FDP Bremen

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FDP Bremen
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Hauke Hilz 
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Basisdaten
Gründungsdatum: 1949
Gründungsort: Bremen
Vorsitzender: Hauke Hilz
Schatzmeister: Peter Bollhagen
Landesgeschäftsführer: Tim Alexander Abitzsch
Parlamentsmandate:
6/83
Mitglieder: 300 (Stand: 31. Dez. 2013)[1]
Website: www.fdp-bremen.de

Die FDP Bremen ist der Landesverband der Freien Demokratischen Partei im Bundesland Freie Hansestadt Bremen.

Geschichte[Bearbeiten]

BDV und FDP[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete sich 1945 als liberale, bürgerliche Partei die Bremer Demokratische Volkspartei (BDV). In den Besatzungszonen bildeten sich außerdem liberale Parteien mit unterschiedlichen Namen. 1947 wurde dann die FDP gegründet, in der die liberalen Landesparteien 1947/48 aufgingen bis auf die BDV. In Bremen kam es auch deshalb zu einer Abspaltung von der BDV. Die Hollmann-Grabau-Gruppe traten in Bremen um 1948 der FDP bei, da ihnen die politische Ausrichtung der stark wirtschaftlich orientierten BDV missfiel. Seit 1949 trat diese Gruppe als Landesverband der FDP auf. Erst als 1951 die Hollmann-Grabau-Gruppe zur BDV zurückkehrte, gelang es in Bremen, dass die Liberalen sich in der FDP als gemeinsame Partei vereinigten.[2]

Bürgermeister Theodor Spitta, Senator Hermann Apelt, Wilhelm Böhmert und Senator Hermann Wenhold hatten in der BDV große Bedeutung. Sie war seit 1945 in der Bremischen Bürgerschaft und im Senat der Freien Hansestadt Bremen vertreten. Im ersten Senat (6. Juni 1945 bis zum 1. August 1945) nach dem Zweiten Weltkrieg stellte der BDV mit Theodor Spitta den Bürgermeister und Justizsenator, sowie mit Hermann Apelt den Senator für Wirtschaft, Häfen und Verkehr und mit Hermann Wenhold und Ludwig Hillmann ab 13. Juni 1945 den Finanzsenator und Bausenator. Weitere prägende liberale Politiker der Anfangszeit waren dann Georg Borttscheller, Wilhelm Nolting-Hauff und Ulrich Graf.

In der Ernannten Bremischen Bürgerschaft von 1946 ist der BDV mit 20 Abgeordneten vertreten gewesen. Der BDV stellte im Senat Kaisen I vom 1. August 1945 bis 28. November 1946 mit Theodor Spitta den Bürgermeister und Justizminister, Hermann Wenhold den Finanzminister, Ludwig Hillmann den Bausenator und Hermann Apelt den Senator für Wirtschaft, Häfen und Verkehr. Am 30. März 1946 schied Hermann Wenhold aus dem Amt des Finanzsenators aus. Der spätere FDP Politiker Wilhelm Nolting-Hauff wurde als Parteiloser neuer Finanzsenator.

Bei der ersten Bürgerschaftswahl, am 13. Oktober 1946 erhielt der BDV 18,3 % der Stimmen und stellte damit in der 1. Wahlperiode der Bürgerschaft 12 Abgeordnete. Gemeinsam mit SPD und KPD bildete der BDV eine Koalition. Im Senat Kaisen II wurde Theodor Spitta Bürgermeister und Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten und Hermann Apelt Senator für Häfen, Schifffahrt, Wirtschaft und Arbeit. Am 17. Dezember 1946 wurde Hermann Apelt in seiner Funktion als Senator für Häfen, Schifffahrt, Wirtschaft und Arbeit durch den SPD Politiker Hermann Wolters abgelöst.

Bei den Wahlen zur Bürgerschaft 1947 erzielten BDV und FDP zusammen 19,4 % der Stimmen und stellten zusammen 17 Abgeordnete. Gegenüber der ersten Wahl gewannen BDV und FDP zusammen 1,1 %-Prozentpunkte. Die BDV-FDP Fraktion bildete gemeinsam mit der SPD eine sozial-liberale Koalition. Im Senat Kaisen III wurde Theodor Spitta stellvertretender Präsident des Senats, Bürgermeister und Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten. Hans Meineke wurde Senator für Gesundheit, sowie für Wohnungswesen. Hermann Apelt wurde Senator für Häfen und Schifffahrt. Erhard Heldmann wurde Senator für Ernährung und Landwirtschaft. Am 14. September 1949 schied Erhard Heldmann aus seinem Amt als Senator für Ernährung und Landwirtschaft aus.

Ab 1951[Bearbeiten]

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 1951 erzielte die FDP 11,8% und stellte 12 Abgeordnete, gegenüber der letzten Bürgerschaftswahl verlor sie 7,6-Prozentpunkte und 5 Abgeordnetensitze, wenn das Ergebnis vom BDV mit berücksichtigt wird. Gemeinsam mit der SPD und CDU bildete sie eine Koalition. Im Senat Kaisen IV wurde Theodor Spitta stellvertretender Präsident des Senats, Bürgermeister und Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten. Wilhelm Nolting-Hauff wurde Senator für Finanzen, Hermann Apelt Senator für Häfen, Schifffahrt und Verkehr und Gustav Wilhelm Harmssen Senator für Wirtschaftsforschung und Außenhandel. Am 25. März 1953 wurde Gustav Wilhelm Harmssen in seiner Funktion als Senator für Wirtschaftsforschung und Außenhandel durch Ludwig Helmken abgelöst. Die FDP stellte insgesamt 4 Minister.

Bei der Bürgerschaftswahl 1955 erzielte die FDP 8,6 % und 8 Abgeordnetensitze, gegenüber der vorherigen Wahl verlor sie 3,2-Prozentpunkte und 4 Abgeordnetensitze. Gemeinsam mit SPD und CDU setzte sie die Koalition fort. Im Senat Kaisen V stellte die FDP mit Wilhelm Nolting-Hauff den Senator für Finanzen und mit Ludwig Helmken den Senator für Außenhandel.

Sozialliberale Zeit[Bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 1959 endete für die FDP mit 7,2 % und 7 Sitzen. Gegenüber der letzten Wahl wurden Verluste in Höhe von 1,4-Prozentpunkten und einem Sitz erzielt. Gemeinsam mit der SPD bildete sie eine sozial-liberale Koalition. Im Senat Kaisen VI wurde Ulrich Graf Senator für Justiz und Verfassung, Wilhelm Nolting-Hauff Senator für Finanzen und Georg Borttscheller Senator für Häfen, Schifffahrt und Verkehr. Johann Diedrich Noltenius löste Wilhelm Nolting-Hauff am 9. Mai 1962 als neuer Senator für Finanzen ab.

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 1963 erzielte die FDP erstmals seit 16 Jahren keine Verluste. Mit einem Ergebnis von 8,4 % konnte die FDP 8 Sitze in der neuen Bürgerschaft stellen. Gegenüber der letzten Wahl konnte die FDP 1,2-Prozentpunkte und einen Sitz hinzugewinnen. Sie setzte die Koalition mit der SPD fort. Im Senat Kaisen VII stellte die FDP mit Ulrich Graf den Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten, Johann Diedrich Noltenius den Senator für Finanzen, sowie mit Georg Borttscheller den Senator für Häfen, Schifffahrt und Verkehr. Am 20. Juli 1965 wurde die Koalition durch die Bildung eines neuen Senats unter Willy Dehnkamp fortgesetzt. Im Senat Dehnkamp blieben die bisherigen FDP Senatoren in ihrem Amt. Am 19. Januar 1966 löste Rolf Speckmann den Finanzsenator Johann Diedrich Noltenius ab.

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 1967 endete mit einem Ergebnis von 10,5 % und 10 Sitzen. Gegenüber der letzten Wahl konnte die FDP 2,1-Prozentpunkte, sowie 2 Sitze hinzugewinnen. Sie setzte die Koalition mit der SPD fort. Im Senat Koschnick I stellte die FDP mit Ulrich Graf, als Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten, Rolf Speckmann als Finanzsenator, sowie Georg Borttscheller als Senator für Häfen, Schifffahrt und Verkehr drei Senatoren. Am 1. Juni 1971 wurde Rolf Speckmann in seinem Amt als Senator für Finanzen durch Oskar Schulz (SPD) abgelöst.

Oppositionszeit[Bearbeiten]

Wegen der politischen Ausrichtung der 1971 gegründeten Universität Bremen in der Gründungsphase wurde von der FDP die Koalition mit der SPD beendet. Die drei FDP-Senatoren traten am 1. Juni 1971 zurück. Bei der danach folgenden Bürgerschaftswahl in Bremen 1971 büßte die FDP 3,4-Prozentpunkte und 3 Sitze ein und erreichte ein Ergebnis von 7,1 % und 7 Sitze.

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 1975 endete mit einem Ergebnis von 13,0 %. Die FDP stellte somit 13 Sitze in der neuen Bürgerschaft. Gegenüber der letzten Bürgerschaft konnte sie 5,9-Prozentpunkte und 6 Sitze hinzugewinnen. Sie blieb Oppositionspartei, da die SPD ihre absolute Mandatsmehrheit knapp verteidigen konnte. Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 1979 konnte die FDP 10,7 % und 11 Sitze erzielen. Gegenüber der letzten Wahl verlor sie 2,3-Prozentpunkte und 2 Sitze. Sie blieb in der Opposition.

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 1983 konnte die FDP mit einem Ergebnis von 4,6 % erstmals in ihrer Geschichte nicht in die Bürgerschaft in Bremen einziehen. Gegenüber der vorherigen Wahl verlor sie 6,1-Prozentpunkte und 11 Sitze. Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 1987 konnte die FDP mit einem Ergebnis von 10,0 % wieder in die Bürgerschaft zurückkehren. Gegenüber der letzten Wahl gewann sie 5,4-Prozentpunkte und 10 Sitze hinzu. Sie wurde parlamentarische Oppositionspartei.

Ampelkoalition[Bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 1991 endete mit einem Ergebnis von 9,5 %. Gegenüber der letzten Bürgerschaftswahl verlor die FDP 0,5-Prozentpunkte. Sie konnte jedoch die 10 Abgeordnetensitze halten. Gemeinsam mit SPD und Grünen bildete sie die erste Ampelkoalition in einem Bundesland in Deutschland. Im Senat Wedemeier III stellte die FDP mit Claus Jäger den stellvertretenden Präsident des Senats und Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie und mit Friedrich van Nispen den Senator für Inneres und Sport. Am 2. November 1993 wurde Claus Jäger als stellvertretenden Präsident des Senats und Bürgermeister durch den Grünen Politiker Ralf Fücks abgelöst. Im Zuge der Piepmatzaffäre die durch den Senator Ralf Fücks (Grüne) ausgelöst wurde, zerbrach die Ampelkoalition.

Neuere Oppositionszeit[Bearbeiten]

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 1995 endete für die FDP mit einem Ergebnis von 3,4 %. Sie verpasste damit den erneuten Einzug in die Bürgerschaft. Gegenüber der letzten Wahl verlor sie 6,1-Prozentpunkte und 10 Sitze. Die darauf folgende Bürgerschaftswahl in Bremen 1999 endete für die FDP mit einem Ergebnis von 2,5 %. Gegenüber der vorherigen Wahl verlor die FDP weitere 0,9-Prozentpunkte und zog erneut nicht in die Bürgerschaft ein.

Die Spitzenkandidatin Lencke Steiner auf der Dreikönigskundgebung 2015

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 2003 konnte die FDP insgesamt zwar nur 4,2 % erzielen. Doch durch das Überspringen der Fünfprozent-Hürde im Wahlbereich Bremerhaven konnte die FDP mit dem Bremerhavener Willy Wedler einen Abgeordneten in der Bürgerschaft stellen. Die FDP wurde nicht an der Regierung beteiligt. Gegenüber der letzten Wahl konnte die FDP 1,7-Prozentpunkte hinzugewinnen.

Die Bürgerschaftswahl in Bremen 2007 endete mit einem Ergebnis von 6,0 %. Die FDP stellte 5 Abgeordnete. Gegenüber der letzten Wahl gewann die FDP 1,8-Prozentpunkte und 4 Sitze hinzu. Sie blieb in der parlamentarischen Opposition. Die Bürgerschaftswahl in Bremen 2011 endete mit einem Ergebnis von 2,4 %. Weder in Bremen, noch in Bremerhaven konnte die 5 %-Hürde überwunden werden. Gegenüber der letzten Wahl verlor die FDP 3,6-Prozentpunkte und alle fünf Sitze.

Insbesondere seit den 1980er Jahren ist in Bremen ein Rückgang der FDP-Wählerzahlen zu beobachten, während gleichzeitig ein Erstarken von SPD, Grünen und der Partei die Linke festzustellen ist. Nach dem erneuten Ausscheiden der FDP aus der Bremischen Bürgerschaft 2011 folgte Hauke Hilz als Landesvorsitzender auf Oliver Möllenstädt.

Am 11. bzw. am 15. November 2014 wurden Hauke Hilz für Bremerhaven und Lencke Steiner (Parteilos) für Bremen als Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl in Bremen 2015 aufgestellt.[3][4][5]

Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen 2015 konnte die FDP ihr Ergebnis um 4,2-Prozentpunkten ausbauen und erzielte 6,6%. In der neuen Bürgerschaft wird sie 6 Abgeordnete stellen. Die vierjährige außerparlamentarische Oppositionszeit wird nach dem Zusammentreten der neuen Bürgerschaft beendet werden. Bei den gleichzeitig stattfindenden Wahlen zu den Beiräten in Bremen konnte die FDP ihre Mandate auf 20 erhöhen. In Bremerhaven stellt die FDP zukünftig 3 Abgeordnete in der Stadtverordnetenversammlung.

Struktur[Bearbeiten]

Organisation[Bearbeiten]

Die FDP Bremen gliedert sich in 5 Kreisverbänden. Die Organe des Landesverbandes sind der Landesparteitag, der Landeshauptausschuss und der Landesvorstand. Die Betreuung der rund 300 Mitglieder erfolgt durch die Landesgeschäftsstelle in Bremen.

Jugendorganisation der FDP waren bis in die 1980er Jahre die Deutschen Jungdemokraten (DJD) und seit 1982 die Jungen Liberalen (JuLis).

Landesparteitag[Bearbeiten]

Der Landesparteitag der FDP Bremen ist das oberste Beschlussorgan des Landesverbandes. Einmal im Jahr innerhalb der ersten vier Monate im Jahr tagt er als ordentlicher Landesparteitag. Die Resultate sind für den Landesverband, die Gliederungen und die Mitglieder bindet. Er umfasst 60 Delegierte, die nach einem Delegiertenschlüssel aus den Kreisverbänden gewählt werden.[6]

Landeshauptausschuss[Bearbeiten]

Alle politischen und organisatorische Beschlüsse, die nicht auf dem Landesparteitag gefällt wurden, werden vom Landeshauptausschuss beschlossen. Der Landeshauptaussschuss setzt sich aus 30 Mitgliedern der Kreisverbände zusammen.[7]

Landesvorstand[Bearbeiten]

Der Landesvorstand führt die Entscheidungen des Landesparteitages und der Landeshauptausschüsse aus und führt den Landesverband. Der Landesvorstand besteht einerseits aus dem geschäftsführenden Vorstand, der sich aus dem Landesvorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, einem Landesschatzmeister, zwei Beisitzern, dem FDP Vorsitzenden in der Bremischen Bürgerschaft und bis zu 2 FDP Senatoren zusammensetzt. Außerdem sind noch 10 weitere Beisitzer im Landesvorstand vertreten.[8]

Die Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands sind:

Vorsitzender Prof. Dr. Hauke Hilz
Stellvertretende Vorsitzende Rainer W. Buchholz, Dr. Dr. Magnus Buhlert
Schatzmeister Peter Bollhagen
Beisitzer Katrin Piepho

Landesvorsitzende[Bearbeiten]

Jahre Vorsitzender[9] Foto
1945 Fritz Entholt
1946 Emil Lueken
1947–1950 Hans A.F. Meineke
1951–1952 Hermann Wenhold
1952–1968 Georg Borttscheller
1968–1974 Ulrich Graf
1974–1984 Horst-Jürgen Lahmann
1984–1986 Walter Ostendorff
1986–1988 Claus Jäger
1988–1995 Manfred Richter
1995–1999 Peter Braun
1999–2003 Claus Jäger
2003–2006 Peter Bollhagen
2006–2009 Uwe Woltemath
2009–2011 Oliver Möllenstädt
seit 2011 Hauke Hilz Politiker Hauke Hilz

Landesfachausschüsse[Bearbeiten]

Die politische Arbeit des Landesvorstandes wird von den folgenden Landesfachausschüssen unterstützt:

  • Wirtschaft, Finanzen, Energie und Verkehr
  • Innen, Recht, Medien und Sport
  • Bildung, Gesundheit, Soziales und Kultur

Landesschiedsgericht[Bearbeiten]

Das Landesschiedsgericht ist ein Schlichtungsverfahren, das Streitigkeiten unter Mitgliedern schlichten soll, wenn in der untersten Gliederung keine Lösung gefunden werden kann.[10]

Kreisverbände[Bearbeiten]

Die Bremer FDP gliedert sich in die folgenden 5 Kreisverbände:

  • Bremerhaven
  • Bremen-Ost
  • Bremen-Mitte/West
  • Bremen-Links der Weser
  • Bremen-Nord

Vorfeldorganisationen[Bearbeiten]

Es gibt eine Reihe von Organisationen, die der FDP Bremen nahestehen.

Mitgliederentwicklung[Bearbeiten]

Mitgliederentwicklung 1990–2013

Am 31. Januar 1946 hatte die BDV 350 Mitglieder.[14] Die Mitgliederzahl der FDP nahm bis in die 1970er Jahre stark zu und stieg in der Stadt Bremen-Stadt auf über 800.

Ähnlich wie die Partei auf Bundesebene hat auch die FDP in Bremen seit Anfang der 1990er Jahre kontinuierlich Mitglieder verloren.

Jahr Mitglieder
1990 598
1991 622
1992 624
1993 615
1994 600
1995 558
1996 521
1997 500
1998 481
1999 455
Jahr Mitglieder
2000 395
2001 382
2002 402
2003 400
2004 377
2005 388
2006 396
2007 421
2008 413
2009 454
2010 416
2011 374
2012 354
2013 297[15]

Regierungsbeteiligungen in Bremen[Bearbeiten]

