Deutscher Golf Verband

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Deutscher Golf Verband
Logo des Deutschen Golfverbandes
Gründungsdatum/-jahr 26. Mai 1907
Gründungsort Hamburg
Präsident Claus M. Kobold
Vereine 855[1]
Mitglieder 644.943[1]
Verbandssitz Wiesbaden
Homepage www.golf.de

Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) ist der Dachverband für alle Golfclubs und Golfanlagenbetreiber in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und hat seinen Sitz in Wiesbaden. Mit rund 640.000 Golfspielern und 860 Golfplätzen (Stand: Dezember 2017) gehört der DGV zu den 10 größten Verbänden des deutschen Sports. Nach dem englischen Verband ist der DGV der zweitgrößte europäische Golfverband. Präsident ist seit April 2015 Claus M. Kobold. Er hat Hans Joachim Nothelfer im Amt abgelöst.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Verbandsmeisterschaft 1907 in Wentorf, vlnr. Mr. Hinckley (Sieger), Mrs. Twiss (Siegerin), Alice Knoop (Vizemeisterin), Mr. McMaster (Vizemeister)

Der älteste deutsche Golfclub ist der Wiesbadener Golf-Club der bereits 1893 wurde.[3]

Der DGV wurde am 26. Mai 1907 auf einem Golftag in Hamburg von folgenden Golfclubs gegründet:

  • Golf Club Baden-Baden
  • Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee
  • Homburger Golf Club (Bad Homburg)
  • Club zur Vahr (Bremen)
  • Hamburger Golf-Club (später Falkenstein)
  • Golf-Club Kitzeberg (Kiel)
  • Golf-Club Gaschwitz (Leipzig)
  • Wentorf-Reinbeker Golf-Club

1945 wurde der DGV von den Alliierten aufgelöst und am 18. Oktober 1949 in Bad Ems für den Westteil Deutschlands neu gegründet. 1990 wurde er um die östlichen Landesgolfverbände erweitert.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DGV gliedert sich in 12 Landesgolfverbände:

  • Bayerischer Golf Verband e. V.
  • Golfverband Berlin-Brandenburg e. V.
  • Baden-Württembergischer Golfverband e. V.
  • Hamburger Golf-Verband e. V.
  • Hessischer Golf-Verband e. V.
  • Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
  • Golf-Verband Niedersachsen/Bremen e. V.
  • Golfverband Nordrhein-Westfalen e. V.
  • Golfverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
  • Landes Golf Verband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Golfverband Sachsen und Thüringen e. V.
  • Golfverband Schleswig-Holstein e. V.

Soziales Engagement der Golfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golf in Deutschland ist in den letzten 36 Jahren eine Plattform für soziales Engagement geworden. So haben Golferinnen und Golfer in der Bundesrepublik seit Beginn von „Europas größter Benefiz-Golfturnierserie“ im Jahr 1982 rund 7,6 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche KinderKrebshilfe zur Bekämpfung der Krebskrankheiten gespendet. Im Jahr 2017 kamen mit einer Sonderspende der DekaBank als traditionellem Generalsponsor der Turnierserie über 300.000 Euro zusammen. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Krebshilfe, Gerd Nettekoven, würdigte bei der Übergabe des Spendenschecks nach Abschluss der bundesweiten 36. Benefiz-Golfspiele mit 7.500 Aktiven, Deutschlands Golferinnen und Golfer gehörten zu den verlässlichen Förderern der Krebshilfe, um wichtige Vorhaben zu verwirklichen.[4]

2018 hat sich die Spendentreue der deutschen Golferinnen und Golfer für die Deutsche Krebshilfe und die Stiftung Deutsche Kinder-Krebshilfe auf 300.000 Euro stabilisiert. Erbracht wurden sie beim 37. größten Benefiz-Golfturnier Europas durch die Teilnahme von rund 7.500 Spielerinnen und Spielern, die sich im Kampf gegen die Volkskrankheit Krebs engagierten.[5] Mit der Übergabe des Spendenschecks an Krebshilfe-Präsident Fritz Pleitgen erreichte die Gesamtspende seit Beginn der Aktion den Betrag von rund 7,9 Millionen Euro zu Gunsten von krebskranken Menschen.

Förderung des Leistungssports[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 werden Leistungs- und Nachwuchsspieler im Golf Team Germany gefördert, bestehend aus drei Säulen, dem Elite Team Germany (Martin Kaymer, Marcel Siem, Sandra Gal, Caroline Masson) sowie dem National Team Germany und dem Junior Team Germany.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bestandserhebung 2018. (PDF) Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 6. Juli 2019.
  2. DGV Präsidium vom 17. April 2015, abgerufen am 17. April 2015
  3. Golf seit 1893 – Historie des Wiesbadener Golf-Club e.V.
  4. [1] Pressemeldung 2017, abgerufen am 5. Januar 2018
  5. Aktion „Golfen gegen Krebs“ in Magazin Deutsche Krebshilfe Nr. 4/2018, abgerufen 15. Dezember 2018
  6. http://www.golf/ Team Germany