Carina Witthöft

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Carina Witthöft Tennisspieler
Carina Witthöft
Bei den French Open (2018)
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 16. Februar 1995
Größe: 176 cm
Gewicht: 68 kg
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Philip Lang
Preisgeld: 1.784.303 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 265:168
Karrieretitel: 1 WTA, 11 ITF
Höchste Platzierung: 48 (8. Januar 2018)
Aktuelle Platzierung: 75
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 17:46
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 177 (11. Juni 2018)
Aktuelle Platzierung: 177
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. Juni 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Carina Witthöft (* 16. Februar 1995 in Wentorf bei Hamburg) ist eine deutsche Tennisspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Witthöft wurde 2009 im Alter von 14 Jahren jüngste Hamburger Damenmeisterin.[1] Im selben Jahr spielte sie bereits ihre ersten ITF-Turniere. Sie gewann bisher zwölf ITF-Titel, davon elf im Einzel und drei bei $50.000-Turnieren; im Mai 2015 gewann sie ihr erstes $100.000-Turnier. Im Dezember 2016 gewann sie erstmals die deutschen Meisterschaften bei den Damen.

2011 bis 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. April 2011 feierte Witthöft beim ITF-Turnier in Zell am Harmersbach ihren ersten Turniersieg. Im Sommer 2012 folgten Siege bei den ITF-Turnieren in Ystad und in Wrexham. Im Juli 2012 debütierte sie bei den Sony Swedish Open 2012 auf der WTA Tour; in der Qualifikation hatte sie sich gegen Marina Shamayko, Oqgul Omonmurodova und Jill Craybas durchgesetzt. Sie verlor in der ersten Runde gegen Kateryna Bondarenko.

Im Juni 2013 stand sie in Wimbledon erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.[2] Nach überstandener Qualifikation verlor sie ihre Erstrundenpartie gegen Kimiko Date-Krumm mit 0:6, 2:6. Im August 2013 gewann sie beim Turnier in Hechingen ihren vierten ITF-Titel.

Saison 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2014 wurde sie von Thorben Beltz trainiert.[3][4] Mit Siegen über Melanie Klaffner, Anastassija Rodionowa und Alizé Lim qualifizierte sie sich für die Australian Open, bei denen sie in der ersten Runde Mandy Minella unterlag. In Roland Garros, Wimbledon und bei den US Open scheiterte sie jeweils in der Qualifikation. Witthöft gewann in diesem Jahr vier ITF-Turniere: Im August verteidigte sie ihren Titel in Hechingen, im September gewann sie die Turniere in Barnstaple und Saint-Malo und im Oktober gewann sie das Turnier in Joué-lès-Tours durch einen Finalsieg über Urszula Radwańska. Danach stand sie in der Weltrangliste erstmals in den Top 100.

Saison 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Saisonstart 2015 spielte sie die Qualifikationen der WTA-Turniere in Shenzhen und Hobart und schied jeweils in der Auftaktrunde aus. Bei den Australian Open, bei denen sie erstmals direkt für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers qualifiziert war, erreichte sie ihren bis dahin größten Erfolg. Nach Siegen über Carla Suárez Navarro und Christina McHale stand sie in der dritten Runde, in der sie sich dann Irina-Camelia Begu geschlagen geben musste. In Kuala Lumpur erreichte sie erstmals in ihrer Karriere das Viertelfinale eines WTA-Turniers, in dem sie Caroline Wozniacki unterlag.

Saison 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 schied sie bei den Australian Open und den French Open jeweils in der ersten Runde aus, erreichte aber in Wimbledon und bei den US Open jeweils erstmals die dritte Runde. Beim WTA-Turnier in Gstaad stand sie erneut in einem Viertelfinale.

Saison 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrem Ausscheiden bei den Australian Open in der zweiten Runde gegen Angelique Kerber erreichte sie in Budapest erstmals das Halbfinale eines WTA-Turniers. Im Oktober 2017 gewann sie dann beim Turnier in Luxemburg mit einem Finalsieg über Mónica Puig ihren ersten WTA-Titel.[5]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 30. April 2011 DeutschlandDeutschland Zell am Harmersbach ITF $10.000 Sand DeutschlandDeutschland Vanessa Henke 4:6, 6:3, 6:4
2. 30. Juni 2012 SchwedenSchweden Ystad ITF $25.000 Sand RusslandRussland Walerija Solowjowa 6:2, 6:1
3. 29. Juli 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wrexham ITF $25.000 Hartplatz KroatienKroatien Donna Vekić 6:2, 6:77, 6:2
4. 11. August 2013 DeutschlandDeutschland Hechingen ITF $25.000 Sand FrankreichFrankreich Laura Thorpe 6:1, 6:4
5. 10. August 2014 DeutschlandDeutschland Hechingen ITF $25.000 Sand DeutschlandDeutschland Laura Siegemund 4:6, 6:4, 6:3
6. 7. September 2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barnstaple ITF $25.000 Hartplatz (Halle) SchweizSchweiz Viktorija Golubic 6:2, 6:4
7. 14. September 2014 FrankreichFrankreich Saint-Malo ITF $50.000 Sand ItalienItalien Alberta Brianti 6:0, 6:1
8. 19. Oktober 2014 FrankreichFrankreich Joué-lès-Tours ITF $50.000 Hartplatz (Halle) PolenPolen Urszula Radwańska 6:3, 7:66
9. 22. Februar 2015 DeutschlandDeutschland Altenkirchen ITF $25.000 Hartplatz (Halle) DeutschlandDeutschland Antonia Lottner 6:3, 6:3
10. 10. Mai 2015 FrankreichFrankreich Cagnes-sur-Mer ITF $100.000 Sand DeutschlandDeutschland Tatjana Maria 7:5, 6:1
11. 12. Juli 2015 DeutschlandDeutschland Versmold ITF $50.000 Sand SchwedenSchweden Johanna Larsson 6:3, 6:3
12. 21. Oktober 2017 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA International Hartplatz (Halle) Puerto RicoPuerto Rico Mónica Puig 6:3, 7:5

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 7. September 2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barnstaple ITF $25.000 Hartplatz (Halle) FrankreichFrankreich Alizé Lim SchweizSchweiz Viktorija Golubic
LettlandLettland Diāna Marcinkēviča
6:2, 6:1

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Karriere
Australian Open 1 3 1 2 1 3
French Open Q2 Q3 2 1 3 1 3
Wimbledon 1 Q2 1 3 3 1 3
US Open Q1 Q3 1 3 1 3

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2015 2016 2017 2018 Karriere
Australian Open 1 1 2 2
French Open 1 2 2
Wimbledon 1 1 1 1
US Open 1 2 2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carina Witthöft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mit Talent und Willen nach oben. In: Die Welt. 8. Januar 2012, abgerufen am 7. September 2014.
  2. Quali geschafft! Witthoeft feiert Wimbledon-Premiere. In: kicker.de. 20. Juni 2013, abgerufen am 7. September 2014.
  3. Carina Witthöft greift mit Ex-Kerber-Trainer Beltz neu an. In: Hamburger Abendblatt. 12. März 2014, abgerufen am 7. September 2014.
  4. Hamburgs Tennishoffnung Carina Witthöft verpasst die French Open. In: Hamburger Abendblatt. 26. Mai 2014, abgerufen am 7. September 2014.
  5. Carina Witthöft gewinnt in Luxemburg ersten WTA-Titel In: Eurosport. 21. Oktober 2017, abgerufen am 21. Oktober 2017.