Sankt Andreasberg

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51.71055555555610.518333333333600Koordinaten: 51° 42′ 38″ N, 10° 31′ 6″ O

Bergstadt Sankt Andreasberg[1]
Stadt Braunlage
Wappen von Bergstadt Sankt Andreasberg[1]
Höhe: 600 m
Fläche: 9,85 km²
Einwohner: 1730 (30. Jun. 2011)[2]
Eingemeindung: 1. November 2011
Postleitzahl: 37444
Vorwahlen: 05582, 05520
Glockenberg und Oberstadt, aufgenommen von der Jordanshöhe. Im Hintergrund der Große Knollen

Glockenberg und Oberstadt, aufgenommen von der Jordanshöhe. Im Hintergrund der Große Knollen

Berg-Panorama, von links: Rehberg, Achtermannshöhe, Brocken, Wurmberg
Westpanorama der Oberstadt, aufgenommen vom Galgenberg
Südpanorama aufgenommen vom Matthias-Schmidt-Berg
Nordostpanorama aufgenommen von der Jordanshöhe
Der „Schwalbenherd“ führt zum Galgenberg

Sankt Andreasberg ( [zaŋkt anˈdʀeasˌbɛʁk]?/i) ist eine ehemals freie Bergstadt im Oberharz und gehört seit dem 1. November 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage im Landkreis Goslar. Sankt Andreasberg ist ein Luftkurort (von 1965 bis 2010 heilklimatischer Kurort; bspw. individuelle Anbieter für Heilfasten und Fastenwandern)[3] am Nationalpark Harz. Der Kurbetrieb und der Fremdenverkehr spielen eine wichtige wirtschaftliche Rolle.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Sankt Andreasberg liegt zwischen Braunlage im Osten, Herzberg am Harz im Westen, Bad Lauterberg im Süden sowie Clausthal-Zellerfeld und Altenau im Nordwesten im Naturpark Harz am Rand des Nationalparks Harz. Sankt Andreasberg ist „eingeschlossen“ vom gemeindefreien Gebiet Harz. Die Bergstadt befindet sich direkt südlich der an der Jordanshöhe gelegenen Quelle der Sperrlutter (nahe den Glückaufklippen), welche die Stadt unmittelbar westlich passiert und nach Süden der Oder zufließt. In diese mündet beim südöstlichen Stadtteil Oderhaus die Trutenbeek.

In einem südlichen Halbkreis wird das Ortsgebiet vom Galgenberg (594,3 m), Glockenberg (627 m), Matthias-Schmidt-Berg (663 m) sowie dem Beerberg (658,1 m) eingerahmt und erstreckt sich im Norden hinauf zur Jordanshöhe (723 m). In dieser Richtung befinden sich beim etwas entfernten Ortsteil Sonnenberg unter anderem die beiden Sonnenberge (max. 853,4 m) und der Rehberg (893 m). Nahe Oderhaus befindet sich der Schloßkopf (623,5 m).

Aufgrund ihrer topografischen Lage am oberen Ende des langgestreckten Sperrluttertals besteht Annerschbarrich, so der einheimische Name, aus der Unterstadt (500–590 m ü. NN) – Altstadt, Punkt der Stadtgründung – und der Oberstadt (590–720 m). Die Bergstadt ist umgeben von unter Naturschutz stehenden Bergwiesen, Wäldern und Bergen.

Geologie[Bearbeiten]

Bedingt durch den ausgiebigen Bergbau in und um Sankt Andreasberg (siehe Geschichte) wird der Ort häufig als Fundstelle diverser Mineralien genannt, so beispielsweise bei Galenit, Arsenolith (selten), Samsonit (sehr selten), Pyrargyrit (selten), Chlorargyrit oder Stephanit (selten), Stilbit.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Zu Sankt Andreasberg gehören die etwas entfernt liegenden Ortsteile Sonnenberg, Odertaler Sägemühle, Oderhaus, Oderberg, Oderbrück und Silberhütte.

Geschichte[Bearbeiten]

Nordansicht an einem nebligen Tag

Die erste bisher aufgefundene urkundliche Erwähnung („sanct andrews berge“) in einem Brief des Grafen Heinrich zu Stolberg an Dietrich von Witzleben stammt vom 3. November 1487. Die Ortsgründung erfolgte um den Markt. Die vermutlich ersten Silber-Zechen waren die Grube St. Andreaskreuz am Fuße des Beerbergs und die Grube St. Andreas am Marktplatz. 1521 wurde durch die Grafen Heinrich und Ernst von Hohnstein die Bergfreiheit erlassen. Sie wurde im Mansfeld und den Bergbaugebieten Sachsens bekannt gegeben und forderte die Bergleute auf, in Sankt Andreasberg nach Silber und anderen Metallen zu schürfen. Da der gewünschte Zuzug ausblieb, wurde 1527 eine zweite Bergfreiheit erlassen, die durch weitere Privilegien Bergleute aus dem Erzgebirge in die junge Siedlung lockte. Im Jahr 1537 wurden Sankt Andreasberg die Stadtrechte verliehen. Zu dieser Zeit arbeiteten in 116 Gruben etwa 800 Bergleute. Weitere Wohngebäude entstanden am Wäschegrund in direkter Nähe zur Grube St. Andreaskreuz, danach im Bereich der heutigen Ober- und Unterstadt. Um 1575 besaß St. Andreasberg bereits 2500 Einwohner und bildete damals die größte Ansiedlung des Oberharzes. Die Andreasberger Silberhütte, erbaut vor 1550, erlebte mit einer Jahreserzeugung von 1,6 Tonnen Brandsilber einen wirtschaftlichen Höhepunkt in ihrer Geschichte, den sie, nach einer langen Phase des Niedergangs, erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wieder erreichen und überschreiten sollte. Charakteristisch für den Bergbau in St. Andreasberg war das Auf und Ab der Erz- und Metallausbeute, die stets unter den Erträgen benachbarter Bergbauorte, wie beispielsweise Clausthal lag. So wurden in 400 Jahren Bergbau in St. Andreasberg nur 313 t Silber erzeugt, während im Clausthal-Zellerfelder Revier die gleiche Menge zu Beginn des 20. Jahrhunderts in etwa 20 Jahren gefördert wurde.[4] Wahrscheinlich bildete dies auch mitunter einen Anlass das anfänglich in Ellrich vermünzte Silber, das anschließend bis 1593 in St. Andreasberg zu Talern geprägt wurde, ab 1623 in Clausthal zu vermünzen.

Weil die ersten Einwohner hauptsächlich aus dem böhmischen und sächsischen Erzgebirge sowie dem Mansfelder Land stammten, hat sich in Sankt Andreasberg eine Oberharzer Mundart (siehe auch: Erzgebirgisch) ausgebildet, welche sich regional auf die Bergstädte des Oberharzes beschränkt. Die Oberharzer Mundart hört man im täglichen Leben nur mehr wenig. Hauptsächlich Angehörige der älteren Generationen beherrschen sie noch, so dass zur Aufrechterhaltung in den Lokalzeitungen gelegentlich Artikel in Oberharzer Mundart abgedruckt werden. Als Beispiel für den Dialekt wird ein Spruch angeführt, den ein Vater im 19. Jahrhundert einem neuen Lehrer überbracht haben soll, da dieser die Oberharzer Mundart der Schüler nicht richtig verstehen konnte (Dos will ä Lehrer sein un verschtieht noch net ämol deitsch!) und sie auch abschaffen wollte.

De Harzer Schprohch, die klingt su schien,
un kann ä jeder wull verschtiehn.
Se hott kä „ö“ un hott kä „ü“,
doch klingtse mollig, schpät un frieh.
Un biste fremd, denn larnse ahch,
doch kannstes net, schtieh kän in Wahg.

Der Glockenturm, das Wahrzeichen der Stadt
Martini-Kirche

Nach dem Aussterben der Grafen von Hohnstein 1593 waren die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel bis 1617 politisch für Sankt Andreasberg zuständig. Bis zum Jahr 1665 waren es die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, gefolgt von der Calenberg-Hannoverschen Linie. Von 1866 an gehörte Sankt Andreasberg zum preußischen Hannover und ist seit 1946 eine niedersächsische Gemeinde.

Ein Großfeuer durch Blitzschlag an der Herrenstraße 1 zerstörte am 8. Oktober 1796 insgesamt 249 Gebäude, darunter die Kirche, Amtshaus, Rathaus, Schulhaus, Apotheke, Wohnungen der Prediger, des Stadtmagistrats, der Bergbedienten und des Arztes. 500 Familien verloren in dem Sturm- und Regenwetter alles Obdach. „Eine schwere Gewitterwolke, mit dem heftigsten Sturm begleitet, ließ sich mit der schrecklichsten Gewalt um die Mittagszeit auf unserer Stadt nieder, und ein Blitzstrahl, einem Feuerklumpen gleich, zündete schnell ein Gebäude, und verbreitete das Feuer mit solcher unglaublichen Wut und Schnelligkeit“, schrieb Pastor Primer Johann Heinrich Christoph Deichmann in den Hannoverischen Anzeigen vom 21. Oktober 1796.[5]

Der Glockenturm wurde daraufhin getrennt von der Kirche auf dem Glockenberg hoch über der Stadt aufgebaut, und stellt seitdem das Wahrzeichen der Bergstadt dar. Die Kirche der evangelischen Martini-Gemeinde wurde als einfache Holzkirche mit kleinem Läuteturm erst 1809–1811 wieder aufgebaut. In der Zeit des Wiederaufbaus wurde das Haus Halde 18 als Schule und Kirche genutzt.

In 400 Jahren Bergwerksbetrieb wurden in und um Sankt Andreasberg über 300 Gruben für den Erz- und Silberbergbau angelegt. Im Stadtgebiet und der nahen Umgebung trifft man auch heute noch auf zahlreiche Zeitzeugen der wirtschaftlich bedeutendsten Geschichte Sankt Andreasbergs, u. a. den montanhistorischen und gesteinskundlichen Lehrpfad. Tiefstes Bergwerk war die Grube Samson mit 42 Strecken (Etagen) und einer Gesamtteufe von „190 m unter dem Spiegel der Ostsee“, also ca. 840 m. Am 11. Dezember 1777 besuchte Johann Wolfgang von Goethe Sankt Andreasberg, um sich über den Bergbau zu informieren. Er fuhr in die Grube Samson ein und vermerkte in seinem Tagebuch: „Es ward mir sehr sauer“. 1783 besuchte Goethe erneut die Bergstadt und wanderte u. a. entlang des Rehberger Grabens.

Der Bergbau geriet ab Mitte des 19. Jahrhunderts in eine Krise und kam 1910 zum Erliegen. Zunächst konnten holzverarbeitende Betriebe, Lungenheilstätten sowie der aufkommende Fremdenverkehr und Kurbetrieb die wirtschaftlichen Folgen mindern, jedoch kamen diese Erwerbszweige im Zuge der Weltwirtschaftskrise größtenteils zum Erliegen. In der Folgezeit wurden bis 1935 in großem Umfang Notstandsarbeiten durchgeführt. Erst durch die Ansiedlung von Rüstungsindustrie und die Förderung des Fremdenverkehrs ging die Arbeitslosigkeit ab Mitte der 1930er Jahre zurück. Des Weiteren wurde ein SA-Hilfswerklager sowie eine SA-Führerschule eingerichtet. Nach Kriegsbeginn kam es zum Einsatz von Kriegsgefangenen sowie über 1000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in zahlreichen Betrieben, insbesondere in den Rüstungswerken.

Haupteinsatzort der Zwangsarbeiter war die ehemalige Silberhütte.[6] Im Oktober 1934 erwarb die Harkort-Eicken-Stahl GmbH, ein Tochterunternehmen der Dortmunder Hoesch AG, die im Juli 1912 stillgelegte Silberhütte Sankt Andreasberg. Noch bis 1929 hatten die Harzer Werke „Glück Auf“ (Inhaber Rudolf Alberti aus Goslar) in den Gebäuden hauptsächlich Spielwaren hergestellt. Die neu gegründete Metallwerk Silberhütte GmbH übernahm zugleich den weiteren Grundbesitz der Silberhütte (Vereinigte Werke Dr. Rudolf Alberti & Co., später Werk I), dazu noch die Gebäude der Bauholzwerke und Kistenfabrik Sankt Andreasberg GmbH am Westbahnhof, später Werk II, sowie die der Firma C. W. Hertwig im Sperrluttertal, später Werk III, die jedoch an die Hoesch-Tochter Schmiedag weiterverpachtet wurden. Bis Ende 1935 baute die Metallwerk Silberhütte die Hallen in Werk I und II für ihre Zwecke um und erweiterte sie. Ab dem Frühjahr 1936 stellte der Hoesch-Zweigbetrieb in den übernommenen Räumlichkeiten Infanteriemunition her, vorwiegend Patronen und Ladestreifen für Standardgewehre der Wehrmacht. Ab 1941 dienten die Gebäude am Westbahnhof allerdings nur noch der Unterbringung zumeist russischer Zwangsarbeiter. Im Metallwerk Silberhütte waren Ende Dezember 1944 fast 1.200 Personen in der Rüstungsproduktion beschäftigt, darunter 659 Ostarbeiter (137 Männer/522 Frauen) und 75 Fremdarbeiter (55 Männer/20 Frauen). Im Werk III stellte die Schmiedag AG ab 1935 Artilleriemunition (Geschosshülsen der Kaliber 7,5 cm und 10,5 cm) her, jedoch belief sich die Belegschaft auf nur 263 Personen, darunter 155 ausländischer Herkunft. Die fertigen Hülsen wurden an die Heeresmunitionsanstalt in Kummersdorf bei Berlin geliefert.[6]

Zusätzlich zu den vor Kriegsbeginn existierenden Rüstungsbetrieben wurde die Firma Leybold's Nachfolger aus Köln nach Sankt Andreasberg verlegt. Im April 1945 war Sankt Andreasberg Bombenangriffen und Kampfhandlungen ausgesetzt. [7]

Die ehemals freie Bergstadt im Oberharz war die kleinste selbstständige Stadt im Land Niedersachsen, bis sie zum 1. November 2011 mit Braunlage fusionierte.[8] Vorrangiges Ziel war, durch eine gemeinsame Verwaltung Kosten zu senken.

Religionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung Sankt Andreasbergs ist traditionell überwiegend evangelisch. Die evangelisch-lutherische Martini-Kirche befindet sich am Kirchplatz, ihr Glockenturm steht in knapp 1 km Entfernung auf dem Glockenberg. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Harzer Land.

1927 wurde die katholische St.-Bernward-Kapelle an der Herrenstraße errichtet, benannt nach Bernward von Hildesheim. Nach 1945 war sie zu klein geworden, und ihr Grundstück bot keine Möglichkeit für einen ausreichend großen Neubau. So wurde 1967 die St.-Andreas-Kirche am Rand des Kurparks erbaut. Konzipiert von Josef Fehlig, ist sie die höchstgelegene Kirche im Bistum Hildesheim. Seit 2010 gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde St. Benno in Bad Lauterberg. Die St.-Bernward-Kapelle wurde verkauft, in ihr befindet sich heute die Gaststätte „Zur kleinen Kapelle“.

Die Neuapostolische Gemeinde St. Andreasberg wurde 2005 aufgelöst und der Gemeinde Braunlage angeschlossen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1821 3611
1848 4471
1871 3370
1885 3315
1905 3760
1925 3727
Jahr Einwohner
1933 3279
1939 3351
1946 4799
1950 4806
1956 4270
1961 4096
Jahr Einwohner
1968 3632
1970 3404
1975 3300
1980 2990
1985 2675
1990 2817
Jahr Einwohner
1995 2635
2000 2339
2005 2043
2010 1719

(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)

Politik[Bearbeiten]

Rat[Bearbeiten]

Der Rat der Bergstadt Sankt Andreasberg hatte zuletzt 12 Mitglieder.

Ehemalige Bürgermeister[Bearbeiten]

Ein Anhaltspunkt für das Entstehungsjahr der Bergstadt ist ein Schreiben des Rates von Osterode aus dem Jahre 1537 an Richter, Bürgermeister und Rat von St. Andreasberg. In diesem Zuge wurden Richter (Bürgermeister) und Rat der Stadt erstmals erwähnt.[9]

  • bis 30. September 1908: Herr Theuerkauf[10]
  • um 1914: Herr Schwier
  • um 1924: Herr Wick
  • um 1929: Herr Foegen (kommissarisch)
  • 1930–1932: Dr. Bothfeld (SPD/NSDAP)[11]
  • 1932: Kreisausschussinspektor Ferdinand Ohm als Staatskommissar [12]
  • 4. April – 20. November 1933: Gustaf Schell (kommissarisch) (NSDAP)[13]
  • 20. November 1933 – 18. Januar 1943: Dr. Friedrich Maas (NSDAP)[13]
  • 2. Juli 1943 – 1945: Herr von Malotki (NSDAP)[13]
  • um 1951: Karl Neuse im Wechsel mit Herrn Moser
  • 1961–1991: Werner Grübmeyer (CDU)
  • 1991–1993: Hans Bahn (FDP)
  • 1993–1996: Albert Kehr
  • 1996–2001: Werner Grübmeyer (CDU)
  • 2001: Hartmut Humm (CDU)
  • 2001–2011: Hans-Günter Schärf (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Stadtwappen
Die Innenstadt im Winter

Beschreibung: Das 1. Feld (oben rechts) zeigt das rot und silber geschachtelte Wappen der Grafen von Hohnstein in Viererreihung zu drei Stellen. Das 2. Feld (oben links) zeigt den heiligen Andreas im blauen Gewand mit dem schräg gehaltenen goldenen Andreaskreuz auf silbernen Grund. Das 3. Feld (unten rechts) versinnbildlicht mit dem Gezähe des Bergmanns (Schlägel und Eisen) auf silbernen Grund den früheren Haupterwerbszweig der Bergstadt. Das 4. Feld (unten links) ist geteilt, es zeigt im oberen Teil auf rotem Grund einen goldenen Löwen mit blauer Zunge, der die rechte Vorderpranke erhoben hat (zur Erinnerung an die Zeit, als Heinrich dem Löwen das Grafenamt im Harz übertragen war). Im unteren Teil sind drei goldene Balken auf rotem Grund gezeigt (Wappen der Grafschaft Lutterberg-Scharzfeld).

Das älteste bekannte Wappen stammt aus dem Jahr 1588 und befindet sich im Staatsarchiv Hannover. Von 1938 bis 1945, in der „Zeit des Nationalsozialismus“, musste das Abbild St. Andreas′ im Stadtwappen durch eine neutrale Fichte ersetzt werden. Das heutige Wappen wurde am 4. Juni 1951 genehmigt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1973 besteht eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Touques. Bereits seit 1965 findet ein Jugendaustauschprogramm statt.

Zwischen den Bürgern von Sankt Andreasberg und dem Ort Andreasberg im Hochsauerland bestehen enge freundschaftliche Kontakte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Oberstadt
Blick zur Oberstadt

Museen[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Mehrere Musikgruppen sorgen regelmäßig für Stimmung und für die Wahrung der Traditionen

  • Bergmusikanten Sankt Andreasberg (e. V.)
  • Heimatbund Ewerharz, Barkamt Annerschbarrich (e. V.)
  • Harz-Musikanten (e. V.)
  • Singgemeinschaft der Martini-Gemeinde
  • Waldarbeiter Instrumental Musikverein (e. V.)

Sport[Bearbeiten]

Aufgrund der Höhenlage sind Sankt Andreasberg (520–720 m) und Sonnenberg (800–850 m) auch heute noch einigermaßen schneesicher. Sankt Andreasberg ist ein alpines Skizentrum des Harzes, mit drei Schleppliften am Sonnenberg sowie zwei Doppelsesselbahnen und noch zwei von ursprünglich drei Schleppliften am „Skizentrum Matthias-Schmidt-Berg“, an dem auch eine Sommerrodelbahn zur Verfügung steht. Zusätzlich bietet der Matthias-Schmidt-Berg seit Oktober 2013 mit dem MSB X-Trail einen Downhill-Mountainbike-Parcours mit sechs Strecken. Die Bergfahrt ist mit den Sesselbahnen möglich, die Sesselgehänge wurden hierzu nachträglich mit Fahrradhaltern versehen. Im Teichtal befindet sich die erste Snowtubingbahn des Harzes. Das Loipensystem um Sankt Andreasberg umfasst 40 km und bietet am Sonnenberg Anschluss nach Oderbrück/Torfhaus und zur Ackerloipe/Altenau. Nordic Walking, Wandern, Mountain-Biking und Trekking sind beliebte Sommersportarten in der ruhigen Umgebung der Bergstadt Sankt Andreasberg. Im Kurpark befindet sich auch ein Hochseilgarten/Kletterpark. Der Oderteich im Nationalpark Harz steht im Sommer als Naturbademöglichkeit in seinem südlichen Teil zur Verfügung.

Von Torfhaus und Oderteich kommend, durchläuft die Brocken-Umgehungs-Route des knapp 100 km langen Harzer Hexenstieges den Ort und führt über Braunlage weiter nach Thale.

Die Bergrettung wird im gesamten Jahr von der im Ort ansässigen Bergwacht sichergestellt.

Auf eine lange Tradition können auch mehrere Sankt Andreasberger Sportvereine zurückblicken. Dazu gehören bspw. die Schützengesellschaft 1522 e. V. und der Turn und Sport-Club von 1861 e. V. Nach dem Erfolg des 1. Winterfestes 1896 wurde auf dem Brocken der Oberharzer Skiklub St. Andreasberg gegründet, der heutige Ski-Club St. Andreasberg von 1896 e. V.

Bauwerke[Bearbeiten]

Nordansicht an einem sonnigen Tag
  • Glockenturm, Wahrzeichen der Bergstadt (Erstbau 1688 errichtet; 1835 abgerissen und heutiger Bau errichtet)[14]
  • Martini-Kirche (Holzkirche), geweiht am 10. November 1811. 1536 wurde an gleicher Stelle die Dreifaltigkeitskirche errichtet, welche dem großen Stadtbrand 1796 zum Opfer fiel.
  • St.-Bernwards-Kapelle, volkstümlich "Kleine Kapelle", letzte in Deutschland erhaltene Fertigbau-Holzkirche ihrer Art, erbaut 1927, seit 1985 zur Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes als Restaurant benutzt.
  • Oderteich, eine der ersten Talsperrenbauwerke in Deutschland und wichtiger Bestandteil des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal.
  • Rehberger Graben mit dem Rehberger Grabenhaus, über 300 Jahre altes Grabensystem zur Wasserversorgung des Bergbaus, ebenfalls Bestandteil des Oberharzer Wasserregals.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Granit-Blöcke: Dreibrodesteine
Kastaniengruppe am Marktplatz (ND GS 42)

Sankt Andreasberg zeichnet sich durch eine Vielzahl von schutzwürdigen Lebensräumen des Nationalparks Harz, aber auch rund um die Stadt in Form von Oberharzer Bergwiesen[15] aus. Im Nationalpark befinden sich nordnordwestlich von Sankt Andreasberg die Dreibrodesteine (bei ca. 641 m ü. NN[16]51.732510.511111111111), drei übergroße Blöcke aus Granit, die durch Wollsackverwitterung entstanden sind. Einer Sage nach entstanden sie aus drei Broten einer herzlosen Frau, welche einem hungernden Bergmann nicht helfen wollte. Mit den Worten „Meine drei Brote sollen lieber zu Steinen werden“ ignorierte sie den Bergmann und daraufhin wuchsen die Brote zu riesigen Steinen und drückten die Frau in den moosigen Untergrund. Die Granitblöcke sollen demnach eine Warnung vor Herzlosigkeit sein. An den Dreibrodesteinen befindet sich die Stempelstelle 154[16] (Dreibrodestein) der Harzer Wandernadel und eine Gedenkstätte für die in den Weltkriegen gefallenen Waldarbeiter und Beamten des Forstamts Andreasberg.

Weitere Naturdenkmäler sind eine Kastaniengruppe am Marktplatz (ND GS 42) sowie der Diabaserguss im Ortsteil Silberhütte (ND GS 45). Schon Johann Wolfgang von Goethe untersuchte 1783 die Hohen Klippen (ND GS 146) am Rehberg oberhalb des heutigen Goetheplatzes am Rehberger Graben, weil er glaubte, dort einen Beleg für seine Annahmen über die Erdgeschichte zu finden. An den Hohen Klippen verläuft die Grenze zwischen dem aus Grauwackehornfels bestehenden Deckgebirge und dem darunter liegenden feinkörnigen Brocken-Granit.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Beim Aufbau des Osterfeuers auf dem Glockenberg
  • Großes Winterfest, seit 1896 (Januar/Februar)
  • Großes Osterfeuer auf dem Glockenberg
  • Walpurgis (April)
  • Wiesenblütenfest mit Kuhauftrieb (Juni)
  • Johanni (Juni)
  • Nordic-Walking Weekend (einmal monatlich in den Sommermonaten)
  • Bergfest an der Grube Roter Bär (erster Samstag im September)
  • Schützenfest
  • Harzer Hirschrufmeisterschaften (zur Hirschbrunft-Zeit)
  • Europäisches Gespannfahrertreffen (August)
  • Wettbewerb und Kunstausstellung „Natur – Mensch“ (Oktober), Verleihung des Andreas-Kunstpreises
  • Weihnachtsmarkt (1. Adventswochenende)
  • Sankt Andreasberger Teleskoptreffen (STATT) (Juli/August)

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Die Wälder rund um Sankt Andreasberg sind bei Kräuterexperten für Bärlauch und Heilkräuter bekannt. Zu den Spezialitäten zählen Harzer Schmorwurst, Rammelse Wurscht und Schwenkkartoffeln. Beliebtes Gebäck sind der Cellische Kuchen und der Nickel, einem Weihnachtsgebäck in Form eines Nikolausstabes. Um Sankt Andreasberg herum wurden früher viele Kartoffeln angebaut.[17] Fast jeder verfügbare Hang wurde dafür verwendet, sofern er nicht als Weidefläche diente.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Energieversorgung[Bearbeiten]

Sankt Andreasberg wird (physikalisch) zu großen Teilen mit Strom aus fünf kleinen, dezentralen Kraftwerken der Harz Energie gespeist, die ihre Energie aus dem Wasser des Rehberger Grabens, einem Teil des Oberharzer Wasserwirtschaftssystems, gewinnen.

