Dame-Marie (Orne)

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Dame-Marie
Dame-Marie (Frankreich)
Dame-Marie
Region Normandie
Département Orne
Arrondissement Mortagne-au-Perche
Kanton Ceton
Gemeindeverband Collines du Perche Normand
Koordinaten 48° 21′ N, 0° 37′ OKoordinaten: 48° 21′ N, 0° 37′ O
Höhe 121–216 m
Fläche 13,27 km2
Einwohner 154 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km2
Postleitzahl 61130
INSEE-Code

Mairie Dame-Marie

Dame-Marie ist eine französische Gemeinde mit 154 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Orne in der Region Normandie (bis 2015 Basse-Normandie). Sie gehört zum Arrondissement Mortagne-au-Perche und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Collines du Perche Normand. Die Bewohner nennen sich Dominomarien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Landschaft Perche und im Regionalen Naturpark Perche, 45 Kilometer ostsüdöstlich der Départements-Hauptstadt Alençon und etwa 53 Kilometer nordöstlich von Le Mans. Die kleinen Flüsse im 13,27 km² umfassenden Gemeindegebiet (Ruisseau de Grand-Fontaine, Ruisseau de la Bulardière, Ruisseau de Couette, Ruisseau de la Guignère) entwässern nach Süden zur Même im Einzugsgebiet der Loire. Die Umgebung ist geprägt von Wiesen, kleinen Wäldern und den typischen Hecken (bocages), die die Weideflächen begrenzen. Zur Gemeinde gehören zahlreiche Einzelhöfe und Weiler. Die größten sind Couasme, Croix Tarenne, Grand-Fontaine, La Renardière, La Liardière, Le Bouhoux, Le Vivier, Clos Rohard und La Pommeraie. Begrenzt wird Dame-Marie von den Nachbargemeinden Perche en Nocé im Norden, Nordosten und Osten, Saint-Cyr-la-Rosière im Südosten und Süden, La Chapelle-Souëf und Appenai-sous-Bellême im Südwesten sowie Bellême im Westen und Nordwesten.

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname wurde 1247 erstmals in der Pfarrkirche Dogne Marie erwähnt.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
289 253 186 181 156 177 171 164
Quelle: Cassini[2] und INSEE[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Château de Couesme aus dem 18. nd 19. Jahrhundert, Monument historique seit 1973[4]
  • Château de Renardière
  • Brunnen und Lavoir aus dem 19. Jahrhundert, Monument historique[5]
  • ehemaliges Priorat der Benedictinerinnen von Notre-Dame, gegründet 1023, mit einem Torhaus aus dem 14. Jahrhundert, Monument historique[6]
  • Kirche Notre-Dame, 1026 als Teil des ehemaligen Priorats errichtet

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Dame-Marie sind sieben Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Rinder- und Pferdezucht).[7] Es gibt auch einige Handwerksbetriebe wie Maurer, Tischler, Elektriker und einen Holzhändler.

Durch Dame-Marie führt die Fernstraße D955 von Mamers nach Nogent-le-Rotrou. Im 45 Kilometer entfernten Alençon bestehen Anschlüsse an die A 28 und die RN 12.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Albert Dauzat und Charles Rostaing: Dictionnaire étymologique des noms de lieux en France, Paris, Larousse, 1963
  2. Dame-Marie auf cassini.ehess.fr
  3. Dame-Marie auf insee.fr
  4. Château de Couesme in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. Brunnen und Lavoir in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  6. ehemaliges Priorat in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  7. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dame-Marie (Orne) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien