Steinhöfel
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Oder-Spree | |
| Höhe: | 52 m ü. NN | |
| Fläche: | 159,84 km² | |
| Einwohner: |
4418 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 28 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15518 | |
| Vorwahlen: | 033636, 033635, 033432 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LOS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 67 473 | |
| Gemeindegliederung: | 12 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Demnitzer Straße 7 15518 Steinhöfel |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Renate Wels (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Steinhöfel im Landkreis Oder-Spree | ||
Steinhöfel ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Die heutige (Groß-)Gemeinde entstand in den Jahren 2001 bis 2003 aus den Gemeinden des von 1992 bis 2003 existierenden Amtes Steinhöfel/Heinersdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Ortsteile [Bearbeiten]
Nach der Hauptsatzung[2] wird Gemeinde Steinhöfel in zwölf Ortsteile untergliedert:
Dazu kommen noch die bewohnten Gemeindeteile: Altes Vorwerk, Ausbau Beerfelde, Ausbau Jänickendorf, Bahnhofsiedlung, Behlendorf, Charlottenhof, Demnitzer Mühle, Dorotheenhof, Fritzfelde, Gutshof, Hasenwinkel, Heinersdorfer Vorwerk, Margaretenhof, Neue Mühle, Vorwerk Demnitz und Vorwerk Hasenfelde[3].
Amt Steinhöfel/Heinersdorf [Bearbeiten]
Am 13. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Steinhöfel/Heinersdorf[4]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 21. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Steinhöfel und bestand zunächst aus zehn Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde:
- Arensdorf
- Beerfelde
- Buchholz
- Demnitz
- Hasenfelde
- Heinersdorf
- Jänickendorf
- Neuendorf
- Schönfelde
- Steinhöfel
- Tempelberg
Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden Arensdorf, Beerfelde, Hasenfelde, Heinersdorf, Jänickendorf, Schönfelde, Steinhöfel und Tempelberg zur neuen Gemeinde Steinhöfel zusammen[5]. Zum 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Buchholz, Demnitz und Neuendorf im Sande in die Gemeinde Steinhöfel eingegliedert. Das Amt Steinhöfel/Heinersdorf wurde aufgelöst und die Gemeinde Steinhöfel amtsfrei[6].
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]
Politik [Bearbeiten]
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Steinhöfel besteht aus 16 Gemeindevertretern sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister.
- Einzelbewerber: 2 Sitze
- CDU: 2 Sitze
- SPD: 2 Sitze
- Wg Wir, für unsere Dörfer (WfD): 4 Sitze
- Die Linke: 2 Sitze
- Wg Aktive Bürger (AB): 3 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Wappen der Ortsteile [Bearbeiten]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Steinhöfel stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Kirche aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts im Ortsteil Arensdorf
- Kirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Steinhöfel
- Schloss Steinhöfel, eindrucksvolle Schlossanlage an Stelle eines in den 1730er Jahren durch die Familie v. Wulffen errichteten Vorgängerbaus. Nach dem Erwerb des Schlosses durch die Familie v. Massow wurde das vorhandene Herrenhaus Anfang der 1790er Jahre von David Gilly stark verändert. Das ursprünglich zweigeschossige Gutshaus wurde um zwei Seitenflügel erweitert. Außerdem wurde die Fassade dem nun geltenden klassizistischen Stil angeglichen und ein Gartenhaus mit Bibliothek errichtet. Um 1880 wird das Gebäude im Stile des Neobarock erneut umgebaut. Im Mittelteil des Gebäudes entsteht ein Risalit mit Dreiecksgiebel, das Erdgeschoss wird durch Putz gequadert. Vor den Mittelrisalit setzt man im ersten Obergeschoss einen Balkon, während die Ecktürme am Erdgeschoss jeweils einen Erker erhalten. Die Restaurierung des Schlosses wurde 1992/93 u. a. von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert. Heute wird das Schloss als Hotel genutzt.
- Gefallenendenkmal im Ortsteil Arensdorf vor der Dorfkirche
- Denkmal für die Opfer des Faschismus auf der Dorfaue des Ortsteiles Heinersdorf, ursprünglich ein Kriegerdenkmal, wurde nach 1989 den Opfern von Gewaltherrschaft und der Toten der Kriege gewidmet
- Gedenktafel von 1988 an der Wand des Gutshauses im Ortsteil Neuendorf im Sande an die Lehrerin Clara Grunwald und ihre 200 jüdischen Kinder, die sie in der Zeit des Nationalsozialismus im Gut Neuendorf, einem "Umschulungslager", auf die Ausreise nach Palästina vorbereitete und von denen die letzten 15 Kinder mit ihr in das KZ Auschwitz zur Vernichtung deportiert wurden
Parks [Bearbeiten]
- Johann August Eyserbeck (1762–1801), der Sohn des Wörlitzer Gartenarchitekten Johann Friedrich Eyserbeck, war seit 1787 in Potsdam tätig und wird als Schöpfer der Gartenanlage in Steinhöfel vermutet. Einer der wenigen Gärten, der nicht später von Lenné überarbeitet und überformt worden ist.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Karl Iskraut (1854–1942), evangelischer Pfarrer, Politiker (DSRP) und MdR (1895–1898)
- Ortwin Czarnowski (* 1940 in Tempelberg), Radrennfahrer
Belege [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Uta-Renate Rückert: Steinhöfel; (Schlösser und Gärten der Mark); ed. Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark; Deutsche Gesellschaft e. V.: 4., veränd. Aufl., Berlin 2010.
- Thorsten Volkmann: Gutspark, Steinhöfel; in: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (Hg.): Weißbuch der historischen Gärten und Parks in den neuen Bundesländern; 2., überarb. Aufl., Bonn 2005; ISBN 3-925374-69-8; S. 47f.
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeinde Steinhöfel
- Geschichte von Steinhöfel
- Webseite über den Ortsteil Arensdorf
- Webseite über den Ortsteil Jänickendorf
- Webseite über den Ortsteil Tempelberg
- Schloss Steinhöfel Mitte 19. Jahrhunderts (Sammlung Duncker) (PDF; 254 kB)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Steinhöfel vom 26.03.2009 (in der Fassung der 1. Änderung vom 24.06.2010) PDF
- ↑ Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Gemeinde Steinhöfel
- ↑ Bildung der Ämter Gartz/Oder, Bad Liebenwerda, Mühlberg/Elbe, Plessa, Märkische Schweiz, Premnitz, Rüdersdorf, Scharmützelsee, Steinhöfel/Heinersdorf Elsterland, Kleine Elster und Falkenberg Uebigau. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S.970/1.
- ↑ Bildung einer neuen Gemeinde Steinhöfel. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 12. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 52, 27. Dezember 2001, S.899 PDF.
- ↑ Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.93)
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