Zunächst werden die Kraftwerke „Grundstraße“ und „Teichtal“ passiert, bevor das Wasser in den Schacht Samson stürzt, um dort die Kraftwerke „Grüner Hirsch“ (130m) und „Sieberstollen“ (190m) anzutreiben. Anschließend passiert es die letzte Turbine „Silberhütte“.[18]

Südlicher Ortseingang
Südansicht vom Matthias-Schmitt-Berg im Winter

Verkehr[Bearbeiten]

Sankt Andreasberg ist über vier Straßen erreichbar:

Unterstadt und Oberstadt werden durch zwei sehr steile innerstädtische Straßen (> 19 % Steigung) verbunden. Eine davon, die Steigung entlang der Breiten Straße, steht fast jedes Jahr auf dem Programm der Niedersachsen-Rundfahrt und gilt als der Scharfrichter dieses Radrennens.

Im öffentlichen Personennahverkehr bestehen direkte Busverbindungen nach Herzberg, Bad Lauterberg, Clausthal-Zellerfeld, Altenau sowie Braunlage.

In den Jahren 1913–1959 bot die Zahnradbahn der St. Andreasberger Kleinbahn vom ehemaligen Bahnhof am Glockenberg Anschluss an das Schienennetz der Eisenbahn den Berg hinunter nach Silberhütte, wo die Odertalbahn weiter nach Bad Lauterberg/Scharzfeld führte.

Beherbergungsbetriebe[Bearbeiten]

Sankt Andreasberg bietet zahlreiche Pensionen, Ferienwohnungen und auch einige kleine Hotels. Ergänzend dazu befinden sich am oberen Ortsende Sankt Andreasbergs, aber auch in den Ortsteilen Sonnenberg und Oderbrück mehrere Schullandheime und (Ski-)Hütten verschiedener Vereine und privater Träger.

Medien[Bearbeiten]

Es erscheint die Goslarsche Zeitung (Tageszeitung) mit der Lokalausgabe Clausthal-Zellerfeld/St. Andreasberg.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Außenstelle der Agentur für Arbeit, Braunlage
  • Außenstelle (Bürgerbüro) der Stadtverwaltung Braunlage
  • Freiwillige Feuerwehr, hervorgegangen aus der Freiwilligen Turnerfeuerwehr von 1869
  • Kurhaus (Stadthalle)

Bildung[Bearbeiten]

  • Glückauf-Schule, Grundschule
  • Internationales Haus Sonnenberg
  • Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerkes der Landesinnungsverbände Niedersachsen/Bremen und Sachsen-Anhalt

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Adolf Achenbach (1825–1903), Berghauptmann
  • Johann Isenberg (1855–1918), Pastor auf zweiter Pfarrstelle von 1882 bis 1887, großer Wohltäter der Armen
  • Wilhelm Mühlhan (1863–1942), von 1887 bis 1904 tätig als Pastor, Rektor und Lehrer, später Oberregierungsrat in Breslau und Lüneburg
  • Wilhelm Bergmann (1869−1949), Hüttendirektor in Großilsede, die Hauptstraße in Sankt Andreasberg ist nach ihm benannt
  • Bruno Günther (1893–1962), 1. Direktor der Landesversicherungsanstalt Hamburg, vorher Leiter der Heilstätte Oderberg (heute Rehbergklinik)
  • Rudolf Alberti (1907–1974), Gründer des Skistadions am Matthias-Schmidt-Berg
  • Werner Grübmeyer (1926), langjähriger Bürgermeister, Ehrenbürger seit 2001

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zum Ort[Bearbeiten]

  • Otto Erich Hartleben (1864–1905) schrieb hier im Hotel Bergmann im Februar 1899 zusammen mit seinem Bruder Otto H. (1866–1929) das Drama Rosenmontag. Eine Offizierstragödie. Das Theaterstück war um 1900 ein Welterfolg.
  • Oswald Teichmüller (1913–1943), Mathematiker, verbrachte seine Kindheit bis zum 12. Lebensjahr in Sankt Andreasberg
  • Wolf-Eberhard Barth (* 1941), Forstwissenschaftler, Kynologe und Naturschützer, leitete von 1974 bis 1993 das Forstamt Oderhaus und von 1994 bis 2005 den Nationalpark Harz
  • Wilfried Ließmann (* 1958), Mineraloge und Montanhistoriker, dessen Forschungsschwerpunkt der Raum um Sankt Andreasberg ist

Literatur[Bearbeiten]

  •  Georg Gebhard: Harzer Bergbau und Minerale St. Andreasberg. 2. Auflage. Gebhard-Giesen, Reichshof 1990, ISBN 978-3925322013, S. 167.
  •  Kurt Schmidt (Zusammenstellung), Bergstadt Sankt Andreasberg (Hrsg.): 500 Jahre Sankt Andreasberg. 1487–1987. Kohlmann, Bad Lauterberg 1987, ISBN 3-922141-06-4.
  •  Erhard Sonnenfeld (Hrsg.): St. Andreasberg einst und heute. E. Sonnenfeld, Berlin 1979.
  • Hans-Werner Niemann, Dagmar Niemann-Witter: Die Geschichte des Bergbaus in St. Andreasberg. Pieper, Clausthal-Zellerfeld 1991

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Sankt Andreasberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Sankt Andreasberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Sankt Andreasberg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.stadt-braunlage.com/index.php offizielle Bezeichnung des Ortsteils durch die Stadt Braunlage
  2. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung
  3. Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/3359: Kleine Anfrage "Welchen Stellenwert haben Prädikate wie „staatlich anerkannter Luftkurort“ speziell für den Heidetourismus und die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen?" (PDF; 102 kB). Abgerufen am 23. März 2011.
  4.  Horst Wolfgang Böhme: St. Andreasberg. Zur Geschichte der ehemaligen Bergstadt. In: Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Westlicher Harz, Clausthal-Zellerfeld, Osterode, Seesen. 36, Philipp von Zabern, Mainz 1978, ISBN 3-8053-0305-X, S. 188.
  5. Ausführlich: Blazek, Matthias, Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 163 f., ISBN 978-3-00-019837-3.
  6. a b Frank Baranowski: Rüstungsproduktion in der Mitte Deutschlands von 1929 bis 1945. Südniedersachsen mit Braunschweiger Land sowie Nordthüringen einschließlich des Südharzes – vergleichende Betrachtung des zeitlich versetzten Aufbaus zweier Rüstungszentren. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2013, ISBN 978-3-86777-530-4
  7.  Frederik Kunze: "Glück Auf und Heil Hitler" Untersuchungen zum Nationalsozialismus und dessen Vorgeschichte in Sankt Andreasberg. Göttingen 2013 (Masterarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen).
  8. Gesetz über die Neubildung der Stadt Braunlage, Landkreis Goslar. Vom 16. März 2011
  9.  Rudolph Leopold Honemann: Die Alterthümer des Harzes aus Zeugnissen bewährter Schriftsteller größtenteils aber aus den ungedruckten Urkunden zusammengetragen. Nr. 2, Wendeborn, Clausthal 1754, S. 44f.
  10.  Archiv der Bergstadt Sankt Andreasberg Ordner 0013, Band II, Blatt 1 (Hrsg.):
  11.  Frederik Kunze: "Glück Auf und Heil Hitler" Untersuchungen zum Nationalsozialismus und dessen Vorgeschichte in Sankt Andreasberg. Göttingen 2013 (Masterarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen).
  12.  Frederik Kunze: "Glück Auf und Heil Hitler" Untersuchungen zum Nationalsozialismus und dessen Vorgeschichte in Sankt Andreasberg. Göttingen 2013 (Masterarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen).
  13. a b c  Frederik Kunze: Untersuchungen zum Zwangsarbeitereinsatz in Rüstungswerken in Sankt Andreasberg-Silberhütte. Göttingen 2010 (Bachelorarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen).
  14. harzlife.de: Glockenberg bei St. Andreasberg
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatNaturschutzgebiet „Bergwiesen bei St. Andreasberg“. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, abgerufen am 23. Oktober 2010.
  16. a b Harzer Wandernadel: Stempelstelle 154 – Dreibrodestein auf harzer-wandernadel.de
  17.  Johann Friedrich Ludwig Hausmann: Ueber den gegenwärtigen Zustand und die Wichtigkeit des Hannover'schen Harzes. Dieterichsche Buchhandlung, Göttingen 1832, S. 68 (siehe Fußnote, Online in der Google-Buchsuche).
  18. Harz Energie - Engagiert für die Energiewende vor Ort, abgerufen am 27. Juni 2014