Badendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Badendorf
Badendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Badendorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 52′ N, 10° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Nordstormarn
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 6,11 km2
Einwohner: 858 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23619
Vorwahl: 0451
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 003
Adresse der Amtsverwaltung: Am Schiefen Kamp 10
23858 Reinfeld (Holstein)
Webpräsenz: www.amt-nordstormarn.de
Bürgermeister: Volker Brockmann (KWV Badendorf)
Lage der Gemeinde Badendorf im Kreis Stormarn
HamburgKreis Herzogtum LauenburgKreis OstholsteinKreis SegebergLübeckAhrensburgAhrensburgAmmersbekBad OldesloeBadendorfBargfeld-StegenBargteheideBarnitzBarsbüttelBraakBrunsbekDelingsdorfElmenhorst (Stormarn)Elmenhorst (Stormarn)FeldhorstGlindeGrabau (Stormarn)GrandeGrönwohldGroßensee (Holstein)GroßhansdorfHambergeHamfelde (Stormarn)HammoorHeidekampHeilshoopHohenfelde (Stormarn)HoisdorfJersbekKlein WesenbergKöthel (Stormarn)LasbekLütjenseeMeddewadeMönkhagenNeritzNienwohldOststeinbekPölitzRausdorf (Holstein)RehhorstReinbekReinfeld (Holstein)Rethwisch (Stormarn)RümpelSiek (Holstein)StapelfeldSteinburg (Stormarn)Tangstedt (Stormarn)TodendorfTravenbrückTremsbüttelTrittauTrittauTrittauWesenberg (Holstein)WesterauWitzhaveZarpenKarte
Über dieses Bild

Badendorf (niederdeutsch Badendörp) ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes ist wohl von Ritter Bado abgeleitet, der um 1150 die Wenden aus dieser Gegend vertrieben haben soll. Das Dorf selbst ist 1302 erstmals erwähnt worden, als es an das Kloster Reinfeld verkauft wurde.

Nach Auflösung des Klosters 1583 wurde Badendorf vom alten Amt Reinfeld aus verwaltet. In preußischer Zeit kam es 1889 zum Amtsbezirk Zarpen, der 1948 in das Amt Zarpen umgewandelt wurde. Seit der kommunalen Neuregelung 1972 gehört der Ort zum neuen Amt Nordstormarn.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWV seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 sechs Sitze und die CDU fünf Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei 60 %.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Grün und Gold schräg geteilt. Oben ein silbernes springendes Pferd, unten ein schwarzer Wappenschild mit silbernem Lilienkreuz.“[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Bewohner pendeln zur Arbeit nach Lübeck.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrbücherei im Kreis Stormarn hält im 3-Wochenrhythmus an zwei Haltepunkten in Badendorf.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erna Leinius († 2005), die 30 Jahre Bürgermeisterin war, war Ehrenbürgerin der Gemeinde.

Des Weiteren wurde Erna Leinius im Dezember 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ausgezeichnet.[4]

Hans-Jürgen Köhncke wurde im Jahr 1966 in die Gemeindevertretung von Badendorf gewählt und war 52 Jahre Gemeindevertreter, 40 Jahre stellvertretender Bürgermeister und 10 Jahre Bürgermeister. Er bekam die Freiherr-vom-Stein-Medaille im Jahr 2013 vom damaligen schleswig-holsteinischen Innenminister Stefan Studt verliehen.[5]

Die deutsche Vielseitigkeitsreiterin Marina Köhncke, die unter anderem Deutsche Meisterin 1993 war, lebt und arbeitet in Badendorf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Badendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  3. http://www.bz-sh.de/prog/fahrplan2014/fahrplan_bib.php?sigel=659
  4. http://kwv-badendorf.de/images/KWV-Chronik/KWV-Chronik_Seite_17.png
  5. Lübecker Nachrichten, Lübeck, Schleswig-Holstein, Germany: Ein Urgestein verlässt die Badendorfer Politik. Abgerufen am 6. Februar 2018 (deutsch).