dezember 2010
  24. Christl Stark: Idee und Gestalt einer Schule im Urteil des Elternhauses. Dissertation, Pädagogische Hochschule Heidelberg 1998
  25. Caroline Fetscher: Paradies mit Folterkeller. Christian Füllers „Sündenfall“ geht dem Missbrauchssystem an der Odenwaldschule auf den Grund, auf: tagesspiegel.de, 14. April 2011, abgerufen am 17. Mai 2011
  26. Tilman Jens im Gespräch mit Joachim Scholl: „Wir haben nicht genau hingeguckt“. Odenwaldschule: Tilman Jens beklagt „Hatz“ auf nachweislich unschuldige Lehrer. Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 16. Mai 2011, 15.07 Uhr, abgerufen am 17. Mai 2011
  27. Adrian Koerfer: Erneut versagt die Schule, Frankfurter Rundschau, 17. September 2011
  28. Satzung des Vereins „Glasbrechen“. (PDF; 99 kB) Stand 24. Oktober 2012
  29. dpa: Leiterin der Odenwaldschule tritt zurück. In: zeit.de vom 9. Juni 2011
  30. Die Stifter. Website der Stiftung „Brücken bauen“, abgerufen am 30. April 2013.
  31. 7.000 Euro für Opfer der Odenwaldschule, Zeit online, 18. Januar 2012
  32. Stiftungszweck und Förderrahmen. Website der Stiftung „Brücken bauen“, abgerufen am 30. April 2013.
  33. Jürgen Detmers: Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-498-01332-5
  34. http://www.stern.de/panorama/interview-mit-ex-odenwald-schueler-huckele-ich-bin-nicht-so-der-weltretter-typ-1932212.html
  35. Andreas Huckele: Wenn das Opfer zum zweiten Mal Opfer wird. In: Frankfurter Rundschau, 28. November 2012 (online)
  36. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/odenwaldschule-nach-missbrauchsfaellen-schulleiter-gibt-amt-ab-a-975115.html
  37. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/odenwald-schule-missbrauchs-ermittlungen-gegen-lehrer-eingestellt-a-968495.html
  38. Morgenweb.de: Kinderporno-Verdacht in Odenwaldschule vom 19. April 2014
  39. Welt Online: Lehrer an Odenwaldschule unter Kinderporno-Verdacht vom 19. April 2014
  40. Echon online: Kinderporno-Verdacht an der Odenwaldschule vom 19. April 2014]
  41. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/odenwaldschule-nach-missbrauchsfaellen-schulleiter-gibt-amt-ab-a-975115.html
  42. http://www.sueddeutsche.de/bildung/nach-kinderporno-ermittlungen-gegen-lehrer-odenwaldschule-feuert-komplette-leitungsriege-1.2049160
  43. http://www.sueddeutsche.de/bildung/nach-kinderporno-ermittlungen-gegen-lehrer-odenwaldschule-feuert-komplette-leitungsriege-1.2049160
  44. Christian Füller: Eine Bedürfnisbefriedigungsanstalt, die tageszeitung, 11. Juli 2010, online abgerufen am 7. Mai 2011
  45. Goetheplatz. Offizielles Mitteilungsblatt des Altschülervereins und Förderkreises der Odenwaldschule e.V., Nr. 19, November 2011, S. 5
  46. sueddeutsche.de: Ermittlungen an der Odenwaldschule - "taz"-Mitgründer soll Kinder missbraucht haben - Panorama - sueddeutsche.de, Zugriff am 23. Januar 2011
  47. faz.net: Dietrich Willier: „Kinder gehörten zu seinem Leben“ - Missbrauch - Politik - FAZ.NET, Zugriff am 23. Januar 2011
  48. Amelie Fried über die Odenwaldschule: Die rettende Hölle. in: FAZ, 14. Juni 2010
  49. Christian Bommarius: Neues von der Reformpädagogik. In: Frankfurter Rundschau, 1. September 2011, S. 31: Jürgen Dehmers ist ein Pseudonym.