Krimpen aan den IJssel

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Gemeinde Krimpen aan den IJssel
Flagge der Gemeinde Krimpen aan den IJssel
Flagge
Wappen der Gemeinde Krimpen aan den IJssel
Wappen
Provinz Südholland Südholland
Bürgermeister Ries Jansen
Sitz der Gemeinde Krimpen
Fläche
 – Land
 – Wasser
8,93 km²
7,85 km²
1,08 km²
CBS-Code 0542
Einwohner 28.825 (1. Jan. 2014[1])
Bevölkerungsdichte 3228 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 55′ N, 4° 36′ O51.924.6Koordinaten: 51° 55′ N, 4° 36′ O
Bedeutender Verkehrsweg N210
Vorwahl 0180
Postleitzahlen 2921–2926
Website www.krimpenaandenijssel.nl
Lage von Krimpen aan den IJssel in den Niederlanden

Krimpen aan den IJssel ( anhören?/i) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Südholland und zählte am 1. Januar 2014 laut Angabe des CBS 28.825 Einwohner. Ihre Gesamtfläche beträgt 8,93 km² und umfasst das große Dorf gleichen Namens und einige kleine Ortschaften.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Krimpen aan den IJssel liegt etwa acht km östlich von Rotterdam im Polder Krimpenerwaard, nördlich der Gemeinde Nederlek. Das Dorf verdankt seinen Namen seiner Lage bei einer „krimp“ = Kurve an der Holländischen Issel, bei der Mündung dieses Flussarms in den Rheinarm Lek /Noord. Eine gute Straße verbindet es mit Rotterdam, wo der nächstgelegene Eisenbahnanschluss ist.

Das Dorf beherbergt viele Pendler, die in Rotterdam arbeiten und hat sich zu diesem Zweck nach etwa 1975 stark ausgebreitet. Aber Krimpen aan den IJssel hat selbst auch viel Gewerbe, u.a. Schiffsreparaturwerften, Bauunternehmen, Metall verarbeitende Fabriken, Handelsunternehmen usw. Auch die Landwirtschaft im Hinterland ist noch von Bedeutung.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1130 entstand bei einer Flusskurve die Siedlung Crempene, die sich 1277 in Krimpen aan den IJssel und Krimpen aan de Lek spaltete. Um 1430, nach der Behebung der Überschwemmungsschäden von 1421, wurde von Philipp dem Guten eine immer noch existierende Polderverwaltung („Hoogheemradschap“) ins Leben gerufen. Im 16. Jahrhundert fing man an, aus dem dazu sehr geeigneten Lehm der Flussufer Backsteine zu machen. Auch wurde bis etwa 1800 Hanf angebaut: nicht wie heutzutage für den Drogenbedarf, sondern um aus den Fasern in Reeperbahnen Tauwerk für Segelschiffe zu erzeugen. Als der Ort auch beim Sturmflut vom 1. Februar 1953 nicht verschont blieb, wurde als erstes Projekt der Deltawerke ein Sturmflutwehr in der Holländischen IJssel angelegt. Dieses Bauwerk war 1958 fertig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Entlang des IJsseldeichs stehen einige monumentale Bauernhöfe. Einer davon, Crimpenerhof (17. und 18. Jahrhundert erbaut) ist als Heimatmuseum eingerichtet.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krimpen aan den IJssel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Webseite der Gemeinde (nl)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 12.04.2014Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande