Deutscher Hockey-Bund

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Deutscher Hockey-Bund
Deutscher Hockey-Bund Logo2.svg
Gründungsdatum/-jahr 31. Dezember 1909
Gründungsort Bonn, Nordrhein-Westfalen
Präsident Wolfgang Hillmann
Vorstand Peter von Reth
N.N.
Vereine (ca.) 374[1]
Mitglieder (ca.) 81.846[2] Stand: 2015
Verbandssitz Am Hockeypark 1
41179 Mönchengladbach
Homepage www.deutscher-hockey-bund.de
Hauptsitz des DHB im Verwaltungsgebäude des SparkassenPark

Der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB) ist der Dachverband für Hockey in Deutschland und wurde am 31. Dezember 1909[3] in Bonn gegründet. Nach einigen Umzügen, zuletzt aus Hürth, hat der Verband nun seinen Sitz im SparkassenPark in Mönchengladbach. Der DHB hat etwa 82.000 Mitglieder in rund 370 Vereinen (Stand 2015). Er ist der Zusammenschluss der deutschen Hockeyvereine, die in den 15 Landeshockeyverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz/Saar, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und Westdeutschland organisiert sind. Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund, sowie im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EHF (European Hockey Federation). Zuständig ist der Deutsche Hockey-Bund außerdem für die deutschen Hockeynationalmannschaften. Präsident ist seit Mai 2015 Wolfgang Hillmann.[4]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 15 Hockey-Landesverbände
Ehemaliges Logo (bis 2014)

Der Westdeutsche Hockeyverband ist Landes- und Regionalverband, die Verbandsgrenzen entsprechen im Wesentlichen den Bundesländern:

  Landesverband Regionalverband
1 Bremer Hockey-Verband Interessengemeinschaft Nord
2 Hamburger Hockey-Verband
3 Niedersächsischer Hockey-Verband
4 Schleswig-Holsteinischer Hockey-Verband
5 Berliner Hockey-Verband Ostdeutscher Hockey-Verband
6 Brandenburgischer Hockey-Sportverband
7 Hockey-Verband Mecklenburg-Vorpommern
8 Sächsischer Hockeyverband
9 Hockey-Verband Sachsen-Anhalt
10 Thüringer Hockey-Sportverband
11 Hockey-Verband Baden-Württemberg Süddeutscher Hockey-Verband
12 Bayerischer Hockey-Verband
13 Hessischer Hockey-Verband
14 Hockey-Verband Rheinland-Pfalz/Saar
15 Westdeutscher Hockey-Verband Westdeutscher Hockey-Verband

Nach seiner Wiedergründung am 10. Dezember 1949 in Köln hatte der DHB zunächst elf Landesverbände: der Badische HV und der Württembergische HV fusionierten erst am 22. Juni 1996 zum HV Baden-Württemberg,[5] der Brandenburgische HSV, der HV Mecklenburg-Vorpommern, der Sächsische HV, der HV Sachsen-Anhalt und der Thüringer HSV traten am 3. November 1990 in Hürth dem DHB bei.[3]

Die Präsidenten des DHB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1909–1914 Kurt Doerry, Berlin
  • 1914–1928 Georg Berger, Berlin
  • 1928–1937 Georg Evers, Berlin
  • 1949–1967 Paul Reinberg, Hamburg
  • 1967–1973 Adolf Kulzinger, Mannheim
  • 1973–1985 Jürg Schaefer, Frankfurt/M.
  • 1985–1993 Wolfgang P. R. Rommel, Hamburg
  • 1993–1999 Michael Krause, Dortmund
  • 1999–2005 Christoph Wüterich, Stuttgart
  • 2005–2015 Stephan Abel, Köln
  • seit 2015 Wolfgang Hillmann, Köln

Nationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hockey.de Hockey Club Liste
  2. hockey.de Hockey Mitglieder
  3. a b hockey.de Geschichte DHB
  4. Der Wechsel an der Spitze ist vollzogen. Abgerufen am 10. Mai 2015.
  5. Deutsche Hockey Zeitung, 49. Jahrgang, Nr. 22, 4. Juli 1996