Sliedrecht

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Gemeinde Sliedrecht
Flagge der Gemeinde Sliedrecht
Flagge
Wappen der Gemeinde Sliedrecht
Wappen
Provinz Südholland
Bürgermeister Martin Boevée (PdvA)
Sitz der Gemeinde Sliedrecht
Fläche
 – Land
 – Wasser
14,00 km²
12,77 km²
1,23 km²
CBS-Code 0610
Einwohner 24.515 (1. Jan. 2014[1])
Bevölkerungsdichte 1751 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 49′ N, 4° 46′ O51.8222222222224.7744444444444Koordinaten: 51° 49′ N, 4° 46′ O
Bedeutender Verkehrsweg A15
Vorwahl 0184
Postleitzahlen 3360–3364
Website www.sliedrecht.nl
Lage von Sliedrecht in den Niederlanden

Sliedrecht ( anhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Südholland. Sie hat eine Gesamtfläche von 14 km². Am 1. Januar 2014 hatte sie 24.515 Einwohner.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Sliedrecht, ein Dorf mit dem Aussehen einer kleinen Industriestadt, liegt am Nordufer der Merwede, im Polder Alblasserwaard. Es liegt östlich von Dordrecht und westlich von Hardinxveld-Giessendam. Sliedrecht hat einen Kleinbahnhof an der Eisenbahnlinie DordrechtTiel. Es liegt an der Autobahn RotterdamTielArnheim/Nimwegen. Sliedrecht hat einen Binnenhafen.

Sliedrecht ist von alters her das Zentrum der Baggerindustrie der Niederlande. Es gibt dort auch Zulieferungsbetriebe, die z.B. Schiffs- und Maschinenteile und Baumaterialien herstellen.

Interessant ist das Museum über diese Industrie (Baggermuseum) in Sliedrecht.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name besteht aus den Elementen : Slie = ein kleiner Fluss, oder; Schlick; und; drecht = Strom oder : Wasserübergang (die Etymologie ist ungewiss).

Zur Zeit des Grafen von Holland Floris V. (1277) war bei Sliedrecht schon ein Deich gebaut worden. Der „Elisabethsflut“ vom 18. November des Jahres 1421 zwang die Bewohner, den Ort anderswo, und zwar an der heutigen Stelle, wieder aufzubauen. Die erste Blütezeit Sliedrechts war die Periode 1600 bis 1650. Bis etwa 1900 war die Fischerei auf dem Fluss sehr bedeutend, musste aber dem Deichbauerhandwerk weichen. Auch der Anbau von Weidenholz („rijshout“) als Rohstoff für Deiche war bedeutend. Siehe auch: Baggerindustrie: Geschichte. Sliedrecht wurde im Zweiten Weltkrieg mehrmals durch Bombardierungen heimgesucht. Nach dem Wiederaufbau profitierte es von der Blüte des Rotterdamer Hafens und der Wasserbauindustrie.

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten]

Verteilung der Sitze
Partij  % 2006  % 2010 Sitze 2006 Sitze 2010
ChristenUnie/SGP 32,0 33,5 7 7
PRO Sliedrecht 13,4 20,0 2 4
PvdA 30,2 19,1 6 3
CDA 12,6 14,9 2 3
VVD 11,8 12,5 2 2
Wahlbeteiligung in % 63,7 54,5 19 19

Quelle: De Volkskrant vom 4. März 2010

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sliedrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 12.04.2014Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande