Söhrewald

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Söhrewald. Ein auch Söhrewald genanntes Mittelgebirge in Nordhessen findet man unter Söhre.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Söhrewald
Söhrewald
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Söhrewald hervorgehoben
51.2272222222229.5752777777778374Koordinaten: 51° 14′ N, 9° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 58,9 km²
Einwohner: 4903 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34320
Vorwahl: 05608
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 024
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 8
34320 Söhrewald
Webpräsenz: www.soehrewald.de
Bürgermeister: Michael Steisel (SPD)
Lage der Gemeinde Söhrewald im Landkreis Kassel
Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselKarte
Über dieses Bild

Söhrewald ist eine Gemeinde im nordhessischen Landkreis Kassel.

Die Gemeinde wurde am 1. Dezember 1970 durch den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Eiterhagen, Wattenbach und Wellerode im Rahmen der Gebietsreform neu gebildet. Ihr Name wurde durch die Lage im Mittelgebirge Söhre gewählt. Söhrewald zählt zu den Wohngemeinden von Nordhessen und besitzt kaum Industrie. In der Vergangenheit waren die Söhrewalder Dörfer landwirtschaftlich geprägt.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Söhrewald liegt im Südostteil des Landkreises Kassel durchschnittlich rund 13 km (Luftlinie) südöstlich von Kassel inmitten der waldbedeckten Höhenzüge des hessischen Mittelgebirgswaldes Söhre. Seine Ortsteile werden unter anderem von den Fulda-Zuflüssen Fahrenbach und Mülmisch durchflossen. Der am Fahrenbach gelegene Ortsteil Wellerode liegt nördlich des bewaldeten Bergrückens von Hambühlskopf (445,2 m ü. NN) im Westen und Brandt (441,6 m ü. NN) im Osten, südlich dieses Rückens befindet sich im Tal des Mülmisch-Zuflusses Wattenbach der Ortsteil Wattenbach und bachabwärts weiter in dieser Richtung an der Einmündung in die Mülmisch liegt der Ortsteil Eiterhagen.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Söhrewald grenzt im Norden an die Gemeinde Lohfelden, im Nordosten an die Gemeinden Kaufungen und Helsa (alle drei im Landkreis Kassel), im Osten an die Stadt Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis), im Süden an die Stadt Melsungen, im Südwesten an die Gemeinde Körle, sowie im Westen an die Gemeinden Guxhagen (alle drei im Schwalm-Eder-Kreis) und Fuldabrück (im Landkreis Kassel).

Gliederung[Bearbeiten]

Bürgermeisteramt Söhrewald im Ortsteil Wellerode

Die Gemeinde Söhrewald besteht aus den Ortsteilen Eiterhagen, Wattenbach und Wellerode. Verwaltungssitz der Gemeinde ist Wellerode.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 1. Dezember 1970 während der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der Gemeinden Eiterhagen, Wattenbach und Wellerode.[2]

Der waldbedeckte Höhenzug der Söhre, der der neuen Gemeinde ihren Namen gab, erstreckt sich vom Ostufer der Fulda bis zum Stiftswald.

Die Söhre ist ein altes Siedlungsgebiet. Ihr Name leitet sich ab von "soor" oder "sör" und bedeutet "trocken". So mangelte es den ersten Ansiedlern auf den ausgedehnten Hochflächen oft an Wasser, und sie waren bald wieder zur Aufgabe ihrer Rodungen gezwungen. Eine dieser aufgegebenen Siedlungen hieß seit dem 19. Jahrhundert Stückkirchen.[3] Die Siedlung Hessenhain bzw. Hessenhagen ist vermutlich nach dem Seuchenzug, dem "Schwarzen Tod", zwischen 1347–1352 aufgegeben worden. Nur die Ruine der "Hessenhainer Kirche" zeugt noch als sichtbares Zeichen von der alten Besiedlung und ist mit dem "Glockenborn" heute noch Wanderziel vieler Ausflügler.

Wellerode, Wattenbach und Eiterhagen, in den Tälern des Fahrenbaches, des Wattenbaches und der Mülmisch gelegen, boten ihren Bewohnern genügend Wasser. Ansonsten fanden die Menschen dort nur ein karges Auskommen, denn die Felder der kleinen, hängigen Rodungsgemarkung sind wenig fruchtbar. So war man gezwungen, auch den Wald für den Lebensunterhalt zu nutzen. Lange Zeit hatten diese Bewohner in ihm das Huterecht. Der Wald bot ihnen außerdem Holz, Beeren und Pilze. Frauen und Kinder sorgten für bescheidene Nebeneinnahmen. Allein die Gemarkung Wellerode hatte 3560 ha Wald und nur 461 ha Feldflur. So fanden viele Bewohner der Söhredörfer ihr Auskommen als Waldarbeiter und "Kulturfrauen".

Das Jagdrecht durften sie allerdings nicht ausüben. Das war in damaliger Zeit den adeligen Herren vorbehalten. Die wildreichen Wälder waren oft Schauplatz prunkvoller Treibjagden hessischer Landgrafen. Auch Jerome, der "König Lustik", kam wahrscheinlich einmal in die Söhre, um zu jagen. Schon in der Vergangenheit hatten die drei Söhredörfer einiges Gemeinsam. Ihre ersten urkundlichen Nachweise lassen sich etwa auf die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert festlegen.

Eine schriftliche Lehensübergabe aus dem Jahr 1351 ist Grundlage für die mehr als 600-jährige Geschichte des Dorfes Wellerode.

Alle drei Söhregemeinden unterstanden dem "Amt" Oberkaufungen. So mancher Bewohner musste "auf Schusters Rappen" über den "Amtspfad" durch die Wälder der Söhre und des Stiftswaldes zur hohen Obrigkeit marschieren.

Die Entwicklung der Söhredörfer litt unter ihrer Weltabgeschiedenheit. Die schlechten Verkehrsverhältnisse beließen sie auf der Stufe von Kleinsiedlerdörfern. Die karge Landwirtschaft und der Wald blieben über Jahrhunderte die Lebensgrundlage ihrer Bewohner.

Der große Umbruch wurde erst mit dem Bau der Söhrebahn in den Jahren 1911/1912 eingeleitet. Mit ihrer Inbetriebnahme konnten die Arbeiterplätze in Kassel schneller und bequemer erreicht werden. Bessere Ausbildung und mehr Berufsmöglichkeiten wurden den Bewohnern der Söhredörfer damit geboten. Bescheidener Wohlstand kam in die Familien. So mancher konnte sich den Wunsch nach einem eigenen Häuschen erfüllen.

Jetzt war es auch möglich, die heimischen Basalt- und Braunkohlevorkommen besser zu erschließen und intensiver zu nutzen, da die Söhrebahn für den reibungslosen Transport sorgte. Damit wuchs auch die Zahl der Arbeitsplätze in heimischer Umgebung. So wurde vor allem Wattenbach mit der Zeche Stellberg zu einem Bergmannsdorf. Die Bergmannstradition wird bis zum heutigen Tag gepflegt. Bei örtlichen Veranstaltungen kann man Bergleute in ihren schmucken Umformen bewundern. In der Bedeutung gleichrangig mit dem Braunkohlebergbau war die Arbeit in den Basaltbrüchen der Söhre. So waren im Jahr 1927 350 Arbeiter in den verschiedenen Brüchen in der Söhre beschäftigt. Diese Arbeitsplätze bestehen heute nicht mehr. Mittelständische Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind zwar noch vorhanden, doch der weitaus größere Teil der Erwerbstätigen Söhrewalds hat seinen Arbeitsplatz in Kassel oder im näheren Umland.

Die Söhrebahn wurde im Jahre 1966 eingestellt. Der Busverkehr auf der Straße hat ihre Aufgabe übernommen. Doch die meisten Berufstätigen aus Söhrewald fahren wie die anderen Umlandbewohner der Stadt Kassel mit ihrem eigenen Auto zum Arbeitsplatz.

Söhrewald ist zu einer Arbeitnehmerwohnsitzgemeinde geworden. Ihr Kapital ist die unversehrte Waldlandschaft. Die außerordentlichen landschaftlichen Schönheiten der vielgestaltigen Mischwälder mit stillen Tälern und idyllischen Wasserflächen bieten ausgezeichnete Voraussetzungen für Naherholung und Fremdenverkehr. Um die alten Ortskerne mit ihren gediegenen Fachwerkhäusern sind neue Wohngebiete entstanden. Inzwischen ist die Zahl der Bürger auf 5300 angewachsen. Söhrewald ist ein Ort mit Zukunft. Die Entwicklung zu einer attraktiven Gemeinde mit hohem Wohnwert und hoher Lebensqualität geht weiter.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[4]

Stadtverordnetenwahl 2011
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
63,4 %
15,3 %
12,6 %
8,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-5,0 %p
-4,1 %p
+6,7 %p
+2,5 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 63,4 15 68,4 21 68,4 21
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 15,3 3 19,4 6 17,2 5
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 12,6 3 5,9 2 8,5 3
FDP Freie Demokratische Partei 8,7 2 6,2 2 5,9 2
Gesamt 100,0 23 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 51,6 50,9 59,7

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1. Dezember 1970–30. Juni 1971: Nikolaus Mendel (SPD)
  • 1. Juli 1971–Februar 1979: Ernst Apel (SPD; des Dienstes enthoben und dann abgewählt)
  • 6. März 1979–9. Juli 1979: Friedrich Kuhnert (Staatsbeauftragter)
  • 10. Juli 1979–31. März 1990: Manfred Heller (SPD)
  • 1. April 1990–Juni 1992: Günter Burghardt (SPD)
  • 19. August 1992–31. August 2004: Horst Bachmann (SPD)
  • 1. Sept. 2004–heute: Michael Steisel (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Söhrewald

Es war lange Zeit nicht üblich, dass Landgemeinden Wappen führten. Nach Gensungen, heute zu Felsberg im Schwalm-Eder-Kreis (1947), und Bad Salzschlirf im Landkreis Fulda (1948) war Wellerode die dritte wappenführende Landgemeinde im Regierungsbezirk Kassel. Heutzutage führen alle Städte und Gemeinden in Hessen ein Wappen. Anstoß zur Wappenverleihung war auch in diesem Falle die Welleröder 600-Jahr-Feier im Jahre 1951. Aus diesem Grunde gab am 8. Januar 1951 der Hessische Minister des Innern im Staatsanzeiger des Landes Hessen bekannt, dass die Gemeinde Wellerode zur Führung eines Wappens berechtigt sei. Seinerzeit war es noch nicht üblich, die Wappenbeschreibung im Staatsanzeiger abzudrucken, dies wurde bei der nachfolgend erwähnten Genehmigung im Jahre 1973 nachgeholt. Den Bürgern wurde das Wappen allerdings erst im Sommer 1951 während eines feierlichen Aktes innerhalb der 600-Jahr-Feier vorgestellt.

Dieses Wappen wurde auf einstimmigen Beschluss der Söhrewälder Gemeindevertretung vom 18. Oktober 1972 als Wappen der 1971 gebildeten Großgemeinde Söhrewald übernommen und daraufhin vom Hessischen Minister des Innern mit Erlass vom 31. Januar 1973 genehmigt.

Als Grundlage des Wappens diente das Wappen der einst einflussreichen niederhessischen Adelsfamilie von Elben, das in Form eines Siegels auch an der Urkunde aus dem Jahre 1351 zu sehen ist, in der Wellerode erstmals urkundlich erwähnt wird.[5]

Die Wappen-Beschreibung lautet: In Rot eine silberne Hirschstange, deren Enden in Lilien auslaufen. Silbern bedeutet in der Sprache der Heraldiker Weiß. Die Heraldik verwendet überhaupt nur sechs Farben, nämlich Gold (Gelb), Silber (Weiß), Rot, Blau, Grün und Schwarz, also die beiden hellsten Farben Gold und Silber, die die Heraldiker ,Metalle' nennen, die aber Gelb und Weiß wiedergeben, und die vier anderen, dunkleren Farben, für die nur volle Farbtöne verwendet werden (Farbtönungen oder Farbmischungen, wie etwa Rosa oder Lila und Braun, werden in guten Wappen nicht verwendet).[6][7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die alte Autobahnbrücke in Wellerode ist eine echte Sehenswürdigkeit, aber auch das Sühnekreuz und der Fernsehturm in Wellerode.

Sport[Bearbeiten]

Waldschwimmbad im Ortsteil Wattenbach und Söhrekampfbahn in Wellerode

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Grundschule in Wellerode

Literatur[Bearbeiten]

  • Julius Boehmer: Kirchspiel Eiterhagen samt Söhre und anderen Angrenzungen – Ein Beitrag zur hessischen Kirchengeschichte und Heimatkunde, Verlag Pfarramt Eiterhagen, Eiterhagen 1939.
  • Max Beyer: Wellerode – Heimatland – Eine Zusammenstellung anlässlich der 600-Jahrfeier von Wellerode 1351–1951, Wellerode 1951.
  • Friedrich Hartau: Herz der Heimat – Festspiel zur 600 Jahrfeier der Gemeinde Wellerode bei Kassel, Wellerode Juli 1951.
  • August Straub: Die Söhre, in Raiffeisen-Bildpost, Bd. 82 (1977), 5, S. 14.15.
  • Roland Schäfer: Söhredörfer: Bergshausen, Vollmarshausen, Lohfelden, Wellerode, Eiterhagen, Wattenbach [Schülerarbeit der Gesamtschule Söhre in Lohfelden], Lohfelden 1978.
  • Helmut Bernet: Jakob Hoffmeister [Sohn des Pfarrers Karl Friedrich H., der zwischen 1801–1817 Pfarrer in Eiterhagen war], ein fast vergessener Genealoge und Numismatiker, und seine Familie, in: Genealogie, ISSN 0016-6383, Bd. 28, 1979, S. 669-681.
  • Karl Lungershausen: Die Via regia Lusatia in der Söhre, in: Hessischer Gebirgsbote, Bd. 81 (1980), 3, S. 89–90.
  • Eduard Brauns: Die Wüstung Lobesrode und die Ruine Stückkirchen in der Söhre, in: Hessischer Gebirgsbote, Bd. 82 (1981), 4, S. 4; auch in: Heimatverein Dorothea Viehmann [Kassel]: Heimatbrief ISSN 0936-854X, Bd. 24 (1980) 4, S. 135
  • Gerhard Hochhuth: Die weiße Rübe von Wattenbach - Ein Lustspiel zum 200-jährigen Bestehen der Kirche in Wattenbach, ohne Ort und Jahr [1982].
  • Arbeitskreis Söhrewaldbuch (Hrsg.): Mit Beiträgen von 30 auswärtigen und örtlichen Autoren sowie Fotos und Repros von Günter Heß u. a. Söhrewald 1984, Söhrewald 1983 (vergriffen).
  • Heinrich Riebeling: Zwei Sühnemal-Funde im Landkreis Kassel (bei Söhrewald-Wellerode und Grebenstein), in: Hessischer Gebirgsbote 1982, S. 133–134.
  • Dietmar Peter: Das Sühnekreuz in der Steinbach bei Wellerode, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 1983, S. 115–116.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Der Christteich (bei Wellerode), in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 1984, S. 105.
  • Astrid Wehrle: Über Geschmack lässt sich streiten - Essen & Trinken in Söhrewald, Arbeitsgruppe empirische Planungsforschung, GhK Kassel, Dezember 1985.
  • Maili Hochhuth: Schulzeit auf dem Lande – Gespräche und Untersuchungen über die Jahre 1933–1945 in Wattenbach, Verlag Gesamthochschulbibliothek, Kassel 1985.
  • Bernhard Freund, Gudrung Jaeckel, Iris Reuter, Bernd Ries, Urta Steinhäuser, Hildegard Trust: Aspekte einer Dorfentwicklungsplanung am Beispiel von Wattenbach, Projektarbeit an der Gesamthochschule Kassel, Fachbereich 13 – Stadtplanung und Landschaftsplanung, betreut von Martina Hennings / Detlev Ipsen, WS 1985/86, SS 86.
  • Fritz Schütze: Bericht über das Wirken von Pfarrer Gerhard Hochhuth im Kirchspiel Eiterhagen, herausgegeben von den Kirchenvorständen Eiterhagen und Wattenbach 1986.
  • Dietmar Peter: Tagebuch des Landbriefträgers Ludwig Werner in Wellerode, in: Hessische Postgeschichte (1987) 32, S. 21–26.
  • Walter Ulwer: Von der Eintracht 1871 zur Chorvereinigung 1871/96 im TSG 1896 Wellerode – Geschichte und Aktivitäten des ältesten Vereins in Söhrewald, Wellerode Oktober 1987.
  • Günter Boller: Auf stillen Wegen durch die Söhre – Beobachtungen in einer nordhessischen Waldlandschaft, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel (1987), S. 65–70.
  • Dietmar Peter: Die Post in Wellerode, in: Hessische Postgeschichte, (1988) 33, S. 74–78.
  • Hans Uwe Schultze + Wolfgang Schultze in Zusammenarbeit mit Planungsgruppe Stadt und Land Kassel: Dorfentwicklungsplan Söhrewald-Eiterhagen, Kassel 1988 (Änderungen 1989).
  • Pfr. Werner Pausch: Bericht zum Konvent in Wellerode am 28./29.2.1988, Söhrewald-Wellerode Februar 1988.
  • Wilhelm Steckhan: Das Braunkohleverkommen im Stellberg bei Kassel, Thiele & Schwarz, Kassel 1988.
  • Anna Riedl: Söhrewald wollen fürs Trinkwasser kämpfen – geplanter Braunkohle-Abbau gefährdet Versorgung – auch Naturschützer warnen, in: Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, S-Ausgabe, Bd. 44 (1988), 191, vom 18. August 1988, S. 18.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Söhrewald von A–Z., Band 1: A–F, Söhrewald 1990.
  • Günter Boller: Söhre – die bedrohte Waldlandschaft“, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel (1992), S. 141–144.
  • Jörg Adrian Huber, Michael Schupmann, Rolf Wagner: Söhrewald, Wartberg Verlag Peter Wieden, Gudensberg 1992.
  • Ralf Bokermann: Kleinräumliche Entwicklung einer Direktvermarktung auf Initiative von Verbrauchern, in: Projektplanung für ländlichen Raum in Hessen, 1990, S. 58–72.
  • Klaus Sippel: Frühneuzeitliche Glashütten in der Gemarkung Eiterhagen, in Kaufunger Wald, ISSN 1436-7343. 1993, S. 5–17.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Söhrewald von A–Z., Band 2: G–Q, Söhrewald 1993.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Söhrewald von A–Z., Band 3: R–Z, Söhrewald 1995.
  • Dietmar Peter: Zeugen und Zeugnisse – Beiträge zur Vergangenheit von Wellerode, Söhrewald 1995.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Chronica des Johann Caspar Jacob aus Wellerode 1740–1789, Söhrewald 1997.
  • Ute Döbel: Quellen im Südosten des Landkreises Kassel, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 1997, S. 52-56.
  • Konrad Mendel unter Mitarbeit von Dietmar Peter: Erlebnisbericht über die Vorführung eines Tiger-Panzers vor Adolf Hitler in der Wolfsschanze, in: Wolfschanze – Erinnerungen von Zeitzeugen“, herausgegeben von Jerzy Szynkowski Kengraf-Verlag, Ketrzyn, ul. Dworcowa 6, Rastenburg / Ketrzyn 1997, S. 46–48.
  • Gemeinde Söhrewald (Herausgeber): Mit Beiträgen von Klaus Sippel (Lohfelden), Th. Hans-Dieter Scholz, Helge Nödler, Dietmar Peter, 650 Jahre Wellerode 1351–2001, Söhrewald 2001.
  • Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a, 4b und 4c der Grundschule Söhrewald: Schule früher, Söhrewald August 2001.
  • Dankwart Pankow-Horstmann: 7 Söhre-Balladen“, Verl. Wortwechsel, Kaufungen 2001.
  • Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Wellerode (Hrsg.): Gotteshaus und Menschenwerk – 100 Jahre Welleröder Kirche. Mit Beiträgen von Pfr. Werner Pausch, Dietmar Peter und Hans-Ulrich Werner, 167 S. + CD-ROM, Perkunas-Verlag, Söhrewald 2002. ISBN 3-9808444-0-4
  • Franz Marquet: 170 Jahre Braunkohleabbau in der Söhre. In: Jahrbuch des Landkreises Kassel (2002), S. 132–133.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Dorf in der Söhre – Alltag der niederhessischen Gemeinde Wellerode zwischen 1898 und 1951. Söhrewald 2003.
  • Claus-Marco Dieterich: Mahnmal der Nutzlosigkeit: die einsame Autobahnbrücke im Söhrewald, in: Hessen vergessen - Orte der Erinnerung, 2003.
  • Rolf Nagel: Kassel Lilienthalstraße 150. Geschichte eines Industriestandortes 1940–1950 (= Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG, Motorenbau Werk Kassel). Wolfhagen 2007. Erwähnung von Wellerode auf S. 17, 24, 44 und 71–72.
  • Lothar Rolwes: Basalt-Abbau in Söhrewald. Herausgeber: Geschichtskreis Söhrewald. Heft 1. [Söhrewald 2008].
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Der Flugzeugabsturz im Riedforst bei Eiterhagen, in: Jahrbuch 2010, herausgegeben vom Kreisausschuss des Landkreises Kassel, S. 110–114;
  • Frank Laska, „Die Glasmalerei Ferdinand Müller in Quedlinburg von ihrer Gründung bis zum Jahr 1914“, Letterado Verlag, Quedlinburg 2009, ISBN 978-3-938579-20-6, S. 191-192 sowie Anlage auf CD: Werkverzeichnis für Sakralbauten im Inland, Teil A 1 (chronologisch) Nr. 733 und Teil A 2 (topografisch) Nr. 1903.
  • Th. Hans-Dieter Scholz: Blick zurück auf Wellerode 2001–2010. Söhrewald 2011.

Festschriften[Bearbeiten]

  • Festschrift zur 600-Jahrfeier 1351 Wellerode 1951.
  • 40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wellerode verbunden mit dem Kreisfeuerwehr-Verbandstag am 31. Mai und 1. Juni 1976.
  • 80 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wellerode, 24.–26. August 1984.
  • 100 Jahre TSG Wellerode 1896–1996.
  • 100 Jahre Chorgesang, 75 Jahre Turnen in Wellerode 10., 11. und 12. Juli 1971.
  • Gauturnfest 1976/80 Jahre Turnen in Wellerode, 9.,10..11. Juni 1976.
  • 80-jähriges Bestehen der Turnabteilung im TSG 1896 Wellerode, 12. und 13. Juni 1976 Gauturnfest Turngau Nordhessen – Söhrekampfbahn.
  • 90 Jahre Turnabteilung im TSG 1896 Wellerode 5. – 7. September 1986 – Einladung.
  • Großes Fußball-Turnier und Auswahlspiel der Alt-Herren-Mannschaft, Samstag, den 11. Juni 1971, Beginn: 17 Uhr Stadtauswahl Kassel – Söhreauswahl, Vorspiel: Jugendspiel, Beginn: 16 Uhr; Sonntag, den 12. Juni 1977, Beginn: 12 Uhr, Alt-Herrenturnier.
  • Förderkreis Fußball, TSG – Wellerode, Saison 1990/91.
  • 1919–1994 75 Jahre Fußball in Wellerode.
  • 25 Jahre Spielmanns- und Musikzug in Wellerode, 7., 8. und 9. September 1979.
  • 25 Jahre Sportschützen TSG 1896 Wellerode vom 3.–5. September 2004.
  • 100 Jahre SPD Wellerode, 26. bis 28. Mai 2006.
  • 50 Jahre Deutsches Rotes Kreuz Ortsvereinigung Söhrewald, Festveranstaltung am 8. und 9. Juli 1978 auf der Söhrekampfbahn.
  • 10 Jahre TC Söhrewald e. V. 1978–1988.
  • 50 Jahre TSV Germania Wattenbach 1907 (am) 8., 9. und 10. Juni 1957.
  • Wattenbach 650 Jahre 1323–1973.
  • Festprogramm zum Jubiläumsfest am 18. bis 21. Juni 1978 75 Jahre Knappen u. 90 Jahre Gesang im TSG „Glück-Auf“ Wattenbach, Abt. Gesang und Knappen.
  • 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Söhrewald-Wattenbach vom 8.-10. August 1981.
  • Festschrift zum Gemeindefest des Kirchspiels Eiterhagen anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Kirche in Wattenbach am 20.–22. August 1982.
  • 75 Jahre TSV Germania 07 Wattenbach, Sportwoche vom 4. bis 11. September 1982.
  • 25 Jahre Tischtennis in Wattenbach 1967-1992.
  • 100 Jahre Männer und Frauenchor Concordia 1897 Eiterhagen 1879–1979.
  • 700 Jahre Eiterhagen (1989).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Söhrewald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Söhrewald – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 400.
  3. Klaus Sippel weist in "Wüstungen rings um Wellerode", in: 650 Jahr Wellerode 1351–2001, herausgegeben von der Gemeinde Söhrewald, 2001, S. 1–16 nach, dass die Wüstung Lobesrode anderenorts gelegen hat
  4. Wahlergebnis auf hsl.de
  5. Th. Hans-Dieter Scholz: Welleröder Annalen von 1351 bis 2000 „Über unser Wappen“, in: 650 Jahre Wellerode. S. 23–24
  6. Th. Hans-Dieter Scholz: „Unser Ortswappen“, in: Söhrewald 1984, S. 9. Söhrewald von A – Z, Band 3, S. 114
  7. Welleröder Annalen von 1351 bis 2000 „Über unser Wappen“, in: 650 Jahre Wellerode. S. 23–24.