Beutelsbach (Niederbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Beutelsbach
Beutelsbach (Niederbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beutelsbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 33′ N, 13° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Verwaltungs­gemeinschaft: Aidenbach
Höhe: 361 m ü. NHN
Fläche: 20,39 km2
Einwohner: 1110 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94501
Vorwahl: 08543
Kfz-Kennzeichen: PA
Gemeindeschlüssel: 09 2 75 117
Gemeindegliederung: 30 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 8
94501 Beutelsbach
Webpräsenz: www.beutelsbach.de
Bürgermeister: Michael Diewald (CSU)
Lage der Gemeinde Beutelsbach im Landkreis Passau
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Über dieses Bild

Beutelsbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aidenbach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beutelsbach liegt in der Region Donau-Wald rund zwölf Kilometer südlich von Vilshofen an der Donau, 33 km westlich von Passau, 15 km nördlich von Bad Griesbach im Rottal und Bad Birnbach sowie 22 km nordöstlich von Pfarrkirchen.

Beutelsbach liegt im Klosterwinkel und am Rand des Holzlandes im Unterbayerischen Hügelland.

Im südwestlichen Gemeindegebiet entspringt der Aunkirchner Bach, der bei Aunkirchen in die Vils mündet. Das 8,82 km lange Gewässer trug einst den Namen des Quellortes, nämlich Beutels-Bach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Beutelsbach hat 30 Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Beutelsbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in vorchristlicher Zeit war die heutige Gemeinde Beutelsbach von den Kelten besiedelt. Davon zeugen mehrere im Gemeindebereich befindliche Gräberfelder sowie eine keltische Viereckschanze. Beutelsbach war Teil der Herrschaft Haidenburg und gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Vilshofen im Kurfürstentum Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Die katholische Pfarrkirche St. Georg

Die Pfarrei Beutelsbach war von 1447 bis 1806 dem Zisterzienserkloster Fürstenzell inkorporiert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1097 Einwohner
  • 1970: 1058 Einwohner
  • 1987: 1082 Einwohner
  • 1991: 1112 Einwohner
  • 1995: 1091 Einwohner
  • 2000: 1133 Einwohner
  • 2005: 1109 Einwohner
  • 2010: 1136 Einwohner
  • 2015: 1110 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzte sich nach der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

  • CSU: 7 Sitze (54,1 % der Stimmen)
  • ÜW: 3 Sitze (24,7 % der Stimmen)
  • SPD-FWG: 2 Sitze (21,2 % der Stimmen)

Ergebnisse der Kommunalwahl am 16. März 2014  : [3] [4]

  • CSU: 6 Sitze (48,4 % der Stimmen)
  • SPD-FWG: 3 Sitze (26,9 % der Stimmen)
  • ÜW: 3 Sitze (24,7 % der Stimmen)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Michael Diewald (CSU), der sich am 16. Dezember 2012 mit 54,9 % der Stimmen gegen seinen Gegenkandidaten durchsetzte. Sein Vorgänger Josef Eglseder (CSU), der seit 2002 im Amt war und 2008 mit 65,77 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt wurde, war am 20. September 2012 unerwartet im Alter von 68 Jahren verstorben. Dessen Vorgänger war Hans Röhrner (Überparteiliche Wählergemeinschaft).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold unter einem silbern-rot gespickelten Sparren eine nach linksgewendete, rot bewehrte, schwarze Utterschwalbe.“

Wappenerklärung: Die sogenannte Utterschwalbe (auch Uttenschwalbe; nicht eindeutig bestimmter schwarzer Wappenvogel - Schwarzschwan, Schwarzstorch, Kormoran oder Waldrapp)[5] ist das Wappentier der Freiherren von Closen, die als Inhaber der Herrschaft Haidenburg bedeutende Grund- und Niedergerichtsherren im Gemeindegebiet von Beutelsbach waren. Der in Form von Spitzen geteilte (gespickelte) Sparren in Silber und Rot ist das Abteiwappen des Zisterzienserklosters Fürstenzell.


Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 39 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 18 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 291. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 68 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1363 ha, davon waren 1054 ha Ackerfläche und 303 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2013):

  • Kindergärten: 42 Plätze in der Kindertageseinrichtung mit 34 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zwei Klassen und 45 Schülern

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als lokale Apfelsorte gilt der Speiseapfel „Beutelsbacher Rambur“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111117/175022&attr=OBJ&val=735
  3. http://www.beutelsbach.de/rathaus/gemeinderat.html
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/
  5. Otto Titan von Hefner: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland. Band 1: A–F. Georg Joseph Manz, Regensburg 1860, S. 237.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beutelsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien