Helsa
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Kassel | |
| Höhe: | 427 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,77 km² | |
| Einwohner: |
5.552 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 215 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 34298 | |
| Vorwahlen: | Ortsteilabhängig Eschenstruth und St. Ottilien 05602, Wickenrode 05604, Helsa 05605 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KS | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 33 012 | |
| LOCODE: | DE HLA | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Berliner Straße 20 34298 Helsa |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Tilo Küthe (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Helsa im Landkreis Kassel | ||
Helsa ist eine Gemeinde in Nordhessen im Landkreis Kassel.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Gemeinde Helsa liegt mit ihrem Kernort etwa 15 km (Luftlinie) südöstlich der Kasseler Innenstadt im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald. Eingebettet zwischen den bis 643,4 m ü. NN hohen Bergen von Kaufunger Wald im Osten und Söhre im Westen befindet es sich an der Einmündung des Bachs Wedemann in die Losse.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Helsa grenzt im Norden an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Kaufunger Wald, im Osten an die Stadt Großalmerode, im Süden an die Stadt Hessisch Lichtenau (alle drei im Werra-Meißner-Kreis), sowie im Westen an die Gemeinden Söhrewald und Kaufungen (beide im Landkreis Kassel).
[Bearbeiten] Gliederung
Die Gemeinde Helsa besteht aus den Ortsteilen Eschenstruth (nebst Siedlung Waldhof), Helsa, St. Ottilien und Wickenrode.
[Bearbeiten] Geschichte
Helsa entstand vermutlich mit der Gründung des Klosters Kaufungen im Jahr 1017 durch Kaiserin Kunigunde. 1353 wird der Ort erstmals namentlich in Urkunden erwähnt. 1432 wird zum ersten Mal ein Pfarrer genannt. Landgraf Karl siedelte 1699 in einer eigenen Kolonie 55 Hugenotten an. 1970 schlossen sich Helsa und Wickenrode freiwillig zur Gemeinde Helsa-Wickenrode zusammen. 1972 wurde mit Eschenstruth und St. Ottilien daraus die heutige Großgemeinde Helsa.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Vor einer blauen Flanke, darin eine silberne Esche am Spalt, in Rot über einem silbernen Gläsnerzeichen eine silberne Glocke, belegt mit einem blauen Hahn. Jeder Ortsteil der Gemeinde ist durch ein Symbol repräsentiert. So steht die Esche für Eschenstruth; die Glocke repräsentiert Helsa, in Anlehnung an einen Streit um diese im 17. Jahrhundert; der gallische Hahn ist das Zeichen der hugenottischen Siedler, die sich in St.Ottilien ansiedelten; das Gläsnerzeichen ist das Symbol der Glasmacher aus Wickenrode.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 55,3 | 14 | 56,3 | 17 | 62,9 | 20 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 29,0 | 7 | 34,0 | 11 | 30,4 | 9 |
| GLH | Grüne Liste Helsa | 15,7 | 4 | 9,6 | 3 | 6,7 | 2 |
| Gesamt | 100,0 | 25 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 45,8 | 44,9 | 51,3 | ||||
[Bearbeiten] Partnerschaften
Die Gemeinde Helsa unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören einige Fachwerkhäuser im Ortskern des Ortsteils Helsa, die teils aus dem 17. Jahrhundert stammen.
Zu den Ausflugszielen bei Helsa gehören die Michelskopfseen am Michelskopf und die Bielstein-Kirche am Bielstein, die sich jeweils ein paar Kilometer westlich der Gemeinde im Stiftswald Kaufungen befinden, der zum Naturpark Meißner-Kaufunger Wald gehört.
Im Alten Ortskern von Helsa befindet sich eine ehemalige Kornmühle (Mittelmühle oder Probstsche Mühle genannt, welche 1988 restauriert und umgebaut wurde und heute ihren Dienst als stromerzeugendes wasserangetriebenem Kraftwerk verrichtet.
Seit 24. Juni 2010 gibt es im Ortsteil Eschenstruth ein „Musik u. Kinomuseum“. Auf 200 m² wird ein Querschnitt durch ein Jahrhundert Technikgeschichte, aufgegliedert in drei Themenbereiche, Mechanische Musikinstrumente (z.B. Spieluhren, Drehorgeln, Orchestrione), Tonmoebel der 50er bis 70er Jahre und 100 Jahre Kinogeschichte Kassels gezeigt. Kostenfreie Fuehrungen finden jeden Samstag um 14:30 Uhr statt und dauern ca. 1 1/2 Stunden.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- 1870, 24. Juli, Wilhelm Keil, † 5. April 1968 in Ludwigsburg, deutscher Politiker (SPD), MdR, MdL (Württemberg, Württemberg-Hohenzollern), Württembergischer Arbeits- und Ernährungsminister
- 1898, 26. November, Karl Ziegler, † 11. August 1973 in Mülheim an der Ruhr, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger (1963)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die in Helsa gewirkt haben
- Eve Rotthoff (* 1939); hessische Landtagsabgeordnete (CDU)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
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Gemeindefreie Gebiete
Gutsbezirk Reinhardswald