Amtszeit Kabinett Senatoren (BDV, FDP)
1945* Senat Vagts
SPD, BDV, KPD
Theodor Spitta
Bürgermeister und Senator für Justiz
Hermann Wenhold
Finanzen (ab 13. Juni 1945)
Ludwig Hillmann
Bau(ab 13. Juni 1945)
Hermann Apelt
Wirtschaft, Häfen und Verkehr (ab 13. Juni 1945)
1945–1946* Senat Kaisen I
SPD, BDV, KPD
Theodor Spitta
Bürgermeister und Senator für Justiz
Hermann Wenhold
Finanzen(bis zum 30. März 1946)
Ludwig Hillmann
Bau
Hermann Apelt
Wirtschaft, Häfen und Verkehr
1946–1948* Senat Kaisen II
SPD, BDV, KPD
Theodor Spitta
Bürgermeister und Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Hermann Apelt
Häfen, Schifffahrt, Wirtschaft und Arbeit(bis 17. Dezember 1946)
1946–1951* Senat Kaisen III
SPD, BDV
Theodor Spitta
Stellvertretender Präsident des Senats, Bürgermeister, Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Hans Meineke
Gesundheit
Hermann Apelt
Häfen und Schifffahrt
Erhard Heldmann
Ernährung und Landwirtschaft(bis zum 14. September 1949)
Hans Meineke
Wohnungswesen
1951–1955 Senat Kaisen IV
SPD, FDP, CDU
Theodor Spitta
Stellvertretender Präsident des Senats, Bürgermeister, Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Hermann Apelt
Häfen, Schifffahrt und Verkehr
Gustav Wilhelm Harmssen
Wirtschaftsforschung und Außenhandel(bis 25. März 1953)
Ludwig Helmken
Wirtschaftsforschung und Außenhandel(ab 25. März 1953)
1955–1959 Senat Kaisen V
SPD, FDP, CDU
Wilhelm Nolting-Hauff
Finanzen
Ludwig Helmken
Außenhandel
1959–1963 Senat Kaisen VI
SPD, FDP
Ulrich Graf
Justiz und Verfassung
Wilhelm Nolting-Hauff
Finanzen(bis 9. Mai 1962)
Johann Diedrich Noltenius
Finanzen(ab 9. Mai 1962)
Georg Borttscheller
Häfen, Schifffahrt und Verkehr
1963–1965 Senat Kaisen VII
SPD, FDP
Ulrich Graf
Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Johann Diedrich Noltenius
Finanzen
Georg Borttscheller
Häfen, Schifffahrt und Verkehr
1965–1967 Senat Dehnkamp
SPD, FDP
Ulrich Graf
Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Johann Diedrich Noltenius
Finanzen(bis 19. Januar 1966)
Georg Borttscheller
Häfen, Schifffahrt und Verkehr
Rolf Speckmann
Finanzen(ab 19. Januar 1966)
1967–1971 Senat Koschnick I
SPD, FDP
Ulrich Graf
Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten
Rolf Speckmann
Finanzen(bis 1. Juni 1971)
Georg Borttscheller
Häfen, Schifffahrt und Verkehr
1991–1995 Senat Wedemeier III
SPD, FDP, Bündnis90/Grüne
Claus Jäger
Stellvertretender Präsident des Senats, Bürgermeister(bis 2. November 1993),Wirtschaft, Mittelstand und Technologie
Friedrich van Nispen
Inneres und Sport
  • BDV

Bürgerschaftsfraktionen[Bearbeiten]

Die BDV-Fraktion bestand in der Ernannten Bremischen Bürgerschaft ab 6. April 1946 aus 20 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Hermann Apelt
Friedrich Behrens
Hermann Borchers
Albert Bote
Friedrich Entholt
Erhard Heldmann
August Hitzfeld
Heinrich Hollmann
Alfred Kirchhoff
Franz Kommer
Karl-Heinz Lange
Johann Meierdierks
Walter Müller
Bernhard Noltenius
Richard Pürschel
Friedrich Schulze
Theodor Spitta
Friedrich Wehner
Martin-Heinrich Wilkens
Julius-Heinrich Wimmer

Die BDV-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft ab November 1946 aus 12 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Hermann Apelt Mandat ruhte, da Senator
Friedrich Behrens
Albert Bote Fraktionsvorsitzender
Johann Fehrmann nur Landtag, ab 13. Februar 1947
Gustav Grabau ab 13. Februar 1947
Erhard Heldmann Mandat ruhte bis 14. September 1949, da Senator
Heinrich Hollmann ab 13. Februar 1947 Fraktionsvorsitzender
Elly Ley
Emil Lueken Stellv. Fraktionsvorsitzender
Walter Neumann
Bernhard Noltenius
Friedrich Schulze
Theodor Spitta
Paul Stepbach

Die BDV/FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1947 aus 17 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Hermann Apelt Mandat ruhte da Senator
Friedrich Behrens
Wilhelm Beuke ab 5. Februar 1948 für Ehrhard Heldmann
Johann Blöcker
Albert Bote Fraktionsvorsitzender
Johann Bothe
Diedrich Chairsell ab 5. Februar 1948 für Hans Meineke
Kurt Entholt
Gertrud Harms
Erhard Heldmann Mandat ruhte von 5. Februar 1948 bis 14. September 1949 da Senator
Johann Landsberg
Elly Ley
Hugo Lische
Diedrich Lübben
Emil Lueken
Elisabeth Lürssen
Hans Meineke Mandat ruhte ab 22. Januar 1948 da Senator
Walter Neumann nur Landtag
Bernhard Noltenius
Johann Schnittker
Theodor Spitta Mandat ruhte da Senator
Friedrich Steffens
Friedrich-Wilhelm Weber

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1951 aus 12 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Hermann Apelt Mandat ruhte da Senator
Friedrich Behrens
Georg Borttscheller Fraktionsvorsitzender ab 1954
Kurt Entholt 1951/52 stellv. Fraktionsvorsitzender, Jan. 1952–Okt. 1953 Fraktionsvorsitzender
Hans Erbe ab 15. April 1953 für Ludwig Helmken, verstorben am 22. November 1953
Ulrich Graf
Gertrud Harms Vizepräsidentin, Mandat bis 26. März 1953 (Verzicht)
Gustav Wilhelm Harmssen Mandat ruhte da Senator
Ludwig Helmken Mandat ruhte bis 25. März 1953 da Senator, danach ausgeschieden
Georg Knauer bis 29. November 1951 für Hans Meineke, ab 26. März 1953 für Gertrud Harms
Elly Ley ab 15. April 1953 Vizepräsidentin
Hans Meineke ab 29. November 1951 für Georg Knauer, Stellv. Fraktionsvorsitzender
Walter Neumann
Heinz Georg Rehberg Stellv. Fraktionsvorsitzender, von Oktober 1953 bis Januar 1954 Fraktionsvorsitzender
Franz Schlunk ab April 1954 SPD-Hospitant
Rolf Seggel ab 16. Dezember 1953 für Hans Erbe
Theodor Spitta Mandat ruhte da Senator
Hermann Wenhold Fraktionsvorsitzender bis 20. Januar 1952

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1955 aus 8 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Friedrich Behrens Mandat ruhte da Senator
Georg Borttscheller Fraktionsvorsitzender
Werner Ehrich
Ulrich Graf
Ludwig Helmken Mandat ruhte da Senator
J. Heinrich Kramer nur Landtag
Elly Ley
Johann Georg Lohmann ab 5. Oktober 1956 für Rolf Seggel
Walter Neumann bis 29. November 1951 für Hans Meineke, ab 26. März 1953 für Gertrud Harms
Wilhelm Nolting-Hauff Mandat ruhte da Senator
Heinz-Georg Rehberg Stellv. Fraktionsvorsitzender
Rolf Seggel bis 24. September 1956 (Verzicht)

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1959 aus 7 Mitgliedern. Während der Legislaturperiode wechselten 2 DP Abgeordnete zur FDP.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Friedrich Behrens
Georg Borttscheller Mandat ruhte da Senator
Werner Ehrich Stellv. Fraktionsvorsitzender, ab 19. Dezember 1959 Fraktionsvorsitzender
Otto Friedel nur Landtag, ab 1961 FDP
Ulrich Graf Mandat ruhte da Senator
Walter Hauptmann Übertritt zur FDP
Ludwig Helmken
J. Heinrich Kramer nur Landtag
Elly Ley
Johanne Lohmann
Wilhelm Nolting-Hauff Mandat ruhte da Senator bis 9. Mai 1962
Walter Ostendorff ab 4. Januar 1960 für Georg Borttscheller
Hans Otto ab Dezember 1959 Stellv. Fraktionsvorsitzender
Rolf Speckmann ab 23. Dezember 1959 für Ulrich Graf

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1963 aus 8 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Friedrich Behrens
Georg Borttscheller Mandat ruhte da Senator
Werner Ehrich Fraktionsvorsitzender
Ulrich Graf Mandat ruhte da Senator
Harry John
J. Heinrich Kramer ausgeschieden am 4. November 1963
Johanne Lohmann Stellv. Fraktionsvorsitzende
Johann Diedrich Noltenius das Mandat ruhte bis 19. Januar 1966, da Senator
Walter Ostendorff
Hans Otto ab 4. November 1963 für J. Heinrich Kramer
Eugen Schade ab 25. Januar 1966 für Rolf Speckmann
Paul-Heinz Schubert
Rolf Speckmann bis 19. Januar 1966, danach Senator


Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1967 aus 10 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Georg Borttscheller
Rudolf L Ernst
Ulrich Graf
Walter Hauptmann
Harry John
Günther Kuhnert
Georg Oltmanns
Walter Ostendorff
Eugen Schade
Paul-Heinz Schubert
Eva Schütte
Rolf Speckmann

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1971 aus 7 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Georg Borttscheller
Friedrich Franz
Harry John Fraktionsvorsitzender
Günther Kuhnert
Horst Jürgen Lahmann
Walter Ostendorff Stellv. Fraktionsvorsitzender
Eva Schütte

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1975 aus 13 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Friedrich Franz verstorben am 8. Dezember 1978
Georg von Groeling-Müller
Peter Henschen ab 19. April 1977 für Harry John
Gisela Hüller
Heinz Illgner
Harry John verstorben am 7. April 1977, Stellv. Fraktionsvorsitzender
Heinz Krahmer ausgeschieden am 1. Februar 1979
Wulf Traugott Kruse ausgeschieden am 16. Dezember 1976
Günter Kuhnert
Horst-Jürgen Lahmann Fraktionsvorsitzender
Walter Ostendorff Stellv. Fraktionsvorsitzender
Manfred Richter ab 19. Dezember 1978 für Friedrich Franz
Ernst-Georg Schmidt ab 15. Februar 1979 für Heinz Krahmer
Ernst von Schönfeld Stellv. Fraktionsvorsitzender
Eva Schütte
Rolf Storm ab 22. Dezember 1976 für Wulf Traugott Kruse
Karl Weißenborn

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1979 aus 13 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Georg von Groeling-Müller ab 24. November 1982 für Karl Holl
Karl Holl ausgeschieden am 10. November 1982
Gisela Hüller
Heinz Illgner ausgeschieden am 14. Dezember 1979
Claus Jäger Stellv. Fraktionsvorsitzender
Günter Kuhnert
Horst-Jürgen Lahmann Fraktionsvorsitzender
Harald Neujahr ab 27. Dezember 1979 für Heinz Illgner
Walter Ostendorff Stellv. Fraktionsvorsitzender
Manfred Richter
Ernst von Schönfeld
Uwe Schröder
Heinrich Welke

Die FDP Bremen ist nach der Wahl 1983 nicht in der Bürgerschaft vertreten gewesen.

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1987 aus 10 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Peter Bollhagen
Claus Jäger Fraktionsvorsitzender
Fred Jungclaus
Günter Kuhnert
Harald Neujahr
Friedrich van Nispen wurde am 11. Dezember 1991 Senator
Annegret Pautzke
Ernst-Georg Schmidt
Annelene von Schönfeld
Heinrich Welke Stellv. Fraktionsvorsitzender
Klaus Ziegler

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 1991 aus 10 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Axel Adamietz
Rudolf Bohne ab 17. November 1994 für Bollhagen
Peter Bollhagen ab 11. Dezember 1991 für Jäger, bis 8. November 1994 (Verzicht)
Peter Braun
Magnus Buhlert ab 7. April 1992 für Pagengardt
Rudolf Heise ab 4. Januar 1993 für Jungclaus
Claus Jäger bis 11. Dezember 1991, danach Senator
Fred Jungclaus bis 13. Dezember 1992 (†)
Harald Neujahr Stellv. Fraktionsvorsitzender
Friedrich van Nispen bis 11. Dezember 1991, danach Senator
Merve Pagenhardt ab 11. Dezember 1991 für van Nispen, bis 30. März 1992 (Verzicht)
Annegret Pautzke
Annelene von Schönfeld Schriftführerin
Heinrich Welke Fraktionsvorsitzender
Klaus Ziegler

Die FDP Bremen ist nach den Bürgerschaftswahlen 1995 und 1999 nicht in der Bürgerschaft vertreten gewesen.

Bei der Bürgerschaftswahl 2003 gelang es der FDP nur in Bremerhaven die 5%-Hürde zu überschreiten, dadurch ist sie mit einem Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft vertreten gewesen.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Willy Wedler nur Landtag

Die FDP-Fraktion bestand in der Bremischen Bürgerschaft 2007 aus 5 Mitgliedern.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Magnus Buhlert
Mark Ella
Oliver Möllenstädt
Bernd Richter nur Landtag
Uwe Woltemath seit 9. Dezember 2010 parteilos

Die FDP Bremen ist nach den Bürgerschaftswahl 2011 nicht in der Bürgerschaft vertreten.


Die FDP-Fraktion wird in der Bremischen Bürgerschaft 2015 aus 6 Mitgliedern bestehen.

Abgeordneter Funktion in der Fraktion
Rainer Buchholz
Magnus Buhlert
Hauke Hilz nur Landtag
Julie Kohlrausch
Lencke Steiner
Peter Zenner

Fraktionsvorsitzende[Bearbeiten]

Jahre Vorsitzender[16]
17.04.1946 bis 12.10.1951 Albert Bote
13.10.1951 bis 12.10.1955 Hermann Wenhold
13.10.1955 bis 12.10.1963 Georg Borttscheller
13.10.1963 bis 12.10.1967 Werner Ehrich
13.10.1967 bis 12.10.1971 Paul-Heinz Schubert
13.10.1971 bis 12.10.1975 Harry John
13.10.1975 bis 12.10.1983 Horst-Jürgen Lahmann
13.10.1987 bis 21.12.1991 Claus Jäger (FDP)
22.12.1991 bis 06.06.1995 Heinrich Welke
07.06.2003 bis 06.06.2007 Willy Wedler
07.06.2007 bis 06.09.2010 Uwe Woltemath
06.09.2010 bis 06.06.2011 Oliver Möllenstädt

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Ergebnisse bei den Bürgerschaftswahlen[17][Bearbeiten]

Bürgerschaftswahlergebnisse
FDP Bremen
15%
10%
5%
0%
'46
'47
'51
'55
'59
'63
'67
'71
'75
'79
'83
'87
'91
'95
'99
'03
'07
'11
'15
Jahr Wahl Ergebnis +/-
1946 1. Bremische Bürgerschaft 18,3* %
1947 2. Bremische Bürgerschaft 19,4* % +1,1
1951 3. Bremische Bürgerschaft 11,8 % -7,6
1955 4. Bremische Bürgerschaft 8,6 % -3,2
1959 5. Bremische Bürgerschaft 7,2 % -1,4
1963 6. Bremische Bürgerschaft 8,4 % +1,2
1967 7. Bremische Bürgerschaft 10,5 % +2,1
1971 8. Bremische Bürgerschaft 7,1 % -3,4
1975 9. Bremische Bürgerschaft 13,0 % +5,9
1979 10. Bremische Bürgerschaft 10,7 % -2,3
1983 11. Bremische Bürgerschaft 4,6 % -6,1
1987 12. Bremische Bürgerschaft 10,0 % +5,4
1991 13. Bremische Bürgerschaft 9,5 % -0,5
1995 14. Bremische Bürgerschaft 3,4 % -6,1
1999 15. Bremische Bürgerschaft 2,5 % -0,9
2003 16. Bremische Bürgerschaft 4,2 % +1,7
2007 17. Bremische Bürgerschaft 6,0 % +1,8
2011 18. Bremische Bürgerschaft 2,4 % -3,6
2015 19. Bremische Bürgerschaft 6,6 % +4,2

Wahlergebnisse bei Bundestagswahlen[Bearbeiten]

Bundestagswahlergebnisse FDP Bremen
in Prozent (1949–2013)
15%
10%
5%
0%
Jahr Wahl Landesergebnis Bundesschnitt
1949 1. Deutscher Bundestag 12,9 % 11,9 %
1953 2. Deutscher Bundestag 7,5 % 9,5 %
1957 3. Deutscher Bundestag 5,8 % 7,7 %
1961 4. Deutscher Bundestag 15,2 % 12,8 %
1965 5. Deutscher Bundestag 11,7 % 9,5 %
1969 6. Deutscher Bundestag 9,3 % 5,8 %
1972 7. Deutscher Bundestag 11,1 % 8,4 %
1976 8. Deutscher Bundestag 11,8 % 7,9 %
1980 9. Deutscher Bundestag 15,1 % 10,6 %
1983 10. Deutscher Bundestag 6,5 % 7,0 %
1987 11. Deutscher Bundestag 8,8 % 9,1 %
1990 12. Deutscher Bundestag 12,8 % 11,0 %
1994 13. Deutscher Bundestag 7,2 % 6,9 %
1998 14. Deutscher Bundestag 5,9 % 6,2 %
2002 15. Deutscher Bundestag 6,7 % 7,4 %
2005 16. Deutscher Bundestag 8,1 % 9,8 %
2009 17. Deutscher Bundestag 10,6 % 14,6 %
2013 18. Deutscher Bundestag 3,4 % 4,8 %

Quelle: Bundeswahlleiter[18]

Wahlergebnisse bei Europawahlen[Bearbeiten]

Europawahlergebnisse FDP Bremen
in Prozent (1979–2014)
8%
6%
4%
2%
0%
Jahr Wahl Landesergebnis[19] Bundesschnitt[20]
1979 Europawahl 8,3 % 6,0 %
1984 Europawahl 4,5 % 4,8 %
1989 Europawahl 7,0 % 5,6 %
1994 Europawahl 4,6 % 4,1 %
1999 Europawahl 2,9 % 3,0 %
2004 Europawahl 6,3 % 6,1 %
2009 Europawahl 8,9 % 11,0 %
2014 Europawahl 3,3 % 3,4 %

Literatur[Bearbeiten]

  • Bastian Bullwinkel: Die Bremer FDP. In: Lothar Probst (Hrsg.): Politische Institutionen, Parteien und Wahlen im Bundesland Bremen (= Politik und Partizipation. Bd. 5). Lit, Berlin u.a. 2011, ISBN 978-3-643-11145-6, S. 59–63.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Osnabrücker Zeitung: Parteien in Niedersachsen beklagen Mitgliederschwund, 12. Januar 2014, abgerufen am 8. September 2014
  2. Karl Marten Barfuß, Hartmut Müller, Daniel Tilgner (Hg.): Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005. Band 1: 1945–1969, S. 28f. Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-575-1.
  3. Laut Webseite www.weser-kurier.de, abgerufen am 16. November 2014.
  4. http://www.fdp-bremerhaven.de/
  5. Nikolaus Blome, Ralf Neukirch: „Vor nichts mehr Angst“. In: Der Spiegel, Nr. 2/2014, S. 24–26. 4. Januar 2015.
  6. http://www.fdp-bremen.de/files/38995/Satzung_Beschluss_2012_nach_Aenderung_Landesparteitag.pdf
  7. http://www.fdp-bremen.de/files/38995/Satzung_Beschluss_2012_nach_Aenderung_Landesparteitag.pdf
  8. http://www.fdp-bremen.de/files/38995/Satzung_Beschluss_2012_nach_Aenderung_Landesparteitag.pdf
  9. http://www.fdp-bremen.de/Historie.html?newsID=59
  10. http://www.fdp-bremen.de/files/38995/Satzung_Beschluss_2012_nach_Aenderung_Landesparteitag.pdf
  11. http://lhg-bremen.de/
  12. http://www.dgli.de/wcsite.php?wc_c=7606&wc_lkm=908
  13. http://www.liberale-aerzte.de/
  14. Magnus Buhlert: FDP in Bremen und Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon, S. 66. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  15. Parteimitglieder in Deutschland: Version 2014
  16. http://www.fdp-bremen.de/Historie.html?newsID=59
  17. http://www.wahlrecht.de/ergebnisse/bremen.htm
  18. Bundeswahlleiter
  19. Bundeswahlleiter
  20. Bundeswahlleiter