Warnow (Fluss)

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Warnow
Das Durchbruchstal der Warnow

Das Durchbruchstal der Warnow

Daten
Lage Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern
Länge 155,4 kmVorlage:Infobox Fluss/PARAMETERFEHLER
Quelle zwischen Parchim und GrebbinVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 65 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung bei Rostock / Warnemünde in die OstseeVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe 0 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied 65 mVorlage:Infobox Fluss/PARAMETERFEHLER
Flusssystem Warnow
Einzugsgebiet 3.324 km²Vorlage:Infobox Fluss/PARAMETERFEHLER
Großstädte Rostock
Kleinstädte Bützow, Schwaan
Gemeinden Grebbin, Barnin
Rechte Nebenflüsse Mildenitz, Nebel
Linke Nebenflüsse Brüeler Bach
Schiffbar Sportboote bis Bützow

Die 155 km lange Warnow, die teils kanalisiert ist, ist nach der Oder der wasserreichste Fluss bzw. Strom in Mecklenburg-Vorpommern, der in die Ostsee mündet. Der Name ist aus dem Slawischen abgeleitet und bedeutet Krähenfluss.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Flusslauf

Warnow in Grebbin
Warnow in Grebbin

Sie entspringt in Mecklenburg im Landkreis Parchim etwa 35 km östlich der Landeshauptstadt Schwerin und etwa 10 km nördlich von Parchim in der Sternberger Seenlandschaft, unweit der sich nordöstlich anschließenden Mecklenburgischen Seenplatte. Dort liegt ihre Quelle bei der kleinen Ortschaft Grebbin.

Von dort aus fließt die meist recht träge dahinplätschernde Warnow als Wald- und Wiesenfluss in westlicher Richtung, zunächst in den Barniner See und durch diesen hindurch, um dann weiter Richtung Schweriner See zu fließen, ohne aber diesen zu erreichen. 5 km vor dessen Ostufer knickt sie in Richtung Norden ab und durchläuft wenig später den Mickowsee. Anschließend macht die Warnow ihren Weg durch die bereits genannte, wenig besiedelte Seenplatte in nordöstlicher Richtung, ohne aber noch weitere Seen zu berühren. Bei Weitendorf fließt der Brüeler Bach in die Warnow und bei Groß Görnow nimmt sie das Wasser der Mildenitz auf. Kurz danach durchbricht die Warnow als fast wild tosender Fluss in einem bis zu 40 m tiefen Durchbruchstal eine eiszeitliche Moräne mit leicht hügeliger Landschaft. Anschließend gelangt das Wasser des Flusses nach Bützow, die erste größere Stadt auf ihrem bisherigen Weg, wo ihr das Wasser der Nebel zufließt. Ihr Wasser kommt anschließend nach Schwaan und Rostock, wo die etwa 12 km lange Unterwarnow beginnt, die von der Ostsee aus auch mit hochseetüchtigen Schiffen befahrbar ist. Die Unterwarnow zieht sich in nördlicher Richtung bis hinauf zum Breitling, wo sich das Flussbett von ca. 500 m auf ca. 3.000 m verbreitert und sich große Hafenanlagen (Überseehafen Rostock) befinden. Kurz vor dieser seeartigen Ausbuchtung wird die etwa 500 m breite Unterwarnow zwischen der Hanse Messe und dem Hafengelände vom Warnowtunnel unterquert, dem ersten mautpflichtigen Tunnel Deutschlands.

Danach erreicht die Warnow, deren Einzugsgebiet 3.324 km² umfasst, den Rostocker Stadtteil Warnemünde, wo sie in die Ostsee mündet.

[Bearbeiten] Wasserscheide

Die Warnow-Quelle liegt an der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide. Dies bedeutet, dass die nur kurzen Bäche und Gräben, die auf der südlichen Seite des Höhenzugs zwischen Grebbin und Parchim entspringen, über die Elde und Elbe in die Nordsee fließen, während die Warnow als Strom auf direktem Weg die Ostsee ansteuert.

[Bearbeiten] Tourismus

Die Warnow wird oft von Kanus und Paddelbooten befahren – diesbezüglich veranstalten viele einfache Tagesausflüge oder sogar mehrtägige Befahrung, die sie auch auf die obig genannten Zuflüsse ausdehnen (z.B. nach Sternberg über die Mildenitz). Entlang der Warnow gibt es mehrere Wasserwanderrastplätze und Zeltplätze.

Daneben dient die Unterwarnow vielen Seglern als Heimatrevier. Neben Jollenseglern sind durch zahlreiche kleine Vereine und Marinas etliche Kielschiffsegler an der Unterwarnow beheimatet.

[Bearbeiten] Fauna

Im Fluss sind u.a. Aale, Barsche, Hechte, Karpfen, Forellen und Zander beheimatet. Nicht nur an der Unterwarnow sieht man alljährlich zahlreiche Angler an den Ufern des Flusses. Seit einigen Jahren haben sich auch Biber diesen alten Lebensraum zurückerobert.

[Bearbeiten] Orte

[Bearbeiten] Zuflüsse

[Bearbeiten] Weblinks

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