Deutscher Ju-Jutsu-Verband

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Deutscher Ju-Jutsu-Verband
Sportart Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Brazilian Jiu-Jitsu, Hanbo-Jutsu
Gründungsdatum/-jahr 1990
Präsident Roland Köhler
Vereine 980[1]
Mitglieder 52.791[1]
Verbandssitz Zeitz
Homepage www.djjv.de

Der Deutsche Ju-Jutsu-Verband e. V. (DJJV) ist ein Verband mit dem Ziel, die deutsche Selbstverteidigung Ju-Jutsu und die japanische Selbstverteidigung Jiu Jitsu zu verbreiten und zu pflegen. Er dient als Dachverband und nationale Vertretung einzelner Landesverbände, auf internationaler Ebene gehört er zum Verband Ju-Jitsu International Federation (JJIF) und der Ju-Jitsu European Union (JJEU).

Das Motto des Spitzenfachverbandes ist „Ju-Jutsu – Mit Sicherheit Lebensgefühl“.

Struktur des Verbands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Bundesverband untergeordnet sind 17 Landesverbände: Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Würtemmberg. Die Landesverbände sind wiederum das Dach für die jeweiligen Bezirksverbände oder Ortsvereine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ju-Jutsu wurde 1969 durch das Deutsche Dan-Kollegium erstellt. Anfänglich war der neue Sport unter dem Dach des Deutschen Dan-Kollegiums und des Deutschen Judobunds beheimatet. Am 20. Oktober 1990 wurde der Deutsche Ju-Jutsu-Verband als eigenständiger Verein gegründet und fungiert seitdem als Dachverband von Ju-Jutsu. Seit 1991 ist der Verein Mitglied im Deutschen Sportbund (heute: Deutscher Olympischer Sportbund).

Am 6. November 2004 wurde bei einer Mitgliederversammlung beschlossen, zukünftig auch Jiu-Jitsu-Vereine in den Verband aufzunehmen. Dies beinhaltete ebenfalls eine eigene Jiu-Jitsu-Prüfungsordnung. Damit ist der Verband auch einer von mehreren Dachverbänden für die Kampfkunst Jiu Jitsu.

Der Deutsche Ju-Jutsu-Verband ist in Deutschland seit 2014 ebenfalls vertretungsberechtigt für die Disziplin Brazilian Jiu-Jitsu (Ne-Waza/Bodenkampf) im DOSB. Der Bodenkampf war schon seit je her ein großer Bestandteil im Ju-Jutsu. Im Wettkampfsport setzte sich diese Disziplin international bei der JJIF durch und somit begann auch im DJJV eine Forcierung und Vertretung dieser Sportgruppen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bestandserhebung 2017. Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 15. April 2018 (PDF; 606 kB).